Faktor-Zertifikat | 2,00 | Long | Tesla

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  • WKN: MC2VNR
  • ISIN: DE000MC2VNR0
  • Faktor-Zertifikat
Produkt wurde angepasst - neue Werte: Bezugsverhältnis 1,437309, Basispreis 212,10 USD, Reset Barriere 220,58 USD

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Basiswert

423,53 USD

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Wertentwicklung

Produktbeschreibung

Mit dem Faktor-Zertifikat Long auf Tesla hat der Anleger die Möglichkeit überproportional an steigenden Kursen der zugrunde liegenden Aktie zu partizipieren. Im Gegenzug nimmt der Anleger aber auch überproportional an fallenden Kursen der zugrunde liegenden Aktie teil.

Falls die zugrunde liegende Aktie die Reset Barriere unterschreitet, liegt ein Reset Ereignis vor und es wird ein Hedging-Wert ermittelt. Dieser Wert ergibt sich aufgrund der für die Aktie abgeschlossenen Hedgingvereinbarungen erzielten Preise, wie in den Endgültigen Bedingungen näher beschrieben. Wenn dieser Hedging-Wert über dem letzten unmittelbar vor dem Eintritt des Reset Ereignisses anwendbaren Basispreis liegt, werden bestimmte Werte des Faktor-Zertifikats angepasst, wie in den Endgültigen Bedingungen näher beschrieben.

Wenn allerdings der Hedging-Wert unter dem letzten unmittelbar vor dem Eintritt des Reset Ereignisses anwendbaren Basispreis liegt oder diesem entspricht, so steht es der Emittentin frei, vorbehaltlich einer wirksamen Ausübung des Ausübungsrechts des Gläubigers oder einer Mitteilung einer Kündigung durch die Emittentin, die Wertpapiere mit sofortiger Wirkung vollständig, jedoch nicht teilweise, durch Mitteilung an die Gläubiger zu kündigen (eine sogenannte Reset Ereignis Kündigung). Als Folge der Ausübung einer Reset Ereignis Kündigung durch die Emittentin wird das Produkt mit sofortiger Wirkung beendet und der Mindestbetrag ausgezahlt, wodurch es zum Totalverlust kommt.

Sowohl die Reset Barriere als auch der Basispreis sind nicht konstant. Nach anfänglicher Bestimmung dieser Werte werden, wie in den Endgültigen Bedingungen festgelegt, Anpassungen erfolgen. Der aktuelle Wert der Reset Barriere und des Basispreises sind der obigen Tabelle zu entnehmen.

Das Produkt hat keine feste Laufzeit. Bei Ausübung des ordentlichen Kündigungsrechts erfolgt die Bewertung der Aktie am ersten planmäßigen Handelstag (der Aktie) eines jeden Monats, welcher dem Ablauf von 35 Tagen nach dem Ausübungstag folgt. Bei Ausübung der Reset Ereignis Kündigung durch die Emittentin werden die Wertpapiere zum Mindestbetrag zurückgezahlt.

Bei Faktor-Zertifikaten sind keine periodischen Zinszahlungen vorgesehen.

Faktor-Zertifikate gewährleisten keinen Kapitalschutz. Im Falle eines fallenden Aktien-Kurses können die Wertpapiere wertlos verfallen wodurch der Anleger einen Totalverlust erleidet.

Zertifikate, Optionsscheine und Anleihen sind Inhaberschuldverschreibungen. Der Anleger trägt grundsätzlich bei Kursverlusten der Aktie sowie bei Insolvenz der Emittentin ein erhebliches Kapitalverlustrisiko bis hin zum Totalverlust. Ausführliche Darstellung möglicher Risiken sowie Einzelheiten zu den Produktkonditionen sind den Angebotsunterlagen (d.h. den Endgültigen Bedingungen, dem relevanten Basisprospekt einschließlich etwaiger Nachträge dazu sowie dem Registrierungsdokument) zu entnehmen.

