Faktor-Zertifikat | 2,00 | Long | Alibaba

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  • WKN: MF1H74
  • ISIN: DE000MF1H748
  • Faktor-Zertifikat
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Basiswert

187,00 USD

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Produktbeschreibung

Mit dem Faktor-Zertifikat Long auf Alibaba hat der Anleger die Möglichkeit überproportional an steigenden Kursen der zugrunde liegenden Aktie zu partizipieren. Im Gegenzug nimmt der Anleger aber auch überproportional an fallenden Kursen der zugrunde liegenden Aktie teil.

Falls die zugrunde liegende Aktie die Reset Barriere unterschreitet, liegt ein Reset Ereignis vor und es wird ein Hedging-Wert ermittelt. Dieser Wert ergibt sich aufgrund der für die Aktie abgeschlossenen Hedgingvereinbarungen erzielten Preise, wie in den Endgültigen Bedingungen näher beschrieben. Wenn dieser Hedging-Wert über dem letzten unmittelbar vor dem Eintritt des Reset Ereignisses anwendbaren Basispreis liegt, werden bestimmte Werte des Faktor-Zertifikats angepasst, wie in den Endgültigen Bedingungen näher beschrieben.

Wenn allerdings der Hedging-Wert unter dem letzten unmittelbar vor dem Eintritt des Reset Ereignisses anwendbaren Basispreis liegt oder diesem entspricht, wird das Produkt automatisch beendet (eine sogenannte Reset Ereignis Beendigung) und der Mindestbetrag ausgezahlt, wodurch es zum Totalverlust kommt.

Sowohl die Reset Barriere als auch der Basispreis sind nicht konstant. Nach anfänglicher Bestimmung dieser Werte werden, wie in den Endgültigen Bedingungen festgelegt, Anpassungen erfolgen. Der aktuelle Wert der Reset Barriere und des Basispreises sind der obigen Tabelle zu entnehmen.

Das Produkt hat keine feste Laufzeit. Bei Ausübung des ordentlichen Kündigungsrechts erfolgt die Bewertung der Aktie am ersten planmäßigen Handelstag (der Aktie) eines jeden Monats, welcher dem Ablauf von 35 Tagen nach dem Ausübungstag folgt.

Bei Faktor-Zertifikaten sind keine periodischen Zinszahlungen vorgesehen.

Faktor-Zertifikate gewährleisten keinen Kapitalschutz. Im Falle eines fallenden Aktien-Standes können die Wertpapiere wertlos verfallen wodurch der Anleger einen Totalverlust erleidet.

Zertifikate, Optionsscheine und Anleihen sind Inhaberschuldverschreibungen. Der Anleger trägt grundsätzlich bei Kursverlusten der Aktie sowie bei Insolvenz der Emittentin ein erhebliches Kapitalverlustrisiko bis hin zum Totalverlust. Ausführliche Darstellung möglicher Risiken sowie Einzelheiten zu den Produktkonditionen sind den Angebotsunterlagen (d.h. den Endgültigen Bedingungen, dem relevanten Basisprospekt einschließlich etwaiger Nachträge dazu sowie dem Registrierungsdokument) zu entnehmen.

