Faktor-Zertifikat | 2,00 | Long | Tesla

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Produktbeschreibung

Mit dem Faktor-Zertifikat Long auf Tesla hat der Anleger die Möglichkeit überproportional an steigenden Kursen der zugrunde liegenden Aktie zu partizipieren. Im Gegenzug nimmt der Anleger aber auch überproportional an fallenden Kursen der zugrunde liegenden Aktie teil.

Falls die zugrunde liegende Aktie die Reset Barriere unterschreitet, liegt ein Reset Ereignis vor und es wird ein Hedging-Wert ermittelt. Dieser Wert ergibt sich aufgrund der für die Aktie abgeschlossenen Hedgingvereinbarungen erzielten Preise, wie in den Endgültigen Bedingungen näher beschrieben. Wenn dieser Hedging-Wert über dem letzten unmittelbar vor dem Eintritt des Reset Ereignisses anwendbaren Basispreis liegt, werden bestimmte Werte des Faktor-Zertifikats angepasst, wie in den Endgültigen Bedingungen näher beschrieben.

Wenn allerdings der Hedging-Wert unter dem letzten unmittelbar vor dem Eintritt des Reset Ereignisses anwendbaren Basispreis liegt oder diesem entspricht, so steht es der Emittentin frei, vorbehaltlich einer wirksamen Ausübung des Ausübungsrechts des Gläubigers oder einer Mitteilung einer Kündigung durch die Emittentin, die Wertpapiere mit sofortiger Wirkung vollständig, jedoch nicht teilweise, durch Mitteilung an die Gläubiger zu kündigen (eine sogenannte Reset Ereignis Kündigung). Als Folge der Ausübung einer Reset Ereignis Kündigung durch die Emittentin wird das Produkt mit sofortiger Wirkung beendet und der Mindestbetrag ausgezahlt, wodurch es zum Totalverlust kommt.

Sowohl die Reset Barriere als auch der Basispreis sind nicht konstant. Nach anfänglicher Bestimmung dieser Werte werden, wie in den Endgültigen Bedingungen festgelegt, Anpassungen erfolgen. Der aktuelle Wert der Reset Barriere und des Basispreises sind der obigen Tabelle zu entnehmen.

Das Produkt hat keine feste Laufzeit. Bei Ausübung des ordentlichen Kündigungsrechts erfolgt die Bewertung der Aktie am ersten planmäßigen Handelstag (der Aktie) eines jeden Monats, welcher dem Ablauf von 35 Tagen nach dem Ausübungstag folgt. Bei Ausübung der Reset Ereignis Kündigung durch die Emittentin werden die Wertpapiere zum Mindestbetrag zurückgezahlt.

Bei Faktor-Zertifikaten sind keine periodischen Zinszahlungen vorgesehen.

Faktor-Zertifikate gewährleisten keinen Kapitalschutz. Im Falle eines fallenden Aktien-Kurses können die Wertpapiere wertlos verfallen wodurch der Anleger einen Totalverlust erleidet.

Zertifikate, Optionsscheine und Anleihen sind Inhaberschuldverschreibungen. Der Anleger trägt grundsätzlich bei Kursverlusten der Aktie sowie bei Insolvenz der Emittentin ein erhebliches Kapitalverlustrisiko bis hin zum Totalverlust. Ausführliche Darstellung möglicher Risiken sowie Einzelheiten zu den Produktkonditionen sind den Angebotsunterlagen (d.h. den Endgültigen Bedingungen, dem relevanten Basisprospekt einschließlich etwaiger Nachträge dazu sowie dem Registrierungsdokument) zu entnehmen.

