Faktor-Zertifikat | 5,00 | Long | Alphabet A

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  • WKN: MC2VYN
  • ISIN: DE000MC2VYN6
  • Faktor-Zertifikat
Produkt wurde angepasst - neue Werte: Bezugsverhältnis 0,021464, Basispreis 1.151,28 USD, Reset Barriere 1.197,33 USD

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Basiswert

1.440,67 USD

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Wertentwicklung

Produktbeschreibung

Mit dem Faktor-Zertifikat Long auf Alphabet A hat der Anleger die Möglichkeit überproportional an steigenden Kursen der zugrunde liegenden Aktie zu partizipieren. Im Gegenzug nimmt der Anleger aber auch überproportional an fallenden Kursen der zugrunde liegenden Aktie teil.

Falls die zugrunde liegende Aktie die Reset Barriere unterschreitet, liegt ein Reset Ereignis vor und es wird ein Hedging-Wert ermittelt. Dieser Wert ergibt sich aufgrund der für die Aktie abgeschlossenen Hedgingvereinbarungen erzielten Preise, wie in den Endgültigen Bedingungen näher beschrieben. Wenn dieser Hedging-Wert über dem letzten unmittelbar vor dem Eintritt des Reset Ereignisses anwendbaren Basispreis liegt, werden bestimmte Werte des Faktor-Zertifikats angepasst, wie in den Endgültigen Bedingungen näher beschrieben.

Wenn allerdings der Hedging-Wert unter dem letzten unmittelbar vor dem Eintritt des Reset Ereignisses anwendbaren Basispreis liegt oder diesem entspricht, so steht es der Emittentin frei, vorbehaltlich einer wirksamen Ausübung des Ausübungsrechts des Gläubigers oder einer Mitteilung einer Kündigung durch die Emittentin, die Wertpapiere mit sofortiger Wirkung vollständig, jedoch nicht teilweise, durch Mitteilung an die Gläubiger zu kündigen (eine sogenannte Reset Ereignis Kündigung). Als Folge der Ausübung einer Reset Ereignis Kündigung durch die Emittentin wird das Produkt mit sofortiger Wirkung beendet und der Mindestbetrag ausgezahlt, wodurch es zum Totalverlust kommt.

Sowohl die Reset Barriere als auch der Basispreis sind nicht konstant. Nach anfänglicher Bestimmung dieser Werte werden, wie in den Endgültigen Bedingungen festgelegt, Anpassungen erfolgen. Der aktuelle Wert der Reset Barriere und des Basispreises sind der obigen Tabelle zu entnehmen.

Das Produkt hat keine feste Laufzeit. Bei Ausübung des ordentlichen Kündigungsrechts erfolgt die Bewertung der Aktie am ersten planmäßigen Handelstag (der Aktie) eines jeden Monats, welcher dem Ablauf von 35 Tagen nach dem Ausübungstag folgt. Bei Ausübung der Reset Ereignis Kündigung durch die Emittentin werden die Wertpapiere zum Mindestbetrag zurückgezahlt.

Bei Faktor-Zertifikaten sind keine periodischen Zinszahlungen vorgesehen.

Faktor-Zertifikate gewährleisten keinen Kapitalschutz. Im Falle eines fallenden Aktien-Kurses können die Wertpapiere wertlos verfallen wodurch der Anleger einen Totalverlust erleidet.

Zertifikate, Optionsscheine und Anleihen sind Inhaberschuldverschreibungen. Der Anleger trägt grundsätzlich bei Kursverlusten der Aktie sowie bei Insolvenz der Emittentin ein erhebliches Kapitalverlustrisiko bis hin zum Totalverlust. Ausführliche Darstellung möglicher Risiken sowie Einzelheiten zu den Produktkonditionen sind den Angebotsunterlagen (d.h. den Endgültigen Bedingungen, dem relevanten Basisprospekt einschließlich etwaiger Nachträge dazu sowie dem Registrierungsdokument) zu entnehmen.

