Faktor-Zertifikat | 4,00 | Long | RWE

Print
  • WKN: MF2MJG
  • ISIN: DE000MF2MJG7
  • Faktor-Zertifikat
Produkt wurde angepasst - neue Werte: Bezugsverhältnis 1,393295, Basispreis 23,97 EUR, Reset Barriere 24,93 EUR

VERKAUFEN (GELD)

- EUR

Stk.

14.07.2020 21:59:57

KAUFEN (BRIEF)

- EUR

Stk.

14.07.2020 21:59:57

TÄGLICHE ÄNDERUNG (GELD)

-

- EUR 14.07.2020 21:59:57

Basiswert

0 EUR

- 14.07.2020 22:26:13

Wertentwicklung

Produktbeschreibung

Mit dem Faktor-Zertifikat Long auf RWE hat der Anleger die Möglichkeit überproportional an steigenden Kursen der zugrunde liegenden Aktie zu partizipieren. Im Gegenzug nimmt der Anleger aber auch überproportional an fallenden Kursen der zugrunde liegenden Aktie teil.

Falls die zugrunde liegende Aktie die Reset Barriere unterschreitet, liegt ein Reset Ereignis vor und es wird ein Hedging-Wert ermittelt. Dieser Wert ergibt sich aufgrund der für die Aktie abgeschlossenen Hedgingvereinbarungen erzielten Preise, wie in den Endgültigen Bedingungen näher beschrieben. Wenn dieser Hedging-Wert über dem letzten unmittelbar vor dem Eintritt des Reset Ereignisses anwendbaren Basispreis liegt, werden bestimmte Werte des Faktor-Zertifikats angepasst, wie in den Endgültigen Bedingungen näher beschrieben.

Wenn allerdings der Hedging-Wert unter dem letzten unmittelbar vor dem Eintritt des Reset Ereignisses anwendbaren Basispreis liegt oder diesem entspricht, wird das Produkt automatisch beendet (eine sogenannte Reset Ereignis Beendigung) und der Mindestbetrag ausgezahlt, wodurch es zum Totalverlust kommt.

Sowohl die Reset Barriere als auch der Basispreis sind nicht konstant. Nach anfänglicher Bestimmung dieser Werte werden, wie in den Endgültigen Bedingungen festgelegt, Anpassungen erfolgen. Der aktuelle Wert der Reset Barriere und des Basispreises sind der obigen Tabelle zu entnehmen.

Das Produkt hat keine feste Laufzeit. Bei Ausübung des ordentlichen Kündigungsrechts erfolgt die Bewertung der Aktie am ersten planmäßigen Handelstag (der Aktie) eines jeden Monats, welcher dem Ablauf von 35 Tagen nach dem Ausübungstag folgt.

Bei Faktor-Zertifikaten sind keine periodischen Zinszahlungen vorgesehen.

Faktor-Zertifikate gewährleisten keinen Kapitalschutz. Im Falle eines fallenden Aktien-Kurses können die Wertpapiere wertlos verfallen wodurch der Anleger einen Totalverlust erleidet.

Zertifikate, Optionsscheine und Anleihen sind Inhaberschuldverschreibungen. Der Anleger trägt grundsätzlich bei Kursverlusten der Aktie sowie bei Insolvenz der Emittentin ein erhebliches Kapitalverlustrisiko bis hin zum Totalverlust. Ausführliche Darstellung möglicher Risiken sowie Einzelheiten zu den Produktkonditionen sind den Angebotsunterlagen (d.h. den Endgültigen Bedingungen, dem relevanten Basisprospekt einschließlich etwaiger Nachträge dazu sowie dem Registrierungsdokument) zu entnehmen.

Stammdaten

Kennzahlen

Kursdaten

Produktbeschreibung

Mit dem Faktor-Zertifikat Long auf RWE hat der Anleger die Möglichkeit überproportional an steigenden Kursen der zugrunde liegenden Aktie zu partizipieren. Im Gegenzug nimmt der Anleger aber auch überproportional an fallenden Kursen der zugrunde liegenden Aktie teil.

