Faktor-Zertifikat | 4,00 | Long | Pfizer

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  • WKN: MC2W8F
  • ISIN: DE000MC2W8F9
  • Faktor-Zertifikat

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23.09.2019 20:02:04

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Basiswert

36,38 USD

-0,58 % 23.09.2019 18:23:51

Wertentwicklung

Stammdaten

Kennzahlen

Kursdaten

Produktbeschreibung

Mit dem Faktor-Zertifikat Long auf Pfizer hat der Anleger die Möglichkeit überproportional an steigenden Kursen der zugrunde liegenden Aktie zu partizipieren. Im Gegenzug nimmt der Anleger aber auch überproportional an fallenden Kursen der zugrunde liegenden Aktie teil.

Falls die zugrunde liegende Aktie die Reset Barriere unterschreitet, liegt ein Reset Ereignis vor und es wird ein Hedging-Wert ermittelt. Dieser Wert ergibt sich aufgrund der für die Aktie abgeschlossenen Hedgingvereinbarungen erzielten Preise, wie in den Endgültigen Bedingungen näher beschrieben. Wenn dieser Hedging-Wert über dem letzten unmittelbar vor dem Eintritt des Reset Ereignisses anwendbaren Basispreis liegt, werden bestimmte Werte des Faktor-Zertifikats angepasst, wie in den Endgültigen Bedingungen näher beschrieben.

Wenn allerdings der Hedging-Wert unter dem letzten unmittelbar vor dem Eintritt des Reset Ereignisses anwendbaren Basispreis liegt oder diesem entspricht, so steht es der Emittentin frei, vorbehaltlich einer wirksamen Ausübung des Ausübungsrechts des Gläubigers oder einer Mitteilung einer Kündigung durch die Emittentin, die Wertpapiere mit sofortiger Wirkung vollständig, jedoch nicht teilweise, durch Mitteilung an die Gläubiger zu kündigen (eine sogenannte Reset Ereignis Kündigung). Als Folge der Ausübung einer Reset Ereignis Kündigung durch die Emittentin wird das Produkt mit sofortiger Wirkung beendet und der Mindestbetrag ausgezahlt, wodurch es zum Totalverlust kommt.

Sowohl die Reset Barriere als auch der Basispreis sind nicht konstant. Nach anfänglicher Bestimmung dieser Werte werden, wie in den Endgültigen Bedingungen festgelegt, Anpassungen erfolgen. Der aktuelle Wert der Reset Barriere und des Basispreises sind der obigen Tabelle zu entnehmen.

Das Produkt hat keine feste Laufzeit. Bei Ausübung des ordentlichen Kündigungsrechts erfolgt die Bewertung der Aktie am ersten planmäßigen Handelstag (der Aktie) eines jeden Monats, welcher dem Ablauf von 35 Tagen nach dem Ausübungstag folgt. Bei Ausübung der Reset Ereignis Kündigung durch die Emittentin werden die Wertpapiere zum Mindestbetrag zurückgezahlt.

Bei Faktor-Zertifikaten sind keine periodischen Zinszahlungen vorgesehen.

Faktor-Zertifikate gewährleisten keinen Kapitalschutz. Im Falle eines fallenden Aktien-Kurses können die Wertpapiere wertlos verfallen wodurch der Anleger einen Totalverlust erleidet.

Zertifikate, Optionsscheine und Anleihen sind Inhaberschuldverschreibungen. Der Anleger trägt grundsätzlich bei Kursverlusten der Aktie sowie bei Insolvenz der Emittentin ein erhebliches Kapitalverlustrisiko bis hin zum Totalverlust. Ausführliche Darstellung möglicher Risiken sowie Einzelheiten zu den Produktkonditionen sind den Angebotsunterlagen (d.h. den Endgültigen Bedingungen, dem relevanten Basisprospekt einschließlich etwaiger Nachträge dazu sowie dem Registrierungsdokument) zu entnehmen.

