Faktor-Zertifikat | 6,00 | Long | Apple

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  • WKN: MC7V8W
  • ISIN: DE000MC7V8W0
  • Faktor-Zertifikat
Produkt wurde angepasst - neue Werte: Bezugsverhältnis 1,185006, Basispreis 323,50 USD, Reset Barriere 336,44 USD

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Wertentwicklung

Produktbeschreibung

Mit dem Faktor-Zertifikat Long auf Apple hat der Anleger die Möglichkeit überproportional an steigenden Kursen der zugrunde liegenden Aktie zu partizipieren. Im Gegenzug nimmt der Anleger aber auch überproportional an fallenden Kursen der zugrunde liegenden Aktie teil.

Falls die zugrunde liegende Aktie die Reset Barriere unterschreitet, liegt ein Reset Ereignis vor und es wird ein Hedging-Wert ermittelt. Dieser Wert ergibt sich aufgrund der für die Aktie abgeschlossenen Hedgingvereinbarungen erzielten Preise, wie in den Endgültigen Bedingungen näher beschrieben. Wenn dieser Hedging-Wert über dem letzten unmittelbar vor dem Eintritt des Reset Ereignisses anwendbaren Basispreis liegt, werden bestimmte Werte des Faktor-Zertifikats angepasst, wie in den Endgültigen Bedingungen näher beschrieben.

Wenn allerdings der Hedging-Wert unter dem letzten unmittelbar vor dem Eintritt des Reset Ereignisses anwendbaren Basispreis liegt oder diesem entspricht, so steht es der Emittentin frei, vorbehaltlich einer wirksamen Ausübung des Ausübungsrechts des Gläubigers oder einer Mitteilung einer Kündigung durch die Emittentin, die Wertpapiere mit sofortiger Wirkung vollständig, jedoch nicht teilweise, durch Mitteilung an die Gläubiger zu kündigen (eine sogenannte Reset Ereignis Kündigung). Als Folge der Ausübung einer Reset Ereignis Kündigung durch die Emittentin wird das Produkt mit sofortiger Wirkung beendet und der Mindestbetrag ausgezahlt, wodurch es zum Totalverlust kommt.

Sowohl die Reset Barriere als auch der Basispreis sind nicht konstant. Nach anfänglicher Bestimmung dieser Werte werden, wie in den Endgültigen Bedingungen festgelegt, Anpassungen erfolgen. Der aktuelle Wert der Reset Barriere und des Basispreises sind der obigen Tabelle zu entnehmen.

Das Produkt hat keine feste Laufzeit. Bei Ausübung des ordentlichen Kündigungsrechts erfolgt die Bewertung der Aktie am ersten planmäßigen Handelstag (der Aktie) eines jeden Monats, welcher dem Ablauf von 35 Tagen nach dem Ausübungstag folgt. Bei Ausübung der Reset Ereignis Kündigung durch die Emittentin werden die Wertpapiere zum Mindestbetrag zurückgezahlt.

Bei Faktor-Zertifikaten sind keine periodischen Zinszahlungen vorgesehen.

Faktor-Zertifikate gewährleisten keinen Kapitalschutz. Im Falle eines fallenden Aktien-Kurses können die Wertpapiere wertlos verfallen wodurch der Anleger einen Totalverlust erleidet.

Zertifikate, Optionsscheine und Anleihen sind Inhaberschuldverschreibungen. Der Anleger trägt grundsätzlich bei Kursverlusten der Aktie sowie bei Insolvenz der Emittentin ein erhebliches Kapitalverlustrisiko bis hin zum Totalverlust. Ausführliche Darstellung möglicher Risiken sowie Einzelheiten zu den Produktkonditionen sind den Angebotsunterlagen (d.h. den Endgültigen Bedingungen, dem relevanten Basisprospekt einschließlich etwaiger Nachträge dazu sowie dem Registrierungsdokument) zu entnehmen.

Stammdaten

Kennzahlen

Kursdaten

Produktbeschreibung

Mit dem Faktor-Zertifikat Long auf Apple hat der Anleger die Möglichkeit überproportional an steigenden Kursen der zugrunde liegenden Aktie zu partizipieren. Im Gegenzug nimmt der Anleger aber auch überproportional an fallenden Kursen der zugrunde liegenden Aktie teil.

