Faktor-Zertifikat | 3,00 | Long | Deutsche Lufthansa

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  • WKN: MC735Z
  • ISIN: DE000MC735Z1
  • Faktor-Zertifikat

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Basiswert

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Produktbeschreibung

Mit dem Faktor-Zertifikat Long auf Deutsche Lufthansa hat der Anleger die Möglichkeit überproportional an steigenden Kursen der zugrunde liegenden Aktie zu partizipieren. Im Gegenzug nimmt der Anleger aber auch überproportional an fallenden Kursen der zugrunde liegenden Aktie teil.

Falls die zugrunde liegende Aktie die Reset Barriere unterschreitet, liegt ein Reset Ereignis vor und es wird ein Hedging-Wert ermittelt. Dieser Wert ergibt sich aufgrund der für die Aktie abgeschlossenen Hedgingvereinbarungen erzielten Preise, wie in den Endgültigen Bedingungen näher beschrieben. Wenn dieser Hedging-Wert über dem letzten unmittelbar vor dem Eintritt des Reset Ereignisses anwendbaren Basispreis liegt, werden bestimmte Werte des Faktor-Zertifikats angepasst, wie in den Endgültigen Bedingungen näher beschrieben.

Wenn allerdings der Hedging-Wert unter dem letzten unmittelbar vor dem Eintritt des Reset Ereignisses anwendbaren Basispreis liegt oder diesem entspricht, so steht es der Emittentin frei, vorbehaltlich einer wirksamen Ausübung des Ausübungsrechts des Gläubigers oder einer Mitteilung einer Kündigung durch die Emittentin, die Wertpapiere mit sofortiger Wirkung vollständig, jedoch nicht teilweise, durch Mitteilung an die Gläubiger zu kündigen (eine sogenannte Reset Ereignis Kündigung). Als Folge der Ausübung einer Reset Ereignis Kündigung durch die Emittentin wird das Produkt mit sofortiger Wirkung beendet und der Mindestbetrag ausgezahlt, wodurch es zum Totalverlust kommt.

Sowohl die Reset Barriere als auch der Basispreis sind nicht konstant. Nach anfänglicher Bestimmung dieser Werte werden, wie in den Endgültigen Bedingungen festgelegt, Anpassungen erfolgen. Der aktuelle Wert der Reset Barriere und des Basispreises sind der obigen Tabelle zu entnehmen.

Das Produkt hat keine feste Laufzeit. Bei Ausübung des ordentlichen Kündigungsrechts erfolgt die Bewertung der Aktie am ersten planmäßigen Handelstag (der Aktie) eines jeden Monats, welcher dem Ablauf von 35 Tagen nach dem Ausübungstag folgt. Bei Ausübung der Reset Ereignis Kündigung durch die Emittentin werden die Wertpapiere zum Mindestbetrag zurückgezahlt.

Bei Faktor-Zertifikaten sind keine periodischen Zinszahlungen vorgesehen.

Faktor-Zertifikate gewährleisten keinen Kapitalschutz. Im Falle eines fallenden Aktien-Kurses können die Wertpapiere wertlos verfallen wodurch der Anleger einen Totalverlust erleidet.

Zertifikate, Optionsscheine und Anleihen sind Inhaberschuldverschreibungen. Der Anleger trägt grundsätzlich bei Kursverlusten der Aktie sowie bei Insolvenz der Emittentin ein erhebliches Kapitalverlustrisiko bis hin zum Totalverlust. Ausführliche Darstellung möglicher Risiken sowie Einzelheiten zu den Produktkonditionen sind den Angebotsunterlagen (d.h. den Endgültigen Bedingungen, dem relevanten Basisprospekt einschließlich etwaiger Nachträge dazu sowie dem Registrierungsdokument) zu entnehmen.