Stammdaten

Kennzahlen

Kursdaten

Produktbeschreibung

Mit dem Faktor-Zertifikat Long auf Tesla hat der Anleger die Möglichkeit überproportional an steigenden Kursen der zugrunde liegenden Aktie zu partizipieren. Im Gegenzug nimmt der Anleger aber auch überproportional an fallenden Kursen der zugrunde liegenden Aktie teil.

Falls die zugrunde liegende Aktie die Reset Barriere unterschreitet, liegt ein Reset Ereignis vor und es wird ein Hedging-Wert ermittelt. Dieser Wert ergibt sich aufgrund der für die Aktie abgeschlossenen Hedgingvereinbarungen erzielten Preise, wie in den Endgültigen Bedingungen näher beschrieben. Wenn dieser Hedging-Wert über dem letzten unmittelbar vor dem Eintritt des Reset Ereignisses anwendbaren Basispreis liegt, werden bestimmte Werte des Faktor-Zertifikats angepasst, wie in den Endgültigen Bedingungen näher beschrieben.

Wenn allerdings der Hedging-Wert unter dem letzten unmittelbar vor dem Eintritt des Reset Ereignisses anwendbaren Basispreis liegt oder diesem entspricht, so steht es der Emittentin frei, vorbehaltlich einer wirksamen Ausübung des Ausübungsrechts des Gläubigers oder einer Mitteilung einer Kündigung durch die Emittentin, die Wertpapiere mit sofortiger Wirkung vollständig, jedoch nicht teilweise, durch Mitteilung an die Gläubiger zu kündigen (eine sogenannte Reset Ereignis Kündigung). Als Folge der Ausübung einer Reset Ereignis Kündigung durch die Emittentin wird das Produkt mit sofortiger Wirkung beendet und der Mindestbetrag ausgezahlt, wodurch es zum Totalverlust kommt.

Sowohl die Reset Barriere als auch der Basispreis sind nicht konstant. Nach anfänglicher Bestimmung dieser Werte werden, wie in den Endgültigen Bedingungen festgelegt, Anpassungen erfolgen. Der aktuelle Wert der Reset Barriere und des Basispreises sind der obigen Tabelle zu entnehmen.

Das Produkt hat keine feste Laufzeit. Bei Ausübung des ordentlichen Kündigungsrechts erfolgt die Bewertung der Aktie am ersten planmäßigen Handelstag (der Aktie) eines jeden Monats, welcher dem Ablauf von 35 Tagen nach dem Ausübungstag folgt. Bei Ausübung der Reset Ereignis Kündigung durch die Emittentin werden die Wertpapiere zum Mindestbetrag zurückgezahlt.

Bei Faktor-Zertifikaten sind keine periodischen Zinszahlungen vorgesehen.

Faktor-Zertifikate gewährleisten keinen Kapitalschutz. Im Falle eines fallenden Aktien-Kurses können die Wertpapiere wertlos verfallen wodurch der Anleger einen Totalverlust erleidet.

Zertifikate, Optionsscheine und Anleihen sind Inhaberschuldverschreibungen. Der Anleger trägt grundsätzlich bei Kursverlusten der Aktie sowie bei Insolvenz der Emittentin ein erhebliches Kapitalverlustrisiko bis hin zum Totalverlust. Ausführliche Darstellung möglicher Risiken sowie Einzelheiten zu den Produktkonditionen sind den Angebotsunterlagen (d.h. den Endgültigen Bedingungen, dem relevanten Basisprospekt einschließlich etwaiger Nachträge dazu sowie dem Registrierungsdokument) zu entnehmen.