Ereignisse

Datum Ereignis Anpassung Wert vor Ereignis Wert nach Ereignis
01.08.2019 Ordentliche Dividende
  • Basispreis
  • Barriere
  • Bezugsverhältnis
  • 29,0959 USD
  • 30,26 USD
  • 0,72
  • 28,9444 USD
  • 30,11 USD
  • 0,73

Wertentwicklung

Stammdaten

Kursdaten

Nachrichten und Analysen

10.09.2019 Quelle: dpa
Nationales Krebspräventionszentrum soll Forschung bündeln
BERLIN (dpa-AFX) - Das Deutsche Krebsforschungszentrum (DKFZ) und die Deutsche Krebshilfe wollen in Heidelberg ein nationales Krebspräventionszentrum aufbauen, das die Forschung auf dem Gebiet der Vorbeugung bündeln soll. Das haben beide Organisationen am Dienstag in Berlin bei einer gemeinsamen Pressekonferenz mit Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) und Bundesforschungsministerin Anja Karliczek (CDU) angekündigt. Die Deutsche Krebshilfe fördert das Projekt nach eigenen Angaben mit 25 Millionen Euro. Gleichzeitig riefen DKFZ und Krebshilfe am Dienstag die "1. Nationale Krebspräventionswoche" aus, um der Prävention mehr Sichtbarkeit und öffentliche Aufmerksamkeit zu verschaffen. Am Präventionszentrum sollen eine ambulante Präventionsklinik für Teilnehmer an Präventionsstudien und ein Bürger-Informationszentrum eingerichtet werden. Experten werden den Plänen zufolge dort Programme für eine dem persönlichen Krebsrisiko angepasste Prävention entwickeln. "Dieses Zentrum ist ein Meilenstein in unserem Kampf gegen Krebs", sagte Gesundheitsminister Jens Spahn (CDU) am Dienstag. Bisher habe sich die Debatte vor allem auf die Erforschung von Ursachen und auf die Therapie konzentriert, Krebsprävention habe bisher eher ein Schattendasein gefristet. "Das wird sich mit diesem neuen Präventionszentrum ändern", sagte Spahn. Der Vorstandsvorsitzende des Deutschen Krebsforschungszentrums, Michael Baumann, sagte, jedes Jahr erkrankten 500 000 Menschen in Deutschland neu an Krebs. Er verwies darauf, dass bis zu 70 Prozent aller Todesfälle durch Prävention und Früherkennung vermeidbar seien. Es gehe darum, "einen Pflock einzuschlagen und eine Pioniereinrichtung zu gründen, die von der Grundlagenforschung bis zur Umsetzung der Prävention alle modernen Möglichkeiten und Experten zusammenbringt", sagte Baumann./jr/DP/zb
31.07.2019 Quelle: dpa
VERMISCHTES/Studie: Magensäureblocker können Allergien fördern
WIEN (dpa-AFX) - Die Einnahme von Magensäureblockern erhöht offenbar das Risiko für Allergien. Das berichten österreichische Forscher nach der Auswertung von Krankenkassen-Daten. Patienten, denen Medikamente gegen Magensäure verschrieben wurden, bekamen demnach in den Jahren darauf häufiger auch Medikamente gegen Allergien. Ein deutscher Experte rät, die Mittel nicht unbedarft zu nehmen. Magensäureblocker sind weit verbreitete Medikamente, die zum Beispiel bei Sodbrennen und Aufstoßen sowie Entzündungen des Darms oder der Speiseröhre eingesetzt werden, aber auch begleitend zum Beispiel bei der Einnahme von Schmerzmedikamenten. Die Forscher um Galateja Jordakieva von der Universität Wien hatten Daten österreichischer Krankenversicherungen ausgewertet. Sie boten Einblick in die Behandlung von über 8,2 Millionen Patienten, was nahezu der gesamten österreichischen Bevölkerung entspricht. Die Wissenschaftler prüften, wie oft die Menschen zwischen 2009 und 2013 bestimmte Medikamente verschrieben bekamen. Dabei zeigte sich ein Zusammenhang