Stammdaten

Kennzahlen

Kursdaten

Produktbeschreibung

Mit dem Faktor-Zertifikat Long auf Alphabet A hat der Anleger die Möglichkeit überproportional an steigenden Kursen der zugrunde liegenden Aktie zu partizipieren. Im Gegenzug nimmt der Anleger aber auch überproportional an fallenden Kursen der zugrunde liegenden Aktie teil.

Falls die zugrunde liegende Aktie die Reset Barriere unterschreitet, liegt ein Reset Ereignis vor und es wird ein Hedging-Wert ermittelt. Dieser Wert ergibt sich aufgrund der für die Aktie abgeschlossenen Hedgingvereinbarungen erzielten Preise, wie in den Endgültigen Bedingungen näher beschrieben. Wenn dieser Hedging-Wert über dem letzten unmittelbar vor dem Eintritt des Reset Ereignisses anwendbaren Basispreis liegt, werden bestimmte Werte des Faktor-Zertifikats angepasst, wie in den Endgültigen Bedingungen näher beschrieben.

Wenn allerdings der Hedging-Wert unter dem letzten unmittelbar vor dem Eintritt des Reset Ereignisses anwendbaren Basispreis liegt oder diesem entspricht, so steht es der Emittentin frei, vorbehaltlich einer wirksamen Ausübung des Ausübungsrechts des Gläubigers oder einer Mitteilung einer Kündigung durch die Emittentin, die Wertpapiere mit sofortiger Wirkung vollständig, jedoch nicht teilweise, durch Mitteilung an die Gläubiger zu kündigen (eine sogenannte Reset Ereignis Kündigung). Als Folge der Ausübung einer Reset Ereignis Kündigung durch die Emittentin wird das Produkt mit sofortiger Wirkung beendet und der Mindestbetrag ausgezahlt, wodurch es zum Totalverlust kommt.

Sowohl die Reset Barriere als auch der Basispreis sind nicht konstant. Nach anfänglicher Bestimmung dieser Werte werden, wie in den Endgültigen Bedingungen festgelegt, Anpassungen erfolgen. Der aktuelle Wert der Reset Barriere und des Basispreises sind der obigen Tabelle zu entnehmen.

Das Produkt hat keine feste Laufzeit. Bei Ausübung des ordentlichen Kündigungsrechts erfolgt die Bewertung der Aktie am ersten planmäßigen Handelstag (der Aktie) eines jeden Monats, welcher dem Ablauf von 35 Tagen nach dem Ausübungstag folgt. Bei Ausübung der Reset Ereignis Kündigung durch die Emittentin werden die Wertpapiere zum Mindestbetrag zurückgezahlt.

Bei Faktor-Zertifikaten sind keine periodischen Zinszahlungen vorgesehen.

Faktor-Zertifikate gewährleisten keinen Kapitalschutz. Im Falle eines fallenden Aktien-Kurses können die Wertpapiere wertlos verfallen wodurch der Anleger einen Totalverlust erleidet.

Zertifikate, Optionsscheine und Anleihen sind Inhaberschuldverschreibungen. Der Anleger trägt grundsätzlich bei Kursverlusten der Aktie sowie bei Insolvenz der Emittentin ein erhebliches Kapitalverlustrisiko bis hin zum Totalverlust. Ausführliche Darstellung möglicher Risiken sowie Einzelheiten zu den Produktkonditionen sind den Angebotsunterlagen (d.h. den Endgültigen Bedingungen, dem relevanten Basisprospekt einschließlich etwaiger Nachträge dazu sowie dem Registrierungsdokument) zu entnehmen.

