Basiswert

- Pkt.

- 26.02.2020 22:49:57

Wertentwicklung

Stammdaten

Kursdaten

Index Disclaimer

Das Produkt wird vom Index Sponsor in keiner Weise gefördert, empfohlen, vertrieben oder beworben.

Produktauswahl

Top Ergebnis von 21 Produkten

Produkttypen

Nachrichten und Analysen

Heute 27.02.2020 11:49:57 Quelle: dpa
Aston Martin tiefer in Verlustzone - Kapitalerhöhung drückt Aktie auf Rekordtief
LONDON (dpa-AFX) - Der britische Luxussportwagenbauer Aston Martin ist im vergangenen Jahr noch tiefer in die roten Zahlen gerutscht. Wegen sinkender Verkaufszahlen hat sich der Verlust vor Steuern deutlich um etwa 50 Prozent auf 104 Millionen Pfund (123 Millionen Euro) ausgeweitet, wie das Unternehmen am Donnerstag in London mitteilte. Die Auslieferungen gingen um 9 Prozent auf 5862 Autos zurück. Hauptthemen waren für die Anleger aber die Details zur Kapitalerhöhung und der überraschende Abgang des Finanzchefs. Die Aston-Martin-Aktie verlor im frühen Handel mehr als 14 Prozent an Wert und sackte zwischenzeitlich auf ein Rekordtief ab. Den Aktionären schmeckt überhaupt nicht, dass im Rahmen der Kapitalerhöhung die neuen Aktien nur zu einem fast 50-prozentigen Abschlag platziert werden konnten. Das Papier des unter anderem mit Ferrari und der VW-Tochter Porsche konkurrierenden Autoherstellers setzt damit seine Talfahrt fort. Zu Zeiten des Börsengangs im Oktober 2018 wurde die Aktie noch bei 1900 Pence gehandelt. Außerdem teilte Aston Martin mit, dass Finanzchef Mark Wilson seinen Posten bis spätestens Ende April abgeben wird. Der Rücktritt sei einvernehmlich beschlossen worden. Bereits 2018 war Aston Martin unter anderem wegen des teuren Börsengangs in die Verlustzone gerutscht und befindet sich weiter in einer finanziellen Schieflage. Der Hersteller des legendären James-Bond-Autos hat sich deshalb Ende Januar frisches Geld von einem Konsortium um den Formel-1-Milliardär Lawrence Stroll besorgt. Stroll und seine Partner erhielten zunächst knapp 17 Prozent der Aktien für 182 Millionen Pfund. Die bereits angekündigte Kapitalerhöhung bringt nun voraussichtlich noch einmal 318 Millionen Pfund ein. Mit der Geldspritze von insgesamt 500 Millionen Pfund will Aston Martin nun Lücken in der Bilanz stopfen und die Finanzierung für den Bau des SUVs DBX stemmen. Der Hoffnungsträger soll im zweiten Quartal auf den Markt kommen, es gebe bereits zahlreiche Vorbestellungen. Das Unternehmen fürchtet allerdings mögliche Auswirkungen des Coronavirus auf die Lieferketten sowie den weltweit allgemein schwächeren Autoabsatz./niw/jkr/stk
Heute 27.02.2020 11:43:17 Quelle: dpa
Aktien Frankfurt: Ausverkauf wegen Coronavirus geht weiter
FRANKFURT (dpa-AFX) - Die Furcht vor den Folgen des Coronavirus hat die Börsen weiter fest im Griff. Nach der Verschnaufpause vom Vortag büßte der Dax am Donnerstagvormittag gut zwei Prozent auf 12 509,67 Punkte ein. Am Vortag war der Index bereits auf den niedrigsten Stand seit Mitte Oktober abgesackt. US-Präsident Donald Trump gelang es in der Nacht zum Donnerstag in einer Rede nach Einschätzung von Händlern nicht, die Märkte zu beruhigen. Die Verluste des Dax seit Donnerstag vergangener Woche summieren sich mittlerweile auf mehr als neun Prozent. Trump hatte nach Warnungen der US-Gesundheitsbehörde CDC vor einer Ausbreitung des Virus auch in den USA vor einer Panik gewarnt. Er denke nicht, dass eine Ausbreitung in den USA unvermeidlich sei. Der Präsident betonte zugleich: "Was immer auch passiert, wir sind vollständig vorbereitet." Er schloss weitere Reiseeinschränkungen wegen des Virus nicht aus. Der MDax der mittelgroßen deutschen Börsenwerte fiel um zwei Prozent auf 26 597,31 Punkte. Der EuroStoxx 50 als Leitbarometer der Eurozone rutschte ebenfalls um gut zwei Prozent ab. Die