Faktor-Zertifikat | 5,00 | Long | EURO STOXX 50 ®

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  • WKN: MF8VMW
  • ISIN: DE000MF8VMW6
  • Faktor-Zertifikat

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Basiswert

3.057,20 Pkt.

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Wertentwicklung

Produktbeschreibung

Mit dem Faktor-Zertifikat Long auf EURO STOXX 50 ® hat der Anleger die Möglichkeit überproportional an steigenden Kursen des zugrunde liegenden Index zu partizipieren. Im Gegenzug nimmt der Anleger aber auch überproportional an fallenden Kursen des zugrunde liegenden Index teil.

Falls der zugrunde liegende Index die Reset Barriere unterschreitet, liegt ein Reset Ereignis vor und es wird ein Hedging-Wert ermittelt. Dieser Wert ergibt sich aufgrund der für den Index abgeschlossenen Hedgingvereinbarungen erzielten Preise, wie in den Endgültigen Bedingungen näher beschrieben. Wenn dieser Hedging-Wert über dem letzten unmittelbar vor dem Eintritt des Reset Ereignisses anwendbaren Basispreis liegt, werden bestimmte Werte des Faktor-Zertifikats angepasst, wie in den Endgültigen Bedingungen näher beschrieben.

Wenn allerdings der Hedging-Wert unter dem letzten unmittelbar vor dem Eintritt des Reset Ereignisses anwendbaren Basispreis liegt oder diesem entspricht, so steht es der Emittentin frei, vorbehaltlich einer wirksamen Ausübung des Ausübungsrechts des Gläubigers oder einer Mitteilung einer Kündigung durch die Emittentin, die Wertpapiere mit sofortiger Wirkung vollständig, jedoch nicht teilweise, durch Mitteilung an die Gläubiger zu kündigen (eine sogenannte Reset Ereignis Kündigung). Als Folge der Ausübung einer Reset Ereignis Kündigung durch die Emittentin wird das Produkt mit sofortiger Wirkung beendet und der Mindestbetrag ausgezahlt, wodurch es zum Totalverlust kommt.

Sowohl die Reset Barriere als auch der Basispreis sind nicht konstant. Nach anfänglicher Bestimmung dieser Werte werden, wie in den Endgültigen Bedingungen festgelegt, Anpassungen erfolgen. Der aktuelle Wert der Reset Barriere und des Basispreises sind der obigen Tabelle zu entnehmen.

Das Produkt hat keine feste Laufzeit. Bei Ausübung des ordentlichen Kündigungsrechts erfolgt die Bewertung des Index am ersten planmäßigen Handelstag (des Index) eines jeden Monats, welcher dem Ablauf von 35 Tagen nach dem Ausübungstag folgt. Bei Ausübung der Reset Ereignis Kündigung durch die Emittentin werden die Wertpapiere zum Mindestbetrag zurückgezahlt.

Bei Faktor-Zertifikaten sind keine periodischen Zinszahlungen vorgesehen.

Faktor-Zertifikate gewährleisten keinen Kapitalschutz. Im Falle eines fallenden Index-Standes können die Wertpapiere wertlos verfallen wodurch der Anleger einen Totalverlust erleidet.

Zertifikate, Optionsscheine und Anleihen sind Inhaberschuldverschreibungen. Der Anleger trägt grundsätzlich bei Kursverlusten des Index sowie bei Insolvenz der Emittentin ein erhebliches Kapitalverlustrisiko bis hin zum Totalverlust. Ausführliche Darstellung möglicher Risiken sowie Einzelheiten zu den Produktkonditionen sind den Angebotsunterlagen (d.h. den Endgültigen Bedingungen, dem relevanten Basisprospekt einschließlich etwaiger Nachträge dazu sowie dem Registrierungsdokument) zu entnehmen.

Index Disclaimer

Das Produkt wird vom Index Sponsor in keiner Weise gefördert, empfohlen, vertrieben oder beworben.

Stammdaten

Kennzahlen

Kursdaten

Produktbeschreibung

Mit dem Faktor-Zertifikat Long auf EURO STOXX 50 ® hat der Anleger die Möglichkeit überproportional an steigenden Kursen des zugrunde liegenden Index zu partizipieren. Im Gegenzug nimmt der Anleger aber auch überproportional an fallenden Kursen des zugrunde liegenden Index teil.

