Faktor-Zertifikat | 3,00 | Long | DAX ®

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  • WKN: MC56EF
  • ISIN: DE000MC56EF9
  • Faktor-Zertifikat
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Wertentwicklung

Produktbeschreibung

Mit dem Faktor-Zertifikat Long auf DAX ® hat der Anleger die Möglichkeit überproportional an steigenden Kursen des zugrunde liegenden Index zu partizipieren. Im Gegenzug nimmt der Anleger aber auch überproportional an fallenden Kursen des zugrunde liegenden Index teil.

Falls der zugrunde liegende Index die Reset Barriere unterschreitet, liegt ein Reset Ereignis vor und es wird ein Hedging-Wert ermittelt. Dieser Wert ergibt sich aufgrund der für den Index abgeschlossenen Hedgingvereinbarungen erzielten Preise, wie in den Endgültigen Bedingungen näher beschrieben. Wenn dieser Hedging-Wert über dem letzten unmittelbar vor dem Eintritt des Reset Ereignisses anwendbaren Basispreis liegt, werden bestimmte Werte des Faktor-Zertifikats angepasst, wie in den Endgültigen Bedingungen näher beschrieben.

Wenn allerdings der Hedging-Wert unter dem letzten unmittelbar vor dem Eintritt des Reset Ereignisses anwendbaren Basispreis liegt oder diesem entspricht, so steht es der Emittentin frei, vorbehaltlich einer wirksamen Ausübung des Ausübungsrechts des Gläubigers oder einer Mitteilung einer Kündigung durch die Emittentin, die Wertpapiere mit sofortiger Wirkung vollständig, jedoch nicht teilweise, durch Mitteilung an die Gläubiger zu kündigen (eine sogenannte Reset Ereignis Kündigung). Als Folge der Ausübung einer Reset Ereignis Kündigung durch die Emittentin wird das Produkt mit sofortiger Wirkung beendet und der Mindestbetrag ausgezahlt, wodurch es zum Totalverlust kommt.

Sowohl die Reset Barriere als auch der Basispreis sind nicht konstant. Nach anfänglicher Bestimmung dieser Werte werden, wie in den Endgültigen Bedingungen festgelegt, Anpassungen erfolgen. Der aktuelle Wert der Reset Barriere und des Basispreises sind der obigen Tabelle zu entnehmen.

Das Produkt hat keine feste Laufzeit. Bei Ausübung des ordentlichen Kündigungsrechts erfolgt die Bewertung des Index am ersten planmäßigen Handelstag (des Index) eines jeden Monats, welcher dem Ablauf von 35 Tagen nach dem Ausübungstag folgt. Bei Ausübung der Reset Ereignis Kündigung durch die Emittentin werden die Wertpapiere zum Mindestbetrag zurückgezahlt.

Bei Faktor-Zertifikaten sind keine periodischen Zinszahlungen vorgesehen.

Faktor-Zertifikate gewährleisten keinen Kapitalschutz. Im Falle eines fallenden Index-Standes können die Wertpapiere wertlos verfallen wodurch der Anleger einen Totalverlust erleidet.

Zertifikate, Optionsscheine und Anleihen sind Inhaberschuldverschreibungen. Der Anleger trägt grundsätzlich bei Kursverlusten des Index sowie bei Insolvenz der Emittentin ein erhebliches Kapitalverlustrisiko bis hin zum Totalverlust. Ausführliche Darstellung möglicher Risiken sowie Einzelheiten zu den Produktkonditionen sind den Angebotsunterlagen (d.h. den Endgültigen Bedingungen, dem relevanten Basisprospekt einschließlich etwaiger Nachträge dazu sowie dem Registrierungsdokument) zu entnehmen.

Index Disclaimer

Das Produkt wird vom Index Sponsor in keiner Weise gefördert, empfohlen, vertrieben oder beworben.

Stammdaten

Kennzahlen

Kursdaten

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Mit dem Faktor-Zertifikat Long auf DAX ® hat der Anleger die Möglichkeit überproportional an steigenden Kursen des zugrunde liegenden Index zu partizipieren. Im Gegenzug nimmt der Anleger aber auch überproportional an fallenden Kursen des zugrunde liegenden Index teil.

