Faktor-Zertifikat | 3,00 | Long | Commerzbank

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  • WKN: MC3FR1
  • ISIN: DE000MC3FR15
  • Faktor-Zertifikat
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Basiswert

3,12 EUR

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Produktbeschreibung

Mit dem Faktor-Zertifikat Long auf Commerzbank hat der Anleger die Möglichkeit überproportional an steigenden Kursen der zugrunde liegenden Aktie zu partizipieren. Im Gegenzug nimmt der Anleger aber auch überproportional an fallenden Kursen der zugrunde liegenden Aktie teil.

Falls die zugrunde liegende Aktie die Reset Barriere unterschreitet, liegt ein Reset Ereignis vor und es wird ein Hedging-Wert ermittelt. Dieser Wert ergibt sich aufgrund der für die Aktie abgeschlossenen Hedgingvereinbarungen erzielten Preise, wie in den Endgültigen Bedingungen näher beschrieben. Wenn dieser Hedging-Wert über dem letzten unmittelbar vor dem Eintritt des Reset Ereignisses anwendbaren Basispreis liegt, werden bestimmte Werte des Faktor-Zertifikats angepasst, wie in den Endgültigen Bedingungen näher beschrieben.

Wenn allerdings der Hedging-Wert unter dem letzten unmittelbar vor dem Eintritt des Reset Ereignisses anwendbaren Basispreis liegt oder diesem entspricht, so steht es der Emittentin frei, vorbehaltlich einer wirksamen Ausübung des Ausübungsrechts des Gläubigers oder einer Mitteilung einer Kündigung durch die Emittentin, die Wertpapiere mit sofortiger Wirkung vollständig, jedoch nicht teilweise, durch Mitteilung an die Gläubiger zu kündigen (eine sogenannte Reset Ereignis Kündigung). Als Folge der Ausübung einer Reset Ereignis Kündigung durch die Emittentin wird das Produkt mit sofortiger Wirkung beendet und der Mindestbetrag ausgezahlt, wodurch es zum Totalverlust kommt.

Sowohl die Reset Barriere als auch der Basispreis sind nicht konstant. Nach anfänglicher Bestimmung dieser Werte werden, wie in den Endgültigen Bedingungen festgelegt, Anpassungen erfolgen. Der aktuelle Wert der Reset Barriere und des Basispreises sind der obigen Tabelle zu entnehmen.

Das Produkt hat keine feste Laufzeit. Bei Ausübung des ordentlichen Kündigungsrechts erfolgt die Bewertung der Aktie am ersten planmäßigen Handelstag (der Aktie) eines jeden Monats, welcher dem Ablauf von 35 Tagen nach dem Ausübungstag folgt. Bei Ausübung der Reset Ereignis Kündigung durch die Emittentin werden die Wertpapiere zum Mindestbetrag zurückgezahlt.

Bei Faktor-Zertifikaten sind keine periodischen Zinszahlungen vorgesehen.

Faktor-Zertifikate gewährleisten keinen Kapitalschutz. Im Falle eines fallenden Aktien-Kurses können die Wertpapiere wertlos verfallen wodurch der Anleger einen Totalverlust erleidet.

Zertifikate, Optionsscheine und Anleihen sind Inhaberschuldverschreibungen. Der Anleger trägt grundsätzlich bei Kursverlusten der Aktie sowie bei Insolvenz der Emittentin ein erhebliches Kapitalverlustrisiko bis hin zum Totalverlust. Ausführliche Darstellung möglicher Risiken sowie Einzelheiten zu den Produktkonditionen sind den Angebotsunterlagen (d.h. den Endgültigen Bedingungen, dem relevanten Basisprospekt einschließlich etwaiger Nachträge dazu sowie dem Registrierungsdokument) zu entnehmen.

