Faktor-Zertifikat | 2,00 | Long | Microsoft

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  • WKN: MC2VBP
  • ISIN: DE000MC2VBP9
  • Faktor-Zertifikat

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21.11.2019 11:52:01

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21.11.2019 11:52:01

Tägliche Änderung (Geld)

-0,26 %

-0,030 EUR 21.11.2019 11:52:01

Basiswert

149,47 USD

-0,092 % 21.11.2019 11:52:26

Wertentwicklung

Stammdaten

Kennzahlen

Kursdaten

Produktbeschreibung

Mit dem Faktor-Zertifikat Long auf Microsoft hat der Anleger die Möglichkeit überproportional an steigenden Kursen der zugrunde liegenden Aktie zu partizipieren. Im Gegenzug nimmt der Anleger aber auch überproportional an fallenden Kursen der zugrunde liegenden Aktie teil.

Falls die zugrunde liegende Aktie die Reset Barriere unterschreitet, liegt ein Reset Ereignis vor und es wird ein Hedging-Wert ermittelt. Dieser Wert ergibt sich aufgrund der für die Aktie abgeschlossenen Hedgingvereinbarungen erzielten Preise, wie in den Endgültigen Bedingungen näher beschrieben. Wenn dieser Hedging-Wert über dem letzten unmittelbar vor dem Eintritt des Reset Ereignisses anwendbaren Basispreis liegt, werden bestimmte Werte des Faktor-Zertifikats angepasst, wie in den Endgültigen Bedingungen näher beschrieben.

Wenn allerdings der Hedging-Wert unter dem letzten unmittelbar vor dem Eintritt des Reset Ereignisses anwendbaren Basispreis liegt oder diesem entspricht, so steht es der Emittentin frei, vorbehaltlich einer wirksamen Ausübung des Ausübungsrechts des Gläubigers oder einer Mitteilung einer Kündigung durch die Emittentin, die Wertpapiere mit sofortiger Wirkung vollständig, jedoch nicht teilweise, durch Mitteilung an die Gläubiger zu kündigen (eine sogenannte Reset Ereignis Kündigung). Als Folge der Ausübung einer Reset Ereignis Kündigung durch die Emittentin wird das Produkt mit sofortiger Wirkung beendet und der Mindestbetrag ausgezahlt, wodurch es zum Totalverlust kommt.

Sowohl die Reset Barriere als auch der Basispreis sind nicht konstant. Nach anfänglicher Bestimmung dieser Werte werden, wie in den Endgültigen Bedingungen festgelegt, Anpassungen erfolgen. Der aktuelle Wert der Reset Barriere und des Basispreises sind der obigen Tabelle zu entnehmen.

Das Produkt hat keine feste Laufzeit. Bei Ausübung des ordentlichen Kündigungsrechts erfolgt die Bewertung der Aktie am ersten planmäßigen Handelstag (der Aktie) eines jeden Monats, welcher dem Ablauf von 35 Tagen nach dem Ausübungstag folgt. Bei Ausübung der Reset Ereignis Kündigung durch die Emittentin werden die Wertpapiere zum Mindestbetrag zurückgezahlt.

Bei Faktor-Zertifikaten sind keine periodischen Zinszahlungen vorgesehen.

Faktor-Zertifikate gewährleisten keinen Kapitalschutz. Im Falle eines fallenden Aktien-Kurses können die Wertpapiere wertlos verfallen wodurch der Anleger einen Totalverlust erleidet.

Zertifikate, Optionsscheine und Anleihen sind Inhaberschuldverschreibungen. Der Anleger trägt grundsätzlich bei Kursverlusten der Aktie sowie bei Insolvenz der Emittentin ein erhebliches Kapitalverlustrisiko bis hin zum Totalverlust. Ausführliche Darstellung möglicher Risiken sowie Einzelheiten zu den Produktkonditionen sind den Angebotsunterlagen (d.h. den Endgültigen Bedingungen, dem relevanten Basisprospekt einschließlich etwaiger Nachträge dazu sowie dem Registrierungsdokument) zu entnehmen.