zwischen zwei Erkrankungen: Die Wahrscheinlichkeit, ein Allergiemedikament zu benötigen, war bei Patienten, die schon einen Magensäureblocker verordnet bekommen hatten, zweimal so hoch wie bei anderen Patienten. Besonders stark waren demnach Frauen von der erhöhten Allergiegefahr betroffen, zudem auch ältere Menschen, berichtet das Team im Fachmagazin "Nature Communications". Dabei machte es keinen Unterschied, welches Medikament verschrieben wurde. Da Magensäureblocker auf ganz unterschiedliche Weise wirken, vermuten die Forscher, dass ihr Effekt - der veränderte Säurewert (pH) im Magen - für die Allergien verantwortlich ist. Proteine, die über die Nahrung aufgenommen werden, könnten demnach im Magen nicht mehr so gut zerlegt werden und dann Allergien hervorrufen. Es könnte auch sein, so die Forscher, dass die Medikamente Signalwege aktivieren, über die Allergien ausgelöst werden. Ulrich Fölsch vom Universitätsklinikum Schleswig-Holstein rät, Magensäureblocker nicht unbedarft zu nehmen. "Das sind sehr gute Medikamente, welche bei einigen Patienten die Lebensqualität erheblich verbessern können, wobei die Nebenwirkungen sich in einem überschaubaren Rahmen bewegen." Sie sollten aber nicht vorsorglich, zum Beispiel grundsätzlich zu Schmerztabletten, eingenommen werden. Außerdem sollten Magensäureblocker nach einiger Zeit wieder abgesetzt werden, so Fölsch. Manche nähmen sie jahrelang ein. "Wir haben einen Zusammenhang mit Allergien zwar bisher nicht gesehen, aber die Studie zeigt das auf und interessanterweise ganz unabhängig davon, welches Medikament zur Hemmung der erhöhten Magensäure genommen wird." Schon seit einigen Jahren kritisieren Experten, dass Magensäureblocker zu oft und leichtfertig verschrieben würden. Laut Zahlen der Barmer Krankenversicherung bekamen im Jahr 2018 rund 11,5 Millionen Versicherte in Deutschland eine Verordnung von Magensäureblockern. Die sogenannten Protonenpumpenhemmer sind zudem auch rezeptfrei in der Apotheke erhältlich./fm/DP/zb
31.07.2019 Quelle: dpa
Studie: Magensäureblocker können Allergien fördern
WIEN (dpa-AFX) - Die Einnahme von Magensäureblockern erhöht offenbar das Risiko für Allergien. Das berichten österreichische Forscher nach der Auswertung von Krankenkassen-Daten. Patienten, denen Medikamente gegen Magensäure verschrieben wurden, bekamen demnach in den Jahren darauf häufiger auch Medikamente gegen Allergien. Magensäureblocker sind weit verbreitete Medikamente, die zum Beispiel bei Sodbrennen und Aufstoßen sowie Entzündungen des Darms oder der Speiseröhre eingesetzt werden, aber auch begleitend zum Beispiel bei der Einnahme von Schmerzmedikamenten. Die Forscher um Galateja Jordakieva von der Universität Wien hatten Daten österreichischer Krankenversicherungen ausgewertet. Sie boten Einblick in die Behandlung von über 8,2 Millionen Patienten, was nahezu der gesamten österreichischen Bevölkerung entspricht. Die Wahrscheinlichkeit, ein Allergiemedikament zu benötigen, war bei Patienten, die schon einen Magensäureblocker verordnet bekommen hatten, zweimal so hoch wie bei anderen Patienten. Besonders stark waren demnach Frauen von der erhöhten Allergiegefahr betroffen, berichtet das Team im Fachmagazin "Nature Communications". Ulrich Fölsch vom Universitätsklinikum Schleswig-Holstein rät, Magensäureblocker nicht unbedarft zu nehmen. "Das sind sehr gute Medikamente, welche bei einigen Patienten die Lebensqualität erheblich verbessern können, wobei die Nebenwirkungen sich in einem überschaubaren Rahmen bewegen." Sie sollten aber nicht vorsorglich, zum Beispiel grundsätzlich zu Schmerztabletten, eingenommen werden. Außerdem sollten Magensäureblocker nach einiger Zeit wieder abgesetzt werden./fm/DP/zb