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Nachrichten und Analysen

10.09.2020 Quelle: dpa
Oxfam: Unternehmen müssen Geschäftsmodelle sozialer gestalten
BERLIN (dpa-AFX) - Die globalisierungskritische Organisation Oxfam hat milliardenschwere Ausschüttungen von Großkonzernen an ihre Aktionäre in der Corona-Krise scharf kritisiert und fordert von der Wirtschaft höhere Investitionen ins Allgemeinwohl. Unternehmen "müssen in den notwendigen sozial-ökologischen Wandel ihrer Geschäftsmodelle investieren und menschenwürdige Arbeitsbedingungen für ihre Angestellten und innerhalb ihrer Lieferketten schaffen, bevor Geld in die Taschen der Eigentümer fließt", sagte Oxfam-Referentin Barbara Sennholz-Weinhardt. Die Organisation veröffentlichte am Donnerstag einen entsprechenden Bericht. Darin betont Oxfam, dass weltweit während der Pandemie etwa 400 Millionen Jobs verloren gegangen seien und bis zu einer halbe Milliarde Menschen in die Armut rutschen könnten. Hingegen verdienten 32 der profitabelsten Unternehmen der Welt im Gesamtjahr 2020 trotz der Corona-Krise Schätzungen zufolge insgesamt 109 Milliarden US-Dollar mehr als 2019. Oxfam forderte die Europäische Union sowie die Bundesregierung als amtierende EU-Ratsvorsitzende auf, tätig zu werden. Gewinne müssten gerechter verteilt werden, etwa durch eine Obergrenze für Dividenden oder eine Deckelung von Managergehältern im Vergleich zu Arbeitnehmerlöhnen. Unternehmen müssten zudem verpflichtet werden, Gewinne "in ausreichender Höhe" in den sozial-ökologischen Umbau ihres Geschäftsmodells zu stecken. Außerdem müssten Vorstände und Aufsichtsräte gesetzlich verpflichtet werden, die Interessen aller Betroffenen gleichwertig zu berücksichtigen und nicht einseitig das Wohl der Anteilseigner zu bedienen. Große US-Konzerne wie Apple, Microsoft oder die Google-Mutter Alphabet hätten zwar für Ausschüttungen und Aktienrückkäufe - in absoluten Zahlen - deutlich mehr ausgegeben. Deutsche Unternehmen aber zeichneten sich "durch Dreistigkeit und Maßlosigkeit aus", betonte Oxfam. So hätten sich etwa Anteilseigner von BMW in diesem Jahr mehr als 1,6 Milliarden Euro an Dividenden auszahlen lassen. Zugleich profitiere der Autobauer aber über Kurzarbeit von staatlicher Hilfe und fordere staatlich finanzierte Kaufprämien. Auch die Dax-Konzerne Bayer und BASF hätten Milliarden an Aktionäre gezahlt, obwohl sie jeweils Hunderte Millionen aus einem Nothilfefonds der britischen Notenbank erhalten haben./bvi/DP/nas
28.08.2020 Quelle: dpa
ROUNDUP: Walmart und Microsoft wollen Tiktok - 'WSJ': 30 Mrd Dollar gefordert
WASHINGTON (dpa-AFX) - Der amerikanische Supermarkt-Riese Walmart tut sich mit Microsoft zusammen, um das US-Geschäft der populären Video-App Tiktok zu übernehmen. Teil des Plans dabei ist, die App als Plattform für Online-Verkäufe zu nutzen. Das Bieter-Duo soll im Rennen um die populäre Video-App die Nase vorn haben. Zudem kursierte in einem Pressebericht erstmals, welchen Preis die Tiktok-Mutter für das US-Geschäft haben will. Die Integration von E-Commerce und Werbung bei Tiktok sei von Vorteil für Nutzer und Video-Autoren, erklärte Walmart in einer Stellungnahme dem Sender CNBC und der Nachrichtenagentur Bloomberg am Donnerstagabend. Walmart glaube, dass eine Partnerschaft mit Microsoft rund um Tiktok in den USA dem Konzern einen wichtigen Weg geben könnte, um Verbraucher zu erreichen und auch eine Plattform für andere