Turbo Open End | Long | Apple | 102,1943

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  • WKN: MA1YX4
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  • Turbo Open End

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Wertentwicklung

Produktbeschreibung

Mit dem Open End Turbo Long auf Apple hat der Anleger die Möglichkeit überproportional an steigenden Kursen der zugrunde liegenden Aktie zu partizipieren. Im Gegenzug nimmt der Anleger aber auch überproportional an fallenden Kursen der zugrunde liegenden Aktie teil.

Erreicht oder unterschreitet der Kurs der Aktie bei fortlaufender Beobachtung während des Beobachtungszeitraums die Knock-out-Barriere, wird das Produkt automatisch beendet und der Mindestbetrag ausgezahlt, wodurch es zum Totalverlust kommt.

Die Knock-out-Barriere entspricht stets dem Basispreis. Der Basispreis ist nicht konstant. Nach anfänglicher Bestimmung des Basispreises werden, wie in den Endgültigen Bedingungen festgelegt, Anpassungen erfolgen. Der aktuelle Wert des Basispreises ist der obigen Tabelle zu entnehmen.

Das Produkt hat keine feste Laufzeit. Bei Ausübung des ordentlichen Kündigungsrechts erfolgt die Bewertung der Aktie am ersten planmäßigen Handelstag (der Aktie) eines jeden Monats, welcher dem Ablauf von 35 Tagen nach dem Ausübungstag folgt.

Bei Turbos sind keine periodischen Zinszahlungen vorgesehen.

Turbos gewährleisten keinen Kapitalschutz. Im Falle eines fallenden Aktien-Kurses können die Wertpapiere wertlos verfallen wodurch der Anleger einen Totalverlust erleidet.

Zertifikate, Optionsscheine und Anleihen sind Inhaberschuldverschreibungen. Der Anleger trägt grundsätzlich bei Kursverlusten der Aktie sowie bei Insolvenz der Emittentin ein erhebliches Kapitalverlustrisiko bis hin zum Totalverlust. Ausführliche Darstellung möglicher Risiken sowie Einzelheiten zu den Produktkonditionen sind den Angebotsunterlagen (d.h. den Endgültigen Bedingungen, dem relevanten Basisprospekt einschließlich etwaiger Nachträge dazu sowie dem Registrierungsdokument) zu entnehmen.

Stammdaten

Kennzahlen

Kursdaten

Produktbeschreibung

Mit dem Open End Turbo Long auf Apple hat der Anleger die Möglichkeit überproportional an steigenden Kursen der zugrunde liegenden Aktie zu partizipieren. Im Gegenzug nimmt der Anleger aber auch überproportional an fallenden Kursen der zugrunde liegenden Aktie teil.

Erreicht oder unterschreitet der Kurs der Aktie bei fortlaufender Beobachtung während des Beobachtungszeitraums die Knock-out-Barriere, wird das Produkt automatisch beendet und der Mindestbetrag ausgezahlt, wodurch es zum Totalverlust kommt.

Die Knock-out-Barriere entspricht stets dem Basispreis. Der Basispreis ist nicht konstant. Nach anfänglicher Bestimmung des Basispreises werden, wie in den Endgültigen Bedingungen festgelegt, Anpassungen erfolgen. Der aktuelle Wert des Basispreises ist der obigen Tabelle zu entnehmen.

Das Produkt hat keine feste Laufzeit. Bei Ausübung des ordentlichen Kündigungsrechts erfolgt die Bewertung der Aktie am ersten planmäßigen Handelstag (der Aktie) eines jeden Monats, welcher dem Ablauf von 35 Tagen nach dem Ausübungstag folgt.

Bei Turbos sind keine periodischen Zinszahlungen vorgesehen.

Turbos gewährleisten keinen Kapitalschutz. Im Falle eines fallenden Aktien-Kurses können die Wertpapiere wertlos verfallen wodurch der Anleger einen Totalverlust erleidet.

