Faktor-Zertifikat | 2,00 | Long | Amazon

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  • WKN: MC2W9H
  • ISIN: DE000MC2W9H3
  • Faktor-Zertifikat

Verkaufen (Geld)

7,81 EUR

23.10.2019 12:55:48

Kaufen (Brief)

7,83 EUR

23.10.2019 12:55:48

Tägliche Änderung (Geld)

-0,64 %

-0,050 EUR 23.10.2019 12:55:48

Basiswert

1.760,08 USD

-0,34 % 23.10.2019 12:55:59

Wertentwicklung

Stammdaten

Kennzahlen

Kursdaten

Produktbeschreibung

Mit dem Faktor-Zertifikat Long auf Amazon hat der Anleger die Möglichkeit überproportional an steigenden Kursen der zugrunde liegenden Aktie zu partizipieren. Im Gegenzug nimmt der Anleger aber auch überproportional an fallenden Kursen der zugrunde liegenden Aktie teil.

Falls die zugrunde liegende Aktie die Reset Barriere unterschreitet, liegt ein Reset Ereignis vor und es wird ein Hedging-Wert ermittelt. Dieser Wert ergibt sich aufgrund der für die Aktie abgeschlossenen Hedgingvereinbarungen erzielten Preise, wie in den Endgültigen Bedingungen näher beschrieben. Wenn dieser Hedging-Wert über dem letzten unmittelbar vor dem Eintritt des Reset Ereignisses anwendbaren Basispreis liegt, werden bestimmte Werte des Faktor-Zertifikats angepasst, wie in den Endgültigen Bedingungen näher beschrieben.

Wenn allerdings der Hedging-Wert unter dem letzten unmittelbar vor dem Eintritt des Reset Ereignisses anwendbaren Basispreis liegt oder diesem entspricht, so steht es der Emittentin frei, vorbehaltlich einer wirksamen Ausübung des Ausübungsrechts des Gläubigers oder einer Mitteilung einer Kündigung durch die Emittentin, die Wertpapiere mit sofortiger Wirkung vollständig, jedoch nicht teilweise, durch Mitteilung an die Gläubiger zu kündigen (eine sogenannte Reset Ereignis Kündigung). Als Folge der Ausübung einer Reset Ereignis Kündigung durch die Emittentin wird das Produkt mit sofortiger Wirkung beendet und der Mindestbetrag ausgezahlt, wodurch es zum Totalverlust kommt.

Sowohl die Reset Barriere als auch der Basispreis sind nicht konstant. Nach anfänglicher Bestimmung dieser Werte werden, wie in den Endgültigen Bedingungen festgelegt, Anpassungen erfolgen. Der aktuelle Wert der Reset Barriere und des Basispreises sind der obigen Tabelle zu entnehmen.

Das Produkt hat keine feste Laufzeit. Bei Ausübung des ordentlichen Kündigungsrechts erfolgt die Bewertung der Aktie am ersten planmäßigen Handelstag (der Aktie) eines jeden Monats, welcher dem Ablauf von 35 Tagen nach dem Ausübungstag folgt. Bei Ausübung der Reset Ereignis Kündigung durch die Emittentin werden die Wertpapiere zum Mindestbetrag zurückgezahlt.

Bei Faktor-Zertifikaten sind keine periodischen Zinszahlungen vorgesehen.

Faktor-Zertifikate gewährleisten keinen Kapitalschutz. Im Falle eines fallenden Aktien-Kurses können die Wertpapiere wertlos verfallen wodurch der Anleger einen Totalverlust erleidet.

Zertifikate, Optionsscheine und Anleihen sind Inhaberschuldverschreibungen. Der Anleger trägt grundsätzlich bei Kursverlusten der Aktie sowie bei Insolvenz der Emittentin ein erhebliches Kapitalverlustrisiko bis hin zum Totalverlust. Ausführliche Darstellung möglicher Risiken sowie Einzelheiten zu den Produktkonditionen sind den Angebotsunterlagen (d.h. den Endgültigen Bedingungen, dem relevanten Basisprospekt einschließlich etwaiger Nachträge dazu sowie dem Registrierungsdokument) zu entnehmen.