Falls der zugrunde liegende Index die Reset Barriere unterschreitet, liegt ein Reset Ereignis vor und es wird ein Hedging-Wert ermittelt. Dieser Wert ergibt sich aufgrund der für den Index abgeschlossenen Hedgingvereinbarungen erzielten Preise, wie in den Endgültigen Bedingungen näher beschrieben. Wenn dieser Hedging-Wert über dem letzten unmittelbar vor dem Eintritt des Reset Ereignisses anwendbaren Basispreis liegt, werden bestimmte Werte des Faktor-Zertifikats angepasst, wie in den Endgültigen Bedingungen näher beschrieben.

Wenn allerdings der Hedging-Wert unter dem letzten unmittelbar vor dem Eintritt des Reset Ereignisses anwendbaren Basispreis liegt oder diesem entspricht, so steht es der Emittentin frei, vorbehaltlich einer wirksamen Ausübung des Ausübungsrechts des Gläubigers oder einer Mitteilung einer Kündigung durch die Emittentin, die Wertpapiere mit sofortiger Wirkung vollständig, jedoch nicht teilweise, durch Mitteilung an die Gläubiger zu kündigen (eine sogenannte Reset Ereignis Kündigung). Als Folge der Ausübung einer Reset Ereignis Kündigung durch die Emittentin wird das Produkt mit sofortiger Wirkung beendet und der Mindestbetrag ausgezahlt, wodurch es zum Totalverlust kommt.

Sowohl die Reset Barriere als auch der Basispreis sind nicht konstant. Nach anfänglicher Bestimmung dieser Werte werden, wie in den Endgültigen Bedingungen festgelegt, Anpassungen erfolgen. Der aktuelle Wert der Reset Barriere und des Basispreises sind der obigen Tabelle zu entnehmen.

Das Produkt hat keine feste Laufzeit. Bei Ausübung des ordentlichen Kündigungsrechts erfolgt die Bewertung des Index am ersten planmäßigen Handelstag (des Index) eines jeden Monats, welcher dem Ablauf von 35 Tagen nach dem Ausübungstag folgt. Bei Ausübung der Reset Ereignis Kündigung durch die Emittentin werden die Wertpapiere zum Mindestbetrag zurückgezahlt.

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Zertifikate, Optionsscheine und Anleihen sind Inhaberschuldverschreibungen. Der Anleger trägt grundsätzlich bei Kursverlusten des Index sowie bei Insolvenz der Emittentin ein erhebliches Kapitalverlustrisiko bis hin zum Totalverlust. Ausführliche Darstellung möglicher Risiken sowie Einzelheiten zu den Produktkonditionen sind den Angebotsunterlagen (d.h. den Endgültigen Bedingungen, dem relevanten Basisprospekt einschließlich etwaiger Nachträge dazu sowie dem Registrierungsdokument) zu entnehmen.