Zertifikate, Optionsscheine und Anleihen sind Inhaberschuldverschreibungen. Der Anleger trägt grundsätzlich bei Kursverlusten der Aktie sowie bei Insolvenz der Emittentin ein erhebliches Kapitalverlustrisiko bis hin zum Totalverlust. Ausführliche Darstellung möglicher Risiken sowie Einzelheiten zu den Produktkonditionen sind den Angebotsunterlagen (d.h. den Endgültigen Bedingungen, dem relevanten Basisprospekt einschließlich etwaiger Nachträge dazu sowie dem Registrierungsdokument) zu entnehmen.

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Nachrichten und Analysen

22.10.2020 Quelle: dpa
Huawei trotzt US-Sanktionen mit neuem High-End-Smartphone
BERLIN (dpa-AFX) - Der chinesische Technologie-Konzern hat trotz umfassender US-Sanktionen ein neues Smartphone am oberen Ende des Leistungsspektrums auf den Markt gebracht. Technisches Herzstück des neuen Mate 40 Pro ist der von Huawei entworfene Kirin 9000, der die Funktionen eines Hauptprozessors und eines 5G-Funkmodems in einem System vereint. Huawei verwendet wie die meisten Smartphonehersteller die Architektur des britischen Chip-Designunternehmens Arm Holdings, das dem japanischen Technologiekonzern Softbank gehört. Da in der Arm-Architektur auch Know-how aus den USA steckt, dürfen Hersteller von Mikroprozessoren nach den Embargo-Bestimmungen der US-Regierung gegen China keine Prozessoren mir Arm-Technologie an Huawei liefern. Vor diesem Hintergrund war schon seit Monaten fraglich, wann Huawei die Vorräte an Chipsätzen für die neuen High-End-Smartphones ausgehen. Der Kirin 9000 wird von dem taiwanischen Chiphersteller TSMC im technisch aufwendigen 5-Nanometer-Verfahren produziert. Diese Technik ermöglicht mit 15,3 Milliarden Transistoren eine besonders hohe Dichte an Halbleitern in dem Chip. Außerdem sind die geringen Maße dafür verantwortlich, dass der Strombedarf des Systems sehr gering ausfällt. So verfügt auch das neueste iPhone 12 über einen 5-Nanometer-Chip. Apple hat in seinem A14 Bionic allerdings kein 5G-Modem integriert, sondern benötigt dafür einen eigenen Chip. Die Mate-40-Geräte sind vermutlich vorerst die letzten Huawei-Smartphones, die über einen Kirin-Chip von TSMC verfügen, weil dann die Sanktionen im Alltag greifen. An der Software des Mate 40 Pro sind die Folgen der US-Sanktionen ebenfalls sichtbar. Das Betriebssystem EMUI 11 baut zwar auf dem Google-Betriebssystem Android 10 auf, muss aber ohne die Apps von Google auskommen. Es fehlen auch die sogenannten Google Play Services, die Programmierern von Apps als Schnittstellen zu Verfügung stehen, um beispielsweise Navigationskarten oder andere Systemdienste zur Verfügung zu stellen. Allerdings hat der chinesische Konzern in einem Kraftakt die meisten Schnittstellen mit seinen Huawei Mobile Services nachgebaut. Es fehlt aber beispielsweise die Schnittstelle von Google zu den Corona-Kontaktverfolgs-Anwendungen, so dass auch die offizielle deutsche Corona-Warn-App auf dem Mate 40 Pro nicht läuft. Das Mate 40 Pro verfügt über eine besonders leistungsfähige Kamera, die in Kooperation mit dem deutschen Spezialisten Leica entwickelt wurde. Auch dank der hohen Rechenleistung des Kirin 9000 kommt die Kamera sehr gut mit Motiven im Gegenlicht zurecht. Außerdem erkennt sie automatisch, wenn sich eine ganze Gruppe vor dem Smartphone für ein Selfie versammelt, um dann auf ein Ultraweit-Objektiv umzuschalten. Das Gerät kostet in Deutschland knapp 1200 Euro./chd/DP/mis
22.10.2020 Quelle: dpa
Videodienst Quibi macht nach einem halben Jahr dicht