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Nachrichten und Analysen

14.11.2019 Quelle: dpa
Brandenburgs Minister hält Zeitplan von Tesla-Fabrik für ehrgeizig
POTSDAM (dpa-AFX) - Der Zeitplan für die geplante Fabrik des US-Elektroautobauers Tesla nahe Berlin ist nach Ansicht des Brandenburger Wirtschaftsministers Jörg Steinbach ehrgeizig. "Risiken in der absoluten Durchführung sehe ich ehrlich gesagt gar keine", sagte der SPD-Politiker der Deutschen Presse-Agentur. Die Frage sei, ob die Zeitachse, die Tesla sich vorgenommen habe, hundertprozentig tragen werde. Tesla müsse die Unterlagen "so vollständig und hoch qualitativ einreichen, dass auch eine schnellstmögliche Prüfung gegeben ist". Tesla-Chef Elon Musk hatte das Projekt überraschend am Dienstagabend angekündigt. Die Fabrik soll in Grünheide auf einer Industriefläche nahe der Autobahn 10 entstehen. Tesla plant laut Steinbach, dass die Bauarbeiten im ersten Quartal 2020 beginnen, Produktionsstart solle 2021 sein. Bis die von Brandenburg geplanten EU-Beihilfen genehmigt sind, wird voraussichtlich noch einige Zeit vergehen. "Nach üblichen Verfahren gehen wir von eineinhalb bis zwei Jahren aus", sagte Steinbach: "Dieses ist kein Geld, mit dem wir gewunken haben und was die Entscheidung beeinflusst hat." Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier (CDU) sagte der "Passauer Neuen Presse" (Donnerstag), für Tesla sei wichtig, dass die Fabrik schnell errichtet werden könne und arbeitsfähig sei. Tesla habe keine konkreten finanziellen Unterstützungen, etwa im Bereich der Batteriezellenproduktion, beantragt. Auf die Milliarden-Förderung für die Entwicklung und Produktion von Batterien in Europa werde wegen der Tesla-Ansiedlung nicht verzichtet, betonte Altmaier. In Deutschland und den europäischen Ländern gebe es rund 40 Unternehmen, die sich daran beteiligten: "Diese europäischen Förderprogramme werden selbstverständlich wie vorgesehen realisiert, denn wir brauchen eigenes Know-how für innovative und umweltfreundliche Batterien."/vr/DP/zb
13.11.2019 Quelle: dpa
ROUNDUP: Positives Echo in Berlin und Brandenburg auf geplante Tesla-Fabrik
GRÜNHEIDE (dpa-AFX) - Die geplante Fabrik des Elektroautoherstellers Tesla bei Berlin wäre nach Ansicht von Ministerpräsident Dietmar Woidke (SPD) eine der größten Investitionen in der Geschichte Brandenburgs. "Wir haben uns hier in einem europaweiten Standortwettbewerb durchgesetzt", sagte Woidke am Mittwoch in Potsdam. Die Fabrik soll auf eine Industriefläche in Grünheide (Kreis Oder-Spree) kommen, Baustart soll laut Wirtschaftsminister Jörg Steinbach (SPD) schon im ersten Quartal 2020 sein. Nach Ansicht von Woidke hat sich Tesla gleich aus mehreren Gründen für Brandenburg und nicht für ein anderes Bundesland oder EU-Land entschieden. "Wir haben den Rohstoff der Zukunft, wir haben erneuerbare Energien in Brandenburg", sagte der Regierungschef. "Wir verbinden hier Klimaschutz mit Wirtschaftsstärke, und das muss das Signal sein in die ganze Welt." Als weitere Vorzüge nannte Woidke die Metropolregion mit Berlin. "Berlin kann vieles, was wir nicht können, aber wir können auch vieles, was Berlin nicht kann." Dazu komme in Brandenburg eine hohe Dichte an Wissenschafts- und Forschungseinrichtungen - und: "Wir haben Platz." Grünen-Landeschef Clemens Rostock meldete Wünsche an. "Wir würden uns freuen, wenn in Brandenburg sparsame Modelle für den Alltagsverkehr und keine energiefressenden SUVs produziert würden. Auch erwarten wir, dass Tesla nicht nur geografisch, sondern auch bei den tariflichen Arbeitsbedingungen in Brandenburg ankommt", sagte er. Von der Brandenburger Linke-Fraktion kamen mahnende Worte mit Blick auf Tesla-Chef Elon Musk. "Leider ist Herr Musk in den USA nicht nur durch positive Visionen aufgefallen, sondern auch durch schlechte Arbeitsbedingungen und Gewerkschaftsfeindlichkeit", teilte