Ereignisse

Datum Ereignis Anpassung Wert vor Ereignis Wert nach Ereignis
31.08.2020 Aktiensplit
  • Basispreis
  • Barriere
  • Bezugsverhältnis
  • 1.119,44 USD
  • 1.164,22 USD
  • 0,35
  • 221,34 USD
  • 230,20 USD
  • 1,72

Wertentwicklung

Stammdaten

Kursdaten

Nachrichten und Analysen

Heute 22.09.2020 13:25:13 Quelle: dpa
ROUNDUP 2: Asien bei Stromspeicher-Patenten vorne - Chancen für Deutschland
(neu: Details) MÜNCHEN (dpa-AFX) - Die Energiewende steht und fällt mit der Möglichkeit, Strom zu speichern - sei es in Autos oder Großanlagen, die die Stromnetze stabil halten. Die Internationale Energieagentur (IEA) geht davon aus, dass sich die weltweite Stromspeicherkapazität bis 2040 fast verfünfzigfachen muss. Die schlechte Nachricht für Europa: Bei den Patenten dazu haben asiatische Länder die Nase vorne, wie eine am Dienstag veröffentlichte Studie des Europäischen Patentamts (EPA) und der IEA zeigt. Vor allem Japan und Südkorea dominieren. Doch anstehende Technologiebrüche bieten eine Chance aufzuholen. Von den gut 7000 im Jahr 2018 international angemeldeten Patentfamilien zur Stromspeicherung entfielen alleine 2339 auf Japan und 1230 auf Südkorea. Europa kommt zusammen nur auf 1021 - dabei zählt das EPA hier nicht nur die EU-Staaten sondern alle 38 Mitglieder der Europäischen Patentorganisation. Asien führe zwar deutlich, sagt EPA-Präsident António Campinos, doch Europa und die USA könnten auf ein "breites Innovationsökosystem" mit einer Vielzahl von kleinen und mittelständischen Unternehmen sowie Forschungseinrichtungen zählen. Daher dürften sie "bei der Entwicklung der nächsten Generation von Batterien im Rennen bleiben". Auch der Chefökonom des EPA, Yann Ménière, sieht in diesem Zusammenhang eine Gelegenheit für Europa. Für die nächste Generation von Speichern sei das Rennen sehr viel offener. Dabei geht es nicht nur um die Weiterentwicklung der derzeit dominierenden Lithium-Ionen-Technologie, sondern auch um alternative Ansätze wie Superkondensatoren (Supercaps) und Redox-Flow-Batterien. Bei Letzteren werden anstelle von festen Elektroden Flüssigkeiten eingesetzt. Dadurch wäre neben dem klassischen Aufladen auch ein Betanken der Batterien denkbar. Zudem könnten sie länger halten, sind derzeit aber noch schwächer, wie es in der Studie heißt. Bei Superkondensatoren werden Ladungen physikalisch gespeichert. Das geht viel schneller, bringt aber geringere Kapazitäten als bei den chemisch speichernden Batterien. Wie wichtig Technologie zur Stromspeicherung ist, zeigt sich auch an der Entwicklung der Patentanmeldungen. Von 2005 bis 2018 stiegen sie im Schnitt um 14 Prozent pro Jahr. Das ist vier mal so schnell wie der Gesamtdurchschnitt aller Technologiefelder. "Der rapide und anhaltende Innovationszuwachs im Bereich der Stromspeicherung zeigt, dass Erfinder und Unternehmen die Herausforderung der Energiewende angehen", sagt Campinos. Treiber innerhalb Europas ist Deutschland, das alleine für mehr als die Hälfte der Patentfamilien aus Europa verantwortlich ist. Dazu dürfte auch beitragen, dass inzwischen nicht mehr Anwendungen für tragbare Kleingeräte - vom Smartphone bis zum Laptop - im Fokus der Erfindungstätigkeit stehen, sondern mit der Elektromobilität ein Bereich, in dem das Autoland Deutschland stärker engagiert