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Nachrichten und Analysen

02.04.2020 Quelle: dpa
AKTIEN IM FOKUS 2: Bankenwerte bleiben ein heißes Eisen
(neu: überarbeitete Fassung) FRANKFURT/PARIS/LONDON (dpa-AFX) - Bankenwerte haben sich am Donnerstag nach deutlichen Verlusten der vergangenen vier Handelstage uneinheitlich entwickelt. Letztlich setzten sie damit ihren Schlingerkurs fort, den sie nach dem vierwöchigen Corona-Crash inzwischen eingeschlagen haben. Mitte März hatte der Branchenindex Stoxx Europe 600 Banks ein Rekordtief erreicht und versucht seither immer wieder neu eine Erholung. Analysten bleiben jedoch skeptisch. Wegfallende Dividenden für 2019 und ausgesetzte Aktienrückkäufe belasten ebenso wie Sorgen vor Kreditausfällen angesichts der Probleme vieler Unternehmen durch die Virus-Krise. Immerhin ist die Branche bereits schwer belastet durch die jahrelange Niedrigzinsphase. Aktuell setzte etwa Analyst Kian Abouhossein von JPMorgan bei einigen Bankaktien erneut den Rotstift an, senkte seine Erwartungen und damit auch Kursziele. Sein Anlageurteil für die einzelnen Aktien bekräftigte er aber und er sieht auch einige chancenreiche Kandidaten. Dennoch merkte er dabei an, dass die größten denkbaren Risiken durch die Virus-Krise im europäischen Bankensektor noch nicht eingepreist seien, wenngleich das Chance-Risiko-Verhältnis nach dem Kurssturz mittlerweile ausgewogener erscheine. Der Experte rechnet im Basisszenario nun mit einer schrittweise Erholung. In seinem negativen langfristigen Rezessionsszenario sieht er jedoch ein weiteres Risiko für den Sektor von 15 bis 20 Prozent. Seine "Top Picks" sind unter anderem BNP Paribas, BBVA, UBS und Barclays. Die Bewertung der Aktien der Deutschen Bank und Commerzbank indes hält er für ausreichend und stuft sie mit "Neutral" ein, wobei er zugleich das Kursziel der Commerzbank-Aktie von 6,10 auf 4,30 Euro senkte. Auch für zahlreiche weitere Bankaktien wie Unicredit, SocGen, Santander oder auch Lloyds und HSBC senkte er seine Kursziele. Die Anteile der Deutschen Bank büßten am Donnerstag nach anfänglichen Gewinnen schließlich weitere 1,7 Prozent auf 5,504 Euro ein, während sich die der Commerzbank im Plus halten konnten. Sie stiegen um 1,0 Prozent auf 3,13 Euro. Letztere dürften dabei auch von einem Bericht in der "Wirtschaftswoche" über Fortschritte auf der Suche nach weiteren Sparmöglichkeiten profitiert haben. Die Beratungsgesellschaft Bain & Company habe zusätzliches Einsparpotenzial von 350 Millionen Euro ausfindig gemacht, hieß es in dem Bericht unter Berufung auf Insider. Ein kleines Plus von 0,5 Prozent auf 12,80 Euro verbuchten außerdem die Anteile der inzwischen zu 90 Prozent zur Commerzbank gehörenden Comdirect. Diese hatte am Vorabend - wie ein paar Tage zuvor schon der Mutterkonzern - darüber informiert, für das abgelaufene Jahr kein Dividende zu zahlen. Auch die Societe Generale, Barclays oder die HSBC haben ihre Dividendenzahlungen ausgesetzt und folgten damit entsprechenden Aufforderungen von Notenbanken wie etwa der EZB. Die Deutsche Bank hatte nach einem Milliardenverlust wegen des Konzernumbaus ohnehin keine Ausschüttungen erwogen. Im Bankensektor zählten am Donnerstag die Aktien der niederländischen ABN Amro, von AlphaValue aktuell auf "Buy" hochgestuft, zu den größten Gewinnern. Sie legten um 6,8 Prozent zu. Die Papiere der schweizerischen Credit Suisse stiegen um 2,0 Prozent und die von UBS um 1,8 Prozent. Die Anteile der französischen SocGen rückten um 0,4 Prozent vor, während Unicredit, Barclays und HSBC zwischen 1,2 und 3,2 Prozent einbüßten./ck/ag/mis/ck/he
02.04.2020 Quelle: dpa
AKTIEN IM FOKUS: Trotz aktueller Erholung bleiben Bankenwerte ein heißes Eisen
