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Heute 12.08.2020 14:35:34 Quelle: dpa
Kabinen-Gewerkschaft Ufo empfiehlt Zustimmung zu Lufthansa-Sparpaket
FRANKFURT (dpa-AFX) - Die Lufthansa ist bei den Verhandlungen zu Corona-Sparbeiträgen der Belegschaft einen wichtigen Schritt vorangekommen. Die Kabinengewerkschaft Ufo hat an diesem Mittwoch die Urabstimmung über eine Übereinkunft für die rund 22 000 Flugbegleiter der Kernmarke Lufthansa begonnen, mit der die Streichung von rund 2600 Stellen verhindert werden soll. Der Ufo-Vorstand empfiehlt den Mitgliedern die Zustimmung, nachdem er zuvor die weiterhin ungeklärten Rahmenbedingungen etwa für zusätzliche Teilzeit und Vorruhestand kritisiert hatte. Auch zur Verlängerung der Kurzarbeitszuschläge habe der Konzern bislang keine konkreten Vorschläge gemacht, kritisierte Ufo-Geschäftsführer Nicoley Baublies. In der Urabstimmung will sich der Gewerkschaftsvorstand daher mit einer zusätzlichen Frage absichern, auch zu einem späteren Zeitpunkt zu Arbeitskampfmaßnahmen greifen zu können. Der Krisen-Tarifvertrag soll die Beschäftigten bis Ende 2023 vor betriebsbedingten Kündigungen schützen, sofern keine dramatisch schlechtere wirtschaftliche Situation eintritt. Die Urabstimmung läuft bis Freitag, 24.00 Uhr. Bei Zustimmung der Mitglieder wäre Ufo die erste von drei Gewerkschaften, die mit Lufthansa einen Krisen-Tarifvertrag abschließt. Die Verhandlungen mit Verdi für das Bodenpersonal und der Vereinigung Cockpit für die Piloten haben bislang noch zu keinen Ergebnissen geführt. Man sei kontinuierlich im Austausch, hieß es dazu im Unternehmen. Der teilverstaatlichte Lufthansa-Konzern hatte nach dem Corona-Einbruch seinen weltweiten Personalüberhang auf 22 000 Vollzeitstellen beziffert, von denen rund 11 000 auf Deutschland entfallen. Der Konzern rechnet mittelfristig mit einer um 100 Jets verkleinerten Flotte. Neben dem bereits eingeleiteten Verkauf der Catering-Sparte LSG Sky Chefs gilt ein (Teil-) Verkauf der Wartungstochter Lufthansa Technik als Möglichkeit, die milliardenschwere Staatshilfe wieder zurückzuzahlen./ceb/DP/mis
Heute 12.08.2020 14:26:35 Quelle: dpa
Aktien Frankfurt: Dax bleibt lustlos - US-Konjunkturpaket offen
FRANKFURT (dpa-AFX) - Schwunglos präsentiert sich der Dax auch am Mittwochnachmittag. Mit ein Grund für die Lethargie ist laut Börsianern die noch immer fehlende Einigung in der US-Politik auf ein weiteres Konjunkturprogramm in der Corona-Krise. Der deutsche Leitindex notierte zuletzt mit plus 0,04 Prozent auf 12 952,42 Punkten. Auch eine sich abzeichnende höhere Eröffnung an den New Yorker Börsen brachte den Dax nicht vorwärts. Um das Vertrauen zu stärken, müssten der Dow und der S&P 500 neue Zwischen- beziehungsweise Rekordhochs markieren und die Nasdaq ihre Verlustserie beenden, sagte Analyst Craig Erlam vom Broker Oanda. Nach den jüngst gestiegenen Renditen bei US-Anleihen und dem Absturz der Edelmetalle wäre dies für die Investoren nun besonders wichtig. Ohne neue Impulse dürfte dem Dax ein erneuter Sprung über die Marke von 13 000 Punkten hingegen schwer fallen. Die runde Marke hatte er am Vortag nach fast drei Wochen zeitweise wieder überwunden. Händler sprechen schon von einem möglichen Fehlausbruch, sehen also auch das Risiko eines Rückschlags. Der MDax der mittelgroßen Werte gab am Mittwoch um 0,13 Prozent auf 27 573,59 Zähler nach. Der EuroStoxx 50 rückte um 0,3 Prozent vor. In Deutschland veröffentlichten zur Wochenmitte nochmals zahlreiche Unternehmen Quartalsberichte, darunter Eon aus dem Dax. Der Energiekonzern senkte wegen der Covid-19-Pandemie die Prognose. Die Titel gaben um 0,8 Prozent nach. Freenet rückten in den Fokus nach einer Offerte des US-Kabelkonzerns Liberty Global für das Schweizer Unternehmen Sunrise, an dem der deutsche Mobilfunker beteiligt ist. Die Amerikaner wollen 110 Schweizer Franken je Aktie zahlen und Freenet will seine Beteiligung in Höhe von 24 Prozent komplett andienen. Die Freenet-Aktien profitierten von diesen Nachrichten mit einem Kurssprung von gut 15 Prozent. Evotec verloren nach Halbjahreszahlen und bestätigter Prognose etwas mehr als sieben Prozent, hatten am Vortag allerdings auch sieben Prozent gewonnen. Der Wirkstoffforscher kündigte zudem höhere Ausgaben für die Forschung an. Die Aktien präsentieren sich für gewöhnlich recht schwankungsreich. Die zuletzt zu beobachtende Rotation von Tech- zu Standardwerten setzte sich fort. So waren im Dax am Nachmittag die Anteile des Chemiekonzerns Covestro mit plus 1,5 Prozent vorne, gefolgt von Autowerten. Am Rentenmarkt stieg die Umlaufrendite von minus 0,53 Prozent am Vortag auf minus 0,47 Prozent. Der Rentenindex Rex fiel um 0,28 Prozent auf 145,31 Punkte. Der Bund Future verlor 0,45 Prozent auf 176,12 Punkte. Der Euro legte zu und kostete 1,1773 US-Dollar. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Referenzkurs zuletzt am Dienstagnachmittag auf 1,1783 Dollar festgelegt./ajx/jha/ --- Von Achim Jüngling, dpa-AFX ---