Faktor-Zertifikat | 3,00 | Long | MTU Aero Engines

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  • WKN: MF1H0G
  • ISIN: DE000MF1H0G7
  • Faktor-Zertifikat
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Basiswert

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- 24.01.2020 22:26:05

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Kennzahlen

Kursdaten

Produktbeschreibung

Mit dem Faktor-Zertifikat Long auf MTU Aero Engines hat der Anleger die Möglichkeit überproportional an steigenden Kursen der zugrunde liegenden Aktie zu partizipieren. Im Gegenzug nimmt der Anleger aber auch überproportional an fallenden Kursen der zugrunde liegenden Aktie teil.

Falls die zugrunde liegende Aktie die Reset Barriere unterschreitet, liegt ein Reset Ereignis vor und es wird ein Hedging-Wert ermittelt. Dieser Wert ergibt sich aufgrund der für die Aktie abgeschlossenen Hedgingvereinbarungen erzielten Preise, wie in den Endgültigen Bedingungen näher beschrieben. Wenn dieser Hedging-Wert über dem letzten unmittelbar vor dem Eintritt des Reset Ereignisses anwendbaren Basispreis liegt, werden bestimmte Werte des Faktor-Zertifikats angepasst, wie in den Endgültigen Bedingungen näher beschrieben.

Wenn allerdings der Hedging-Wert unter dem letzten unmittelbar vor dem Eintritt des Reset Ereignisses anwendbaren Basispreis liegt oder diesem entspricht, wird das Produkt automatisch beendet (eine sogenannte Reset Ereignis Beendigung) und der Mindestbetrag ausgezahlt, wodurch es zum Totalverlust kommt.

Sowohl die Reset Barriere als auch der Basispreis sind nicht konstant. Nach anfänglicher Bestimmung dieser Werte werden, wie in den Endgültigen Bedingungen festgelegt, Anpassungen erfolgen. Der aktuelle Wert der Reset Barriere und des Basispreises sind der obigen Tabelle zu entnehmen.

Das Produkt hat keine feste Laufzeit. Bei Ausübung des ordentlichen Kündigungsrechts erfolgt die Bewertung der Aktie am ersten planmäßigen Handelstag (der Aktie) eines jeden Monats, welcher dem Ablauf von 35 Tagen nach dem Ausübungstag folgt.

Bei Faktor-Zertifikaten sind keine periodischen Zinszahlungen vorgesehen.

Faktor-Zertifikate gewährleisten keinen Kapitalschutz. Im Falle eines fallenden Aktien-Kurses können die Wertpapiere wertlos verfallen wodurch der Anleger einen Totalverlust erleidet.

Zertifikate, Optionsscheine und Anleihen sind Inhaberschuldverschreibungen. Der Anleger trägt grundsätzlich bei Kursverlusten der Aktie sowie bei Insolvenz der Emittentin ein erhebliches Kapitalverlustrisiko bis hin zum Totalverlust. Ausführliche Darstellung möglicher Risiken sowie Einzelheiten zu den Produktkonditionen sind den Angebotsunterlagen (d.h. den Endgültigen Bedingungen, dem relevanten Basisprospekt einschließlich etwaiger Nachträge dazu sowie dem Registrierungsdokument) zu entnehmen.

Ereignisse

Datum Ereignis Anpassung Wert vor Ereignis Wert nach Ereignis
12.04.2019 Ordentliche Dividende
  • Basispreis
  • Barriere
  • Bezugsverhältnis
  • 136,8743 EUR
  • 142,35 EUR
  • 0,61
  • 134,8086 EUR
  • 140,21 EUR
  • 0,61
12.04.2018 Ordentliche Dividende
  • Basispreis
  • Barriere
  • Bezugsverhältnis
  • 92,6718 EUR
  • 96,38 EUR
  • 2,90
  • 90,4761 EUR
  • 94,1 EUR
  • 2,93
05.05.2017 Ordentliche Dividende
  • Basispreis
  • Barriere
  • Bezugsverhältnis
  • 88,5716 EUR
  • 92,12 EUR
  • 2,78
  • 88,3723 EUR
  • 91,91 EUR
  • 2,71