FRANKFURT/PARIS/LONDON (dpa-AFX) - Bankenwerte haben sich am Donnerstag nach deutlichen Verlusten der vergangenen vier Handelstage etwas erholt. Letztlich setzten sie damit jedoch nur ihren Schlingerkurs fort, den sie nach dem vierwöchigen Corona-Crash inzwischen eingeschlagen haben. Mitte März hatte der Branchenindex Stoxx Europe 600 Banks ein historisches Tief erreicht und versucht seither immer wieder neu eine Erholung. Analysten bleiben jedoch skeptisch. Wegfallende Dividenden für 2019 und ausgesetzte Aktienrückkäufe belasten ebenso wie Sorgen vor Kreditausfällen angesichts der Probleme vieler Unternehmen durch die Virus-Krise. Immerhin ist die Branche bereits schwer belastet durch die jahrelange Niedrigzinsphase. Aktuell setzte etwa Analyst Kian Abouhossein von JPMorgan bei einigen Bankaktien erneut den Rotstift an, senkte seine Erwartungen und damit auch Kursziele. Sein Anlageurteil für die einzelnen Aktien bekräftigte er aber und er sieht auch einige chancenreiche Kandidaten. Dennoch merkte er dabei an, dass die größten denkbaren Risiken durch die Virus-Krise im europäischen Bankensektor noch nicht eingepreist seien, wenngleich das Chance-Risiko-Verhältnis nach dem Kurssturz mittlerweile ausgewogener erscheine. Der Experte rechnet im Basisszenario nun mit einer schrittweise Erholung. In seinem negativen langfristigen Rezessionsszenario sieht er jedoch ein weiteres Risiko für den Sektor von 15 bis 20 Prozent. Seine "Top Picks" sind unter anderem BNP Paribas, BBVA, UBS und Barclays. Die Bewertung der Aktien der Deutschen Bank und Commerzbank indes hält er für ausreichend und stuft sie mit "Neutral" ein, wobei er zugleich das Kursziel der Commerzbank-Aktie von 6,10 auf 4,30 Euro senkte. Auch für zahlreiche weitere Bankaktien wie Unicredit, SocGen, Santander oder auch Lloyds und HSBC senkte er seine Kursziele. Die Anteile der Deutschen Bank legten am Donnerstag gegen Mittag um 4,4 Prozent auf 5,846 Euro zu und die der Commerzbank stiegen um 3,7 Prozent auf 3,215 Euro. Letztere dürfte dabei auch von einem Bericht in der "Wirtschaftswoche" über Fortschritte auf der Suche nach weiteren Sparmöglichkeiten profitieren. Die Beratungsgesellschaft Bain & Company habe zusätzliches Einsparpotenzial von 350 Millionen Euro ausfindig gemacht, hieß es in dem Bericht unter Berufung auf Insider. Ein kleines Plus von 0,5 Prozent auf 12,80 Euro verbuchten außerdem die Anteile der inzwischen zu 90 Prozent zur Commerzbank gehörenden Comdirect. Diese hatte am Vorabend - wie ein paar Tage zuvor schon der Mutterkonzern - darüber informiert, für das abgelaufene Jahr kein Dividende zu zahlen. Auch die Societe Generale, Barclays oder die HSBC haben ihre Dividendenzahlungen ausgesetzt und folgten damit entsprechenden Aufforderungen von Notenbanken wie etwa der EZB. Die Deutsche Bank hatte nach einem Milliardenverlust wegen des Konzernumbaus ohnehin keine Ausschüttungen erwogen. Im Bankensektor waren an diesem Tag die Aktien der niederländischen ABN Amro, von AlphaValue an diesem Tag auf "Buy" hochgestuft, größter Gewinner. Sie legten um knapp 10 Prozent zu. Die Papiere der Schweizer Bank Credit Suisse stiegen um 4,5 Prozent und die der UBS um 3,4 Prozent. Die Anteile der französischen SocGen dagegen gaben um 1,2 Prozent nach und die der britischen HSBC büßten 2,8 Prozent ein./ck/ag/mis
02.04.2020 Quelle: dpa
ROUNDUP: Dividenden-Boom ade - Unternehmen streichen Ausschüttung zusammen