Händler aufzubauen. Walmart konkurriert im Online-Handel in den USA mit dem Branchenprimus Amazon. Das "Wall Street Journal (WSJ)" berichtete am Freitag in seiner Online-Ausgabe, dass die Tiktok-Mutter, der chinesische Bytedance-Konzern, rund 30 Milliarden US-Dollar (rund 25 Mrd Euro) für die US-Geschäfte von Tiktok fordert. Doch bisher sei keiner der Bieter bereit gewesen, über dieses Preisniveau zu verhandeln. Wie das "WSJ" weiter schreibt, habe Twitter in den vergangenen Wochen inoffiziell ein Angebot um die 10 Milliarden US-Dollar für die US-Geschäfte ins Gespräch gebracht. US-Präsident Donald Trump hatte amerikanischen Firmen und Bürgern Geschäfte mit Tiktok untersagt, das Verbot soll Mitte September greifen. Ohne einen Verkauf droht Tiktok damit das Aus in den Vereinigten Staaten. Trump bezeichnet Tiktok als Sicherheitsrisiko, weil über die App chinesische Behörden Zugriff auf Daten von Amerikanern bekommen könnten. Tiktok und Bytedance wiesen den Vorwurf zurück und zogen diese Woche vor Gericht. Microsoft verhandelt derzeit über einen Kauf des Geschäfts von Tiktok in den USA sowie Kanada, Neuseeland und Australien. Auch der Software-Konzern Oracle soll laut Medienberichten gemeinsam mit mehrere prominenten Start-up-Investoren an Tiktok interessiert sein. Laut "WSJ" ist das Duo Microsoft und Walmart der Spitzenkandidat im Rennen um die App. Nach Angaben der Zeitung hat die Google-Mutter Alphabet mit Bytedance Gespräche geführt, die aber ohne Ergebnis endeten. Zudem soll Walmart zuerst gemeinsame Schritte mit Alphabet erwogen haben. Der japanische Investor Softbank soll seine Pläne für ein Angebot aufgegeben haben, schreibt die Zeitung weiter./stk/so/zb
20.08.2020 Quelle: dpa
Google-Konzern investiert in Berliner Gesundheits-Start-up Klara
BERLIN/NEW YORK (dpa-AFX) - Der Google-Mutterkonzern Alphabet investiert über seine Risikokapitalgesellschaft Gradient Ventures 15 Millionen Dollar (12,7 Mio. Euro) in das deutsch-amerikanische Start-up Klara. Das Unternehmen wurde 2013 von Simon Bolz und Simon Lorenz in Berlin gegründet und hat eine Kommunikationsplattform für Arbeitsabläufe und Untersuchungsprozesse zwischen Arzt und Patient entwickelt. Inzwischen fokussiert sich Klara auf den riesigen Gesundheitsmarkt in den USA. Gradient Ventures aus dem Google-Konzern investiert vor allem in junge Unternehmen, die Methoden der Künstlichen Intelligenz (KI) einsetzen und weiterentwickeln. Klara versucht mit Hilfe von KI, bestimmte Arbeitsabläufe zu automatisieren, ohne dass das persönliche und menschliche Verhältnis zwischen Arzt und Patient verloren gehen soll. Dazu gehört auch konkrete Kommunikation, etwa wenn ein Patient nicht zu seinem Termin erscheint oder in den Pandemie-Zeiten nicht im Wartezimmer sitzt, sondern in seinem eigenen Auto vor der Praxis auf den Arzttermin wartet. Die Muttergesellschaft des deutsch-amerikanischen Start-ups, die Klara Technologies Inc., sitzt in New York. Im Tochterunternehmen in Berlin, der Klara GmbH, ist der Großteil des Entwickler-, Produkt- und Designteams beschäftigt - weit mehr als die Hälfte der gesamten Belegschaft von rund 60 Mitarbeitern. An der aktuellen Finanzierungsrunde ist außerdem das US-Beteiligungsunternehmen Frist Cressey des ehemaligen amerikanischen Senators, Herzchirurgs und Gesundheitsexperten Bill Frist beteiligt. Weiterhin investieren FirstMark Capital, Lerer Hippeau und Stage 2 Capital in das deutsch-amerikanische