Falls der zugrunde liegende Index die Reset Barriere unterschreitet, liegt ein Reset Ereignis vor und es wird ein Hedging-Wert ermittelt. Dieser Wert ergibt sich aufgrund der für den Index abgeschlossenen Hedgingvereinbarungen erzielten Preise, wie in den Endgültigen Bedingungen näher beschrieben. Wenn dieser Hedging-Wert über dem letzten unmittelbar vor dem Eintritt des Reset Ereignisses anwendbaren Basispreis liegt, werden bestimmte Werte des Faktor-Zertifikats angepasst, wie in den Endgültigen Bedingungen näher beschrieben.

Wenn allerdings der Hedging-Wert unter dem letzten unmittelbar vor dem Eintritt des Reset Ereignisses anwendbaren Basispreis liegt oder diesem entspricht, so steht es der Emittentin frei, vorbehaltlich einer wirksamen Ausübung des Ausübungsrechts des Gläubigers oder einer Mitteilung einer Kündigung durch die Emittentin, die Wertpapiere mit sofortiger Wirkung vollständig, jedoch nicht teilweise, durch Mitteilung an die Gläubiger zu kündigen (eine sogenannte Reset Ereignis Kündigung). Als Folge der Ausübung einer Reset Ereignis Kündigung durch die Emittentin wird das Produkt mit sofortiger Wirkung beendet und der Mindestbetrag ausgezahlt, wodurch es zum Totalverlust kommt.

Sowohl die Reset Barriere als auch der Basispreis sind nicht konstant. Nach anfänglicher Bestimmung dieser Werte werden, wie in den Endgültigen Bedingungen festgelegt, Anpassungen erfolgen. Der aktuelle Wert der Reset Barriere und des Basispreises sind der obigen Tabelle zu entnehmen.

Das Produkt hat keine feste Laufzeit. Bei Ausübung des ordentlichen Kündigungsrechts erfolgt die Bewertung des Index am ersten planmäßigen Handelstag (des Index) eines jeden Monats, welcher dem Ablauf von 35 Tagen nach dem Ausübungstag folgt. Bei Ausübung der Reset Ereignis Kündigung durch die Emittentin werden die Wertpapiere zum Mindestbetrag zurückgezahlt.

Bei Faktor-Zertifikaten sind keine periodischen Zinszahlungen vorgesehen.

Faktor-Zertifikate gewährleisten keinen Kapitalschutz. Im Falle eines fallenden Index-Standes können die Wertpapiere wertlos verfallen wodurch der Anleger einen Totalverlust erleidet.

Zertifikate, Optionsscheine und Anleihen sind Inhaberschuldverschreibungen. Der Anleger trägt grundsätzlich bei Kursverlusten des Index sowie bei Insolvenz der Emittentin ein erhebliches Kapitalverlustrisiko bis hin zum Totalverlust. Ausführliche Darstellung möglicher Risiken sowie Einzelheiten zu den Produktkonditionen sind den Angebotsunterlagen (d.h. den Endgültigen Bedingungen, dem relevanten Basisprospekt einschließlich etwaiger Nachträge dazu sowie dem Registrierungsdokument) zu entnehmen.

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Das Produkt wird vom Index Sponsor in keiner Weise gefördert, empfohlen, vertrieben oder beworben.

Ereignisse

Datum Ereignis Anpassung Wert vor Ereignis Wert nach Ereignis
21.05.2020 Ordentliche Dividende
  • Basispreis
  • Barriere
  • Bezugsverhältnis
  • 2.321,67 Pkt
  • 2.350,70 Pkt
  • 0,005
  • 2.352,56 Pkt
  • 2.381,97 Pkt
  • 0,0053
20.05.2020 Ordentliche Dividende
  • Basispreis
  • Barriere
  • Bezugsverhältnis
  • 2.329,57 Pkt
  • 2.358,69 Pkt
  • 0,005
  • 2.321,67 Pkt
  • 2.350,70 Pkt
  • 0,005
18.05.2020 Ordentliche Dividende
  • Basispreis
  • Barriere
  • Bezugsverhältnis
  • 2.207,59 Pkt
  • 2.235,19 Pkt
  • 0,0042
  • 2.215,84 Pkt
  • 2.243,54 Pkt
  • 0,0042