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Nachrichten und Analysen

05.06.2020 Quelle: dpa
ROUNDUP/Aktien Frankfurt Schluss: US-Daten bescheren Dax starkes Wochen-Finish
FRANKFURT (dpa-AFX) - Ein überraschend solider US-Arbeitsmarkt ist am Freitag das Sahnehäubchen einer beeindruckenden Börsenwoche gewesen. Der Dax stieg den vierten Tag in Folge kräftig um diesmal 3,36 Prozent auf 12 847,68 Punkte. Damit summiert sich der Wochengewinn auf fast 11 Prozent - das war die beste Börsenwoche seit Anfang April. Der deutsche Leitindex hat somit den historisch beispiellosen Corona-Crash fast schon wieder aufgeholt. Um fast 4600 Punkte oder rund 55 Prozent hat sich das Börsenbarometer vom Tief Mitte März erholt. Der amerikanische Arbeitsmarkt hat im Mai extrem positiv überrascht. Trotz Corona-Krise und entgegen den Markterwartungen ist die Arbeitslosigkeit in der größten Volkswirtschaft der Welt zurückgegangen. Die Unternehmen bauten wieder Beschäftigung auf, nachdem sie im Vormonat noch massiv Stellen gestrichen hatten. Angesichts der zuletzt nur langsamen Lockerungen der Corona-bedingten Einschränkungen sei das "schon sehr bemerkenswert", kommentierte Analyst Bernd Krampen von der Landesbank NordLB. Die Zunahme der Beschäftigung schon im Mai sei völlig unerwartet gewesen, er habe erst im Juni mit einer wieder zunehmenden Beschäftigung gerechnet. Der MDax rückte um 1,64 Prozent auf 27 199,76 Zähler vor. Der Index der mittelgroßen Börsentitel ist damit wie der Dax auf das Niveau von Ende Februar zurückgekehrt, als der vom Coronavirus ausgelöste Crash so richtig Fahrt aufgenommen hatte. Die am Vortag noch schwachen Autoaktien zählten zu den größten Gewinnern. So legten Daimler und Continental gemeinsam an der Dax-Spitze um jeweils 7,6 Prozent zu. Volkswagen gewannen 5,2 Prozent. Bankaktien setzten den guten Lauf fort: Deutsche Bank stiegen um 4,7 Prozent und Commerzbank sogar um 11,4 Prozent. Die starke Erholung an den Finanzmärkten dürfte den Papieren der Geldhäuser zugute kommen, ebenso wie die Hilfspakete des Bundes und der Europäischen Zentralbank. Anleger setzten zudem weiter auf eine dynamische Wiederbelebung des Flugverkehrs. So legten Lufthansa um 5,5 Prozent zu und trotzten damit dem besiegelten Abstieg aus dem Dax. Aktien des Flugzeugbauers Airbus verteuerten sich als bester Titel im MDax um 12,2 Prozent. Fortschritte bei der Chefsuche trieben Hugo Boss um 11,4 Prozent nach oben. Die Modekette führt Gespräche mit dem ehemaligen Chef von Tommy Hilfiger, Daniel Grieder. Angesichts dessen Reputation werteten Börsianer dies als gute Nachricht. Ceconomy setzten dank einer Kaufempfehlung der Baader Bank ihre Erholungsrally fort und setzten sich mit einem Plus mehr als 18 Prozent an die Spitze des SDax der kleineren Börsentitel. Der Eurozone-Leitindex EuroStoxx 50 rückte um 3,76 Prozent auf 3384,29 Punkte vor. In Paris legte der Cac 40 um 3,71 Prozent zu und in London beendete der FTSE 100 den letzten Handelstag der Woche mit einem Plus von 2,25 Prozent. Der Dow Jones Industrial kletterte zum europäischen Handelsschluss um 3,6 Prozent. Der Euro gab nach den starken US-Arbeitsmarktdaten nach und notierte zuletzt bei 1,1307 US-Dollar. Zuvor hatte die europäische Gemeinschaftswährung bei 1,1384 Dollar den höchsten Stand seit März erreicht. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Referenzkurs auf 1,1330 (Donnerstag: 1,1250) Dollar festgesetzt. Die Kurse deutscher Bundesanleihen gaben nach. Der Rentenindex Rex sank um 0,05 Prozent auf 144,07 Punkte. Die Umlaufrendite stieg im Gegenzug von minus 0,35 am Vortag auf minus 0,30 Prozent. Der Bund-Future lag am Abend mit 0,33 Prozent im Minus bei 169,97 Punkten./bek/he --- Von Benjamin Krieger, dpa-AFX ---