29.07.2019 Quelle: dpa
ROUNDUP: Pfizer findet in Mylan Lösung für ehemalige Blockbuster wie Viagra
HERTFORDSHIRE/PITTSBURGH/NEW YORK (dpa-AFX) - Der Pharmakonzern Pfizer hat eine Lösung für sein Geschäft mit ehemaligen Blockbustern gefunden. So sollen frühere Umsatzbringer wie etwa Viagra und der Cholesterinsenker Lipitor in den kleineren Konkurrenten Mylan eingebracht werden. Im Gegenzug soll Pfizer die Mehrheit an dem neu geformten Generikakonzern bekommen, teilten beide Konzerne am Montag mit. Am Wochenende hatten bereits mehrere Medien über das Zusammengehen spekuliert. Das Geschäft der unter dem Namen Upjohn zusammengefassten Medikamente von Pfizer schwächelt. Grund ist der hohe Konkurrenzdruck durch Generika. Pfizer soll 57 Prozent der Aktien an dem neuen Gemeinschaftsunternehmen erhalten. Den Rest von 43 Prozent übernimmt Mylan. Mylan-Aktionäre erhalten für jede Aktie ein Papier des neuen Unternehmens. Mylan bringt es an der Börse auf knapp 10 Milliarden US-Dollar, Pfizer ist 240 Milliarden wert. Die Aktie von Mylan legten vorbörslich an der New Yorker Börse um 23 Prozent zu, Pfizer-Anteilsscheine gaben um 0,8 Prozent nach. Das neue Unternehmen soll 2020 auf einen Umsatz von 19 bis 20 Milliarden Dollar kommen. Das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen soll zwischen 7,5 und 8 Milliarden Dollar liegen. Dies beinhalte bereits Synergien, die ab 2023 jährlich rund einer Milliarde Dollar bringen sollen. Mitte 2020 soll der Deal abgeschlossen sein. Mylan-Verwaltungsratschef Robert J. Coury soll auch die gleiche Position bei dem neuen Unternehmen innehaben. Unternehmenschef wird Michael Goettler, der zur Zeit Präsident von Upjohn ist. Die Transaktion soll Mitte 2020 abgeschlossen werden. Im Zuge der Mylan-Transaktion verlegte Pfizer die Veröffentlichung seiner Quartalszahlen um einen Tag vor. Der Nettogewinn stieg im zweiten Jahresviertel um fast ein Drittel auf gut 5 Milliarden US-Dollar, wie der Konzern mitteilte. Der Umsatz sank um 2 Prozent auf knapp 13,3 Milliarden Dollar. Aus eigener Kraft erzielte Pfizer ein Plus von 2 Prozent, angetrieben von einem robusten Biopharmageschäft, etwa bei Schlüsselmedikamenten wie dem Gerinnungshemmer Eliquis. Dagegen sanken die Upjohn-Umsätze um 11 Prozent, vergleichbar lag das Minus bei 7 Prozent. Neben dem besagtem Konkurrenzdruck durch Generika machten Pfizer hier auch Umsatzrückgänge in China zu schaffen. Pfizer passte dabei auch seinen Ausblick für das laufende Jahr an. Dieser reflektiert nun das neue Gemeinschaftsunternehmen für rezeptfreie Produkte mit der britischen GlaxoSmithKline, welches am 1. August starten soll. Ebenfalls enthalten sind die Zukäufe von Array Biopharma und Therachon. So geht Pfizer nun von einem Umsatz von 50,5 Milliarden bis 52,5 Milliarden Dollar aus. Das bereinigte Ergebnis je Aktie soll 2,76 bis 2,86 Dollar betragen. Zuvor hatte der Konzern mit Erlösen von 52 bis 54 Milliarden Dollar sowie einem Gewinn von 2,83 bis 2,93 Dollar je Aktie gerechnet./mne/nas/elm/mis