Faktor-Zertifikat | 2,00 | Long | Johnson & Johnson

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  • WKN: MC2VVR
  • ISIN: DE000MC2VVR3
  • Faktor-Zertifikat
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Basiswert

141,74 USD

-0,81 % 09.04.2020 22:26:11

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Stammdaten

Kennzahlen

Kursdaten

Produktbeschreibung

Mit dem Faktor-Zertifikat Long auf Johnson & Johnson hat der Anleger die Möglichkeit überproportional an steigenden Kursen der zugrunde liegenden Aktie zu partizipieren. Im Gegenzug nimmt der Anleger aber auch überproportional an fallenden Kursen der zugrunde liegenden Aktie teil.

Falls die zugrunde liegende Aktie die Reset Barriere unterschreitet, liegt ein Reset Ereignis vor und es wird ein Hedging-Wert ermittelt. Dieser Wert ergibt sich aufgrund der für die Aktie abgeschlossenen Hedgingvereinbarungen erzielten Preise, wie in den Endgültigen Bedingungen näher beschrieben. Wenn dieser Hedging-Wert über dem letzten unmittelbar vor dem Eintritt des Reset Ereignisses anwendbaren Basispreis liegt, werden bestimmte Werte des Faktor-Zertifikats angepasst, wie in den Endgültigen Bedingungen näher beschrieben.

Wenn allerdings der Hedging-Wert unter dem letzten unmittelbar vor dem Eintritt des Reset Ereignisses anwendbaren Basispreis liegt oder diesem entspricht, so steht es der Emittentin frei, vorbehaltlich einer wirksamen Ausübung des Ausübungsrechts des Gläubigers oder einer Mitteilung einer Kündigung durch die Emittentin, die Wertpapiere mit sofortiger Wirkung vollständig, jedoch nicht teilweise, durch Mitteilung an die Gläubiger zu kündigen (eine sogenannte Reset Ereignis Kündigung). Als Folge der Ausübung einer Reset Ereignis Kündigung durch die Emittentin wird das Produkt mit sofortiger Wirkung beendet und der Mindestbetrag ausgezahlt, wodurch es zum Totalverlust kommt.

Sowohl die Reset Barriere als auch der Basispreis sind nicht konstant. Nach anfänglicher Bestimmung dieser Werte werden, wie in den Endgültigen Bedingungen festgelegt, Anpassungen erfolgen. Der aktuelle Wert der Reset Barriere und des Basispreises sind der obigen Tabelle zu entnehmen.

Das Produkt hat keine feste Laufzeit. Bei Ausübung des ordentlichen Kündigungsrechts erfolgt die Bewertung der Aktie am ersten planmäßigen Handelstag (der Aktie) eines jeden Monats, welcher dem Ablauf von 35 Tagen nach dem Ausübungstag folgt. Bei Ausübung der Reset Ereignis Kündigung durch die Emittentin werden die Wertpapiere zum Mindestbetrag zurückgezahlt.

Bei Faktor-Zertifikaten sind keine periodischen Zinszahlungen vorgesehen.

Faktor-Zertifikate gewährleisten keinen Kapitalschutz. Im Falle eines fallenden Aktien-Kurses können die Wertpapiere wertlos verfallen wodurch der Anleger einen Totalverlust erleidet.

Zertifikate, Optionsscheine und Anleihen sind Inhaberschuldverschreibungen. Der Anleger trägt grundsätzlich bei Kursverlusten der Aktie sowie bei Insolvenz der Emittentin ein erhebliches Kapitalverlustrisiko bis hin zum Totalverlust. Ausführliche Darstellung möglicher Risiken sowie Einzelheiten zu den Produktkonditionen sind den Angebotsunterlagen (d.h. den Endgültigen Bedingungen, dem relevanten Basisprospekt einschließlich etwaiger Nachträge dazu sowie dem Registrierungsdokument) zu entnehmen.

Ereignisse

Datum Ereignis Anpassung Wert vor Ereignis Wert nach Ereignis
24.02.2020 Ordentliche Dividende
  • Basispreis
  • Barriere
  • Bezugsverhältnis
  • 74,19 USD
  • 77,17 USD
  • 0,20
  • 74,66 USD
  • 77,65 USD
  • 0,20
25.11.2019 Ordentliche Dividende
  • Basispreis
  • Barriere
  • Bezugsverhältnis
  • 68,23 USD
  • 70,96 USD
  • 0,18
  • 68,72 USD
  • 71,48 USD
  • 0,18
26.08.2019 Ordentliche Dividende
  • Basispreis
  • Barriere
  • Bezugsverhältnis
  • 65,64 USD
  • 68,27 USD
  • 0,18
  • 63,55 USD
  • 66,10 USD
  • 0,17