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Nachrichten und Analysen

24.03.2020 Quelle: dpa
Kreise: Softbank will Alibaba-Aktien für 14 Milliarden Dollar verkaufen
TOKYO (dpa-AFX) - Im Rahmen seines großen Anteilsverkaufs will der in Bedrängnis geratene japanische Mischkonzern Softbank laut Kreisen auch Aktien des chinesischen Onlineriesen Alibaba im Milliardenwert abstoßen. So will Softbank-Chef Masayoshi Son Anteile an den Chinesen für rund 14 Milliarden US-Dollar (13 Mrd Euro) aus der Hand geben, wie die Nachrichtenagentur Bloomberg in der Nacht zu Dienstag berichtete. Dabei beruft sich Bloomberg auf mit der Sache vertraute Personen. Zu Wochenanfang hatte Softbank mitgeteilt, sich über die kommenden vier Quartale von Beteiligungen und Anteilen in Höhe von 41 Milliarden Dollar trennen zu wollen, um Schulden abzubauen und in großem Stil Aktien zurückzukaufen, wie es Aktionäre schon länger von Masa Son fordern. Wegen der Coronavirus-Pandemie war Softbank mit seinen großen Technologieinvestments bei Investoren zuletzt deutlich unter Druck geraten, weil sich viele junge Unternehmen als zu wenig krisenresistent erweisen könnten. Nach der Ankündigung des Verkaufsprogramms hat die Softbank-Aktie am Montag einen Satz nach oben gemacht. Auf die Kreisemeldung zum Verkauf der Alibaba-Papiere hin machte sie am Dienstag einen weiteren, noch stärkeren Sprung. Ihre Verluste seit dem Beginn der Corona-Krise hat sie damit aber noch längst nicht aufgeholt. Alibaba gilt für die Japaner als Tafelsilber, der Gesamtwert der Anteile am chinesischen Einzelhandelsprimus liegt bei über 120 Milliarden Dollar und damit deutlich über dem eigenen Marktwert von rund 60 Milliarden Dollar. Auch Anteile am japanischen Telekommunikations-Arm Softbank Corp könnten auf dem Verkaufszettel stehen. Ebenso Anteile am US-Telekomkonzern Sprint, wenn die Übernahme durch die Deutsche-Telekom-Tochter T-Mobile US durch sei, hieß es laut Bloomberg. Allerdings könnten Verkaufsbeschränkungen auch dafür sorgen, dass sich die Pläne in die Länge zögen./men/tav/fba
26.02.2020 Quelle: dpa
Kriselnde Kultfirma: Die Tupperware-Party ist zu Ende
NEW YORK/ORLANDO (dpa-AFX) - Plastikdosen als Design- und Haushaltsklassiker, Partys als Verkaufskanal - mit diesem Modell hat sich der US-Hersteller Tupperware einen Namen gemacht. Doch das Unternehmen aus Orlando im sonnigen Florida steckt tief in der Krise. Verschärfte Konkurrenz im Markt für Haushaltsartikel und der boomende Online-Handel setzen der auf Direktvertrieb ausgerichteten Firma zu. Die Geschäfte laufen schon lange schlecht, dafür sind die Schulden hoch. Anleger scheinen Tupperware schon fast abgeschrieben zu haben. Am Dienstag brach die Aktie zeitweise um rund 50 Prozent ein, was den Kurs auf ein Rekordtief von unter drei Dollar drückte. Zum Vergleich: Ende 2013 hatten die Papiere noch über 90 Dollar gekostet. Hinter dem Börsenabsturz der einstigen Kultfirma verbergen sich handfeste operative Probleme. Seit acht Quartalen sinken die Erlöse. Im November schmiss Chefin Tricia Stitzel nach nur 18 Monaten hin. Ihr Nachfolger Chris O'Leary wurde nur als Übergangslösung verpflichtet, die Suche nach einem dauerhaften Chef war bislang erfolglos. Das fast 75 Jahre alte Unternehmen, dessen Gründer Earl Tupper 1946 die Küchenwelt mit seinen bunten "Wunderschüsseln" aufmischte, steht mit dem Rücken zur Wand. Der Geschäftsbericht für 2019 musste wegen Ungereimtheiten bei der Bilanzierung des Beauty-Geschäfts Fuller in Mexiko verschoben werden, was zu millionenschweren Sonderbelastungen führen könnte und den Aktionären am Dienstag endgültig die Laune verdarb. Es war nicht die einzige Hiobsbotschaft: Tupperware gab wegen Problemen in Brasilien, China, den USA und Kanada eine Gewinnwarnung ab und räumte Verschuldungsprobleme ein. Wie