Start-up. In den USA ist die Digitalisierung des Gesundheitswesens unter der Administration von US-Präsident Barack Obama stark vorangetrieben worden. Über 90 Prozent der Arztpraxen und Krankenhäuser setzen bereits digitale Patientenakten ein. Da das US-Gesundheitssystem rund 18 Prozent des Bruttoinlandsproduktes ausmacht, ohne flächendeckend Spitzenleistungen zu bieten, gibt es in dem System einen hohen Druck, Leistungen zu verbessern und Kosten zu senken, auch weil die Patienten das System durch eine vergleichsweise hohe Selbstbeteiligung finanzieren./chd/DP/jha
16.08.2020 Quelle: dpa
ROUNDUP: Trump will Begnadigung des Whistleblowers Snowden prüfen
WASHINGTON (dpa-AFX) - US-Präsident Donald Trump will eine Begnadigung des Whistleblowers Edward Snowden prüfen, der vor sieben Jahren das ausufernde Überwachungssystem amerikanischer Geheimdienste enthüllte. Er sei zwar nicht besonders vertraut mit der Angelegenheit, "aber ich werde mir das ansehen", sagte Trump am Samstag (Ortszeit) auf eine entsprechende Frage von Reportern bei einer Pressekonferenz. Snowden bekam Asyl in Russland, wo er während seiner Flucht gestrandet war. Die Frage an Trump kam auf, nachdem der Präsident der Zeitung "New York Post" gesagt hatte, eine Menge Leute seien der Ansicht, dass mit Snowden nicht fair umgegangen worden sei. Auch jetzt sagte Trump, es gebe unterschiedliche Meinungen zu Snowden: "Manche Leute denken, er sollte anders behandelt werden, andere denken er hat sehr schlimme Dinge getan." Snowden hatte im Jahr 2013 mehreren Journalisten eine Vielzahl vertraulicher Dokumente des amerikanischen Abhördienstes NSA und seines britischen Partners GCHQ gegeben. Das Material offenbarte ein tiefgreifendes System der Internet- und Telekommunikationsüberwachung durch US-Geheimdienste und ihre britischen Verbündeten. In den USA wurde Snowden der Spionage und des Diebstahls von Staatseigentum beschuldigt. Er floh zunächst nach Hongkong. Auf dem Weiterflug nach Ecuador strandete er auf einem Moskauer Flughafen, weil die US-Regierung seinen Reisepass annulliert hatte. Snowden bekam Asyl in Russland, nach einer Verlängerung aktuell bis 2020. Er versuchte vergeblich, in einem EU-Staat wie Deutschland oder Frankreich Asyl zu bekommen. Wegen der Veröffentlichung seiner Memoiren leitete die US-Regierung 2019 gegen ihn ein weiteres Verfahren wegen Verletzung seiner Schweigepflicht als ehemaliger Geheimdienstmitarbeiter ein. Snowden wurde für seine Enthüllungen international vielfach geehrt und ausgezeichnet. So erhielt er 2014 den Alternativen Nobelpreis "Right Livelihood Award". Auch in den USA hegen viele die Ansicht, dass Snowden der Gesellschaft mit der Aufdeckung der Überwachung einen Dienst erwiesen habe. Das Thema Datenschutz kam international verstärkt auf die Tagesordnung. Die Folgen von Snowdens Enthüllungen wirken bis heute nach: Erst vor wenigen Wochen kassierte der Europäische Gerichtshof zum zweiten Mal eine Vereinbarung zur Übermittlung der Daten von Europäern in die USA, weil die Informationen dort nicht ausreichend geschützt seien. Trumps Vorgänger Barack Obama hatte 2017 am Ende seiner Amtszeit die Whistleblowerin Chelsea Manning begnadigt. Manning hatte der Enthüllungs-Plattform Wikileaks diplomatische Korrespondenz und Militärunterlagen weitergegeben. Besonders bekannt wurde ein Video, in dem Zivilisten und Reporter im Irak von US-Truppen beschossen werden./so/DP/men