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Nachrichten und Analysen

Heute 31.03.2020 14:51:22 Quelle: dpa
IATA rechnet mit 2. Quartal mit Nettoverlusten in Milliardenhöhe
GENF (dpa-AFX) - Die Fluggesellschaften müssen wegen der beispiellosen Verkehrsbeschränkungen mit erheblichen Verlusten rechnen. Der Dachverband IATA schätzte den Nettoverlust im 2. Quartal dieses Jahres auf 39 Milliarden Dollar (35,6 Mrd Euro), wie Generalsekretär Alexandre de Juniac am Dienstag in Genf berichtete. Im 2. Quartal 2019 gab es Gewinne von 7 Milliarden Dollar. Der Flugverkehr ist wegen der Coronavirus-Pandemie weltweit eingebrochen. Mehrere Fluggesellschaften haben den Betrieb vorübergehend ganz eingestellt. Zwar sei dank der billionenschweren Rettungspakete der größten Industrieländer nach der Corona-Krise mit einem soliden Wirtschaftsaufschwung zu rechnen, sagte IATA-Chefökonom Brian Pearce. Aber das wirke sich voraussichtlich nicht mehr in diesem Jahr aus. Die IATA appellierte erneut an Regierungen, die Erstattungsregeln zu lockern. Sie wollen Passagieren Gutscheine geben dürfen statt nicht genutzte Tickets erstatten zu müssen. Die Fluggesellschaften seien sich bewusst, dass das für Passagiere lästig sei, sagte de Juniac. "Für uns ist es aber eine Frage des Überlebens." Die Airlines hätten viele fixe Kosten, etwa für Mitarbeiter, Versicherungen und Verwaltungen. Im 2. Quartal beliefen sich die Kosten vermutlich auf 61 Milliarden Dollar - ohne absehbare größere Einnahmen. Viele Airlines hätten nur Barreserven für zwei Monate gehabt. IATA hatte die Umsatzeinbußen im Passagiergeschäft vergangene Woche auf voraussichtlich 252 Milliarden Dollar (233 Mrd Euro) in diesem Jahr beziffert./oe/DP/jha
Heute 31.03.2020 14:30:25 Quelle: dpa
VIRUS: Rückholaktion für Reisende aus Pakistan gestartet
ISLAMABAD (dpa-AFX) - In Pakistan hat wegen der Corona-Pandemie eine Rückholaktion begonnen. Ein erster Flug mit mehr als 250 Passagieren startete am Dienstag vom Flughafen der pakistanischen Hauptstadt Islamabad zurück nach Deutschland, hieß es aus dem Auswärtigen Amt. Die pakistanischen Behörden hätten sich trotz der landesweiten Ausgangssperre "sehr kooperativ" gezeigt. Einige wenige Hundert Menschen warten in Pakistan laut dpa-Quellen immer noch auf ihre Ausreise. Der deutsche Botschafter in Pakistan, Bernhard Schlagheck, twitterte am Dienstag Fotos, die Menschenmassen mit Schutzmasken am Flughafen zeigten. "Ein zweiter Flug befindet sich in Vorbereitung", schrieb Schlagheck zuvor. Seit mehr als einer Woche sind viele internationale Flüge von und nach Pakistan gestrichen. In den vergangenen Tagen hatte es daher in den sozialen Medien Kritik und Hilferufe gegeben, als immer mehr Fluggesellschaften ihren Betrieb einstellten. Auch eine Online-Petition an das Auswärtige Amt wurde dafür eingerichtet, während Pakistan noch nicht als Land für das Rückholprogramm vorgesehen war. Zahlreiche Länder haben wegen der Corona-Pandemie Grenzen dicht gemacht und Flugverbindungen gekappt. Außenminister Heiko Maas (SPD) hatte deswegen angekündigt, zusammen mit Reiseveranstaltern und der Lufthansa Deutsche aus den Ländern zurückzuholen, aus denen es keine regulären Flüge mehr gibt. Insgesamt geht es um etwa 200 000 Reisende, von denen innerhalb von knapp zwei Wochen schon 175 000 zurückgebracht wurden. "Diejenigen, die noch im Ausland sind, bitten wir weiter um Geduld", schrieb Bundesaußenminister Heiko Maas (SPD) am Montag auf Twitter./arb/DP/fba
Heute 31.03.2020 11:15:04 Quelle: dpa
WDH/ROUNDUP: Hellofresh mit Rückenwind durch Corona-Krise - Aktie auf Rekordhoch
(Wochentag im ersten Absatz klargestellt: Montag rpt. Montag) BERLIN (dpa-AFX) - Der Kochboxenlieferant Hellofresh zementiert seinen Ruf als einer der Gewinner der Corona-Krise. Im ersten Quartal dürften sowohl der Umsatz als auch der Betriebsgewinn über den Markterwartungen liegen, teilte der Konzern am Montag nach Börsenschluss in Berlin mit. Die seit kurzem im MDax notierte Aktie stieg am Dienstag auf ein Rekordhoch. Hellofresh erwartet im ersten Quartal einen Umsatz zwischen 685 Millionen Euro und 710 Millionen Euro, zwei Drittel mehr als ein Jahr zuvor. Der bereinigte Gewinn vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (bereinigtes Ebitda) wird bei 55 Millionen Euro bis 75 Millionen erwartet, ein Jahr zuvor stand hier noch ein Minus von 26 Millionen Euro. Die Bekanntgabe der genauen Zahlen ist für den 5. Mai geplant. Die durch die Covid-19 Pandemie hervorgerufenen Unsicherheiten und die sich daraus ergebenden Auswirkungen auf das Geschäftsjahr 2020 seien aktuell nicht zuverlässig quantifizierbar. Daher werde die zuletzt veröffentlichte Prognose für das Geschäftsjahr 2020 nicht geändert. Der Umsatz soll demnach 2020 