Falls die zugrunde liegende Aktie die Reset Barriere unterschreitet, liegt ein Reset Ereignis vor und es wird ein Hedging-Wert ermittelt. Dieser Wert ergibt sich aufgrund der für die Aktie abgeschlossenen Hedgingvereinbarungen erzielten Preise, wie in den Endgültigen Bedingungen näher beschrieben. Wenn dieser Hedging-Wert über dem letzten unmittelbar vor dem Eintritt des Reset Ereignisses anwendbaren Basispreis liegt, werden bestimmte Werte des Faktor-Zertifikats angepasst, wie in den Endgültigen Bedingungen näher beschrieben.

Wenn allerdings der Hedging-Wert unter dem letzten unmittelbar vor dem Eintritt des Reset Ereignisses anwendbaren Basispreis liegt oder diesem entspricht, wird das Produkt automatisch beendet (eine sogenannte Reset Ereignis Beendigung) und der Mindestbetrag ausgezahlt, wodurch es zum Totalverlust kommt.

Sowohl die Reset Barriere als auch der Basispreis sind nicht konstant. Nach anfänglicher Bestimmung dieser Werte werden, wie in den Endgültigen Bedingungen festgelegt, Anpassungen erfolgen. Der aktuelle Wert der Reset Barriere und des Basispreises sind der obigen Tabelle zu entnehmen.

Das Produkt hat keine feste Laufzeit. Bei Ausübung des ordentlichen Kündigungsrechts erfolgt die Bewertung der Aktie am ersten planmäßigen Handelstag (der Aktie) eines jeden Monats, welcher dem Ablauf von 35 Tagen nach dem Ausübungstag folgt.

Bei Faktor-Zertifikaten sind keine periodischen Zinszahlungen vorgesehen.

Faktor-Zertifikate gewährleisten keinen Kapitalschutz. Im Falle eines fallenden Aktien-Kurses können die Wertpapiere wertlos verfallen wodurch der Anleger einen Totalverlust erleidet.

Zertifikate, Optionsscheine und Anleihen sind Inhaberschuldverschreibungen. Der Anleger trägt grundsätzlich bei Kursverlusten der Aktie sowie bei Insolvenz der Emittentin ein erhebliches Kapitalverlustrisiko bis hin zum Totalverlust. Ausführliche Darstellung möglicher Risiken sowie Einzelheiten zu den Produktkonditionen sind den Angebotsunterlagen (d.h. den Endgültigen Bedingungen, dem relevanten Basisprospekt einschließlich etwaiger Nachträge dazu sowie dem Registrierungsdokument) zu entnehmen.

Ereignisse

Datum Ereignis Anpassung Wert vor Ereignis Wert nach Ereignis
29.06.2020 Ordentliche Dividende
  • Basispreis
  • Barriere
  • Bezugsverhältnis
  • 23,93 EUR
  • 24,89 EUR
  • 1,31
  • 23,17 EUR
  • 24,10 EUR
  • 1,28
06.05.2019 Ordentliche Dividende
  • Basispreis
  • Barriere
  • Bezugsverhältnis
  • 16,77 EUR
  • 17,45 EUR
  • 1,31
  • 16,54 EUR
  • 17,21 EUR
  • 1,38
27.04.2018 Sonderdividende
  • Basispreis
  • Barriere
  • Bezugsverhältnis
  • 15,84 EUR
  • 16,48 EUR
  • 0,74
  • 15,19 EUR
  • 15,80 EUR
  • 0,68