der Fraktionsvorsitzende Sebastian Walter mit. Wirtschaftsminister Steinbach sagte allerdings, Tesla habe eine übertarifliche Bezahlung angekündigt. Die Gewerkschaftsseite betonte hingegen die Vorteile: "Das ist eine gute Nachricht für Brandenburg und die Hauptstadtregion", teilte IG-Metall-Bezirksleiter für Berlin, Brandenburg und Sachsen, Oliver Höbel, mit. "Wir gehen davon aus, dass die technologische Innovationskraft von Tesla Hand in Hand gehen wird mit der sozialen Innovationskraft von Tarifverträgen und Mitbestimmung als Grundlage für erfolgreiche, nachhaltige Produkte." Berlins Wirtschaftssenatorin Ramona Pop (Grüne) sagte dem rbb Inforadio: "Brandenburg hat Flächen, Berlin wiederum hat die Talente." Es gehe nicht nur um den Produktionsstandort. "Es geht um Design, Innovationszentren und Software, und da ist natürlich Berlin der richtige Standort mit unserer digitalen Industrie und den Fachkräften aus der IT-Branche." Der Landrat des Oder-Spree-Kreises, Rolf Lindemann (SPD), sieht das Projekt als "Glücksfall für die gesamte Region Ostbrandenburg". "Wir sind ein exzellenter Standort." Der Bürgermeister von Grünheide, Arne Christiani, will neue Arbeitskräfte durch attraktive Angebote an die Region binden. "Wir haben in den vergangenen Jahren viel in den Bau von Kitas, Schulen und in die medizinische Versorgung investiert." Die Welcome-Tesla-Initiative aus der Lausitz, die für die Ansiedlung von Tesla warb, zeigte sich erfreut. Die Errichtung der "Gigafactory" im Südosten Brandenburgs weise klar "den Weg in die Lausitz für eine potenzielle Zulieferindustrie", erklärte Ralf Henkler vom Mittelstandsverband BMVW, einer der Initiatoren. Nach Ansicht der Industrie- und Handelskammer (IHK) Potsdam wächst nun nochmals der Druck auf die Fertigstellung des Flughafens BER mit zusätzlichen Langstreckenverbindungen und besserer Erreichbarkeit. Berlins IHK-Präsidentin Beatrice Kramm betonte die Vorteile für die Region: "Die Tesla-Ansiedlung wird den Standort im industriellen Bereich der E-Mobilität jetzt einen weiteren großen Schritt voranbringen." In Brandenburg waren nach dem Mauerfall einige ambitionierte Großvorhaben gescheitert - etwa die Chipfabrik in Frankfurt (Oder) oder das Transportluftschiff Cargolifter. Sie waren mit Millionen vom Land gefördert worden./vr/maa/DP/jsl
13.11.2019 Quelle: dpa
ROUNDUP 2: Hoffnung auf 8000 Jobs in Tesla-Fabrik bei Berlin - Fragen offen
BERLIN/GRÜNHEIDE (dpa-AFX) - Reno, Schanghai und jetzt Grünheide bei Berlin: Die geplante Fabrik des US-amerikanischen Elektroauto-Herstellers Tesla könnte nach Angaben aus Berlin und Brandenburg bis zu 8000 Arbeitsplätze bringen. Das Projekt löst in Wirtschaft und Politik fast einhellig Begeisterung aus. Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier (CDU) bezeichnete Teslas Entscheidung am Mittwoch als "Meilenstein" für den Ausbau der Elektromobilität. "Die Ankündigung von Elon Musk zeigt, wie wichtig der Automobilstandort Deutschland für den Hochlauf der Elektromobilität in Europa ist", urteilte auch der Verband der Deutschen Automobilindustrie. Doch noch sind viele Fragen offen. Die geplante Fabrik in Grünheide soll auf einer Industriefläche nahe der Autobahn A 10 entstehen, wo derzeit noch Wald ist. Nach Angaben von Brandenburgs Wirtschaftsminister Jörg Steinbach (SPD) sollen geschätzt "in der ersten Ausbaustufe über 3000 Arbeitsplätze" entstehen. Orientiert an der Planung für die Tesla-Fabrik in Schanghai sagte er, dann "wären wir vermutlich bei 7000 bis 8000 Arbeitsplätzen". Die Investitionen lägen in mehrfacher Milliardenhöhe. Der Start der Bauarbeiten sei für das erste Quartal 2020 geplant. Subventionen sind im Rahmen von EU-Beihilfen geplant. Brandenburg hat nach Angaben von Regierungschef Dietmar Woidke (SPD) etwa sechs Monate mit Tesla verhandelt. Woidke sieht in der Fabrik ein Projekt mit Signalwirkung