LOS ANGELES (dpa-AFX) - Der mit Milliarden-Investitionen gestartete Videodienst Quibi gibt nach nur einem halben Jahr auf. Man habe beschlossen, den Betrieb einzustellen und das verbliebene Geld den Investoren zurückzuzahlen, teilten die Gründer Jeffrey Katzenberg und Meg Whitman am Mittwoch mit. Quibi war mit dem Versprechen angetreten, Hollywood und neue Technologien aus dem Silicon Valley zusammenzubringen. Katzenberg war einst unter anderem Chef der Disney-Studios, Whitman machte die Handelsplattform Ebay erfolgreich. Das Konzept bei Quibi war, professionell produzierte Videos in fünf bis zehn Minuten langen Clips ausschließlich für Smartphone-Nutzer zu liefern. Katzenberg hatte bereits im Mai die Corona-Krise für den schwachen Start des Dienstes verantwortlich gemacht - weil die Leute nicht so viel Zeit wie zuvor unterwegs mit ihren Smartphones verbrachten. Von den ursprünglich eingesammelten 1,75 Milliarden Dollar seien noch 350 Millionen übrig, die zurückgezahlt würden, berichtete das "Wall Street Journal" nach einer Telefonkonferenz der Quibi-Spitze mit Investoren. Unter den Geldgebern waren Hollywood-Schwergewichte wie Disney und NBCUniversal. Katzenberg und Whitman nannten in einem Blogeintrag keine Beträge. Man werde nie mit Sicherheit erfahren, ob die Idee hinter Quibi nicht gut genug gewesen sei oder man den Dienst zum falschen Zeitpunkt gestartet habe, erklärten sie. "Wir vermuten, es war eine Kombination aus beidem." Die Gründer waren so überzeugt von dem Konzept, dass sie gar keine Möglichkeit einplanten, die Videos auf den Fernseher zu übertragen. Das wurde dann mit Verspätung nachgeholt. Ebenso verpasste Quibi es zunächst, das Teilen von Links zu Videos oder Ausschnitten im Internet zuzulassen. Zugleich startete Quibi gegen massive Streaming-Konkurrenz - von den Platzhirschen Netflix und Amazon bis hin zu relativ neuen Angeboten von Apple, Disney und TV-Sendern. Für einen Abo-Preis von 4,99 Dollar im Monat bot Quibi deutlich weniger als die Rivalen./so/DP/zb
20.10.2020 Quelle: dpa
ROUNDUP 2: US-Regierung nimmt Google mit Wettbewerbsklage ins Visier
(neu: ausführlichere Google-Reaktion) WASHINGTON (dpa-AFX) - Die US-Regierung wirft Google in einer Klage unfairen Wettbewerb vor. Es könnte der größte Wettbewerbsfall in der Technologie-Branche werden, seit zur Jahrhundertwende der Windows-Riese Microsoft beinahe zerschlagen wurde. Google schütze seine dominierende Position bei der Internet-Suche und der damit verbundenen Werbung auf illegale Weise, lautet der Vorwurf in der am Dienstag veröffentlichten Klage des US-Justizministeriums. Es nimmt damit die tragende Säule des Google-Geschäfts ins Visier. Der Konzern konterte, ein Erfolg der Klage hätte negative Folgen für Nutzer. Der Konzern sorge dafür, dass Konkurrenten in dem Markt nicht Fuß fassen könnten, argumentiert das Justizministerium. Ein Beispiel seien Deals etwa mit Apple, Samsung oder dem Firefox-Anbieter Mozilla, mit denen die Google-Suche als Standard im Webbrowser voreingestellt wird. Viele Verbraucher änderten dann die Grundeinstellung nicht. Apple bringe die Vereinbarung mit Google 15 bis 20 Prozent des Gewinns, heißt es in der Klage - offenbar unter Bezug auf Schätzungen zur Höhe der Zahlungen. Auch bei Smartphones mit dem hauseigenen Mobil-Betriebssystem Android schütze Google sein Geschäft mit wettbewerbswidrigen Vereinbarungen, kritisierte das Justizministerium. Dazu gehöre das Verbot für die Geräte-Anbieter, abweichende Android-Version einzusetzen, wenn sie