Falls die zugrunde liegende Aktie die Reset Barriere unterschreitet, liegt ein Reset Ereignis vor und es wird ein Hedging-Wert ermittelt. Dieser Wert ergibt sich aufgrund der für die Aktie abgeschlossenen Hedgingvereinbarungen erzielten Preise, wie in den Endgültigen Bedingungen näher beschrieben. Wenn dieser Hedging-Wert über dem letzten unmittelbar vor dem Eintritt des Reset Ereignisses anwendbaren Basispreis liegt, werden bestimmte Werte des Faktor-Zertifikats angepasst, wie in den Endgültigen Bedingungen näher beschrieben.

Wenn allerdings der Hedging-Wert unter dem letzten unmittelbar vor dem Eintritt des Reset Ereignisses anwendbaren Basispreis liegt oder diesem entspricht, so steht es der Emittentin frei, vorbehaltlich einer wirksamen Ausübung des Ausübungsrechts des Gläubigers oder einer Mitteilung einer Kündigung durch die Emittentin, die Wertpapiere mit sofortiger Wirkung vollständig, jedoch nicht teilweise, durch Mitteilung an die Gläubiger zu kündigen (eine sogenannte Reset Ereignis Kündigung). Als Folge der Ausübung einer Reset Ereignis Kündigung durch die Emittentin wird das Produkt mit sofortiger Wirkung beendet und der Mindestbetrag ausgezahlt, wodurch es zum Totalverlust kommt.

Sowohl die Reset Barriere als auch der Basispreis sind nicht konstant. Nach anfänglicher Bestimmung dieser Werte werden, wie in den Endgültigen Bedingungen festgelegt, Anpassungen erfolgen. Der aktuelle Wert der Reset Barriere und des Basispreises sind der obigen Tabelle zu entnehmen.

Das Produkt hat keine feste Laufzeit. Bei Ausübung des ordentlichen Kündigungsrechts erfolgt die Bewertung der Aktie am ersten planmäßigen Handelstag (der Aktie) eines jeden Monats, welcher dem Ablauf von 35 Tagen nach dem Ausübungstag folgt. Bei Ausübung der Reset Ereignis Kündigung durch die Emittentin werden die Wertpapiere zum Mindestbetrag zurückgezahlt.

Bei Faktor-Zertifikaten sind keine periodischen Zinszahlungen vorgesehen.

Faktor-Zertifikate gewährleisten keinen Kapitalschutz. Im Falle eines fallenden Aktien-Kurses können die Wertpapiere wertlos verfallen wodurch der Anleger einen Totalverlust erleidet.

Zertifikate, Optionsscheine und Anleihen sind Inhaberschuldverschreibungen. Der Anleger trägt grundsätzlich bei Kursverlusten der Aktie sowie bei Insolvenz der Emittentin ein erhebliches Kapitalverlustrisiko bis hin zum Totalverlust. Ausführliche Darstellung möglicher Risiken sowie Einzelheiten zu den Produktkonditionen sind den Angebotsunterlagen (d.h. den Endgültigen Bedingungen, dem relevanten Basisprospekt einschließlich etwaiger Nachträge dazu sowie dem Registrierungsdokument) zu entnehmen.

Ereignisse

Datum Ereignis Anpassung Wert vor Ereignis Wert nach Ereignis
08.05.2020 Ordentliche Dividende
  • Basispreis
  • Barriere
  • Bezugsverhältnis
  • 250,54 USD
  • 260,57 USD
  • 0,41
  • 252,65 USD
  • 262,76 USD
  • 0,43