für Europa. "Das erste Mal gelingt es, hier bei uns in Brandenburg zu zeigen, dass Klimaschutz und Schaffung von Wohlstand und Arbeitsplätzen Hand in Hand gehen können", sagte Woidke. Brandenburg sei deutschlandweit bei der Erzeugung erneuerbarer Energien pro Fläche und Einwohner vorn. Die Ansiedlung "bedeutet eine der größten Investitionen in der Geschichte unseres Landes". In Grünheide war auch ein möglicher Standort für ein neues BMW-Werk, das aber nach Sachsen ging. Bis zum künftigen Hauptstadtflughafen BER, der im Oktober 2020 eröffnet werden soll, sind es von Grünheide etwa 25 Autominuten. Hinzu komme die Nähe zu Berlin mit seinen Fachkräften und Talenten, betont die Berliner Senatsverwaltung für Wirtschaft. Tesla-Chef Elon Musk hatte das Projekt überraschend am Dienstagabend bei der Verleihung des "Goldenen Lenkrads" von "Auto Bild" und "Bild am Sonntag" in Berlin angekündigt. Die Fabrik soll voraussichtlich Ende 2021 in Betrieb gehen und zunächst den künftigen Kompakt-Sportgeländewagen Model Y sowie auch Batterien und Antriebe bauen. Tesla werde zudem ein Ingenieurs- und Designzentrum in Berlin ansiedeln, sagte Musk. "Deutschland baut großartige Autos." Das sei einer der Gründe für die Standort-Entscheidung gewesen. Auch der Brexit habe dabei eine Rolle gespielt, sagte Musk am Mittwoch der Zeitschrift "Autoexpress". Dieser habe ein zu großes Risiko für einen Standort in Großbritannien dargestellt. Noch unkonkret sind die Pläne für die Hauptstadt. Bekannt wurde nur, dass Tesla dort ein Forschungs- und Entwicklungszentrum gründen will. Wie viele Beschäftigte dort tätig sein werden und wo das Zentrum errichtet werden könnte, blieb offen. Auf "ein paar Hundert, wenn nicht gar ein paar Tausend" neue Jobs in Berlin hoffte Wirtschaftssenatorin Ramona Pop auf dem Kurznachrichtendienst Twitter. "Der Prozess geht aber jetzt erst richtig los", sagte Lukas Breitenbach auf Anfrage, Sprecher der Berlin Partner für Wirtschaft und Technologie. Die Einrichtung wird vom Land sowie von Kammern, Verbänden und Unternehmen getragen und hatte für Berlin die Gespräche mit Tesla begleitet. In Frage kämen etwa Standorte in der Nähe von Universitäten und anderen Forschungseinrichtungen. Die Bezirke und die Bevölkerung sollen dabei frühzeitig einbezogen werden. Einen Fall wie Google, das vor einiger Zeit wegen massiven öffentlichen Protests Pläne für einen Standort in Berlin-Kreuzberg absagte, soll es nicht noch einmal geben. Die Entscheidung Teslas für die Region Berlin hat auch bundesweit Bedeutung. Altmaier treibt seit langem eine europäische Initiative zum Bau von Batteriezellfabriken voran, gemeinsam vor allem mit Frankreich. "Beides steht nebeneinander", sagte eine Sprecherin mit Blick auf die Tesla-Pläne. Branchenexperte Ferdinand Dudenhöffer dämpfte die politische Euphorie. Die Zahl der Arbeitsplätze in der künftigen Fabrik sollte man nicht überschätzen, sagte er. "Zellfabrikation ist hochautomatisiert. Da zählen Energiekosten deutlich mehr als Arbeitskosten." Nach der Ankündigung Teslas sei zudem zu überlegen, welchen Sinn die eine Milliarde Euro noch habe, die Altmaier in eine deutsche Lithium-Ionen-Fabrikation stecken wolle. Tesla hatte schon seit längerem nach einem Standort für eine "Gigafactory" für die Herstellung von Batterien und Fahrzeugen in Europa gesucht. Andere Bundesländer, die ebenso auf eine Ansiedelung von Tesla gehofft hatten, reagierten enttäuscht, etwa Niedersachsen und das Saarland. Nordrhein-Westfalen hofft nach Auskunft seines Wirtschaftsministeriums auf Zulieferaufträge. Die erste "Gigafactory", die bisher nur Batterien produziert, baute Tesla in der Wüste im US-Bundesstaat Nevada. Erst vor kurzem wurde in weniger als sechs Monaten eine Fabrik in China fertiggebaut. Dort sollen bis zu 150 000 Fahrzeuge pro Jahr gebaut werden, zunächst das Model 3, dann auch das Model Y./maa/DP/jsl