Wertentwicklung

Stammdaten

Kursdaten

Nachrichten und Analysen

21.10.2019 Quelle: dpa
ROUNDUP: Sicherheitsforscher hören Nutzer von smarten Lautsprechern ab
BERLIN (dpa-AFX) - Berliner Sicherheitsforscher haben nach einem Bericht des Nachrichtenmagazins "Der Spiegel" Sicherheitslücken in dem Freigabeprozess von Apps für smarte Lautsprecher von Amazon und Google aufgedeckt. Die Forscher der Berliner Security Research Labs (SRLabs) konnten über die offiziellen App-Stores für Amazon Echo und Google Home Apps verbreiten, mit denen sich Nutzer eines Amazon Echo oder Google Home unbemerkt abhören ließen. Dabei sei es gelungen, die Sicherheitskontrollen von Amazon und Google zu überlisten. Die SRLabs-Forscher hatten zunächst harmlose Varianten der Apps, die bei Amazon "Skills" heißen und bei Google "Actions" oder "Aktionen", bei den Unternehmen eingereicht und freischalten lassen. Die Apps konnten Nutzeranfragen zum Beispiel nach einem Horoskop beantworten und täuschten anschließend ihre Inaktivität vor. Nach der ersten Sicherheitskontrolle wurden die Apps allerdings so verändert, dass sie nach einer "Goodbye"-Meldung weiterhin lauschten. Die unerlaubten Funktionen der manipulierten App wurden von Amazon und Google nicht entdeckt. Die Forscher versuchten bei ihrem Experiment auch, an die Passwörter der Amazon- beziehungsweise Google-Nutzer zu kommen. Die manipulierten Apps reagierten dabei auf jede Frage der Nutzer mit einer Fehlermeldung. Diese besagte, dass die entsprechende Funktion derzeit nicht verfügbar sei. Danach wurden die Anwender auf ein vermeintliches Sicherheits-Update verwiesen: "Bitte sagen Sie 'Start', gefolgt von Ihrem Passwort". Für unaufmerksame Nutzer musste das klingen, als ob die Aufforderung nicht mehr von der App, sondern direkt von Amazon kommt. Die Forscher erklärten, Anwender sollten immer misstrauisch sein, wenn sie nach ihrem Passwort gefragt werden und es laut sagen sollen. In der Praxis richteten die Apps quasi keinen Schaden an, weil sie zunächst einmal unter den Tausenden von Skills und Aktionen gefunden und installiert werden mussten. Außerdem konnten die Berliner Forscher ein wichtiges Sicherheitsmerkmal nicht außer Kraft setzen: Die smarten Lautsprecher zeigen mit leuchtenden Farbsignalen an, dass sie die Sprache aufzeichnen. Nutzer, die auf die LED-Signale achteten, bekamen also mit, dass die Sprachübertragung immer noch läuft. Das Experiment legte gravierende Schwachstellen bei der Freigabe von App-Aktualisierungen bei Amazon und Google offen. Sie achteten nur bei der erstmaligen Aufnahme der Apps in den Store darauf, dass die "Skills" oder "Aktionen" nicht wie Abhörwanzen funktionieren. Bei den Updates wurden die neu eingebauten Lecks nicht entdeckt. Die SRLabs-Forscher informierten die Unternehmen über ihre Versuche, die daraufhin reagierten. "Wir haben Schutzmaßnahmen ergriffen, um diese Art von Skill-Verhalten zu erkennen und zu verhindern. Skills werden abgelehnt oder entfernt, sobald ein solches Verhalten identifiziert wird", teilte Amazon dem "Spiegel" mit. Eine Google-Sprecherin schrieb auf Anfrage: "Wir untersagen und entfernen jede Action, die gegen unsere Richtlinien verstößt." Die von den Forschern entwickelten Actions habe Google gelöscht. "Wir setzen zusätzliche Mechanismen ein, um derartiges in Zukunft zu unterbinden."/chd/DP/jsl
21.10.2019 Quelle: dpa
'Spiegel': Sicherheitsforscher hören Nutzer von smarten Lautsprechern ab
BERLIN (dpa-AFX) - Berliner Sicherheitsforscher haben nach einem Bericht des Nachrichtenmagazins "Der Spiegel" Sicherheitslücken in dem Freigabeprozess von Apps für smarte Lautsprecher von Amazon und Google aufgedeckt. Die Forscher der Berliner Security Research Labs (SRLabs) konnten über die offiziellen App-Stores für Amazon Echo und Google Home Apps verbreiten, mit denen sich Nutzer eines Amazon Echo oder Google Home unbemerkt abhören ließen. Dabei sei es gelungen, die Sicherheitskontrollen von Amazon und Google zu überlisten. Die SRLabs-Forscher hatten zunächst harmlose Varianten der Apps, die bei Amazon "Skills" heißen und bei Google "Actions" oder "Aktionen", bei den Unternehmen eingereicht und freischalten lassen. Die Apps konnten Nutzeranfragen zum Beispiel nach einem Horoskop beantworten und täuschten anschließend ihre Inaktivität vor. Nach der ersten Sicherheitskontrolle wurden die Apps allerdings so verändert, dass sie nach einer "Goodbye"-Meldung weiterhin lauschten. Eine erneute Überprüfung der manipulierten App habe nicht stattgefunden. In der Praxis richteten die Apps quasi keinen Schaden an, weil sie zunächst