Faktor-Zertifikat | 3,00 | Short | Continental

Print
  • WKN: MF1HNY
  • ISIN: DE000MF1HNY4
  • Faktor-Zertifikat
Produkt ist ausverkauft - aktuell kein Kauf möglich

Verkaufen (Geld)

- EUR

03.04.2020 22:00:00

Kaufen (Brief)

- EUR

03.04.2020 22:00:00

Tägliche Änderung (Geld)

-

- EUR 03.04.2020 22:00:00

Basiswert

60,44 EUR

-0,36 % 03.04.2020 22:26:07

Wertentwicklung

Stammdaten

Kennzahlen

Kursdaten

Produktbeschreibung

Mit dem Faktor-Zertifikat Short auf Continental hat der Anleger die Möglichkeit überproportional an fallenden Kursen der zugrunde liegenden Aktie zu partizipieren. Im Gegenzug nimmt der Anleger aber auch überproportional an steigenden Kursen der zugrunde liegenden Aktie teil.

Falls die zugrunde liegende Aktie die Reset Barriere überschreitet, liegt ein Reset Ereignis vor und es wird ein Hedging-Wert ermittelt. Dieser Wert ergibt sich aufgrund der für die Aktie abgeschlossenen Hedgingvereinbarungen erzielten Preise, wie in den Endgültigen Bedingungen näher beschrieben. Wenn dieser Hedging-Wert unter dem letzten unmittelbar vor dem Eintritt des Reset Ereignisses anwendbaren Basispreis liegt, werden bestimmte Werte des Faktor-Zertifikats angepasst, wie in den Endgültigen Bedingungen näher beschrieben.

Wenn allerdings der Hedging-Wert über dem letzten unmittelbar vor dem Eintritt des Reset Ereignisses anwendbaren Basispreis liegt oder diesem entspricht, wird das Produkt automatisch beendet (eine sogenannte Reset Ereignis Beendigung) und der Mindestbetrag ausgezahlt, wodurch es zum Totalverlust kommt.

Sowohl die Reset Barriere als auch der Basispreis sind nicht konstant. Nach anfänglicher Bestimmung dieser Werte werden, wie in den Endgültigen Bedingungen festgelegt, Anpassungen erfolgen. Der aktuelle Wert der Reset Barriere und des Basispreises sind der obigen Tabelle zu entnehmen.

Das Produkt hat keine feste Laufzeit. Bei Ausübung des ordentlichen Kündigungsrechts erfolgt die Bewertung der Aktie am ersten planmäßigen Handelstag (der Aktie) eines jeden Monats, welcher dem Ablauf von 35 Tagen nach dem Ausübungstag folgt.

Bei Faktor-Zertifikaten sind keine periodischen Zinszahlungen vorgesehen.

Faktor-Zertifikate gewährleisten keinen Kapitalschutz. Im Falle eines steigenden Aktien-Kurses können die Wertpapiere wertlos verfallen wodurch der Anleger einen Totalverlust erleidet.

Zertifikate, Optionsscheine und Anleihen sind Inhaberschuldverschreibungen. Der Anleger trägt grundsätzlich bei Kursverlusten der Aktie sowie bei Insolvenz der Emittentin ein erhebliches Kapitalverlustrisiko bis hin zum Totalverlust. Ausführliche Darstellung möglicher Risiken sowie Einzelheiten zu den Produktkonditionen sind den Angebotsunterlagen (d.h. den Endgültigen Bedingungen, dem relevanten Basisprospekt einschließlich etwaiger Nachträge dazu sowie dem Registrierungsdokument) zu entnehmen.

Ereignisse

Datum Ereignis Anpassung Wert vor Ereignis Wert nach Ereignis
29.04.2019 Ordentliche Dividende
  • Basispreis
  • Barriere
  • Bezugsverhältnis
  • 198,69 EUR
  • 190,74 EUR
  • 0,13
  • 197,99 EUR
  • 190,08 EUR
  • 0,12
30.04.2018 Ordentliche Dividende
  • Basispreis
  • Barriere
  • Bezugsverhältnis
  • 299,72 EUR
  • 287,74 EUR
  • 19,57
  • 291,84 EUR
  • 280,17 EUR
  • 18,71
02.05.2017 Ordentliche Dividende
  • Basispreis
  • Barriere
  • Bezugsverhältnis
  • 273,97 EUR
  • 263,02 EUR
  • 9,95
  • 268,32 EUR
  • 257,60 EUR
  • 9,75