Gemütslage an den Aktienmärkten beschrieb Dhaval Joshi von BCA Research so, dass Anleger die Folgen des Coronavirus nach wie vor nicht ausreichend würdigten. "Und dass es nach unten noch ein weiter Weg ist", wie der Stratege sagte. Gleichzeitig seien jedoch die Renditen an den Anleihemärkten teils auf neue Rekordtiefs gefallen. Für langfristig orientierte Investoren könnten daher Aktien auf niedrigerem Niveau wieder attraktiv werden. Weiterhin im freien Fall befinden sich sie Aktien der Lufthansa. Sie sackten um fast sechs Prozent ab auf den tiefsten Stand seit drei Jahren. Analyst Daniel Roeska von Bernstein Research begründete die heftigen Einbußen europäischer Airline-Aktien damit, dass Anleger vor den Verlusten augenscheinlich auf eine Eindämmung des Coronavirus in der Region Asien gesetzt hätten. Aktien von Bayer sackten um 3,5 Prozent ab. Die Gewinnprognose des Pharma- und Agrarchemiekonzerns für 2020 liegt etwas unter dem Analystenkonsens und berücksichtigt noch keine Folgen der Epidemie. Analyst Dennis Berzhanin von Pareto Securities bemängelte einen schwachen Ausblick. Der Online-Modehändler Zalando stellte die Ziele für 2020 unter den Vorbehalt des Coronavirus. Der Aktienkurs sackte daraufhin um 7,3 Prozent ab. Auch der LED-Spezialist Aixtron wies mit Blick auf die künftigen Geschäfte auf das Virus hin. Der Kurs fiel um knapp sechs Prozent. Lichtblicke gab es nur wenige. Aktien von Qiagen gewannen 4,2 Prozent. Der Diagnostikspezialist beginnt mit der Auslieferung von Testkits für das Covid-19-Virus. Beim Anlagenhersteller Dürr lobte Analyst Peter Rothenaicher von der Baader Bank eine überraschend hohe Profitabilität 2019. Dürr-Aktien gewannen vier Prozent. Die Aktien der Immobiliengesellschaften TAG und Alstria Office hielten sich nach Vorlage von Zahlen etwas besser als der schwache Gesamtmarkt, sie verloren 0,6 beziehungsweise 1,2 Prozent./bek/jha/
Heute 27.02.2020 11:40:48 Quelle: dpa
ROUNDUP: Alstria Office rechnet 2020 mit weiteren Rückgängen
HAMBURG (dpa-AFX) - Der Immobilienkonzern Alstria Office rechnet auch im laufenden Jahr aufgrund von Immobilienverkäufen mit einem weiteren Gewinnrückgang. 2020 soll das operative Ergebnis (FFO) auf 108 Millionen Euro zurückgehen, wie der im MDax notierte Konzern am Mittwoch nach Handelsschluss in Hamburg mitteilte. 2019 ging das Ergebnis im Jahresvergleich um knapp zwei Prozent auf 112,6 Millionen Euro zurück. Dennoch soll sich die Dividende für 2019 um ein Cent auf 53 Cent erhöhen. Am Aktienmarkt kam der Ausblick für das laufende Jahr nicht gut an. Die Aktie verlor im Mittagshandel um 1,4 Prozent. Der dürftige Ausblick untermauere seine jüngste Abstufung, schrieb Jefferies-Analyst Thomas Rothäusler am Donnerstag in einer Studie. Das erwartungsgemäß wohl niedrigere operative Ergebnis im laufenden Jahr sei kein Grund zur Sorge, urteilte hingegen Analyst Kai Klose von der Privatbank Berenberg. Der Immobilienkonzern habe ein starkes Vermietungsergebnis erzielt und die neuen Projekte liefen gut. Auch beim Umsatz rechnet Alstria für 2020 mit weniger als im Vorjahr. Die Erlöse sollen auf 179 Millionen Euro sinken. 2019 schrumpften die Mieteinnahmen um drei Prozent auf 187,5 Millionen Euro. Alstria verkaufte sechs Objekte für einen Gesamtpreis von 139,7 Millionen Euro, gleichzeitig kaufte das Unternehmen fünf Gebäude in seinen Kernmärkten für 49,3 Millionen Euro. Alstria konzentriert sich auf die wichtigsten deutschen Büromärkte und trennt sich deshalb von Immobilien außerhalb seiner Kernmärkten. Zu denen zählen Hamburg, Düsseldorf, Frankfurt am Main, Stuttgart und Berlin. Der Konzerngewinn stieg im vergangenen Jahr um zehn Prozent auf 581,2 Millionen Euro. Das Unternehmen begründete dies unter anderem mit einer höheren Bewertung der Immobilien. Das Portfolio des Anfang 2006 gegründeten Unternehmens umfasste Ende Dezember 116 Gebäude mit einer vermietbaren Fläche von 1,5 Millionen Quadratmetern im Gesamtwert von 4,4 Milliarden Euro./mne/bgf/stk
