Mini-Future | Long | Amazon | 795,80 | 725,919

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  • WKN: MF09LN
  • ISIN: DE000MF09LN0
  • Mini-Future

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22.01.2020 17:20:17

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Basiswert

1.886,19 USD

-0,32 % 22.01.2020 17:20:32

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Produktbeschreibung

Mit dem Mini-Future Long auf Amazon hat der Anleger die Möglichkeit überproportional an steigenden Kursen der zugrunde liegenden Aktie zu partizipieren. Im Gegenzug nimmt der Anleger aber auch überproportional an fallenden Kursen der zugrunde liegenden Aktie teil.

Erreicht oder unterschreitet der Kurs der Aktie bei fortlaufender Beobachtung während des Beobachtungszeitraums die Stop Loss Barriere, wird das Produkt automatisch beendet und der Rückzahlungsbetrag ermittelt. Dieser Betrag hängt vom Basispreis und vom Fair Value Preis für die zugrunde liegende Aktie auf Grundlage der Kurse der Aktie während eines bestimmten Zeitraums ab, wie jeweils näher in den Endgültigen Bedingungen bestimmt. Es kann zum Totalverlust kommen.

Sowohl die Stop Loss Barriere als auch der Basispreis sind nicht konstant. Nach anfänglicher Bestimmung dieser Werte werden, wie in den Endgültigen Bedingungen festgelegt, Anpassungen erfolgen. Der aktuelle Wert der Stop Loss Barriere und des Basispreises ist der obigen Tabelle zu entnehmen.

Das Produkt hat keine feste Laufzeit. Bei Ausübung des ordentlichen Kündigungsrechts erfolgt die Bewertung der Aktie am ersten planmäßigen Handelstag (der Aktie) eines jeden Monats, welcher dem Ablauf von 35 Tagen nach dem Ausübungstag folgt.

Bei Mini Futures sind keine periodischen Zinszahlungen vorgesehen.

Mini Futures gewährleisten keinen Kapitalschutz. Im Falle eines fallenden Aktien-Kurses können die Wertpapiere wertlos verfallen wodurch der Anleger einen Totalverlust erleidet.

Zertifikate, Optionsscheine und Anleihen sind Inhaberschuldverschreibungen. Der Anleger trägt grundsätzlich bei Kursverlusten der Aktie sowie bei Insolvenz der Emittentin ein erhebliches Kapitalverlustrisiko bis hin zum Totalverlust. Ausführliche Darstellung möglicher Risiken sowie Einzelheiten zu den Produktkonditionen sind den Angebotsunterlagen (d.h. den Endgültigen Bedingungen, dem relevanten Basisprospekt einschließlich etwaiger Nachträge dazu sowie dem Registrierungsdokument) zu entnehmen.