Wertentwicklung

Stammdaten

Kursdaten

Nachrichten und Analysen

14.07.2020 Quelle: dpa
EU-Gericht entscheidet über Milliarden-Steuernachzahlung für Apple
LUXEMBURG (dpa-AFX) - In dem Streit um die Rekord-Steuernachzahlung von 13 Milliarden Euro für Apple in Irland fällt an diesem Mittwoch die erste Gerichtsentscheidung. Für die EU-Kommission könnte der politisch aufgeladene Konflikt zur wichtigen Weichenstellung in ihrem jahrelangen Ringen mit diversen Mitgliedstaaten um Steuervergünstigungen für Unternehmen werden. Es ist gut möglich, dass der Fall nach dem Urteil des EU-Gerichts in Luxemburg in die nächste Instanz beim Europäischen Gerichtshof (EuGH) geht. EU-Wettbewerbskommissarin Margrethe Vestager hatte Apple im August 2016 aufgefordert, die Milliardensumme in Irland nachzuzahlen, weil das Land dem Konzern eine unzulässige Sonderbehandlung bei den Steuerkonditionen gewährt habe. Irland und Apple wehren sich dagegen. Der iPhone-Konzern betonte vor dem EU-Gericht, dass die Erträge der zwei irischen Tochterfirmen, um die es geht, vor allem in den USA zu versteuern gewesen seien. Bei dem Streit geht es nicht nur um viel Geld. Für die in Europa oft gefeierte Kommissarin Vestager war der aufsehenerregende Fall ein Höhepunkt ihrer bisherigen Laufbahn. Eine Niederlage könnte ein entsprechend schwerer politischer Rückschlag für sie werden. Zudem könnte der Fall für weiteren Zündstoff im Streit zwischen den USA und Europa über die Besteuerung amerikanischer Unternehmen sorgen. Und für Apple geht es auch um den Ruf: Der iPhone-Hersteller will sich nicht als Steuerflüchtling und Trickser bezeichnen lassen. Die Schlüsselfrage in dem Verfahren ist, welcher Anteil des in Irland angesammelten Geldes in dem Land hätte versteuert werden müssen. Amerikanische Unternehmen konnten nach früheren US-Regelungen Auslandsgewinne außerhalb des Heimatlandes lagern. Bei einem Transfer in die USA wurden 35 Prozent Steuern fällig. Viele Firmen behielten deshalb das Geld im Ausland. Mit der seit 2018 greifenden Steuerreform wurde eine Zahlung auf die Auslandsreserven mit deutlich niedrigeren Sätzen fällig - unabhängig davon, ob sie in die USA gebracht werden oder nicht. Apple zahlte an den US-Fiskus mehr als 37 Milliarden Dollar Steuern auf den im Ausland angesammelten Geldberg von 252 Milliarden Dollar. Davon entfielen nach Angaben des Unternehmens 20 Milliarden Euro Steuern allein auf die Gewinne, um die es der EU-Kommission geht. Apple argumentiert, die irische Tochter Apple Sales International (ASI) sei lediglich für den Vertrieb von Geräten des Konzerns außerhalb Nord- und Südamerikas zuständig gewesen - während die eigentlichen Werte vor allem in den USA geschaffen worden seien. "Das iPhone, das iPad, der App Store und alle anderen Produkte und Dienste von Apple wurden anderswo entworfen und entwickelt." Deswegen wäre es falsch, auf die Gewinne aus dem internationalen Geschäft, die sich in Irland ansammelten, Steuern in dem Land zu bezahlen. Die Kommission bestreitet zwar nicht, dass ein Großteil des intellektuellen Eigentums bei Apple in den USA entstehe. Allerdings habe die irische Steuerbehörde nicht die notwendigen Analysen des gesamten Geschäfts der Apple-Töchter durchgeführt, um begründet entscheiden zu können, welcher Anteil der Gewinne wo versteuert werden sollte. Die Kommission weist auch die Darstellung von Apple zurück, die beiden irischen Firmentöchter seien lediglich mit Vertrieb und Fertigung beauftragt gewesen./so/DP/nas
13.07.2020 Quelle: dpa
AKTIEN IM FOKUS 2: Alphabet, Amazon, Apple und Facebook zollen Rekordjagd Tribut