Wertentwicklung

Stammdaten

Kursdaten

Nachrichten und Analysen

20.01.2020 Quelle: dpa
WDH/MTU IM FOKUS: Dax-Neuling in luftigen Höhen
(Redigierrest entfernt) MÜNCHEN (dpa-AFX) - Auf dem Höhenflug des Triebwerksbauers MTU scheint der Aufstieg in den Dax nur eine Zwischenstation gewesen zu sein. Gestützt auf eine breite Produktpalette sollen Umsatz und Gewinn auch 2020 deutlich steigen. Der Aktienkurs jagt derweil schon einmal voraus. Was bei MTU los ist, was Analysten sagen und was die Aktie macht: DAS IST LOS BEI MTU: Die Führung des Münchner Unternehmens in den vergangenen Jahren den richtigen Riecher bewiesen. Das zahlt sich aus. 2005 vom Finanzinvestor KKR an die Börse gebracht, trieb die Gesellschaft ihre Ergebnisse seither immer weiter in die Höhe. Und will so weitermachen. "Bis 2025 dürften die Gewinne stetig zunehmen", hatte das Management um MTU-Chef Reiner Winkler schon Ende 2018 versprochen. Nach der Prognoseanhebung für 2019 im Sommer kündigte der Vorstand im Herbst an, dass der operative Gewinn (bereinigtes Ebit) auch 2020 um einen hohen einstelligen Prozentsatz steigen soll. Da war MTU gerade in den Dax aufgestiegen. Der vergleichsweise junge Börsenstar, dessen Wurzeln bis zur Gründung von BMW zurückreichen, ersetzte im Leitindex im September das Börsenurgestein Thyssenkrupp, das seit Jahren von einer Krise in die andere taumelt. MTU entwickelt und baut an den Antrieben für Mittelstrecken- und Großraumjets von Boeing und Airbus mit. Auch der brasilianische Regionaljet-Hersteller Embraer setzt auf Triebwerke mit MTU-Beteiligung. Im Kampfjet Eurofighter sorgt ebenfalls MTU-Technik mit für den Vortrieb. Hinzu kommt das Wartungsgeschäft, das zuletzt immer weiter wuchs. Ein eigenes MTU-Triebwerk gibt es nicht. Die Entwicklung wäre so teuer, dass ein Flop eines Modells das Unternehmen leicht die Existenz kosten könnte. So hatte MTU in den 1990er Jahren zeitweise tatsächlich ums Überleben fürchten müssen. Doch in Bündnissen mit Partnern wie General Electric, der United-Technologies-Tochter Pratt & Whitney und dem britischen Hersteller Rolls-Royce hat sich das Unternehmen wichtige Anteile gesichert - und auf diese Weise immer mehrere Eisen im Feuer. Beim jüngsten Verkaufsschlager, dem Getriebefan-Antrieb für den Airbus-Verkaufsschlager A320neo und andere Typen, liefert MTU vor allem die Niederdruck-Turbine und den Hochdruckverdichter. Wichtigster Partner ist Pratt & Whitney, weshalb die Triebwerks-Bezeichnung mit dem Kürzel PW beginnt. Allerdings hat MTU für das Modell auch eine eigene Endmontage aufgebaut. Die Nachfrage scheint trotz anfänglicher Kinderkrankheiten ungebremst. Auch beim herkömmlichen Airbus A320 sowie den Langstreckenjets A350, Boeing 787 "Dreamliner", Boeing 777 sowie dem Jumbo-Jet 747 ist vielfach MTU-Technik an Bord. Verschätzt hatten sich die Münchner und ihre Partner jedoch beim weltgrößten Passagierjet A380. Airbus stellt die Produktion des Flugzeugs mangels Nachfrage im Jahr 2021 ein - nur 14 Jahre nach der ersten Auslieferung. Doch MTU hatte bei der A380 für sich längst nicht mehr mit neuen Aufträgen gerechnet. Stattdessen