zwar nicht mehr so stark wie noch im vergangenen Jahr zulegen, aber währungsbereinigt immer noch um 22 bis 27 Prozent wachsen. Dabei soll die Marge auf Basis des um Sondereffekte bereinigten Gewinns vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen auf 4,0 bis 5,5 (2019: 2,6) Prozent steigen. An der Börse kamen die ersten Angaben für das Geschäft bis Ende März und die Aussage zur Prognose gut an. Die Aktie legte in der Spitze um fast ein Fünftel auf das Rekordhoch von 32,10 Euro zu - damit lag das Papier mit Abstand an der Spitze des MDax, in dem es seit kurzem gelistet ist. Hellofresh gehört am Aktienmarkt zu den wenigen Gewinnern der vergangenen Wochen. Seit dem Start des Corona-Crashs am 24. Februar stieg der Kurs der Aktie um rund 30 Prozent und setzte damit den Höhenflug fort. In den vergangenen zwölf Monaten summiert sich das Plus auf 280 Prozent Das Unternehmen ist an der Börse derzeit etwas mehr als fünf Milliarden Euro wert und damit mehr als zum Beispiel die im Dax notierte Lufthansa, deren Marktkapitalisierung im Corona-Crash bisher um rund 40 Prozent auf 4,2 Milliarden Euro gefallen ist./zb/stk
Heute 31.03.2020 10:44:38 Quelle: dpa
VIRUS/ROUNDUP 2: Flugverkehr in Frankfurt geht weiter kräftig zurück
(Neu: Aktueller Kurs) FRANKFURT (dpa-AFX) - Der Verkehr am Frankfurter Flughafen kommt wegen der Coronavirus-Pandemie immer stärker zum Erliegen. In der vergangenen Woche sei die Passagierzahl im Vergleich zum Vorjahr um 91 Prozent auf knapp 119 000 gesunken, teilte der Flughafenbetreiber Fraport am Dienstag in Frankfurt mit. Das waren noch mal deutlich weniger als noch in der Woche davor, als noch etwas mehr als 331 000 Passagiere abgefertigt wurden. Die Zahl der Flugbewegungen sackte vom 23. bis 29. März im Vergleich zum Vorjahr um 81 Prozent ab auf 1836. In der zwölften Kalenderwoche gab es noch mehr als doppelt so viele Flugbewegungen. Relativ stabil im Wochenvergleich war dagegen das Frachtvolumen mit etwas mehr als 33 000 (Vorwoche: 36 591) Tonnen. Im Vergleich zum Vorjahr bedeutet das aber auch einen Rückgang um etwas mehr als ein Viertel. Der Frachtverkehr stelle wichtige Lieferketten sicher, hieß es in der Mitteilung. Es gebe hohe Nachfrage nach zusätzlichen Kapazitäten. Die Abfertigung von Cargo-Flugzeugen sei daher von den Krisen-Maßnahmen nicht beeinträchtigt. So seien Teilbereiche der Anlagen in den Terminals 1 und 2 temporär außer Betrieb gesetzt und ein Großteil der Mitarbeiter wurde in Kurzarbeit geschickt. Fraport-Chef Stefan Schulte will die Corona-Krise nach Möglichkeit ohne staatliche Unterstützung bewältigen. "Wir wollen ohne Staatshilfe auskommen. Mit den eingeleiteten Sparmaßnahmen gehen wir heute davon aus, das zu schaffen", hatte er der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung" vergangenen Freitag gesagt. Fraport habe ein Liquiditätspolster von mehr als einer Milliarde Euro, das noch aufgestockt werde. Gleichwohl will Fraport nicht alle krisenbedingten Zusatzkosten allein tragen. "Es wird darüber zu sprechen sein, wer die Kosten dafür trägt, dass wir eine Grundversorgung im Interesse Deutschlands aufrechterhalten", sagte Schulte. Betriebswirtschaftlich wäre es bei den wenigen Flügen - darunter Frachtflüge mit Warenlieferungen - angemessener, den Flughafen zu schließen. "Aber wir bleiben geöffnet, das ist unser Versprechen aus Frankfurt." Fraport stellt sich wegen der Auswirkungen der Corona-Pandemie auf eine längere Phase mit weniger Flugverkehr ein. "2020 werden wir insgesamt mit starken Verkehrsrückgängen abschließen, selbst wenn es im Sommer wieder Zuwächse gegenüber dem jetzigen Niveau gibt. Auch 2021 werden wir wohl nicht 100 Prozent des früheren Verkehrs erreichen", sagte der Fraport-Chef. Die Krise werde die Luftfahrt verändern. "Es wird weniger Fluggesellschaften geben. Die werden höher verschuldet sein, einige verstaatlicht", meinte Schulte. Da weniger Airlines weniger Verbindungen bedienten, wirke sich das auch auf Flughäfen aus. "Für einige Flughäfen - vor allem kleine oder mittelgroße - wird es dann schwieriger, ihren Bestand zu rechtfertigen." Die Aktie des Flughafenbetreibers gehört im Corona-Crash zu den größten Verlierern unter den deutschen Standardwerten, auch wenn sich die Aktie zuletzt wieder etwas erholen konnte. Am Dienstag setzte das im MDax notierte Papier die Erholung mit einem Aufschlag von zuletzt rund zwei Prozent auf 37,55 Euro fort. Damit liegt die Aktie aber immer noch 45 Prozent unter dem Niveau, das sie vor dem Start des Corona-Crashs hatte. Das Unternehmen, an dem das Land Hessen mit 31 Prozent, die Stadt Frankfurt mit 20 Prozent und der Großkunde Lufthansa mit 8 Prozent beteiligt ist, kommt damit nur noch auf einen Börsenwert von 3,5 Milliarden Euro./zb/eas/jha/