Wertentwicklung

Stammdaten

Kursdaten

Nachrichten und Analysen

01.04.2020 Quelle: dpa
ROUNDUP 2: Kursverluste von mehr als 90 Prozent - die größten Kapitalvernichter
(neu: mehr Details) FRANKFURT (dpa-AFX) - Die Kurse an Börsen fahren Achterbahn, Hauptversammlungen werden verschoben oder online durchgeführt: Die Corona-Krise hat Folgen für Aktionäre. Bereits im vergangenen Jahr bereiteten allerdings etliche Unternehmen in Deutschland ihren Anteilseignern wenig Freude. Zu den größten Kapitalvernichtern 2019 zählt die Deutsche Schutzvereinigung für Wertpapierbesitz (DSW) die E-Commerce Unternehmensgruppe Sleepz AG, deren Papiere allein im vergangenen Jahr rund 92 Prozent ihres Wertes einbüßten. Platz zwei in dem am Mittwoch veröffentlichten Negativranking belegt wie im Vorjahr der angeschlagene Möbelspezialist Steinhoff (minus 46 Prozent). Auf Rang drei kommt die Leoni AG (minus fast 66 Prozent), ein Hersteller von Drähten, Kabeln und Bordnetzsystemen. In die Platzierung fließen neben den Kursverlusten über das Jahr gesehen auch die Verluste über längere Zeiträume von drei und fünf Jahren mit ein. Auch die beiden Dax-Konzerne Deutsche Bank und Continental finden sich auf DSW-Liste der 50 größten Kapitalvernichter. Auf der seit Jahren regelmäßig erstellten Liste stehen Unternehmen, deren Börsenkurs sich sowohl über ein und drei Jahre als auch über einen Fünf-Jahres-Zeitraum schlecht entwickelt hat. Die vergangenen Krisen an den Finanzmärkten hätten gezeigt, dass insbesondere die Langfristperspektive von entscheidender Bedeutung sei, erläuterte DSW-Hauptgeschäftsführer Marc Tüngler: "Daran können Anleger erkennen, welche Unternehmen sich wirklich positiv oder negativ entwickeln." Bedenken hat die DSW wegen der Möglichkeit, in Deutschland erstmals virtuelle Hauptversammlungen durchzuführen. "Gerade jetzt - in der Corona-Krise - haben Aktionäre und damit die Eigentümer besonders viele und besonders valide Fragen", sagte Klaus Nieding, DSW-Vizepräsident. "Das Fragerecht in diesem Umfeld massiv einzuschränken, würde die Situation für die Aktionäre nochmals verschlimmern." Zwar könnten die Anteilseigner online Fragen stellen. Ob und wie diese beantwortet würden, liege aber im Ermessen des Vorstands. Die Regelung dürfe nur eine zeitlich begrenzte Notlösung sein, forderte die DSW. Die Gesellschaften, die ihr Aktionärstreffen nicht aus zwingenden Gründen zeitnah durchführen müssten, sollten die vom Gesetzgeber bis zum 31. Dezember 2020 verlängerte Frist nutzen, sagte Nieding. Sie könnten die Hauptversammlung zu einem späteren Zeitpunkt - wie gewohnt - als Präsenzveranstaltung nachholen. Üblicherweise schreibt das Aktiengesetz vor, dass Vorstand, Aufsichtsrat und Eigentümer der Unternehmen physisch zusammenkommen, um Beschlüsse zu fassen. Wegen der Corona-Krise sollen die Aktionärstreffen online ohne Präsenzpflicht durchgeführt werden dürfen. Die Anteilseigner stimmen bei den Treffen unter anderem über die Ausschüttung der Dividende, mögliche Kapitalerhöhungen oder Wahlen zum Aufsichtsrat ab. Außerdem geht es um die Entlastung von Vorstand und Aufsichtsrat für das abgelaufene Geschäftsjahr. Die vom Gesetzgeber geschaffene Möglichkeit, den Aktionären einen Abschlag auf die Dividende für das vergangene Jahr ohne Beschluss der Hauptversammlung zahlen zu können, begrüßte die DSW. Dies sollten Unternehmen nutzen, denen keine finanzielle Schieflage wegen der Corona-Krise drohe. Einige Unternehmen haben bereits angekündigt, die Höhe der geplante Ausschüttung zu überprüfen oder zu streichen./mar/DP/nas
01.04.2020 Quelle: dpa
ROUNDUP: Kursverluste von mehr als 90 Prozent - die größten Kapitalvernichter