Wertentwicklung

Stammdaten

Kursdaten

Nachrichten und Analysen

Heute 29.05.2020 13:17:30 Quelle: dpa
INDEX-MONITOR: Prosus muss wohl auf Platz im EuroStoxx 50 warten
PARIS (dpa-AFX) - Die Technologie-Holding Prosus muss auf einen Platz im Eurostoxx 50 wohl doch bis zur regulären Überprüfung der wichtigsten europäischen Indizes im September warten. Zuletzt hatte es noch so ausgesehen, als könnten es die Aktien über einen "Fast Entry" bereits im Juni schaffen. Nach ihrem Höhenflug bis auf ein Rekordhoch von 84,08 Euro sind die Prosus-Papiere seit dem 20. Mai inzwischen aber wieder um gut zwölf Prozent zurückgefallen. Die Chance auf eine außerordentliche Aufnahme scheint einem Index-Experten zufolge damit verflogen. Voraussetzung wäre ein Platz unter den 25 nach Streubesitz-Marktkapitalisierung schwersten Werten der Auswahlliste gewesen. Im September sind die weicheren Kriterien der regulären Überprüfung deutlich leichter zu erfüllen. Auch für Adyen wird es dem Experten zufolge trotz jüngster Rekordjagd nichts mit einer schnellen Aufnahme in den Leitindex der Eurozone. Damit heiße es Durchatmen bei den Aktionären der Societe Generale und BMW. Bei der französischen Großbank und, im Fall zweier Neuaufnahmen, auch bei den Papieren des Münchner Autobauers hätten die Zeichen zwischenzeitlich auf Abschied gestanden. Die Ergebnisse der Indexüberprüfung werden von der Deutsche-Börse-Tochter Stoxx Ltd. auf Basis der Schlusskurse Ende Mai ermittelt und dann am späten Montagabend, 1. Juni, nach Börsenschluss bekannt gegeben./ag/ajx/stk
Heute 29.05.2020 12:10:51 Quelle: dpa
Aktien Frankfurt: Hongkong-Sorgen belasten - Dax-Gewinnserie droht zu reißen
FRANKFURT (dpa-AFX) - Nach fünf Handelstagen im Plus droht am Freitag die Siegesserie im Dax zu reißen. Gegen Mittag verlor der deutsche Leitindex 1,31 Prozent auf 11 626,32 Punkte. Angesichts der inzwischen stärker wahrgenommenen Hongkong-Krise gingen die Anleger vor dem verlängerten Pfingstwochenende auf Nummer sicher. Die Lockerungsmaßnahmen in der Corona-Krise rückten in den Hintergrund. Tags zuvor hatte der Dax mit 11 813 Punkten seinen höchsten Stand seit Anfang März erreicht. Für den Monat Mai deutet sich aktuell ein Plus von sieben Prozent an. "Es war abzusehen, dass die jüngste Euphorie einen Dämpfer bekommen wird", sagte Marktexperte Andreas Lipkow von der Comdirect Bank. Er sprach von einer Fehlgewichtung der aktuellen Marktrisiken, die nun korrigiert werden müsse. Die Charttechnik-Experten von Index Radar raten jenen, die Wertpapiere länger halten wollen, auf aktuellem Kursniveau lieber nicht zu kaufen und stattdessen Korrekturen auszunutzen. In den Reihen hinter dem Dax ging es am Freitag für den MDax der mittelgroßen deutschen Werte um 0,82 Prozent auf 25 424,08 Punkte nach unten. Der EuroStoxx 50 als Leitindex der Eurozone verlor 0,9 Prozent. Trotz massiver internationaler Kritik billigte Chinas Volkskongress die Pläne für ein neues Sicherheitsgesetz in Hongkong. Das Vorhaben wäre der bisher weitestgehende Eingriff in die eigentlich garantierte Autonomie Hongkongs. Die USA drohen der Volksrepublik inzwischen sogar mit Sanktionen und zeigen sich sehr besorgt. Präsident Donald Trump will sich an diesem Freitag zum Konflikt mit China äußern. An der Wall Street hatte das Hongkong-Thema am Vortag bereits belastet, die Gewinne wurden