Ereignisse

Datum Ereignis Anpassung Wert vor Ereignis Wert nach Ereignis
20.11.2019 Ordentliche Dividende
  • Basispreis
  • Barriere
  • Bezugsverhältnis
  • 75,1778 USD
  • 78,19 USD
  • 0,17
  • 75,0243 USD
  • 78,03 USD
  • 0,17
14.08.2019 Ordentliche Dividende
  • Basispreis
  • Barriere
  • Bezugsverhältnis
  • 67,9029 USD
  • 70,62 USD
  • 0,16
  • 69,1471 USD
  • 71,92 USD
  • 0,16

Wertentwicklung

Stammdaten

Kursdaten

Nachrichten und Analysen

15.11.2019 Quelle: dpa
Amazon fordert Überprüfung von Pentagon-Auftragsvergabe an Microsoft
WASHINGTON (dpa-AFX) - Amazon fordert die Überprüfung der Vergabe eines milliardenschweren Cloud-Computing-Auftrags des US-Verteidigungsministeriums an den Konkurrenten Microsoft. Amazon teilte am Donnerstag (Ortszeit) mit, im Vergabeverfahren habe es "klare Mängel, Fehler und unverkennbare Voreingenommenheit" gegeben. "Es ist wichtig, dass diese Angelegenheiten untersucht und korrigiert werden." Die Vergabe von Aufträgen durch die Regierung müsse "frei von politischem Einfluss" geschehen. US-Präsident Donald Trump übt regelmäßig scharfe Kritik an Amazon-Chef Jeff Bezos. Bezos gehört auch die "Washington Post", die kritisch über Trump berichtet. Das Pentagon hatte Ende Oktober mitgeteilt, dass der Cloud-Computing-Auftrag an Microsoft gehen werde. Im Vertrag ist eine Obergrenze von bis zu umgerechnet rund neun Milliarden Euro über einen Zeitraum von zehn Jahren festgeschrieben, wie das Pentagon damals mitteilte. Fest vereinbart seien aber zunächst umgerechnet rund 900 000 Euro innerhalb von zwei Jahren. Im Rahmen des Vertrags werde sich Microsoft "entscheidenden und dringenden" Anforderungen an die moderne Cloud-Infrastruktur des Pentagons annehmen. Um den Auftrag hatte sich unter anderem auch Amazon beworben. Der weltgrößte Online-Händler galt lange als Favorit im Rennen um den Zuschlag. Nach der Vergabe hatte Amazon-Sprecher Drew Herdener sich überrascht gezeigt. Amazon Web Services sei der klare Marktführer im Cloud Computing, und eine detaillierte Bewertung der Angebote führe eindeutig zu einem anderen Schluss. Das Pentagon hatte das Vergabeverfahren dagegen als "fair" bezeichnet. Experten hatten erwartet, dass Amazon das Ergebnis vor Gericht anfechten wird./cy/DP/zb
14.11.2019 Quelle: dpa
WDH/ROUNDUP: Allianz wird Softwareanbieter und schließt Bündnis mit Microsoft
(Im zweiten Absatz wurde ein Schreibfehler korrigiert. Allianz-Vorstandsmitglied Mascher heißt mit Vornamen Christof rpt Christof (nicht: Christoph).) MÜNCHEN (dpa-AFX) - Die Allianz will sich in einem Bündnis mit Microsoft zum führenden Software-Anbieter für das Geschäft mit dem Risiko entwickeln. Europas größter Versicherer wird wesentliche Teile seines hauseigenen Software-Systems ABS anderen Unternehmen der Versicherungsbranche auf Microsofts Cloud-Servern anbieten. Darüber hinaus will die Allianz den Quellcode ihres Systems als Open-Source-Software offen legen, sodass externe Entwickler neue Funktionen entwickeln und einbauen können. Das teilten die Unternehmen am Donnerstag mit. Microsoft gehört mit seiner Plattform Azure zusammen mit Amazon und Google zu den global führenden Cloud-Anbietern. "Das ist eine Einladung an die gesamte Versicherungsgemeinde", sagte Allianz-Vorstand Christof Mascher, der bei dem Münchner Konzern als Chief Operating Officer hauptverantwortlich für das Tagesgeschäft ist. "Wir haben seit vielen Jahren eine hervorragende Partnerschaft mit der Allianz", sagte Jean-Philippe Courtois, Vizepräsident und Chef des weltweiten Vertriebs und Marketings bei Microsoft. Die Allianz hofft, selbst besser zu werden, wenn sie ihre Software an andere Unternehmen vertreibt. "Wir sind fest überzeugt, dass wir unsere