liefert der Hersteller mit General Electric den Antrieb für die modernisierte Boeing 777-X. Und sollte Boeing tatsächlich einen neuen mittelgroßen Jet entwickeln, stehen die Münchner zusammen mit Pratt & Whitney schon in den Startlöchern. Allerdings dürfte sich das Projekt weiter verzögern, da Boeing wegen des anhaltenden Flugverbots für seinen Mittelstreckenjet 737 Max in eine schwere Krise geraten ist. Immerhin: Mit der "Max", dem Konkurrenzmodell des Airbus A320neo, hat MTU nichts am Hut. DAS MACHT DIE AKTIE: Die MTU-Aktien bereiten ihren Eigentümern seit Jahren Freude. Seit dem Börsengang ist der Kurs auf mehr als das Dreizehnfache gestiegen. Im Jahr 2019 war das MTU-Papier mit einem Kursanstieg von fast 61 Prozent sogar der größte Gewinner im Dax, dicht gefolgt von Adidas. Der Leitindex selbst legte um gut ein Viertel zu. Im neuen Jahr setzte sich der Höhenflug von MTU bislang fort. Nach den ersten Handelstagen stand für die Aktie zuletzt ein Plus von mehr als zwölf Prozent zu Buche - und Mitte Januar ein Rekordhoch von 286,30 Euro. Mit einer Marktkapitalisierung von jetzt rund 15 Milliarden Euro gehört MTU im Leitindex zwar zu den kleinsten Werten. Allerdings ist das Unternehmen damit doppelt so viel wert wie die Lufthansa, die zuletzt gerade noch auf gut sieben Milliarden Euro kam. DAS SAGEN DIE ANALYSTEN: Nach dem Höhenflug der MTU-Aktie im vergangenen Jahr sehen Experten nicht mehr viel Luft nach oben. Von den 26 von Bloomberg erfassten Analysten raten nur noch sieben zum Kauf der Aktie. 13 empfehlen, die Papiere zu halten, sechs würden sie abstoßen. Kein Wunder: Kaum noch ein Analyst schreibt der Aktie auf dem aktuellen Niveau überhaupt noch weiteres Kurspotenzial zu. Im Schnitt sehen sie das Kursziel bei rund 243 Euro. Die Spanne ihrer Einschätzungen fällt allerdings ziemlich groß aus. So traut Analyst David Perry von der US-Bank JPMorgan der MTU-Aktie absehbar einen Kurs von 300 Euro zu. Das Geschäft des Unternehmens dürfte bis 2024 jährlich um einen hohen einstelligen Prozentsatz wachsen. Seine Kollegin Celine Fornaro von der UBS ist mit einem Kursziel von 295 Euro ähnlich optimistisch. MTU profitiere von der Erfolgsgeschichte des Airbus A320neo. Zudem dürfte die Wartungssparte indirekt vom Flugverbot für die Boeing 737 Max profitieren. Viele Airlines ließen ihre anderen Flugzeuge nun zum Ausgleich mehr Flugstunden absolvieren und setzten zudem mehr ältere Maschinen ein. Dies führe zu einem erhöhten Wartungsbedarf - und damit zu Aufträgen für MTU. Andere Experten halten die Aktie indes beim jüngsten Kursniveau für angemessen bewertet - auch wenn sie die Geschäftsentwicklung positiv sehen. So hob Analyst Christian Cohrs vom Analysehaus Warburg Research seine Erwartungen für die mittelfristige Entwicklung der Margen zwar an und setzte sein Kursziel nach oben. Mit 218 Euro liegt er dennoch deutlich unter dem aktuellen Börsenkurs. Er rät dazu, die Aktie zu halten. So wie Cohrs sehen es viele Experten: Das Geschäft von MTU laufe bestens, aber die Aktie sei inzwischen auch teuer genug./stw/tav/mis/stw
20.01.2020 Quelle: dpa
MTU IM FOKUS: Dax-Neuling in luftigen Höhen