im späten Handel ausradiert. Gewinnmitnahmen gab es am Freitag vor allem im Tourismus-, Automobil- und Bankensektor. Im Dax zollten Lufthansa mit minus 6,8 Prozent ihrer jüngsten Erholungsrally Tribut. Continental, Daimler und Volkswagen rutschten um teils mehr als vier Prozent ab. Continental wurden von Morgan Stanley zudem auf "Equal-weight" abgestuft. Volkswagen schiebt derweil seine Elektrooffensive in China mit milliardenschweren Investitionen an. Die Autoren des täglichen Bernecker-Börsenbriefes sehen die Wolfsburger unter den deutschen Autobauern strategisch am klarsten positioniert. Im Zuge des schwachen Autosektors verloren im SDax auch die Papiere des Lkw-Zulieferers SAF-Holland rund acht Prozent, was den letzten Platz in dem Nebenwerteindex bedeutete. Unter gleich zwei Abstufungen litten im MDax die Anteile des Modekonzerns Hugo Boss. Sowohl Jefferies als auch die DZ Bank senkten den Daumen auf "Hold". Die Boss-Titel verloren fast acht Prozent./ajx/stk --- Von Achim Jüngling, dpa-AFX ---
Heute 29.05.2020 11:57:31 Quelle: dpa
Aktien Europa: Kurse geben nach - Spannungen zwischen China und USA belasten
PARIS/LONDON (dpa-AFX) - Die europäischen Börsen haben am Freitag nachgegeben und damit die Serie von Anstiegen der vergangenen Tage unterbrochen. Verluste an den US-Börsen sowie die zunehmenden Spannungen zwischen China und den USA belasteten. Der Eurozonen-Leitindex EuroStoxx 50 sank zuletzt um 1,03 Prozent auf 3062,54 Punkte. Auch an den großen Länderbörsen ging es nach unten. In Paris büßte der Cac 40 1,09 Prozent auf 4719,24 Punkte ein, während der britische Leitindex FTSE 100 1,06 Prozent auf 6153,02 Zähler fiel. Hatten in den vergangenen Tage noch die Hoffnungen auf eine wirtschaftliche Erholung dank der massiven Maßnahmen von Regierungen und Notenbanken die Märkte nach oben getrieben, richtete sich der Blick nun auf die Spannungen zwischen den USA und China. "Der ewige Streit zwischen den USA und China könnte wieder ein Thema werden", schrieb Marktanalyst Christan Henke vom Broker IG Markets in einem Kommentar. "Und erneut geht es um mögliche Strafzölle gegen Peking." Auslöser ist das umstrittene Sicherheitsgesetz für Hongkong. US-Präsident Donald Trump will sich an diesem Freitag zu Maßnahmen wegen des vom chinesischen Volkskongress verabschiedeten Gesetzes äußern. Dieses umgeht Hongkongs Parlament und wäre der bisher weitgehendste Eingriff in die eigentlich garantierte Autonomie. Henke rechnet damit, dass Trump "einen harten Ton anschlagen" wird. Die Verhältnis von China und den USA ist auch wegen der Corona-Krise belastet. Trump wirft China vor, das Coronavirus nicht an der Quelle eingedämmt zu haben Die Verluste an den europäischen Börsen erstreckten sich über alle Branchen. Stärker unter Druck standen dabei Bankwerte und Tourismusaktien, die zu den Profiteuren der vorangegangenen Erholung gehört hatten. Der Autosektor gab ebenfalls deutlich nach. Renault erwartet wegen seiner Kostensenkungspläne eine Belastung von rund 1,2 Milliarden Euro. Der in finanzielle Schwierigkeiten steckende Autobauer will weltweit fast 15 000 Stellen abbauen. Renault fielen um über 5,9 Prozent. Auch die Aktien der Zulieferer gaben nach. Die Gewinnerwartungen für die Branche stabilisierten sich zwar, schrieb Analystin Victoria Greer von Morgan Stanley in einer Branchenstudie. Nach