(neu: Schlusskurse) NEW YORK (dpa-AFX) - Vier der als "Giant 5" bekannten Tech-Konzerne haben am Montag im starken Nasdaq-Umfeld in den ersten Handelsstunden weitere Rekordstände erreicht. Im weiteren Verlauf mussten die Papiere der rasanten Rally der vergangenen Tage Tribut zollen und rutschten allesamt ins Minus - dennoch befinden sie sich weiter auf sehr hohem Niveau. Die Papiere von Alphabet, Amazon, Apple, Facebook und Microsoft verloren zwischen einem halben und rund drei Prozent, nachdem die Titel bis auf Microsoft zuvor auf ihre jeweiligen Rekordhochs geklettert waren. Bei Apple wirft laut Marktteilnehmern der im September bevorstehende Start der inzwischen bereits zwölften iPhone-Generation seine Schatten voraus. Die Experten des Investmenthauses Wedbush habe den Anlegern Hoffnung gemacht, dass Apple als erstes Unternehmen einen Marktwert von 2 Billionen US-Dollar erreichen könne. Denn alleine in China könnten bis zu 70 Millionen neue iPhones Altgeräte ersetzen. Der Kurs der Apple-Aktie stieg in den ersten Handelsminuten um bis zu 4,2 Prozent auf 399,82 Dollar, bevor er ins Minus drehte. Seit Seit dem Tief im Corona-Crash im März ist der Kurs aber immer noch um rund 80 Prozent auf zuletzt knapp 382 Dollar gestiegen. In den vergangenen zwölf Monaten hat sich die Marktkapitalisierung des iPhone-Herstellers um rund 90 Prozent ausgeweitet. Apple ist an der Börse derzeit knapp 1,7 Billionen Dollar (rund 1,5 Billionen Euro) wert und damit mehr als jedes andere im Westen gelistete Unternehmen. Lediglich der seit kurzem in Riad notierte staatliche saudi-arabische Ölkonzern Aramco kommt auf umgerechnet rund 1,8 Billionen Dollar. Allerdings befinden sich nur wenige Anteile des Staatskonzerns im freien Handel. Auch Amazon setzte die Rekordrally am Montag zunächst fort. Der Kurs stieg um bis zu viereinhalb Prozent auf 3344 Dollar, bevor er drei Prozent auf 3104 Dollar einbüßte. Damit ist das Papier aber immer noch fast doppelt so teuer wie noch Mitte März, als es im Zuge des Corona-Crashs bis auf 1626 Dollar gefallen war. Nach dem starken Anstieg ist Amazon an der Börse knapp 1,6 Billionen wert. Amazon gilt als einer der großen Gewinner der Corona-Krise, da das Unternehmen vom noch stärkeren Trend zum Online-Handel sowie einer hohen Nachfrage nach anderen Dienstleistungen wie der Cloud-Sparte AWS oder dem Videoangebot profitiert. Von dem Kuranstieg profitiert unter anderem Unternehmensgründer- und Chef Jeff Bezos. Dessen Vermögen kletterte bereits in den vergangenen Wochen nach einer Berechnung der Nachrichtenagentur Bloomberg auf rund 190 Milliarden Dollar. Damit ist er derzeit der mit Abstand reichste Mensch. Für Alphabet, dem Betreiber der Suchmaschine Google, ging es zum Wochenauftakt um bis zu 2,4 Prozent auf 1576 Dollar nach oben, bevor es ins Minus drehte und mit einem Abschlag von knapp zwei Prozent auf 1512 Dollar aus dem Handel ging. Das Unternehmen ist damit an der Börse inzwischen auch mehr als eine Billionen Dollar wert. Damit kommen die fünf größten Technologietitel der Vereinigten Staaten auf einen Börsenwert von rund 6,5 Billionen Dollar - Spitzenreiter dabei ist Apple mit knapp 1,7 Billionen, gefolgt von Amazon und Microsoft mit jeweils fast 1,6 Billionen Dollar. Alphabet folgt mit etwas mehr als einer Billion und Facebook mit knapp 700 Milliarden Dollar. Zum Vergleich: Europas größter Softwarehersteller SAP ist an der Börse umgerechnet knapp 190 Milliarden Dollar wert und damit das wertvollste deutsche Unternehmen. Alle 30 Dax-Titel kommen derzeit auf eine Marktkapitalisierung von zusammen etwas mehr als 1,4 Billionen Dollar./zb/he
13.07.2020 Quelle: dpa
AKTIEN IM FOKUS: Tech-Größen Alphabet, Amazon, Apple und Facebook auf Rekordjagd