Wertentwicklung

Stammdaten

Kursdaten

Nachrichten und Analysen

14.07.2020 Quelle: dpa
Verband: Milliardeninvestitionen für E-Auto-Ladenetz nötig
BERLIN (dpa-AFX) - Der Bundesverband eMobilität hält zum Aufbau eines flächendeckenden Ladenetzes in den kommenden Jahren Milliardeninvestitionen für nötig. Die Finanzierung solle über eine Netzentgeltumlage auch an die Stromkunden weitergegeben werden, heißt es in einer Stellungnahme des Verbandes an die Bundesnetzagentur. Sie lag der Deutschen Presse-Agentur vor. Für den Aufbau einer öffentlichen Ladeinfrastruktur sieht der Verband demnach in den kommenden zehn Jahren einen zusätzlichen Bedarf von insgesamt 400 000 Ladepunkten. Derzeit seien rund 28 000 Ladepunkte installiert. Der dafür erforderliche Investitionsbedarf liege bei rund 9,3 Milliarden Euro. In der Stellungnahme wird eine stärkere Einbindung der Netzbetreiber für die öffentliche Ladeinfrastruktur für Elektroautos vorgeschlagen. Damit es zu Kostenvorteilen für die Kunden kommen könne, müssten Infrastruktur und Service getrennt werden. Die Netzbetreiber sollten ermächtigt werden, die notwendigen Kosten für Hardware, Planung, Installation und Netzanschluss durch eine allgemeine Netzentgeltumlage zu refinanzieren. Der Betrieb der Ladepunkte könne dann ausgeschrieben werden. Durch eine Netzentgeltumlage würde sich das Netzentgelt entsprechend erhöhen - das Netzentgelt ist Bestandteil des Strompreises. Für einen Privathaushalt mit einem Verbrauch von 4500 Kilowattstunden bedeute dies eine Erhöhung um jährlich zwischen 2,11 Euro und 11,30 Euro in der Spitze, so heißt es. Der Verband grenze sich zu Modellen ab, wonach ausschließlich etwa Automobilhersteller beziehungsweise Stromanbieter die Infrastruktur betreiben. Dadurch bestehe die Gefahr, dass es zu "monopolartigen Preisaufschlägen" an wichtigen Knotenpunkten kommen könne. Gleichzeitig könnte auch der flächendeckende Aufbau der Ladeinfrastruktur gefährdet sein, da Anbieter Ladepunkte nur dort errichteten, wo sie Gewinn versprechen. Der Verband begrüßte es außerdem, dass das Bundeskartellamt eine Sektoruntersuchung eingeleitet hat. "Für die Entscheidung von Verbrauchern, auf Elektromobilität umzusteigen, sind die Bedingungen und Preise für das Laden im öffentlichen Raum von zentraler Bedeutung", hatte Kartellamtspräsident Andreas Mundt vor kurzem erklärt. Die Behörde wolle deshalb schon in einer frühen Marktphase mögliche strukturelle Wettbewerbsprobleme identifizieren. "Der Markt ist natürlich noch im Entstehen. Aber uns erreichen schon jetzt vermehrt Beschwerden über die Preise und Konditionen an den Ladesäulen", berichtete Mundt./hoe/DP/zb
12.07.2020 Quelle: dpa
Finaler Schritt bei Innogy-Übernahme durch Eon: Tschechische Tochter verkauft
ESSEN (dpa-AFX) - Die Übernahme der RWE-Tochter Innogy durch den Branchenkollegen Eon ist endgültig abgeschlossen. Mit dem ungarischen Energieversorger MVM sei eine Vereinbarung u?ber den Verkauf von Innogy Ceska Republika und damit des gesamten tschechischen Strom- und Gasgeschäfts im Endkundensegment unterzeichnet worden, teilte Eon am Wochenende in Essen mit. Zur Höhe des Kaufpreises wurden keine Angaben gemacht. Die Transaktion muss noch von der EU-Kommission genehmigt werden. Mit dem Abschluss des Geschäfts rechnet der Konzern zum Jahresende. Innogy versorge in Tschechien derzeit 1,2 Millionen Gaskunden und 0,4 Millionen Stromkunden. Die Transaktion sei der finale Schritt im Zusammenhang mit den von Eon im Rahmen der kartellrechtlichen Genehmigung der Innogy-Übernahme gemachten Verpflichtungszusagen. Für Eon-Chef Johannes Teyssen hat der im März 2018 vereinbarte Milliardendeal mit dem alten Rivalen RWE früheren Aussagen zufolge historische Dimensionen. "Etwas Vergleichbares hat in den letzten Dekaden der deutschen Wirtschaftsgeschichte nicht stattgefunden", strich er Anfang Juni heraus. Eon verabschiedet sich, sobald sein letztes Kernkraftwerk abgeschaltet ist, komplett aus der Stromerzeugung und konzentriert sich auf Bau und Betrieb der Energienetze und den Verkauf von Strom und Gas an rund 50 Millionen Kunden in 15 europäischen Ländern. RWE hat die erneuerbaren Energien von Eon übernommen und bekommt noch die Windparks und Solaranlagen von Innogy dazu. Dadurch wird der Braunkohleverstromer einer der weltweit größten Erzeuger von grünem Strom. RWE ist durch die Vereinbarung auch zum größten Aktionär von Eon geworden./he