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Nachrichten und Analysen

Heute 22.01.2020 15:49:36 Quelle: dpa
UN-Experten empört über möglichen saudischen Hacker-Angriff auf Bezos
GENF (dpa-AFX) - Nach Berichten über einen möglichen Hacker-Angriff auf den "Washington Post"-Besitzer und Amazon-Gründer Jeff Bezos haben UN-Experten eine dringende Untersuchung gefordert. Dabei müssten US- und andere relevante Behörden ermitteln, ob der saudische Kronprinz Mohammed bin Salman persönlich in Versuche involviert sei, vermeintliche Gegner ins Visier zu nehmen, teilte die unabhängige Menschenrechtsberichterstatterin für willkürliche Hinrichtungen, Agnes Callamard, und ihr für Meinungsfreiheit zuständiger Kollege, David Kaye, am Mittwoch in Genf mit. Die Zeitung "Guardian" hatte berichtet, das Handy von Bezos sei 2018 gehackt worden, womöglich durch eine verschlüsselte WhatsApp-Nachricht, die offenbar vom persönlichen Konto des Kronprinzen gesendet worden sei. Für die "Washington Post" schrieb der saudische Dissident Jamal Khashoggi als Kolumnist. Er wurde im Oktober 2018 von einem saudischen Kommando in Istanbul ermordet. Die saudische Botschaft in Washington wies die Hacker-Vorwürfe via Twitter als "absurd" zurück. "Die Information, die wir bekommen haben, deutet auf die mögliche Beteiligung des Kronprinzen an der Überwachung von Bezos hin", schrieben Callamard und Kaye. Diese Hinweise seien für die Ermittlungen zum Tod von Khashoggi relevant. Callamard fand bei einer Untersuchung der Umstände des Verbrechens "glaubwürdige Beweise", die ihrer Ansicht nach auf eine Verantwortung hochrangiger saudi-arabischer Vertreter einschließlich des Kronprinzen hindeuteten. Sie verlangte in ihrem Bericht dazu an den UN-Menschenrechtsrat im Juni 2019 weitere Ermittlungen./oe/DP/stw
Heute 22.01.2020 08:44:33 Quelle: dpa
WDH/ROUNDUP/Netflix unter Druck: Die Jagd auf den Streaming-König ist eröffnet
(Am Ende des ersten Absatzes wurde ein Tippfehler entfernt: Netflix statt Netlix.) LOS GATOS (dpa-AFX) - Starker Jahresabschluss, ungewisser Ausblick: Der Streaming-Marktführer Netflixhat sich im vierten Quartal dank Serien- und Filmhits wie "The Witcher" oder "The Irishman" überraschend gut geschlagen. Die große Herausforderung beginnt mit dem Angriff finanzstarker Kontrahenten wie dem Hollywood-Giganten Walt Disney oder dem iPhone-Riesen Apple aber gerade erst. Auf dem US-Heimatmarkt macht sich der starke Wettbewerb bereits bemerkbar - plötzlich bläst eine ganze Reihe neuer Rivalen zur Jagd auf Netflix. Im Brief an die Aktionäre gibt Netflix sich kämpferisch. "Wir haben einen großen Vorsprung beim Streaming und werden darauf aufbauen, indem wir uns auf das konzentrieren, auf das wir uns die letzten 22 Jahre konzentriert haben - unsere Kunden zufriedenzustellen". Doch Finanzchef Spencer Neumann räumte bei einer Konferenzschalte nach der Bilanzvorlage ein, dass es angesichts des verschärften Konkurrenzkampfes und der vergleichsweise hohen Preise von Netflix bereits eine etwas erhöhte Abwanderungsrate von Kunden gegeben habe. Insgesamt laufen die Geschäfte bislang aber noch sehr rund: Im Schlussquartal hat Netflix überraschend viele neue Kunden angelockt. Die Anzahl der Bezahlabos stieg in den drei Monaten bis Ende Dezember weltweit um 8,8 Millionen, wie der Online-Videodienst am Dienstag nach US-Börsenschluss mitteilte. Damit übertraf Netflix die eigene Prognose und auch die Markterwartungen. Ende 2019 brachte es das Unternehmen auf gut 167 Millionen bezahlte Mitgliedschaften. Allerdings tut sich Netflix im US-Heimatmarkt - wo neuerdings auch Disney und Apple mit Streaming-Services am Start sind - weiter schwer. Hier kamen im vierten Quartal nur 423 000 Abo-Kunden hinzu. Das waren deutlich weniger als angenommen, was die Aktie nachbörslich kurzzeitig belastete, wenngleich der Kurs rasch wieder ins Plus drehte. Insgesamt ist Netflix an der Wall Street jedoch schon länger kein Überflieger mehr - die US-Börsenrally des vergangenen Jahres ging am Streaming-König aus dem kalifornischen Los Gatos vorbei. Dass Netflix sich auf wachstumsschwächere Zeiten einstellt, macht der Ausblick auf das laufende Vierteljahr deutlich. Die Firma stellt einen globalen Zuwachs von