FRANKFURT (dpa-AFX) - Die Kurse an Börsen fahren Achterbahn, Hauptversammlungen werden verschoben oder online durchgeführt: Die Corona-Krise hat Folgen für Aktionäre. Bereits im vergangenen Jahr bereiteten allerdings etliche Unternehmen in Deutschland ihren Anteilseignern wenig Freude. Zu den größten Kapitalvernichtern 2019 zählt die Deutsche Schutzvereinigung für Wertpapierbesitz (DSW) die E-Commerce Unternehmensgruppe Sleepz AG, deren Papiere allein im vergangenen Jahr rund 92 Prozent ihres Wertes einbüßten. Platz zwei in dem am Mittwoch veröffentlichten Negativranking belegt wie im Vorjahr der angeschlagene Möbelspezialist Steinhoff. Auf Rang drei kommt die Leoni AG, ein Hersteller von Drähten, Kabeln und Bordnetzsystemen. Auch die beiden Dax-Konzerne Deutsche Bank und Continental finden sich auf DSW-Liste der 50 größten Kapitalvernichter. Auf der seit Jahren regelmäßig erstellten Liste stehen Unternehmen, deren Börsenkurs sich sowohl über ein und drei Jahre als auch über einen Fünf-Jahres-Zeitraum schlecht entwickelt hat. Die vergangenen Krisen an den Finanzmärkten hätten gezeigt, dass insbesondere die Langfristperspektive von entscheidender Bedeutung sei, erläuterte DSW-Hauptgeschäftsführer Marc Tüngler: "Daran können Anleger erkennen, welche Unternehmen sich wirklich positiv oder negativ entwickeln." Bedenken hat die DSW wegen der Möglichkeit, in Deutschland erstmals virtuelle Hauptversammlungen durchzuführen. "Gerade jetzt - in der Corona-Krise - haben Aktionäre und damit die Eigentümer besonders viele und besonders valide Fragen", sagte Klaus Nieding, DSW-Vizepräsident. "Das Fragerecht in diesem Umfeld massiv einzuschränken, würde die Situation für die Aktionäre nochmals verschlimmern." Zwar könnten die Anteilseigner online Fragen stellen. Ob und wie diese beantwortet würden, liege aber im Ermessen des Vorstands. Die Regelung dürfe nur eine zeitlich begrenzte Notlösung sein, forderte die DSW. Die Gesellschaften, die ihr Aktionärstreffen nicht aus zwingenden Gründen zeitnah durchführen müssten, sollten die vom Gesetzgeber bis zum 31. Dezember 2020 verlängerte Frist nutzen, sagte Nieding. Sie könnten die Hauptversammlung zu einem späteren Zeitpunkt - wie gewohnt - als Präsenzveranstaltung nachholen. Üblicherweise schreibt das Aktiengesetz vor, dass Vorstand, Aufsichtsrat und Eigentümer der Unternehmen physisch zusammenkommen, um Beschlüsse zu fassen. Wegen der Corona-Krise sollen die Aktionärstreffen online ohne Präsenzpflicht durchgeführt werden dürfen. Die Anteilseigner stimmen bei den Treffen unter anderem über die Ausschüttung der Dividende, mögliche Kapitalerhöhungen oder Wahlen zum Aufsichtsrat ab. Außerdem geht es um die Entlastung von Vorstand und Aufsichtsrat für das abgelaufene Geschäftsjahr. Die vom Gesetzgeber geschaffene Möglichkeit, den Aktionären einen Abschlag auf die Dividende für das vergangene Jahr ohne Beschluss der Hauptversammlung zahlen zu können, begrüßte die DSW. Dies sollten Unternehmen nutzen, denen keine finanzielle Schieflage wegen der Corona-Krise drohe. Einige Unternehmen haben bereits angekündigt, die Höhe der geplante Ausschüttung zu überprüfen oder zu streichen./mar/DP/jha
01.04.2020 Quelle: dpa
ROUNDUP 2: Conti kassiert Prognose wegen Corona-Krise - Dividende soll bleiben
(neu: Aussagen aus Telefonkonferenz, Kurs, Analysten.) HANNOVER (dpa-AFX) - Der Autozulieferer und Reifenhersteller Continental muss seine knapp vier Wochen alte Jahresprognose wegen der Corona-Pandemie wieder einstampfen. Wegen der Unsicherheit über die Dauer der Beeinträchtigungen von Produktion, Lieferketten und Nachfrage nimmt der Vorstand den Ausblick zurück, wie der Dax-Konzern am Mittwoch in Hannover mitteilte. Es sei derzeit auch nicht abzuschätzen, wann neue Ziele ausgegeben werden können. Die geplante Dividende von 4,00 Euro je Aktie will das Management der Hauptversammlung aber weiter vorschlagen. Der Konzern verfügte am 29. Februar den Angaben zufolge über flüssige Mittel in Höhe von rund 2,3 Milliarden Euro und hatte darüber hinaus zugesagte ungenutzte Kreditlinien von rund 4,6 Milliarden Euro. "Wir sind bilanziell sehr, sehr robust aufgestellt", sagte Konzernchef Elmar Degenhart. Mit dem Management der Finanzmittel habe