NEW YORK (dpa-AFX) - Vier der als "Giant 5" bekannten Tech-Konzerne haben am Montag im starken Nasdaq-Umfeld weitere Rekordstände erreicht. Nach zum Handelsbeginn zum Teil deutlichen Gewinne bröckelten die Kurse aber im Handelsverlauf ab. Die Papiere mussten damit der zum Teil rasanten Rally der vergangenen Tage Tribut zollen - dennoch befinden sich die Papiere alle auf sehr hohem Niveau. Zuletzt gewannen die Papiere von Alphabet, Amazon und Apple nur noch leicht dazu. Die Anteile von Facebook rutschten sogar leicht ins Minus. Auch die Papiere des Softwarekonzerns Microsoft, die zuvor als einziger der fünf keinen Höchststand erreicht hatten, gaben leicht nach. Bei Apple wirft laut Marktteilnehmern der im September bevorstehende Start der inzwischen bereits zwölften iPhone-Generation seine Schatten voraus. Die Experten des Investmenthauses Wedbush habe den Anlegern Hoffnung gemacht, dass Apple als erstes Unternehmen einen Marktwert von 2 Billionen US-Dollar erreichen könnte. Denn alleine in China dürften bis zu 70 Millionen neue iPhones Altgeräte ersetzen. Der Kurs der Apple-Aktie stieg in den ersten Handelsminuten bis zu 4,2 Prozent auf 399,82 Dollar - zuletzt stand ein Plus von 1 Prozent auf 388 Dollar auf dem Kurszettel. Seit dem Tief im Corona-Crash im März stieg der Kurs um mehr als 80 Prozent. In den vergangenen zwölf Monaten hat sich die Marktkapitalisierung des iPhone-Herstellers um rund 90 Prozent ausgeweitet Apple ist an der Börse derzeit 1,7 Billionen Dollar (rund 1,5 Billionen Euro) wert und damit mehr als jedes andere an westlichen Handelsplätzen gelistete Unternehmen. Lediglich der seit kurzem an der Börse in Riad gelistete staatliche saudi-arabische Ölkonzern Aramco kommt auf umgerechnet rund 1,8 Billionen Dollar. Allerdings befinden sich nur wenige Anteile des Staatskonzerns im freien Handel. Auch Amazon setzte die Rekordrally am Montag fort. Der Kurs stieg um bis zu viereinhalb Prozent auf 3344 Dollar - zuletzt büßte die Aktie wieder alle Gewinn ein und pendelte um den Freitagsschluss von 3200 Dollar. Damit ist das Papier aber immer noch rund doppelt so teuer wie Mitte März, als es im Zuge des Corona-Crashs bis auf 1626 Dollar gefallen war. Nach dem starken Anstieg ist Amazon an der Börse knapp 1,6 Billionen wert. Das Unternehmen gilt als einer der großen Gewinner der Corona-Krise, da der Konzern vom noch stärkeren Trend zum Online-Handel sowie einer hohen Nachfrage nach anderen Dienstleistungen wie der Cloud-Sparte AWS oder dem Videoangebot profitiert. Nutznießer des Kursanstiegs ist unter anderem auch Unternehmensgründer- und Chef Jeff Bezos. Dessen Vermögen kletterte bereits in den vergangenen Wochen nach einer Berechnung der Nachrichtenagentur Bloomberg auf rund 190 Milliarden Dollar. Damit ist er derzeit der mit Abstand reichste Mensch. Für Alphabet, dem Betreiber der Suchmaschine Google, ging es zum Wochenauftakt um bis zu 2,4 Prozent auf 1576 Dollar nach oben, bevor der Kurs auf das Freitagsniveau von 1540 Dollar zurückfiel. Das Unternehmen ist damit an der Börse inzwischen auch mehr als eine Billionen Dollar wert. Damit kommen die fünf größten Technologietitel der Vereinigten Staaten auf einen Börsenwert von rund 6,6 Billionen Dollar - Spitzenreiter ist Apple mit 1,7 Billionen, gefolgt von Microsoft mit etwas mehr als 1,6 Billionen, Amazon mit etwas weniger als 1,6 Billionen Dollar. Alphabet folgt mit etwas mehr als einer Billion und Facebook mit knapp 700 Milliarden Dollar. Zum Vergleich: Europas größter Softwarehersteller SAP ist an der Börse umgerechnet knapp 190 Milliarden Dollar wert und damit das wertvollste deutsche Unternehmen. Alle 30 Dax-Titel kommen derzeit auf eine Marktkapitalisierung von zusammen etwas mehr als 1,4 Billionen Dollar./zb/he