Qualität steigern, wenn wir die Software teilen und für andere Unternehmen managen, die diese Dienstleistung nutzen", sagte Mascher. Kostenlos ist das Dienstleistungsangebot aber nicht: "Natürlich wollen wir auch einen wirtschaftlichen Nutzen daraus ziehen." Nicht teilen wird die Allianz ihre Kundendaten: "Wir können beim Datenschutz keine Kompromisse eingehen", sagte Mascher. "Das ist für uns eine nicht verhandelbare Vorbedingung." Auch die Allianz-Policen werden nicht zum Kopieren freigegeben: "Die internen Spezifika unserer Versicherungsprodukte bieten wir auf der Plattform nicht an", sagte der Manager. Der Hintergrund des Bündnisses: Viele Versicherungen haben mit veralteten Software-Systemen zu kämpfen, die aufwendig und teuer zu managen sind. Ein übliches Problem ist etwa die mangelnde Austauschbarkeit der Daten, wenn beispielsweise Kfz- und Lebensversicherungsverträge auf unterschiedlichen Systemen laufen. Gleichzeitig häufen Versicherungen inzwischen so große Mengen an Informationen über ihre Kunden, deren Policen und Schadenfälle an, dass die Kapazität der eigenen Server nicht mehr ausreicht. Da große Datenspeicher Geld, Strom und IT-Personal kosten, treibt das die Migration auf externe Cloud-Server. "Wir wollen diese strategische Partnerschaft auch für die Weiterentwicklung, die Migration, Richtung Cloud nutzen", sagte Mascher dazu. Für Microsoft ist das Bündnis mit der Allianz nicht die erste Initiative dieser Art: "Wir sehen auch in anderen Industrien den Trend zu offenen Plattformen", sagte Courtois. "Wir als Microsoft glauben an diese Industrie-Ökosysteme." So stellten Microsoft und BMW im April eine offene Technologieplattform für Auto- und Fertigungsindustrie mit ähnlicher Zielrichtung vor. Der US-Konzern aus Redmond im Bundesstaat Washington galt ehedem als Verfechter sogenannter proprietärer Technologie, dessen Gründer Bill Gates streng darauf achtete, dass fremde Softwarefirmen und -entwickler nichts kopierten. Das hat sich geändert: "Microsoft hat sich ein gutes Stück weiterentwickelt, was die Unterstützung von Open Source betrifft", sagte Courtois diplomatisch. 2018 hatte Microsoft die Software-Entwicklungsplattform Github gekauft, auf der Programmierer gemeinsam an Projekten arbeiten können. Das kommt nun bei der Kooperation mit dem Münchner Versicherungskonzern ins Spiel: "Die Allianz wird einen Teil ihrer wichtigsten Kompetenzen bei Github einbringen, damit Softwareentwickler anderer Unternehmen diese gemeinsamen Module nutzen können, um zusätzliche Funktionen auf der offenen Plattform zu bauen", sagte Courtois. Neben den Plattformen sind noch weitere Trends in der Versicherungsbranche zu beobachten: Eine steigende Zahl von Unternehmen ist fachfremd unterwegs und versucht, mit Dienstleistungen außerhalb des eigentlichen Kerngeschäfts Geld zu verdienen. Darüber hinaus bestätigt die Kooperation von Allianz und Microsoft einen in der Softwarebranche gern zitierten Spruch: Wenn die Wirtschaft sich digitalisiert, wandeln sich auch traditionelle Unternehmen zu IT-Firmen./cho/DP/jha
14.11.2019 Quelle: dpa
ROUNDUP: Allianz wird Softwareanbieter und schließt Bündnis mit Microsoft