der jüngsten Kursrally sei das aber schon großteils eingepreist. Besser schlugen sich defensive Sektoren wie Pharma, Versorger und Telekommunikation. Unter den Einzelwerten stachen hier Enel mit einem Plus von 1,3 Prozent hervor. Credit Suisse hatte das Kursziel angehoben und die positive Einstufung bestätigt. Noch stärker ging es bei dem Technologiewert Adyen mit 2,8 Prozent nach oben. Jefferies hatte das Kursziel für den Online-Zahlungsspezialisten deutlich von 967 auf 1301 Euro angehoben und seine Kaufempfehlung bestätigt./mf/stk
Heute 29.05.2020 10:07:29 Quelle: dpa
ROUNDUP/Aktien Frankfurt Eröffnung: Hongkong-Krise führt zu Gewinnmitnahmen
FRANKFURT (dpa-AFX) - Gewinnmitnahmen im Zuge der inzwischen stärker wahrgenommenen Hongkong-Krise haben den deutschen Aktienmarkt am Freitag belastet. In der ersten Handelsstunde verlor der Dax 1,53 Prozent auf 11 600,97 Punkte. Vor dem verlängerten Pfingstwochenende gingen die Anleger auf Nummer sicher. Die Lockerungsmaßnahmen in der Corona-Krise rückten in den Hintergrund. Tags zuvor hatte der Dax mit 11 813 Punkten seinen höchsten Stand seit Anfang März erreicht. Für den Monat Mai deutet sich ein Plus von 6,8 Prozent an. Nachdem die Hongkong-Krise sich zuletzt vor allem auf die Entwicklung des Ölpreises ausgewirkt und am Aktienmarkt noch keine Rolle gespielt habe, scheine sich dies heute etwas zu ändern, schrieben die Aktienexperten der Helaba in ihrem Tagesausblick. Auch an der Wall Street hatte das Hongkong-Thema am Vortag belastet, die Gewinne wurden im späten Handel ausradiert. In den Reihen hinter dem Dax ging es am Freitag für den MDax der mittelgroßen deutschen Werte um 1,10 Prozent auf 25 352,09 Punkte nach unten. Der EuroStoxx 50 als Leitindex der Eurozone verlor 1,3 Prozent. Trotz massiver internationaler Kritik billigte Chinas Volkskongress die Pläne für ein neues Sicherheitsgesetz in Hongkong. Das Vorhaben wäre der bisher weitestgehende Eingriff in die eigentlich garantierte Autonomie Hongkongs. Die USA drohen der Volksrepublik inzwischen sogar mit Sanktionen und zeigen sich sehr besorgt. Präsident Donald Trump will sich an diesem Freitag zum Konflikt mit China äußern. Gewinnmitnahmen gab es am Freitag vor allem im Tourismus-, Automobil- und Bankensektor. Im Dax waren Lufthansa mit minus 3,9 Prozent sehr schwach. Continental, Daimler und Volkswagen rutschten teils ähnlich kräftig ab. Continental wurden von Morgan Stanley zudem auf "Equal-weight" abgestuft. Volkswagen schiebt derweil seine Elektrooffensive in China mit milliardenschweren Investitionen an. Die Autoren des täglichen Bernecker-Börsenbriefes sehen die Wolfsburger unter den deutschen Autobauern strategisch am klarsten positioniert. Am Dax-Ende fanden sich die Anteile des Versorgers Eon mit minus 5,5 Prozent, jedoch hatte dies mit der Ausschüttung der Dividende von 0,46 Euro je Aktie zu tun. Unter gleich zwei Abstufungen litten im MDax die Anteile des Modekonzerns Hugo Boss. Sowohl Jefferies als auch die DZ Bank senkten den Daumen auf "Hold". Die Boss-Titel verloren mehr als sechs Prozent. Nach einer Aktienplatzierung und einer Abstufung ebenfalls durch Jefferies gaben im SDax die Papiere von Encavis um fast zwei Prozent nach. Die Familie Heidecker als Großaktionär des Wind- und Solarparkbetreibers hatte am Vortag fast drei Millionen Aktien veräußert./ajx/stk