- REKORDHOCH VOM FREITAG UND YTD-KURSENTWICKLUNG BITTE NOCH MAL KURZ CHECKEN - DANKE! - DIE MTU-UNTERLAGEN LIEGEN LINKS AUF MEINEM SCHREIBTISCH (DA SIND 3 STAPEL FÜR 3 FOKUSSTÜCKE) - GRUSS STW MÜNCHEN (dpa-AFX) - Auf dem Höhenflug des Triebwerksbauers MTU scheint der Aufstieg in den Dax nur eine Zwischenstation gewesen zu sein. Gestützt auf eine breite Produktpalette sollen Umsatz und Gewinn auch 2020 deutlich steigen. Der Aktienkurs jagt derweil schon einmal voraus. Was bei MTU los ist, was Analysten sagen und was die Aktie macht: DAS IST LOS BEI MTU: Die Führung des Münchner Unternehmens in den vergangenen Jahren den richtigen Riecher bewiesen. Das zahlt sich aus. 2005 vom Finanzinvestor KKR an die Börse gebracht, trieb die Gesellschaft ihre Ergebnisse seither immer weiter in die Höhe. Und will so weitermachen. "Bis 2025 dürften die Gewinne stetig zunehmen", hatte das Management um MTU-Chef Reiner Winkler schon Ende 2018 versprochen. Nach der Prognoseanhebung für 2019 im Sommer kündigte der Vorstand im Herbst an, dass der operative Gewinn (bereinigtes Ebit) auch 2020 um einen hohen einstelligen Prozentsatz steigen soll. Da war MTU gerade in den Dax aufgestiegen. Der vergleichsweise junge Börsenstar, dessen Wurzeln bis zur Gründung von BMW zurückreichen, ersetzte im Leitindex im September das Börsenurgestein Thyssenkrupp, das seit Jahren von einer Krise in die andere taumelt. MTU entwickelt und baut an den Antrieben für Mittelstrecken- und Großraumjets von Boeing und Airbus mit. Auch der brasilianische Regionaljet-Hersteller Embraer setzt auf Triebwerke mit MTU-Beteiligung. Im Kampfjet Eurofighter sorgt ebenfalls MTU-Technik mit für den Vortrieb. Hinzu kommt das Wartungsgeschäft, das zuletzt immer weiter wuchs. Ein eigenes MTU-Triebwerk gibt es nicht. Die Entwicklung wäre so teuer, dass ein Flop eines Modells das Unternehmen leicht die Existenz kosten könnte. So hatte MTU in den 1990er Jahren zeitweise tatsächlich ums Überleben fürchten müssen. Doch in Bündnissen mit Partnern wie General Electric, der United-Technologies-Tochter Pratt & Whitney und dem britischen Hersteller Rolls-Royce hat sich das Unternehmen wichtige Anteile gesichert - und auf diese Weise immer mehrere Eisen im Feuer. Beim jüngsten Verkaufsschlager, dem Getriebefan-Antrieb für den Airbus-Verkaufsschlager A320neo und andere Typen, liefert MTU vor allem die Niederdruck-Turbine und den Hochdruckverdichter. Wichtigster Partner ist Pratt & Whitney, weshalb die Triebwerks-Bezeichnung mit dem Kürzel PW beginnt. Allerdings hat MTU für das Modell auch eine eigene Endmontage aufgebaut. Die Nachfrage scheint trotz anfänglicher Kinderkrankheiten ungebremst. Auch beim herkömmlichen Airbus A320 sowie den Langstreckenjets A350, Boeing 787 "Dreamliner", Boeing 777 sowie dem Jumbo-Jet 747 ist vielfach MTU-Technik an Bord. Verschätzt hatten sich die Münchner und ihre Partner jedoch beim weltgrößten Passagierjet A380. Airbus stellt die Produktion des Flugzeugs mangels Nachfrage im Jahr 2021 ein - nur 14 Jahre nach der ersten Auslieferung. Doch MTU hatte bei der A380 für sich längst