MÜNCHEN (dpa-AFX) - Die Allianz will sich in einem Bündnis mit Microsoft zum führenden Software-Anbieter für das Geschäft mit dem Risiko entwickeln. Europas größter Versicherer wird wesentliche Teile seines hauseigenen Software-Systems ABS anderen Unternehmen der Versicherungsbranche auf Microsofts Cloud-Servern anbieten. Darüber hinaus will die Allianz den Quellcode ihres Systems als Open-Source-Software offen legen, sodass externe Entwickler neue Funktionen entwickeln und einbauen können. Das teilten die Unternehmen am Donnerstag mit. Microsoft gehört mit seiner Plattform Azure zusammen mit Amazon und Google zu den global führenden Cloud-Anbietern. "Das ist eine Einladung an die gesamte Versicherungsgemeinde", sagte Allianz-Vorstand Christoph Mascher, der bei dem Münchner Konzern als Chief Operating Officer hauptverantwortlich für das Tagesgeschäft ist. "Wir haben seit vielen Jahren eine hervorragende Partnerschaft mit der Allianz", sagte Jean-Philippe Courtois, Vizepräsident und Chef des weltweiten Vertriebs und Marketings bei Microsoft. Die Allianz hofft, selbst besser zu werden, wenn sie ihre Software an andere Unternehmen vertreibt. "Wir sind fest überzeugt, dass wir unsere Qualität steigern, wenn wir die Software teilen und für andere Unternehmen managen, die diese Dienstleistung nutzen", sagte Mascher. Kostenlos ist das Dienstleistungsangebot aber nicht: "Natürlich wollen wir auch einen wirtschaftlichen Nutzen daraus ziehen." Nicht teilen wird die Allianz ihre Kundendaten: "Wir können beim Datenschutz keine Kompromisse eingehen", sagte Mascher. "Das ist für uns eine nicht verhandelbare Vorbedingung." Auch die Allianz-Policen werden nicht zum Kopieren freigegeben: "Die internen Spezifika unserer Versicherungsprodukte bieten wir auf der Plattform nicht an", sagte der Manager. Der Hintergrund des Bündnisses: Viele Versicherungen haben mit veralteten Software-Systemen zu kämpfen, die aufwendig und teuer zu managen sind. Ein übliches Problem ist etwa die mangelnde Austauschbarkeit der Daten, wenn beispielsweise Kfz- und Lebensversicherungsverträge auf unterschiedlichen Systemen laufen. Gleichzeitig häufen Versicherungen inzwischen so große Mengen an Informationen über ihre Kunden, deren Policen und Schadenfälle an, dass die Kapazität der eigenen Server nicht mehr ausreicht. Da große Datenspeicher Geld, Strom und IT-Personal kosten, treibt das die Migration auf externe Cloud-Server. "Wir wollen diese strategische Partnerschaft auch für die Weiterentwicklung, die Migration, Richtung Cloud nutzen", sagte Mascher dazu. Für Microsoft ist das Bündnis mit der Allianz nicht die erste Initiative dieser Art: "Wir sehen auch in anderen Industrien den Trend zu offenen Plattformen", sagte Courtois. "Wir als Microsoft glauben an diese Industrie-Ökosysteme." So stellten Microsoft und BMW im April eine offene Technologieplattform für Auto- und Fertigungsindustrie mit ähnlicher Zielrichtung vor. Der US-Konzern aus Redmond im Bundesstaat Washington galt ehedem als Verfechter sogenannter proprietärer Technologie, dessen Gründer Bill Gates streng darauf achtete, dass fremde Softwarefirmen und -entwickler nichts kopierten. Das hat sich geändert: "Microsoft hat sich ein gutes Stück weiterentwickelt, was die Unterstützung von Open Source betrifft", sagte Courtois diplomatisch. 2018 hatte Microsoft die Software-Entwicklungsplattform Github gekauft, auf der Programmierer gemeinsam an Projekten arbeiten können. Das kommt nun bei der Kooperation mit dem Münchner Versicherungskonzern ins Spiel: "Die Allianz wird einen Teil ihrer wichtigsten Kompetenzen bei Github einbringen, damit Softwareentwickler anderer Unternehmen diese gemeinsamen Module nutzen können, um zusätzliche Funktionen auf der offenen Plattform zu bauen", sagte Courtois. Neben den Plattformen sind noch weitere Trends in der Versicherungsbranche zu beobachten: Eine steigende Zahl von Unternehmen ist fachfremd unterwegs und versucht, mit Dienstleistungen außerhalb des eigentlichen Kerngeschäfts Geld zu verdienen. Darüber hinaus bestätigt die Kooperation von Allianz und Microsoft einen in der Softwarebranche gern zitierten Spruch: Wenn die Wirtschaft sich digitalisiert, wandeln sich auch traditionelle Unternehmen zu IT-Firmen./cho/DP/jha