FRANKFURT (dpa-AFX) - Weniger oder gar keine Gewinnbeteiligung, verschobene Hauptversammlungen und Turbulenzen an den Börsen: Die Corona-Krise macht Aktionären zu schaffen und beendet den Dividenden-Boom nach fünf Rekordjahren in Folge. Im besten Fall werden die 160 Firmen der Börsenindizes Dax, MDax und SDax für 2019 einer Studie zufolge in der Summe gut 44 Milliarden Euro an ihre Anteilseigner überweisen - das sind rund 14 Prozent weniger als im Jahr zuvor. Mehr als ein Viertel der Unternehmen plant demnach keine Ausschüttung (Stand 31. März). "Je nachdem, wie lange der virusbedingte Schockfrost der Wirtschaft anhält, könnte das Ausschüttungsvolumen aber auch noch deutlich niedriger ausfallen", heißt es in der am Donnerstag von der Deutschen Schutzvereinigung für Wertpapierbesitz (DSW) und der privaten FOM Hochschule in Essen veröffentlichten Studie. Gezahlt wird die Dividende für das abgelaufene Geschäftsjahr nach den jeweiligen Hauptversammlungen. Wann Aktionäre die Gewinnbeteiligung für das vergangene Jahr erhalten, ist im Einzelfall nicht abzusehen. Zahlreiche für April und Mai geplante Hauptversammlungen wurden wegen der Krise verschoben. "Inwieweit Firmen von der gerade geschaffenen Sonderregelung Gebrauch machen, einen Dividendenabschlag auch ohne HV-Beschluss auszuschütten, lässt sich in der Breite noch nicht abschätzen", erläuterte DSW-Hauptgeschäftsführer Marc Tüngler. Selbst Unternehmen, die während der weltweiten Finanzkrise 2008/2009 kontinuierlich gezahlt hatten, streichen den Angaben zufolge jetzt die Gewinnbeteiligung der Aktionäre, darunter beispielsweise der Flughafenbetreiber Fraport. Für die Unternehmen habe die Sicherung der Liquidität derzeit Vorrang, erläuterte Eric Frère von der FOM Hochschule. Der Anteil der Unternehmen, die trotz eines Bilanzgewinns keine Dividende zahlten, sei mit knapp einem Fünftel sogar höher als 2008. Hinzu kommt: "Jetzt üppige Dividenden auszuschütten und später gegebenenfalls nach dem Staat zu rufen, das passt nicht zusammen", sagte Tüngler. Der Bundestag hat bereits eine "Boni-Bremse" für Vorstände großer Unternehmen eingezogen, falls diese in der Corona-Krise Mittel aus einem Rettungsfonds erhalten. Für diese Zeit soll es keine Dividenden, Boni, Aktienpakete oder andere Sonderbezahlungen für Vorstände und Manager im Unternehmen geben. Unter anderem Aktionäre von Banken müssen sich auf magere Zeiten einstellen. Die Bankenaufseher der Europäischen Zentralbank (EZB) und der deutschen Finanzaufsicht Bafin haben die Institute aufgefordert, vorerst auf die Ausschüttung von Gewinnen zu verzichten. Die Commerzbank hat bereits angekündigt, die geplante Mini-Dividende von 15 Cent je Anteilsschein für das Geschäftsjahr 2019 angesichts der wirtschaftlichen Unsicherheiten infolge der Coronavirus-Pandemie zu streichen. Die Deutsche Bank plante nach einem Milliardenverlust wegen des Konzernumbaus ohnehin keine Ausschüttung. Tüngler betonte denn auch, nicht alle Rückgänge stünden im Zusammenhang mit der Corona-Krise. "Die Kürzungen bei Daimler und BMW oder die Ausfälle bei Thyssenkrupp und der Deutschen Bank resultieren aus strukturellen Defiziten und konjunkturellen Bremsspuren ..." Es gibt aber auch positive Nachrichten: Spendabel zeigen sich beispielsweise die Versicherer Allianz und Münchner Rück, die der Auswertung zufolge die Dividende erhöhen wollen. An vielen Menschen in Deutschland gehen die Ausschüttungen ohnehin vorbei. Obwohl die Börsen im vergangenen Jahr boomten, sank die Zahl der Aktionäre. Knapp 9,7 Millionen Menschen besaßen nach Angaben des Deutschen Aktieninstitutes Anteilsscheine von Unternehmen und/oder Aktienfonds. Sowohl 2017 als auch 2018 war die Zahl zum Vorjahr gestiegen. Im vergangenen Jahr dagegen kehrten unter dem Strich gut 660 000 Menschen der Börse den Rücken. Viele Bundesbürger sehen die Börse vor allem als einen Ort mit vielen Risiken und haben Angst vor Verlusten. Zahlreiche Anleger verschreckte der Absturz der als "Volksaktie" angepriesenen Telekom-Papiere und das Platzen der New-Economy-Blase am Neuen Markt um die Jahrtausendwende dauerhaft. Angesichts der jüngsten Abstürze an den Aktienmärkten dürften sich Skeptiker bestätigt fühlen. So verlor der deutsche Leitindex Dax im ersten Quartal angesichts der wirtschaftlichen Folgen der Corona-Krise satte 25 Prozent an Wert./mar/DP/mis