Google-Dienste auf ihren Geräten platzieren. Außerdem wird in der Klage die Vorgabe angeprangert, dass die Smartphone-Anbieter gleich ein ganzes Paket aus Google-Diensten vorinstallieren und dabei die Internet-Suche des Konzerns prominent präsentieren müssen. Google wies die Vorwürfe umgehend zurück. "Die Leute nutzen Google, weil sie sich dafür entscheiden, nicht weil sie dazu gezwungen werden oder keine Alternativen finden können", entgegnete der Konzern. Bei einem Erfolg der Klage würden alternative Suchmaschinen mit schlechterer Qualität in den Vordergrund kommen und Smartphones teurer werden. Außerdem sei es einfach, die Standard-Suchmaschine umzustellen - auch auf einem Android-Gerät. "Wenn die Regierung nicht das Kartellrecht durchsetzt, laufen wir Gefahr, die nächste Welle von Innovationen zu verpassen", sagte dagegen Vize-Justizminister Jeffrey Rosen. "Wenn es so kommen sollte, könnten Amerikaner nie das nächste Google erleben." Auch elf Bundesstaaten schlossen sich der Klage an. Mit der Klage wurde bereits seit längerer Zeit gerechnet, nachdem erste Ermittlungen zur Marktmacht von Google im Suchmaschinengeschäft bekannt wurden. Der Konzern dominiert bei der Internet-Suche sowohl in den USA als auch in Europa mit Marktanteilen bei 90 Prozent. In den USA seien in dem Geschäft neben Google nur noch Microsoft mit seiner Suchmaschine Bing sowie der auf Datenschutz fokussierte kleine Konkurrent DuckDuckGo aktiv, argumentierte das Justizministerium. Google schütze seine Monopolposition auf illegale Weise. In Europa haben die Wettbewerbshüter der EU-Kommission Google schon seit Jahren im Visier und verhängten Milliarden-Strafen unter anderem wegen des Geschäfts mit der Shopping-Suche und dem Smartphones-Betriebssystem Android. Insgesamt addierten sich die Strafen auf 8,25 Milliarden Euro. Der Konzern wehrt sich vor Gericht dagegen, konnte die Zahlungen aber finanziell leicht verdauen. Die Regierung muss unter anderem nachweisen, dass die amerikanischen Verbraucher durch ein wettbewerbswidriges Verhalten von Google zu Schaden kommen. Sie argumentiert in der Klage, das bedeute für sie weniger Auswahl und eine schlechtere Qualität der Websuche. Außerdem schade Google Werbekunden, die wegen des ausbleibenden Wettbewerbs mehr bezahlen müssten, heißt es. Die Anzeigen im Umfeld der Websuche sind seit jeher die zentrale Einnahmequelle von Google. Die Werbeslots werden im Auktionsverfahren angelehnt an den Inhalt der Suchanfrage vergeben. Die Werbekunden zahlen erst, wenn jemand tatsächlich die Anzeige anklickt. In den vergangenen Jahren sanken die Erlöse pro Klick kontinuierlich, vor allem weil die Tarife auf den kleinen Smartphone-Bildschirmen niedriger sind. Die steigende Zahl der Anzeigen machte das aber mehr als wett. Anleger zeigten sich von der Klage wenig beeindruckt: Die Google-Aktie notierte im frühen US-Handel zunächst im Plus und rutschte dann in die Verlustzone./so/DP/jha
20.10.2020 Quelle: dpa
ROUNDUP 2: US-Regierung nimmt Google mit Wettbewerbsklage ins Visier