ist. Dazu passt auch, dass es genau ein nichtasiatisches Unternehmen gibt, das unter die 10 patentstärksten der Jahre 2000 bis 2018 kommt: Der Bosch-Konzern mit seinem starken Engagement als Automobil-Zulieferer landet mit 1539 internationalen Patenfamilien auf Rang fünf. Ganz vorne liegen Samsung mit 4787, Panasonic mit 4046 und LG mit 2999 Anmeldungen. Elektromobilitätspionier Tesla findet sich nicht in den Top 25 der Anmelder. Vielmehr erkennt man auch dort offenbar die starke Position der asiatischen Großkonzerne an: "Wir haben vor, die Käufe von Batteriezellen von Panasonic, LG und CATL auszuweiten, nicht zu reduzieren", twitterte Tesla-Chef Elon Musk in der Nacht zum Dienstag. Und in Asien ist bereits das nächste Land auf dem Sprung. China lag bei den Patenten zwar lange Zeit deutlich zurück, in den letzten Jahren hat es allerdings stark angezogen und 2018 die USA überholt. Er erwarte, dass dieser Trend weitergehe, sagt Ménière. "Das zeigt aber auch, dass es möglich ist aufzuholen."/ruc/DP/nas
Heute 22.09.2020 10:04:40 Quelle: dpa
ROUNDUP: Asien bei Stromspeicher-Patenten vorne - Chancen für Deutschland
MÜNCHEN (dpa-AFX) - Die Energiewende steht und fällt mit der Möglichkeit, Strom zu speichern - sei es in Autos oder Großanlagen, die die Stromnetze stabil halten. Die Internationale Energieagentur (IEA) geht davon aus, dass sich die weltweite Stromspeicherkapazität bis 2040 fast verfünfzigfachen muss. Die schlechte Nachricht für Europa: Bei den Patenten dazu haben asiatische Länder die Nase vorne, wie eine am Dienstag veröffentlichte Studie des Europäischen Patentamts (EPA) und der IEA zeigt. Vor allem Japan und Südkorea dominieren. Doch anstehende Technologiebrüche bieten eine Chance aufzuholen. Von den gut 7000 im Jahr 2018 international angemeldeten Patentfamilien zur Stromspeicherung entfielen alleine 2339 auf Japan und 1230 auf Südkorea. Europa kommt zusammen nur auf 1021 - dabei zählt das EPA hier nicht nur die EU-Staaten sondern alle 38 Mitglieder der Europäischen Patentorganisation. Asien führe zwar deutlich, sagt EPA-Präsident António Campinos, doch Europa und die USA könnten auf ein "breites Innovationsökosystem" mit einer Vielzahl von kleinen und mittelständischen Unternehmen sowie Forschungseinrichtungen zählen. Daher dürften sie "bei der Entwicklung der nächsten Generation von Batterien im Rennen bleiben". Auch der Chefökonom des EPA, Yann Ménière, sieht in diesem Zusammenhang eine Gelegenheit für Europa. Für die nächste Generation von Speichern sei das Rennen sehr viel offener. Dabei geht es nicht nur um Weiterentwicklungen der Lithium-Ionen-Technologie, sondern auch um alternative Ansätze wie Superkondensatoren und Redox-Flow-Batterien. Derzeit dominiert die Lithium-Ionen-Technik aber klar. Wie wichtig Technologie zur Stromspeicherung ist, zeigt sich auch an der Entwicklung der Patentanmeldungen. Von 2005 bis 2018 stiegen sie im Schnitt um 14 Prozent pro Jahr. Das ist vier mal so schnell wie der Gesamtdurchschnitt aller Technologiefelder. "Der rapide und anhaltende Innovationszuwachs im Bereich der Stromspeicherung zeigt, dass Erfinder und Unternehmen die Herausforderung der Energiewende angehen", sagt Campinos. Treiber innerhalb Europas ist Deutschland, das alleine für mehr als die Hälfte der