05.06.2020 Quelle: dpa
WOCHENAUSBLICK: Ohne neue Anreize könnte die Rally ins Stottern geraten
FRANKFURT (dpa-AFX) - Als hätte es niemals eine Corona-Krise gegeben: Nur elf Wochen nach dem historisch beispiellosen Corona-Crash an den Weltbörsen hat der deutsche Leitindex Dax fast schon wieder das Niveau von vor dem Ausverkauf erreicht. Um mehr als 4300 Punkte oder 54 Prozent hat sich das Börsenbarometer seit Mitte März wieder nach oben gearbeitet. Nun jedoch könnte die Rally ins Stocken geraten, zumal es in der neuen Woche an Impulsen für weitere Käufe mangeln dürfte. Am Mittwoch legte die Bundesregierung ein 130 Milliarden Euro schweres Paket auf, um mit einer niedrigeren Mehrwertsteuer, Hilfen für Kommunen, Zuschüssen für Familien und höheren Kaufprämien für Elektroautos die sieche Wirtschaft wieder zu beleben. Am Donnerstag folgte die Europäische Zentralbank mit einem um 600 Milliarden Euro auf dann 1,35 Billionen Euro aufgestockten Kaufprogramm für Anleihen. Auch dieses Geld soll die beispiellosen wirtschaftlichen Folgen der Corona-Pandemie abmildern. Fondsmanager und Börsenbriefautor Jens Erhardt verwies auch auf die US-Notenbank Fed, die - anders als in der Finanzkrise, als man erst nach langer Aktienbaisse im Oktober 2008 angefangen habe, massiv den Geldhahn aufzudrehen - diesmal "viel früher und viel stärker stimuliert". Die Marktreaktion sei entsprechend stark, und die Fonds-Manager seien entsprechend überrascht worden, wie eine Umfrage zeige. So nährt der Anstieg den Anstieg und der Dax schoss im Verlauf der Woche um beeindruckende fast zehn Prozent nach oben. Doch das könnte es mit den ganz großen Stimuli für die Konjunktur auch erst einmal gewesen sein. Nun dürfte es vielmehr darauf ankommen, ob und wie sehr sich die Anreize in der Nachfrage nach Produkten und Dienstleistungen von Unternehmen niederschlagen. Anzeichen für eine spürbare Zunahme privater Aktivitäten gibt es. So ist beispielsweise die Zahl der Routenanfragen im Internet für Autofahrten in den USA, Deutschland und Frankreich seit Ende März stark gestiegen, wie aus Daten der US-Investmentbank JPMorgan hervorgeht. Seit Mitte April hat demnach auch die Zahl von Passagierflügen weltweit stark zugenommen. Kreditkartendaten lassen auf eine Erholung von Online-Reisebuchungen in den USA schließen. Mit marktbewegenden Unternehmensmeldungen ist allerdings nicht zu rechnen. Hoffnung verbreitete auch der Arbeitsmarkt in den USA. Dort hat die Beschäftigung im Mai wieder zugenommen, es wurden 2,5 Millionen neue Stellen gezählt. Analysten hatten hingegen mit einem erneut starken Rückgang der Beschäftigung gerechnet. Ob die Verbraucher in den USA in den vergangenen Wochen wieder mehr Zutrauen gefasst haben, könnte am Freitag der entsprechende Index der Uni Michigan zeigen. Im April war der Frühindikator für die Kauflaune amerikanischer Verbraucher abgestürzt, im Mai hatte er sich stabilisiert. An den Finanzmärkten setzt man auf eine Verbesserung der Stimmung der Konsumenten, deren Nachfrage einen Großteil der gesamten US-Wirtschaftsleistung ausmacht. Die Sitzung der US-Notenbank Fed am Mittwoch droht dagegen als Antreiber für die Aktienbörsen auszufallen. Die Wahrscheinlichkeit sei gering, dass Notenbankchef Jerome Powell weitere große Geldspritzen ankündige, sagte Volkswirt Stefan Kipar von der Landesbank BayernLB. "Einige Programme operieren bereits ohne Obergrenze". Mit Blick auf die US-Wirtschaft in den kommenden Quartalen werde sich die Fed wohl etwas weniger pessimistisch zeigen als es gegenwärtig die Finanzmärkte einschätzten./bek/ag/he
05.06.2020 Quelle: dpa
Aktien Frankfurt: Robuste US-Arbeitsmarktdaten befeuern Erholungsrally