(neu: weitere Details, Google-Reaktion) WASHINGTON (dpa-AFX) - Die US-Regierung wirft Google in einer Klage unfairen Wettbewerb vor. Es könnte der größte Wettbewerbsfall in der Technologie-Branche werden, seit zur Jahrhundertwende der Windows-Riese Microsoft beinahe zerschlagen wurde. Google schütze seine dominierende Position bei der Internet-Suche und der damit verbundenen Werbung auf illegale Weise, lautet der Vorwurf in der am Dienstag veröffentlichten Klage des US-Justizministeriums. Es nimmt damit die tragende Säule des Google-Geschäfts ins Visier. Der Konzern sorge dafür, dass Konkurrenten in dem Markt nicht Fuß fassen könnten, argumentiert das Justizministerium. Ein Beispiel seien Deals etwa mit Apple, Samsung oder dem Firefox-Anbieter Mozilla, mit denen die Google-Suche als Standard im Webbrowser voreingestellt wird. Viele Verbraucher änderten dann die Grundeinstellung nicht. Apple bringe die Vereinbarung mit Google 15 bis 20 Prozent des Gewinns, heißt es in der Klage - offenbar unter Bezug auf Schätzungen zur Höhe der Zahlungen. Auch bei Smartphones mit dem hauseigenen Mobil-Betriebssystem Android schütze Google sein Geschäft mit wettbewerbswidrigen Vereinbarungen, kritisierte das Justizministerium. Dazu gehöre das Verbot für die Geräte-Anbieter, abweichende Android-Version einzusetzen, wenn sie Google-Dienste auf ihren Geräten platzieren. Außerdem wird in der Klage die Vorgabe angeprangert, dass die Smartphone-Anbieter gleich ein ganzes Paket aus Google-Diensten vorinstallieren und dabei die Internet-Suche des Konzerns prominent präsentieren müssen. Google wies die Vorwürfe umgehend zurück. "Die Leute nutzen Google, weil sie sich dafür entscheiden, nicht weil sie dazu gezwungen werden oder keine Alternativen finden können", konterte der Konzern. "Wenn die Regierung nicht das Kartellrecht durchsetzt, laufen wir Gefahr, die nächste Welle von Innovationen zu verpassen", sagte Vize-Justizminister Jeffrey Rosen. "Wenn es so kommen sollte, könnten Amerikaner nie das nächste Google erleben." Auch elf Bundesstaaten schlossen sich der Klage an. Mit der Klage wurde bereits seit längerer Zeit gerechnet, nachdem erste Ermittlungen zur Marktmacht von Google im Suchmaschinengeschäft bekannt wurden. Der Konzern dominiert bei der Internet-Suche sowohl in den USA als auch in Europa mit Marktanteilen bei 90 Prozent. In den USA seien in dem Geschäft neben Google nur noch Microsoft mit seiner Suchmaschine Bing sowie der auf Datenschutz fokussierte kleine Konkurrent DuckDuckGo aktiv, argumentierte das Justizministerium. Google schütze seine Monopolposition auf illegale Weise. In Europa haben die Wettbewerbshüter der EU-Kommission Google schon seit Jahren im Visier und verhängten Milliarden-Strafen unter anderem wegen des Geschäfts mit der Shopping-Suche und dem Smartphones-Betriebssystem Android. Insgesamt addierten sich die Strafen auf 8,25 Milliarden Euro. Der Konzern wehrt sich vor Gericht dagegen, konnte die Zahlungen aber finanziell leicht verdauen. Die Regierung muss unter anderem nachweisen, dass die amerikanischen Verbraucher durch ein wettbewerbswidriges Verhalten von Google zu Schaden kommen. Sie argumentiert in der Klage, das bedeute für sie weniger Auswahl und eine schlechtere Qualität der Websuche. Außerdem schade Google Werbekunden, die wegen des ausbleibenden Wettbewerbs mehr bezahlen müssten, heißt es. Die Anzeigen im Umfeld der Websuche sind seit jeher die zentrale Einnahmequelle von Google. Die Werbeslots werden im Auktionsverfahren angelehnt an den Inhalt der Suchanfrage vergeben. Die Werbekunden zahlen erst, wenn jemand tatsächlich die Anzeige anklickt. In den vergangenen Jahren sanken die Erlöse pro Klick kontinuierlich, vor allem weil die Tarife auf den kleinen Smartphone-Bildschirmen niedriger sind. Die steigende Zahl der Anzeigen machte das aber mehr als wett. Anleger zeigten sich von der Klage wenig beeindruckt: Die Google-Aktie notierte im frühen US-Handel zunächst im Plus und rutschte dann in die Verlustzone./so/DP/he