Patentfamilien aus Europa verantwortlich ist. Dazu dürfte auch beitragen, dass inzwischen nicht mehr Anwendungen für tragbare Kleingeräte - vom Smartphone bis zum Laptop - im Fokus der Erfindungstätigkeit stehen, sondern mit der Elektromobilität ein Bereich, in dem das Autoland Deutschland stärker engagiert ist. Dazu passt auch, dass es genau ein nichtasiatisches Unternehmen gibt, das unter die 10 patentstärksten der Jahre 2000 bis 2018 kommt: Der Bosch-Konzern mit seinem starken Engagement als Automobil-Zulieferer landet mit 1539 internationalen Patenfamilien auf Rang fünf. Ganz vorne liegen Samsung mit 4787, Panasonic mit 4046 und LG mit 2999 Anmeldungen. Elektromobilitätspionier Tesla findet sich nicht in den Top 25 der Anmelder. Vielmehr erkennt man auch dort offenbar die starke Position der asiatischen Großkonzerne an: "Wir haben vor, die Käufe von Batteriezellen von Panasonic, LG und CATL auszuweiten, nicht zu reduzieren", twitterte Tesla-Chef Elon Musk in der Nacht zum Dienstag. Und in Asien ist bereits das nächste Land auf dem Sprung. China lag bei den Patenten zwar lange Zeit deutlich zurück, in den letzten Jahren hat es allerdings stark angezogen und 2018 die USA überholt. Er erwarte, dass dieser Trend weitergehe, sagt Ménière. "Das zeigt aber auch, dass es möglich ist aufzuholen."/ruc/DP/jha
21.09.2020 Quelle: dpa
ROUNDUP/Scholz: Corona-Krise wird Staatsverschuldung auf 80 Prozent steigern
BAD SAAROW (dpa-AFX) - Bundesfinanzminister Olaf Scholz (SPD) hat die gemeinsamen Anstrengungen von Bund und Ländern als Schlüssel zur Bewältigung der Corona-Krise gelobt. Dass Deutschland im Vergleich zu anderen verhältnismäßig gut durch die Krise gekommen sei, habe zu einem erheblichen Teil damit zu tun, dass nicht nur ein Mann oder eine Frau entschieden habe, was zu tun sei, sagte Scholz am Montag auf dem Ostdeutschen Wirtschaftsforum im brandenburgischen Bad Saarow. "Sondern dass die Bundesregierung mit den 16 Bundesländern sorgfältig diskutiert hat und dass in den Ländern Debatten mit den Bürgermeistern und Landräten geführt wurden." Das habe zu abgewogenen Entscheidungen in sehr unsicherer Zeit geführt. Für den Ausbau der Kurzarbeit sei Deutschland weltweit gelobt worden, erklärte der Bundesfinanzminister. Es gebe Milliarden-Zuschüsse für kleine und mittelständische Unternehmen und Kreditprogramme zur Bewältigung der Krise. "Das ist nichts weiter als der Versuch, das Risiko auf die Bücher der Bundesrepublik Deutschland zu nehmen", erklärte Scholz. "Das heißt, dass wir alle gemeinsam das Risiko tragen, dass es in einigen Fällen schief gehen wird." Dies wäre als rein privatisiertes Risiko nicht durchhaltbar gewesen. "Ich bin sehr froh darüber, dass wir in den letzten Jahren so solide gewirtschaftet haben, dass wir jetzt in der Lage sind, das Notwendige zu tun", sagte der Bundesfinanzminister. In der Finanzkrise 2008/2009 sei die Staatsverschuldung von knapp über 60 Prozent auf mehr als 80 Prozent gestiegen und bis 2019 wieder unter 60 Prozent gesunken. "Wir werden wahrscheinlich nun wieder auf die Größenordnung um 80 Prozent ansteigen", sagte Scholz. "Gleichzeitig dürfen wir darauf hoffen, dass es uns wieder gelingt, unsere Finanzen vernünftig gestalten können - im Laufe der nächsten Jahre." Unterdessen zeigte sich Ministerpräsident