FRANKFURT (dpa-AFX) - Besser als befürcht ausgefallene US-Arbeitsmarktdaten haben die Erholungsrally am deutschen Aktienmarkt am Freitag weiter angetrieben. Der Dax baute seine Gewinne am Nachmittag aus und stand zuletzt um 2,63 Prozent höher bei 12 757,31 Punkten. Zuvor hatten die Anleger bereits den kleinen Rücksetzer vom Vortag ausgenutzt, um weiter zuzukaufen. Der MDax kletterte vor dem Wochenende erstmals seit Ende Februar wieder über die Marke von 27 000 Punkten und stand zuletzt um 1,19 Prozent höher bei 27 079,11 Zählern. Der Eurozonen-Leitindex EuroStoxx rückte um 2,73 Prozent auf 3350,79 Punkte vor. Seit dem März-Tief nach dem Corona-Crash hat der Dax inzwischen 50 Prozent hinzugewonnen. Vom Februar-Rekord ist der deutsche Leitindex damit inzwischen nur noch knapp 8 Prozent entfernt. Angesichts dieser Aufholjagd warnen Beobachter derzeit immer lauter vor einer Überhitzung des Marktes. Die Anleger setzen laut Börsianern in ihrem Optimismus weiter auf eine schnelle Rückkehr aus der Corona-Krise in die Normalität. Dabei würden bessere Daten derzeit von den Investoren stärker aufgenommen als schlechte, erklärte Stratege David Iusow von DailyFX. Schwache Auftragsdaten aus der deutschen Industrie waren am Morgen praktisch ignoriert worden. Am Nachmittag wurden die unerwartet robusten Zahlen vom US-Arbeitsmarkt von den Anlegern umso mehr willkommen geheißen. In den USA hat sich die Lage auf dem Arbeitsmarkt in der Corona-Krise überraschend ein klein wenig entspannt. Die Arbeitslosenquote fiel im Mai auf 13,3 Prozent, nachdem sie im April noch den höchsten Wert seit Beginn der Aufzeichnungen nach dem Zweiten Weltkrieg erreicht hatte. Analysten hatten hingegen für Mai im Mittel einen deutlichen Sprung auf 19 Prozent erwartet. Am Frankfurter Aktienmarkt waren vor dem Wochenende die am Vortag unter die Räder gekommenen Autoaktien unter den größten Gewinnern zu finden. Die Banken setzten ihren guten Lauf weiter fort, die Branche hatte zuvor bereits vom aufgestockten Anleihekaufprogramm der EZB profitiert. Auch Werte aus der Luftfahrtbranche liefen stark. Anleger setzen derzeit auf eine dynamische Wiederbelebung des Flugverkehrs. So trotzten auch Lufthansa mit der Fortsetzung ihrer Erholung und einem Kursplus von mehr als sechs Prozent dem besiegelten Dax-Abstieg. Aktien der Immobiliengesellschaft Deutsche Wohnen, die für die Lufthansa in den deutschen Leitindex einzieht, verteuerten sich zuletzt um rund ein Prozent. Unternehmenschef Michael Zahn bekräftigte auf der Hauptversammlung des Unternehmens die Jahresziele. Die Corona-Krise treffe das Unternehmen kaum. Fortschritte bei der Chefsuche trieben die Anteile am Modekonzern Hugo Boss um rund neun Prozent nach oben. Dass das Unternehmen Gespräche mit Ex-Tommy-Hilfiger-Chef Daniel Grieder wurde am Markt angesichts der Reputation des Managers als gute Nachricht gewertet. Ceconomy setzten angesichts einer Kaufempfehlung der Baader Bank ihre Erholungsrally fort, sie landeten mit einem Plus von 20 Prozent an der SDax-Spitze. Der Euro fiel nach den US-Daten weiter ab und stand zuletzt bei 1,1299 US-Dollar. Zuvor hatte die europäische Gemeinschaftswährung bei 1,1384 Dollar zeitweise den höchsten Stand seit März erreicht, dann aber hatten bereits Gewinnmitnahmen eingesetzt. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Referenzkurs am Donnerstagnachmittag auf 1,1250 (Mittwoch: 1,1194) Dollar festgesetzt. Die Kurse deutscher Bundesanleihen sind vor dem Wochenende gefallen. Der Rentenindex Rex gab um 0,05 Prozent auf 144,07 Punkte nach. Die Umlaufrendite jedoch stieg im Gegenzug von minus 0,35 am Vortag auf minus 0,30 Prozent. Der Bund-Future lag zuletzt mit 0,29 Prozent im Minus bei 170,05 Punkten./tav/jha/ --- Von Tanja Vedder, dpa-AFX ---