Wertentwicklung

Stammdaten

Kursdaten

Nachrichten und Analysen

07.02.2020 Quelle: dpa
ROUNDUP 2/'Baby Powder'-Klagen: Weitere hohe Strafe gegen Johnson & Johnson
(neu: ausführlicher, mehr Hintergrund, Summe dürfte auf 186,5 Millionen Dollar gesenkt werden) NEW BRUNSWICK (dpa-AFX) - Der US-Pharma- und Konsumgüterkonzern Johnson & Johnson hat ein weiteres hohes Schadenersatzurteil wegen angeblicher Krebsrisiken seines Pflegemittels "Baby Powder" hinnehmen müssen. Die Geschworenenjury eines Gerichts in New Jersey verurteilte das Unternehmen am Donnerstag (Ortszeit), frühere Nutzer seines Babypuders mit 750 Millionen Dollar zu entschädigen. Die zuständige Richterin signalisierte aber direkt danach, dass die Summe auf 186,5 Millionen Dollar (170,1 Mio Euro) gesenkt werden dürfte. Bei dem Urteil ging es um den sogenannten Strafschadenersatz, der im US-Recht als Zusatzsanktion in besonders schweren Fällen verhängt werden kann. Zuvor waren den Klägern bereits 37,2 Millionen Dollar an regulärem Schadenersatz zugesprochen worden. In den USA verhängen Laienjurys immer wieder hohe Strafschadenersatzurteile, die danach abgemildert werden, da das Verhältnis zum regulären Schadenersatz in einem verfassungsrechtlich angemessenen Rahmen bleiben muss. Ob Johnson & Johnson das Geld überhaupt jemals zahlen muss, ist ohnehin unklar. Solche Urteile werden in den USA häufig in höheren Instanzen gekippt, und der Konzern kündigte umgehend Berufung an. Die Richterin habe handwerkliche Fehler gemacht, sagten Firmensprecher. Johnson & Johnson habe sich nachweislich verantwortungsvoll verhalten. Das Unternehmen steht seit Jahren aufgrund von Vorwürfen wegen möglicher Krebsgefahren durch einige seiner Körperpflegeartikel unter Druck, darunter angeblich asbestverseuchtes Babypuder. Das Management weist die Vorwürfe zwar zurück, ist in den USA aber mit Tausenden Klagen und drohenden Milliardenzahlungen konfrontiert. Spektakulär hohe Schadenersatzurteile in erster Instanz gab es zuvor schon, so war Johnson & Johnson 2018 von einer Geschworenenjury in St. Louis zu Schadenersatz- und Strafzahlungen in Höhe von 4,7 Milliarden Dollar verurteilt worden. 2019 sorgte unter anderem ein Fall für Aufsehen, bei dem einem Kläger zunächst acht Milliarden Entschädigung zu gesprochen worden waren, weil ein Medikament des Konzerns angeblich zu unerwünschtem Brustwachstum bei Männern führte./hbr/fba/DP/fba
20.01.2020 Quelle: dpa
ROUNDUP: Verwirrung über Preiserhöhungen bei Tampons und Binden
DÜSSELDORF (dpa-AFX) - Erst zum Jahreswechsel hat die Mehrwertsteuersenkung zu einem Preisrutsch bei Tampons und Binden geführt. Doch jetzt wollen einige Hersteller ausgerechnet diesen Moment für Preiserhöhungen nutzen. Der Discounter Aldi Nord berichtete am Montag, dass er "seitens einiger Marken-Hersteller Preiserhöhungen für Damenhygiene-Artikel erhalten" habe. Nicht viel anders erging es dem Großflächen-Discounter Kaufland: Denn dort hieß es mit Blick auf die Hygiene-Artikel: "Wir können die aktuellen Preiserhöhungen der Lieferanten nicht nachvollziehen. Aktuell ist uns nicht bekannt, dass die Preise für Rohstoffe erhöht wurden. Wir sind nicht bereit, diese Preiserhöhungen zu akzeptieren". Zuvor hatten bereits die "Lebensmittel Zeitung und mehrere andere Medien über die geplanten Preiserhöhungen berichtet. Zwei führende Hersteller von Tampons und Binden, der ob-Hersteller Johnson & Johnson und der Always-Hersteller Procter & Gamble", betonten allerdings auf Anfrage der Deutschen Presse-Agentur keine Preiserhöhungen zu planen. Der Konzern Johnson & Johnson erklärte: "Wir haben unsere Preise nicht erhöht und werden im Zusammenhang mit der Steuersenkung unsere Tampon-Preise nicht erhöhen." Der Wettbewerber Procter & Gamble betonte ebenfalls, es werde "in diesem Zusammenhang keine Preiserhöhungen gegenüber dem Handel geben". Auch in den letzten Monaten vor der Mehrwertsteuerumstellung habe das Unternehmen keine Änderungen der Preise für seine Menstruationsprodukte vorgenommen. Bei den Handelsketten ist die Bereitschaft, die Preise für Tampons und Binden schon nach wenigen Wochen wieder zu erhöhen, offenbar ohnehin gering. Die Handelsketten dm, Rewe und Penny betonten, es sei keine Erhöhung der erst vor wenigen Wochen im Zuge der Mehrwertsteuersenkung gesenkten Preise für Menstruationsprodukte geplant. Die Drogeriemarktkette dm verwies ausdrücklich darauf, dass die gerade gesenkten Preise nach der Dauerpreisstrategie des Unternehmens "mindestens vier Monate Gültigkeit haben". Zum Jahreswechsel war die Mehrwertsteuer auf Menstruationsprodukte von 19 auf 7 Prozent gesenkt worden, was die Produkte günstiger machte./rea/DP/stw