10.07.2020 Quelle: dpa
Klimaschützer protestieren in Düsseldorf gegen Kohleausstiegsgesetz
DÜSSELDORF (dpa-AFX) - Mit einem Protestzug zum Düsseldorfer Landtag haben mehrere Hundert Klimaschützer am Freitag gegen das vor einer Woche in Berlin beschlossene Kohleausstiegsgesetz demonstriert. Mit Kundgebungen und Transparenten machten sie ihrem Unmut auch vor den Landesparteizentralen von CDU und SPD Luft. Aus Sicht des landesweiten Klimabündnisses, dem Aktivisten von Fridays for Future sowie verschiedene Umweltorganisationen angehören, kommt der für 2038 avisierte Kohle-Ausstieg zu spät. Auf ihren Plakaten stand unter anderem zu lesen: "Klimaschutz in Paris versprochen - in Berlin gebrochen" oder auch "Klima schützen und Menschen retten". Bundestag und Bundesrat hatten vor einer Woche den schrittweisen Kohleausstieg in Deutschland bis spätestens 2038 beschlossen und damit vor allem im Braun- und Steinkohleland NRW eine neue Ära eingeleitet. Verabschiedet wurde auch ein Gesetz, das Hilfen von 40 Milliarden Euro für die Kohleländer vorsieht - davon sollen rund 14,8 Milliarden nach NRW fließen. Tagebau-Anwohner sehen aber ihre Grundrechte verletzt und wollen zum Bundesverfassungsgericht ziehen. Ministerpräsident Armin Laschet (CDU) hatte hingegen unterstrichen, mit dem Erhalt des Hambacher Forsts blieben rund 1,1 Milliarden Tonnen Braunkohle im Boden. Das bedeute eine Verminderung der Treibhausgas-Emissionen um mehr als eine Milliarde Tonnen CO2 auf lange Sicht. NRW übernehme 70 Prozent der zu reduzierenden Braunkohle-Kapazitäten bis 2029./beg/DP/men
07.07.2020 Quelle: dpa
Staatsfonds zur Atommüll-Entsorgung rechnet trotz Corona mit Plus
BERLIN (dpa-AFX) - Der milliardenschwere Staatsfonds zur Finanzierung der Atommüll-Entsorgung rechnet trotz der Corona-Krise in diesem Jahr mit einem Gewinn im dreistelligen Millionenbereich. Man sei zuversichtlich, ein Ergebnis im Bereich von 100 bis 125 Millionen Euro zu erreichen, sagte Thomas Bley vom Vorstand des Fonds zur Finanzierung der kerntechnischen Entsorgung (Kenfo). Die Vorstandsvorsitzende Anja Mikus sagte, der Absturz der Aktienkurse sei eine "Feuerprobe" für den drei Jahre alten Fonds gewesen, die er "sehr gut bestanden" habe. Der Fonds soll die Finanzierung der Zwischen- und Endlagerung des radioaktiven Abfalls sicherstellen, die in deutschen Atomkraftwerken entstanden sind und entstehen. Die Atomkonzerne Eon, RWE, EnBW und Vattenfall hatten dafür 2017 insgesamt rund 24 Milliarden Euro an den Staatsfonds überwiesen. Investment-Spezialisten sollen dafür sorgen, dass das Geld ausreicht, alle Kosten zu decken. Ende 2022 geht das letzte AKW in Deutschland vom Netz, ein Endlager für hoch radioaktiven Atommüll soll aber planmäßig erst Mitte des Jahrhunderts den Betrieb aufnehmen - noch wird ein Standort gesucht. Für die kerntechnische Entsorgung wurden seit 2017 bereits Zahlungen von 822 Millionen Euro geleistet, davon 362 Millionen im vergangenen Jahr. Man sei ein Jahr früher als geplant in die "Gewinnzone" gekommen und habe 2019 ein Stiftungsergebnis von 9,1 Millionen Plus erreicht, sagte Bley. Ende 2019 betrug das Stiftungskapital 23,2 Milliarden Euro. Mikus nannte zwei Faktoren als ausschlaggebend dafür, dass der Fonds im laufenden Jahr bisher vergleichsweise gut durch die Corona-Krise gekommen sei: Erstens würden die Milliarden nur nach und nach investiert die Barmittelquote liege noch bei über 40 Prozent. Zweitens setze der Fonds auf nachhaltige Anlagen, die sich in der Krise relativ besser entwickelt hätten./ted/DP/jha