konnte es soweit kommen? Die bunten Schüsseln und Boxen von Tupperware haben Haushalte fast rund um den Globus geprägt und es sogar als Design-Klassiker in Museen und Kunstausstellungen geschafft. Auch in Deutschland verbreiteten sich die luftdicht verschließbaren Behältnisse, deren Kunststoffdeckel beim Schließen den charakteristischen Laut von sich geben, ab der frühen 1960er Jahre rasant. Als Erfolgskonzept erwiesen sich Gründer Tuppers Haushaltsprodukte vor allem in Kombination mit Marketing-Genie Brownie Wises Idee der Tupper-Party. Aber ist dieser Ansatz überhaupt noch zeitgemäß? Während sich der Einzelhandel in den vergangenen Jahren mehr und mehr ins Internet verlagert hat, wo Shopping-Giganten wie Amazon oder Alibaba mit enormer Marktmacht die Preise drücken, setzte Tupperware lange Zeit unbeirrt weiter auf seine klassischen Verkaufswege - und auch vergleichsweise teure Produkte. "Partys sind noch immer unser Verkaufsmodell", sagte der damalige Konzernchef Rick Goings der Deutschen Presse-Agentur noch 2017 - trotz immer stärkerer Konkurrenz aus dem Internet. Direkte Ansprache durch Bekannte oder Verwandte im Verkauf sei vor allem für jüngere Leute äußerst wichtig. "Derzeit haben wir fast nur Partys." Zwar bietet Tupperware seine Produkte mittlerweile auch stärker im Netz an, ist hier jedoch weit abgeschlagen. Das Produktportfolio hat sich über die Jahre stark verändert. Aufbewahrungsschüsseln für Lebensmittel sind schon länger nicht mehr der Hauptgeschäftstreiber. Einen Großteil seines Umsatzes macht das Unternehmen inzwischen etwa mit Wasserfiltern oder Mikrowellenprodukten. Zudem gehören Kosmetik- und Körperpflegeprodukte dazu. Asien hat den Heimatmarkt Nordamerika als größte Umsatzstütze überholt. Doch in China, wo der Konzern Tausende Filialen hat, laufen die Geschäfte schlecht - und daran dürfte sich wegen des Coronavirus so rasch auch nicht viel ändern./hbr/DP/stk
13.02.2020 Quelle: dpa
ROUNDUP: Alibaba wächst weiter - warnt aber vor Virus-Belastung
HANGZHOU (dpa-AFX) - Der chinesische Internet-Riese Alibaba rechnet angesichts der Epidemie mit dem Coronavirus im laufenden Quartal mit weniger Wachstum. Es sei wirklich schwierig, für das im März zu Ende gehende Jahresviertel eine Schätzung zu wagen, sagte Finanzchefin Maggie Wu am Donnerstag in einer Telefonkonferenz. "Insgesamt wird es einen negativen Effekt auf den Umsatz geben". Alibaba-Aktien fielen in New York nach Handelsbeginn um zwei Prozent. Schon zuvor hatte der Konzern im Rahmen von Quartalszahlen mitgeteilt, Vorkehrungen für den Ausbruch des Virus getroffen zu haben. Man wolle den Händlern dabei helfen, die herausfordernde Situation zu meistern. Dazu sollen Gebühren gesenkt und das Lieferpersonal mit Beihilfen unterstützt werden. Vorstandschef Daniel Zhang sagte, die Händler seien unter anderem von Personalknappheit betroffen. "Das werden kurzfristige Herausforderungen für das gesamte Geschäft von Alibaba", sagte er. Im dritten Geschäftsquartal (Ende Dezember) steigerte der Konzern den Umsatz um 38 Prozent auf 161,5 Milliarden chinesische Yuan (21,3 Mrd Euro), wie das Unternehmen in Huangzhou mitteilte. Der Zuwachs an Nutzern trieb den Handel über Internetportale weiter an. Allerdings verlangsamte sich das Wachstum im Kerngeschäft in China etwas, was aber durch kräftige Steigerungen des Shopping- und Zahlungsvolumens am stark beworbenen chinesischen "Singles' Day" für Alleinstehende im November ausgebügelt wurde. Stark zulegen konnten vor allem das Logistiknetzwerk Cainiao und die Cloud-Computing-Sparte, mit der Alibaba gegen Amazon, Google und Microsoft antritt. Unter dem Strich stieg der auf die Aktionäre entfallende Gewinn um 58 Prozent auf 33 Milliarden Yuan. Beim Umsatz und bereinigtem Gewinn je Aktie schlug Alibaba die Erwartungen leicht./men/eas/he