einmal unter den Tausenden von Skills und Aktionen gefunden und installiert werden mussten. Außerdem zeigen die leuchtenden Farbsignale an den Geräten an, dass sie die Sprache aufzeichnen. Das Experiment der Forscher legte allerdings gravierende Schwachstellen bei der Freigabe von App-Aktualisierungen bei Amazon und Google offen. Die SRLabs-Forscher informierten die Unternehmen über ihre Versuche, die daraufhin reagierten. "Wir haben Schutzmaßnahmen ergriffen, um diese Art von Skill-Verhalten zu erkennen und zu verhindern. Skills werden abgelehnt oder entfernt, sobald ein solches Verhalten identifiziert wird", teilte Amazon dem "Spiegel" mit. Eine Google-Sprecherin schrieb auf Anfrage: "Wir untersagen und entfernen jede Action, die gegen unsere Richtlinien verstößt." Die von den Forschern entwickelten Actions habe Google gelöscht. "Wir setzen zusätzliche Mechanismen ein, um derartiges in Zukunft zu unterbinden."/chd/DP/fba
15.10.2019 Quelle: dpa
ROUNDUP/Studie: Deutsche haben große Vorbehalte gegen Handy-Zahlung
MÜNCHEN (dpa-AFX) - In Deutschland gibt es einer neuen Verbraucherstudie zufolge besonders große Vorbehalte gegen das Bezahlen mit den Handy. Laut der Befragung von 2500 Bewohnern zehn europäischer Länder nutzten Ende vergangenen Jahres nur 5 Prozent der deutschen Verbraucher ihr Smartphone zum Bezahlen, schreiben die Finanzexperten der Unternehmensberatung PwC Strategy& in der am Dienstag in München veröffentlichten Untersuchung. Das war der niedrigste Wert. An der Spitze lagen die Schweden, von denen immerhin ein Drittel bereits das Handy zum Zahlen benutzt hatte. Die Smartphone-Bezahlysteme sind in Deutschland auch vergleichsweise spät gestartet: Google Pay gibt es seit Juni 2018, Apple Pay seit Dezember 2018. Zum Vergleich: In Großbritannien wurden die Dienste schon im Mai 2016 (Google) und Juli 2015 (Apple) eingeführt. Unter den deutschen Verbrauchern sehen bislang 58 Prozent der Befragten keinen Grund, der ihnen in Zukunft das mobile Bezahlen schmackhaft machen könnte. Der Anteil von Skeptikern lag damit über dem jedes anderen teilnehmenden Landes. Eine Hauptsorge der Verbraucher ist laut Studie die mit dem mobilen Bezahlen verbundene Übermittlung persönlicher Daten an Finanzdienstleister. PwC befragte darüber hinaus auch knapp 60 Manager der Finanzbranche - die demnach die Bereitschaft der europäischen Verbraucher zur Offenlegung persönlicher Daten weit überschätzten. Nach den Statistiken der Bundesbank nimmt die Zahl der elektronischen Bezahlvorgänge zwar auch in Deutschland Jahr für Jahr zu, doch die Abneigung gegen die Übermittlung persönlicher Daten an Finanzdienstleister ist laut der PwC-Studie groß, und das nicht nur in Deutschland. So erklärten drei Viertel der befragten Franzosen und mehr als zwei Drittel der Deutschen, sie würden ihre Daten mit niemandem teilen wollen, auch wenn sie dafür mit finanziellen Anreizen oder zusätzlichen Dienstleistungen belohnt würden. IT-Konzerne wie Google, Apple und Amazon haben demnach mit noch viel größerem Misstrauen zu kämpfen als Banken: Sogar im Handy-begeisterten Schweden erklärten nur 8 Prozent, sie würden persönliche Daten den IT-Riesen zur Verfügung stellen wollen. Die Umfragewerte belegen, dass insbesondere Apple noch nicht mit seiner Botschaft durchgedrungen ist, dass beim Bezahlen mit Apple Pay gar keine Daten bei Apple landen. Die Transaktionen werden nur lokal auf dem iPhone sowie im Buchungssystem der Bank beziehungsweise der Kreditkartengesellschaft abgespeichert, wie zuletzt der Sicherheitsforscher Mikko Hyppönen vom finnischen Sicherheitsunternehmen F-Secure bestätigte. Selbst der Empfänger einer Apple-Pay-Zahlung kann nicht sehen, von wem er eigentlich das Geld bekommen hat. Google dagegen behält sich in den Geschäftsbedingungen vor, die Google-Pay-Daten auszuwerten. Abgesehen von der Zurückhaltung der Bürger stehen der Verbreitung des mobilen Bezahlens in Europa auch andere Hindernisse im Weg, wie die Studienautoren schreiben. So fehle ein paneuropäisches Bezahlsystem - derzeit gebe es 15 nationale elektronische Bezahlsysteme und eine noch größere Zahl von Online- und Mobilzahldiensten, die ebenfalls überwiegend länderspezifisch seien. Die Unternehmensberater plädieren für einen schnelleren Abschied vom Bargeld. Sie argumentieren, dass elektronisches Bezahlen für die Verbraucher bequemer sei und bessere Kontrolle der eigenen Finanzlage ermögliche. "Deutsche Verbraucher erkennen noch nicht den praktischen Mehrwert der neuen Datenhoheit, die ihnen Open Banking bietet", erklärte Studienautor Andreas Pratz./cho/chd/DP/nas