der Konzern aus der Zeit der Finanzkrise große Erfahrung. Staatshilfe brauche der Konzern nach Angaben von Degenhart aus derzeitiger Sicht nicht. Der Nachfrageeinbruch und die Lieferketten-Probleme haben bei dem Unternehmen deutliche Einschnitte in der Produktion zur Folge. Vor allem im Kerngeschäft mit der Autotechnik sowie in der Reifensparte stehen derzeit weltweit mehr als 40 Prozent der 249 Werke still. Die Produktion von Reifen habe Conti außerhalb von China auf ein absolut notwendiges Minimum heruntergefahren, sagte Degenhart. Wo möglich, seien zwei Drittel der Mitarbeiter in der Autozulieferung in Kurzarbeit. In Deutschland sei für etwa die Hälfte der Beschäftigten Kurzarbeit angemeldet, rund 30 000 Mitarbeiter seien davon betroffen. Conti will zusätzliche Kosten kappen und Investitionen verschieben, um die Kasse zu schonen. "Cash is King in Krisensituationen", sagte Degenhart. Übergeordnetes Ziel sei es, den Barmittelzufluss im positiven Bereich zu halten. Angesichts der Kurzarbeit vieler Mitarbeiter forderte Betriebsratschef Hasan Allak einen größeren Beitrag der Eigentümer. "Wir regen zur Schonung der Firmenkasse einen Beitrag der Aktionäre als Inhaber des Unternehmens in Form eines Dividendenverzichts an", sagte Allak laut Mitteilung. 46 Prozent der Conti-Anteile gehören der Industriellenfamilie Schaeffler, die auch den gleichnamigen fränkischen Autozulieferer kontrolliert. "Wir hoffen, dass sich unser Unternehmen nicht zu den Konzernen gesellt, die in der Krise den Wertekompass verlieren", fügte Allak hinzu. An einigen Standorten wehre sich der Konzern gegen eine Aufstockung des Kurzarbeitergeldes. Der Vorstand selbst verzichtet für den Monat April auf zehn Prozent seiner Bezüge. Das erkenne der Konzernbetriebsrat als "Symbol" an, hieß es von der Arbeitnehmervertretung. An der Börse rutschte die Conti-Aktie am Nachmittag mit der schwachen Branche um 3,7 Prozent auf 63,18 Euro ab. Schon die ursprüngliche Prognose Anfang März war von den Anlegern mit einem deutlichen Kursverlust quittiert worden. Seitdem die Corona-Krise die Aktienmärkte am 24. Februar erstmals mit Wucht traf, hat das Conti-Papier über 40 Prozent eingebüßt. Auf dem Rekordhoch im Januar 2018 war der Kurs bis auf 257,40 Euro gestiegen. Auf Conti dürften weitere Konzerne mit Gewinnwarnungen folgen, schrieb JPMorgan-Analyst Jose Asumendi. Die Liquidität von Conti sei aber stark. "Das Zurückziehen des Ausblicks kommt in einer globalen Krise wie dieser wenig überraschend", schrieb Frank Schwope von der NordLB. Conti schreibe im ersten Quartal noch schwarze Zahlen, die Werte könnten zwischen April und Juni aber in den roten Bereich rutschen. Im ersten Quartal bekam Conti die Krise bereits deutlich zu spüren. Der Konzernumsatz dürfte nur zwischen 9,4 und 9,8 Milliarden Euro betragen, die um Sondereffekte bereinigte Marge vor Zinsen und Steuern lediglich zwischen 2 und 3 Prozent liegen. Der Umsatzrückgang im Jahresvergleich betrug demnach mindestens zehn Prozent. Ein Jahr zuvor hatte Conti rund 11 Milliarden Euro erlöst bei einer operativen Marge von 8,1 Prozent. Vor allem in der Autozulieferung hinterließ die Krise deutliche Kratzer - hier rechnet das Conti-Management für das erste Quartal kaum noch mit Gewinn. Die Umsatzrendite dürfte um die null Prozent liegen, hieß es. In der Reifen- und Kunststoffsparte dürfte die Marge noch 7 bis 8 Prozent betragen. Aus aktueller Sicht sollte die Produktion in Europa Ende April, Anfang Mai wieder anlaufen, sagte Degenhart. Das benötige aber zwei, drei Wochen und zudem sei auch der Anlauf bei den Kunden eine Bedingung. Der Konzern brauche flächendeckend Atemmasken für die Mitarbeiter, die Verfügbarkeit von Schutzanzügen spiele ebenfalls eine Rolle. Der Konzern sei heute jedoch schon hochautomatisiert. "Wir haben in ganz wenigen Fällen die Situation, dass über längere Zeit Mitarbeiter Schulter an Schulter zusammenarbeiten", sagte Degenhart./men/jap/mis/jha/