Heute 27.02.2020 11:36:26 Quelle: dpa
ROUNDUP: Aixtron hofft nach schwierigem Jahr auf Umsatzplus - Anleger skeptisch
HERZOGENRATH (dpa-AFX) - Der Chipindustrie-Ausrüster Aixtron blickt nach einem herausfordernden Jahr 2019 etwas zuversichtlicher in die Zukunft. So rechnet der Vorstand um den Chef Bernd Schulte im laufenden Jahr mit einer stabilen bis wachsenden Umsatzentwicklung, wie der SDax-Konzern am Donnerstag in Herzogenrath mitteilte. 2019 waren die Erlöse gegenüber dem Vorjahr etwas deutlicher als erwartet um drei Prozent auf 260 Millionen Euro zurückgegangen. An der Börse zeigten sich die Aktionäre des Spezialmaschinenbauers allerdings nicht überzeugt. Die Aktie wechselte im frühen Handel mehrmals das Vorzeichen und rutschte dann klar ins Minus. Analysten und Händler verwiesen vornehmlich auf die Tatsache, dass die Jahresziele bei Aixtron unter der Bedingung stehen, dass der Ausbruch des neuen Coronavirus keine signifikanten Auswirkungen auf die Geschäftsentwicklung hat. Letztendlich war aber auch der gesamte Markt am Donnerstag von einer durch Virusängste getriebenen Schwäche geprägt. Aixtron selbst hatte im vergangenen Jahr unter anderem mit Export-Verzögerungen zu kämpfen, weswegen das Unternehmen bereits Ende Oktober vor Umsatzrückgängen gewarnt hatte. Von den 260 Millionen Euro Umsatz kam der größte Teil durch das Geschäft mit optoelektronischen Anlagen zustande. Mit diesen können die Kunden unter anderem Laser für die optische Datenübertragung oder 3D-Sensorik fertigen. Solche Sensoren kommen etwa für die Gesichtserkennung bei Smartphones zum Einsatz. Der zweitgrößte Umsatzbringer waren die Anlagen zur Herstellung von LEDs. Das kleinste Standbein ist das Geschäft mit der Leistungselektronik. Hier können die Kunden die Aixtron-Anlagen für die Fertigung von Bauelementen in Smartphone-Netzteilen oder auch Servern nutzen. Die Auftragseingänge reduzierten sich 2019 fast um ein Viertel auf 232 Millionen Euro. Unter dem Strich verringerte sich der Gewinn von knapp 46 Millionen Euro im Vorjahr auf 32,5 Millionen Euro. Im Vorjahr hatte es einen vorteilhaften Steuereffekt gegeben. Für 2020 rechnet Aixtron - wegen der bislang unklaren Auswirkungen der Viruskrise unter Vorbehalt - wieder mit höheren Auftragseingängen zwischen 260 und 300 Millionen Euro und mit einer operativen Marge (Ebit) von 10 bis 15 Prozent. Eine im September neu vorgestellte Produktionsanlage für Siliziumkarbid habe einen vielversprechenden Start hingelegt, hieß es in der Mitteilung weiter. Gleiches verspricht sich das Unternehmen von der Überarbeitung der Produkte in der Opto- und Leistungselektronik. Die neuen Anlagen sollen im Laufe dieses und des nächsten Jahres auf den Markt gebracht werden. Die Aktie ist an ihr Rekordhoch aus dem Jahr 2011 bei mehr als 34 Euro schon lange nicht mehr herangekommen. Im vergangenen Jahr hatte sie sich immer mal wieder über die Marke von 10 Euro gewagt, wobei sie sich dort aber zuletzt erneut nicht halten konnte. Insgesamt hat sich das Papier 2019 kaum vom Fleck bewegt, während der Nebenwerteindex SDax im gleichen Zeitraum um fast ein Drittel zugelegt hatte. Das Papier orientiert sich grundlegend stark an der Entwicklung der Aktienkurse von Chipherstellern und deren Zulieferer. So hatte die Aktie zuletzt Ende Januar von starken Zahlen des US-Chipriesen Intel mit einem Plus von mehr als 3 Prozent profitiert. Das zyklische Halbleitergeschäft führt bei diesen regelmäßig zu heftigen Kursbewegungen. Eine Dividende gibt es bei Aixtron schon seit einigen Jahren nicht mehr./kro/jsl/stk