Dietmar Woidke (SPD) optimistisch, dass Brandenburg gestärkt aus der Corona-Krise hervorgehen könne. "Unsere Wirtschaftsstruktur hilft uns jetzt, besser durch diese Krise zu kommen, weil sie Innovationen fördert und ihnen offen gegenübersteht", sagte Woidke anlässlich des Wirtschaftsforums. "Wir haben viele kleine und mittlere Unternehmen bei uns im Land." Diese Firmen könnten oft schnell und flexibel reagieren und sich auf neue Rahmenbedingungen einstellen. Dazu komme ein weitreichender Wandel, sagte der Regierungschef. Die Lausitz solle angesichts des Braunkohleausstiegs eine Modellregion für Klimaschutz und Wirtschaftswachstum werden. Immer mehr Unternehmen wollten in Brandenburg etwas Neues aufbauen und fänden dafür "sehr gute Bedingungen" vor. Woidke nannte als Beispiele den Bau der Fabrik von US-Elektroautobauer Tesla in Grünheide und die geplante Produktion von Batteriematerial der BASF in Schwarzheide./kp/DP/men
21.09.2020 Quelle: dpa
Chef von Tesla-Rivale Nikola tritt nach Betrugsvorwürfen zurück
PHOENIX (dpa-AFX) - Der kleinere Tesla-Konkurrent Nikola gerät nach Vorwürfen wegen angeblicher Irreführung von Investoren immer heftiger unter Druck. Der Chef und Gründer des Elektro- und Brennstoffzellenauto-Entwicklers, Trevor Milton, gab in der Nacht auf Montag seinen Rücktritt bekannt. Die Aktien stürzten im vorbörslichen US-Handel zeitweise um über ein Drittel ab. Laut Medienberichten ermittelt inzwischen nicht nur die US-Börsenaufsicht SEC, sondern auch das Justizministerium wegen angeblicher Falschangaben. Hintergrund ist eine Attacke des Leerverkäufers Hindenburg Research, der Nikola-Chef Milton kürzlich in einer umfassenden Analyse etlicher Hochstaplereien beschuldigte und zu dem Schluss kam, dass es sich bei dessen Unternehmen letztlich um einen "komplexen Betrug" handele. Hindenburg wettet zwar als Finanzspekulant gegen Nikola und profitiert, wenn die Aktien der Firma fallen. Doch Milton konnte die Vorwürfe bislang nicht richtig entkräften und musste sogar zugeben, bei einer wichtigen Produktpräsentation geblufft zu haben. So hatte Nikola einräumen müssen, dass sein Elektro-Lkw bei einer Video-Präsentation gar nicht selbst fuhr, sondern ohne eigenen Antrieb einen Hügel herunterrollte. Nikola konkurriert unter anderem mit Tesla bei der Entwicklung elektrischer Pick-up-Trucks und Lkw. Das Unternehmen aus Phoenix im US-Bundesstaat Arizona mischt seit Mitte des Jahres die Börse auf und sorgte dort mit ambitionierten Wachstumsplänen für große Euphorie. Zwischenzeitlich wurde Nikola von Anlegern sogar höher bewertet als der US-Autoriese Ford, obwohl die Firma bislang noch kein einziges marktreifes Produkt im Angebot hat. Die Betrugsvorwürfe von Hindenburg Research haben die Aktien zuletzt stark fallen lassen. Dabei hatte Nikola vor kaum zwei Wochen noch einen großen Meilenstein erreicht. Mit General Motors (GM) ging der an Absatz und Marktanteil gemessen größte US-Autobauer eine strategische Partnerschaft mit der Firma ein. GM soll Nikolas mit Spannung erwarteten Pick-up-Truck Badger fertigen. Nikola kooperiert auch mit dem deutschen Zulieferer Bosch und dem traditionsreichen Lastwagenhersteller Iveco. Bislang stehen Nikolas Partner trotz der heftigen Anschuldigungen weiterhin zu dem US-Unternehmen./hbr/DP/jha