sieben Millionen Kunden in Aussicht - deutlich weniger als von Analysten erwartet. Zum Vergleich: Im ersten Quartal 2019 waren 8,9 Millionen neue Abonnenten hinzugekommen. Das Problem: Der US-Markt ist inzwischen relativ übersättigt. Hinzu kommt, dass neue Konkurrenten wie Disney, Apple, Viacom oder Comcast, aber auch etablierte Rivalen wie Amazon oder Hulu Netflix mit ihren Streaming-Services preislich unterbieten - zum Teil erheblich. Unterschätzen sollte den Marktführer aber keiner. So überraschten Gewinn und Umsatz im Schlussquartal positiv. Netflix erzielte einen Überschuss von 587 Millionen Dollar (530 Mio Euro), im entsprechenden Vorjahreszeitraum hatte die Firma lediglich 134 Millionen verdient. Die Erlöse wuchsen auf 5,5 Milliarden Dollar - ein deutliches Plus von 31 Prozent im Jahresvergleich. Das Unternehmen, das einst mit Serien wie "House of Cards" neue Maßstäbe im Online-TV setzte, gibt mit seinen Inhalten auch heute noch oft genug den Takt vor. Vergangene Woche erst erhielten 24 Netflix-Produktionen Oscar-Nominierungen, damit stach der Streaming-Dienst alle anderen Studios aus. Bereits im vorigen Jahr hatte es Netflix mit dem Schwarz-Weiß-Film "Roma" des Mexikaners Alfonso Cuarón erstmals in die prestigeträchtige Top-Sparte "Bester Film" geschafft. In diesem Jahr hat das Unternehmen in dieser begehrten Kategorie mit "The Irishman" und "Marriage Story" gleich doppelte Chancen. Um die Konkurrenz auf Distanz zu halten, greift Netflix allerdings auch tief in die Tasche. Im vergangenen Jahr leistete sich das Unternehmen ein Produktionsbudget von 15 Milliarden Dollar, 2020 könnte noch mehr ausgegeben werden. Doch auch mit all dem Geld lässt sich nicht alles kaufen. Die Rechte an zwei der beliebtesten Shows hat Netflix verloren - "Friends" wird künftig beim Erzrivalen HBO laufen und "The Office" ab 2021 beim neuen Comcast-Service Peacock./hbr/DP/fba
Heute 22.01.2020 07:30:56 Quelle: dpa
Hacker-Angriff auf Bezos? - Saudi-Arabien weist Vorwurf zurück
LONDON/WASHINGTON (dpa-AFX) - Das Handy von Amazon-Gründer Jeff Bezos soll 2018 gehackt worden sein - laut "Guardian" könnte dafür der saudische Kronprinz Mohammed bin Salman verantwortlich sein. Die Botschaft des Königreichs in den USA wies die Vorwürfe via Twitter als "absurd" zurück und forderte eine Untersuchung der Behauptung, damit alle Fakten ans Licht kommen. Die britische Zeitung schrieb am Dienstagabend unter Berufung auf anonyme Quellen, Bezos - auch "Washington Post"-Besitzer - habe im Mai 2018 eine verschlüsselte WhatsApp-Nachricht erhalten, die offenbar vom persönlichen Konto des Kronprinzen gesendet worden sei. Nach den Ergebnissen einer digitalen forensischen Analyse habe eine schadhafte Videodatei das Handy infiziert. Innerhalb weniger Stunden seien von Bezos Handy große Datenmengen heruntergeladen worden. Laut "Guardian" hatten die beiden Männer zuvor einen freundlichen WhatsApp-Austausch. Die Zeitung habe aber keine Kenntnisse, welche Daten vom Handy des reichsten Mannes der Welt abgeflossen seien. Die US-Boulevardzeitung "National Enquirer" hatte Anfang des Jahres 2019 intime Details über das Privatleben des Multimilliardärs veröffentlicht - bislang war die Herkunft des Materials nicht zweifelsfrei geklärt. Der Bericht wirft auch Fragen auf, weil wenige Monate nach dem mutmaßlichen Hack der regierungskritische saudi-arabische Journalist Jamal Khashoggi im Oktober 2018 im saudischen Konsulat in Istanbul ermordet wurde. Die saudische Regierung hat den Mord eingeräumt. Kronprinz Mohammed bin Salman, der faktische Herrscher Saudi-Arabiens, bestritt aber, die Tötung selbst angeordnet zu haben. Khashoggi hatte als Kolumnist für die "Washington Post" gearbeitet./hme/DP/zb
Heute 22.01.2020 06:50:12 Quelle: dpa
ROUNDUP/Felbermayr: Europa könnte in einem Handelskrieg USA hart treffen