nicht mehr mit neuen Aufträgen gerechnet. Stattdessen liefert der Hersteller mit General Electric den Antrieb für die modernisierte Boeing 777-X. Und sollte Boeing tatsächlich einen neuen mittelgroßen Jet entwickeln, stehen die Münchner zusammen mit Pratt & Whitney schon in den Startlöchern. Allerdings dürfte sich das Projekt weiter verzögern, da Boeing wegen des anhaltenden Flugverbots für seinen Mittelstreckenjet 737 Max in eine schwere Krise geraten ist. Immerhin: Mit der "Max", dem Konkurrenzmodell des Airbus A320neo, hat MTU nichts am Hut. DAS MACHT DIE AKTIE: Die MTU-Aktien bereiten ihren Eigentümern seit Jahren Freude. Seit dem Börsengang ist der Kurs auf mehr als das Dreizehnfache gestiegen. Im Jahr 2019 war das MTU-Papier mit einem Kursanstieg von fast 61 Prozent sogar der größte Gewinner im Dax, dicht gefolgt von Adidas. Der Leitindex selbst legte um gut ein Viertel zu. Im neuen Jahr setzte sich der Höhenflug von MTU bislang fort. Nach den ersten Handelstagen stand für die Aktie zuletzt ein Plus von mehr als zwölf Prozent zu Buche - und Mitte Januar ein Rekordhoch von 286,30 Euro. Mit einer Marktkapitalisierung von jetzt rund 15 Milliarden Euro gehört MTU im Leitindex zwar zu den kleinsten Werten. Allerdings ist das Unternehmen damit doppelt so viel wert wie die Lufthansa, die zuletzt gerade noch auf gut sieben Milliarden Euro kam. DAS SAGEN DIE ANALYSTEN: Nach dem Höhenflug der MTU-Aktie im vergangenen Jahr sehen Experten nicht mehr viel Luft nach oben. Von den 26 von Bloomberg erfassten Analysten raten nur noch sieben zum Kauf der Aktie. 13 empfehlen, die Papiere zu halten, sechs würden sie abstoßen. Kein Wunder: Kaum noch ein Analyst schreibt der Aktie auf dem aktuellen Niveau überhaupt noch weiteres Kurspotenzial zu. Im Schnitt sehen sie das Kursziel bei rund 243 Euro. Die Spanne ihrer Einschätzungen fällt allerdings ziemlich groß aus. So traut Analyst David Perry von der US-Bank JPMorgan der MTU-Aktie absehbar einen Kurs von 300 Euro zu. Das Geschäft des Unternehmens dürfte bis 2024 jährlich um einen hohen einstelligen Prozentsatz wachsen. Seine Kollegin Celine Fornaro von der UBS ist mit einem Kursziel von 295 Euro ähnlich optimistisch. MTU profitiere von der Erfolgsgeschichte des Airbus A320neo. Zudem dürfte die Wartungssparte indirekt vom Flugverbot für die Boeing 737 Max profitieren. Viele Airlines ließen ihre anderen Flugzeuge nun zum Ausgleich mehr Flugstunden absolvieren und setzten zudem mehr ältere Maschinen ein. Dies führe zu einem erhöhten Wartungsbedarf - und damit zu Aufträgen für MTU. Andere Experten halten die Aktie indes beim jüngsten Kursniveau für angemessen bewertet - auch wenn sie die Geschäftsentwicklung positiv sehen. So hob Analyst Christian Cohrs vom Analysehaus Warburg Research seine Erwartungen für die mittelfristige Entwicklung der Margen zwar an und setzte sein Kursziel nach oben. Mit 218 Euro liegt er dennoch deutlich unter dem aktuellen Börsenkurs. Er rät dazu, die Aktie zu halten. So wie Cohrs sehen es viele Experten: Das Geschäft von MTU laufe bestens, aber die Aktie sei inzwischen auch teuer genug./stw/tav/mis