KIEL (dpa-AFX) - In einem Handelskrieg mit den USA könnte Europa nach Ansicht des Wirtschaftswissenschaftlers Gabriel Felbermayr dem transatlantischen Partner schwer zusetzen. "Wir haben nach wie vor eine große Wirtschaftsmacht in Europa, und wir können, wenn wir wollen, zurückschlagen", sagte der Leiter des Kieler Instituts für Weltwirtschaft in einem Interview der Deutschen Presse-Agentur. Das klinge zwar sehr kriegerisch. "Aber die Drohung einer Vergeltung etwa mit Gegenzöllen soll ja im ersten Schritt gerade verhindern, dass man Gegenmaßnahmen tatsächlich anwenden muss." Felbermayr rechnet damit, dass 2020 im Handelsstreit zwischen den USA und China nach der ersten Teil-Einigung und wegen der US-Präsidentschaftswahl eine Art Waffenstillstand nach drei Jahren Eskalation herrschen werde. Für die Handelsbeziehungen der USA mit Europa gelte "genau das Gegenteil". Er befürchte, dass Europa ins Zentrum der US-Handelsdiplomatie oder Handelsfeldzüge geraten wird - "also keine guten Nachrichten für Europa". US-Präsident Donald Trump habe mit Südkorea, Japan, Kanada, Mexiko Handelsabkommen geschlossen oder neu verhandelt. "Europa fehlt noch", sagte Felbermayr, der am Mittwochabend seine Antrittsvorlesung als Professor an der Kieler Universität zum Thema "Handelskrieg im 21. Jahrhundert" halten sollte. EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen muss nach Ansicht Felbermayrs vor allem deutlich machen, dass Europa seine Instrumente einzusetzen bereit sei, falls sich die USA oder China wirtschaftspolitisch feindselig gegenüber Europa verhalten. Als Beispiele nannte er die Drohung der USA, Strafzölle für Autos aus der EU zu erheben. "Je glaubwürdiger die Botschaft von Gegenmaßnahmen der EU rüberkommt, umso unwahrscheinlicher wird es, dass dieser unfreundliche Akt aus Washington kommt." Felbermayr räumte ein, dass Gegenmaßnahmen Europas im Güterhandel gegen Strafmaßnahmen der USA wenig beeindrucken würde. Denn Europa habe wie China einen großen Exportüberschuss in die USA. Insofern würde eine Eskalation im Güterhandel Europa stärker treffen als die USA. Aber vor allem bei den digitalen Dienstleistungen habe Europa ein großes Defizit gegenüber den Amerikanern. "Deswegen ist gerade die Digitalsteuer ein Element, wo wir in Europa - falls es zur Eskalation kommen sollte - gegenüber den USA Zähne zeigen können." Frankreich hatte 2019 - nachdem eine europäische Lösung nicht zustande kam - allein eine Digitalsteuer für internationale Internetkonzerne wie Google, Amazon, Facebook und Apple eingeführt. Die USA drohen seitdem mit Zöllen auf französische Luxusgüter. Allerdings gab es jüngst Signale, die auf eine mögliche Entspannung hindeuteten. Felbermayr nannte als Beispiele für digitale Dienstleistungen Handy-Betriebssysteme wie Android oder Apples iOS. "Jede Benutzungsgebühr ist ein Dienstleistungsexport letztlich der USA." Es gehe auch um die Finanzdienstleistungen, wo die USA große Überschüsse hätten, es gehe um die Unterhaltungsindustrie, um Hollywood oder die Musikbranche. Es gehe um unternehmensnahe Dienstleistungen. "Die Amerikaner haben also in vielen Bereichen der Dienstleistungen teils erhebliche Überschüsse mit Europa. Aber am schnellsten wachsen sie im Bereich der digitalen Dienstleistungen." Für die Zukunft sieht Felbermayr unterschiedliche Entwicklungen der Beziehungen zwischen den drei wirtschaftlichen Machtblöcken USA, China und Europa: "Ich glaube es läuft zwischen den USA und China auf eine Art Stellungskrieg, eine Materialschlacht, hinaus, wenn man so will. Er verursacht beiden Seiten Kosten, selbst wenn man jetzt fürs nächste Jahr Zurückhaltung haben wird." Denn die erste Teil-Einigung, die China zu zusätzlichen Importen aus den USA in Höhe von 200 Milliarden Dollar jährlich verpflichte, sei kaum umsetzbar. "Ich glaube, dass diese Phase nach zwei Jahren wieder zerfällt - und es dann zu einer weiteren Eskalation kommen wird." Auch zwischen Europa und den USA, zwischen Europa und China existierten Verständigungsschwierigkeiten. "Wenn Europa stark genug auftritt, einig bleibt und sich auch die Instrumente zurechtlegt, die es braucht, um glaubwürdig wehrhaft sein zu können, werden wir uns hier als dritter Spieler etablieren können - als Juniorspieler vielleicht, aber doch als respektierte Kraft. Und deswegen glaube ich, dass in diesem Dreieck zwischen Europa, den USA und China sich ein Ausgleich finden lässt, aber zwischen China und den USA sehe ich das nicht." Handelskriege seien, so Felbermayr in Anlehnung an den Preußen Carl von Clausewitz (1780-1831), eine bloße Fortsetzung der Politik mit anderen Mitteln./mho/DP/zb