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Heute 23.08.2019 08:19:07 Quelle: dpa
Aktien Frankfurt Ausblick: Dax dürfte zulegen - Investoren warten auf Fed-Chef
FRANKFURT (dpa-AFX) - Vor dem mit Spannung erwarteten Notenbanker-Treffen in Jackson Hole zeichnen sich für den deutschen Aktienmarkt am Freitagmorgen Gewinne ab. Der X-Dax als Indikator für den Leitindex signalisierte diesen rund eine Stunde vor Handelsstart um 0,66 Prozent fester bei 11 824 Punkten. Damit würde der deutsche Leitindex seine Verluste vom Vortag wettmachen. Der EuroStoxx 50 wird um 0,4 Prozent fester erwartet. Sollte es bei den erwarteten Gewinnen im Dax bis Handelsende bleiben, würde das Börsenbarometer auf Wochensicht ein Plus einfahren. Noch in der vergangenen Woche war der deutsche Leitindex wegen Rezessionsängsten auf den tiefsten Stand seit einem halben Jahr gerutscht. Große Erwartungen haben die Börsianer nunmehr an das Notenbanker-Treffen in den USA. Besonders spannend dürfte es werden, wenn Fed-Chef Jerome Powell am Nachmittag die Eröffnungsrede auf dem jährlichen Notenbanker-Symposium in Jackson Hole hält. Die Finanzmärkte erhoffen sich Hinweise auf die künftige Geldpolitik der Fed, nachdem das zur Wochenmitte veröffentlichte Protokoll zur jüngsten Sitzung der US-Notenbank keine klare Richtung vorgegeben hatte. Wenn Powell hier zu vage bleibt, könnte dies Folgen haben: "Investoren wollen nicht akzeptieren, dass es keine weiteren Zinssenkungen gibt, und haben für dieses Jahr mindestens zwei weitere schon eingepreist", sagte Analyst Craig Erlam vom Broker Oanda. Sollte Powell diese Erwartung enttäuschen, könnten wieder Sorgen um eine Rezession aufkommen und die Märkte könnten die Fed "abstrafen", so Erlam. Auch Analyst Thomas Altmann von QC Partners warnt vor der Fallhöhe für die Märkte, ist aber überzeugt, dass Powell angesichts der konträren Meinungen innerhalb der Fed keine definitiven Zinssenkungen in Aussicht stellen kann. Stattdessen dürfte der Fed-Chef einmal mehr auf die Flexibilität der Fed abstellen und den Anlegern die Deutungshoheit über dieses Wort überlassen, vermutet der Experte. "Für Powell wird das heute ein schwieriger Spagat." Auf Unternehmensseite dürften Spekulationen rund um den Industriekonzern Thyssenkrupp die Aufmerksamkeit auf sich ziehen. Nach der Absage der Fusion mit Tata Europe Steel prüft der Konzern einem Bericht des "Handelsblatt" zufolge nun als Alternative die Übernahme des Stahlhändlers Klöckner. Damit würde Thyssenkrupp sein Werkstoffgeschäft stärken, das zusammen mit der Stahlherstellung den neuen Kernbereich des Unternehmens bilden soll. Vorbörslich profitierte vor allem Klöckner & Co-Aktien, sie verteuerten sich auf der Handelsplattform Tradegate im Vergleich zum Xetra-Schluss um fast 18 Prozent. Thyssenkrupp-Anteile legten um mehr als zweieinhalb Prozent zu. Umbaupläne bleiben auch das Thema bei der Commerzbank, die nach einem Bericht der "Börsen-Zeitung" den weiteren Abbau von bis zu 2500 Stellen prüft. Zuvor war in Medien über die Schließung mehrerer hundert Filialen spekuliert worden. Anleger sollten zudem Softwarehersteller SAP nach guten Zahlen des US-Konkurrenten Salesforce im Blick behalten - ebenso wie den IT-Dienstleister Bechtle, dessen Aktien von einer Kaufempfehlung durch die Baader Bank bereits vorbörslich profitierten. Zudem gibt es noch Zahlenmaterial aus den hinteren Börsenreihen, etwa vom Maschinenbauer Aumann und vom Eisenbahn-Logistiker VTG./tav/jha/
Heute 23.08.2019 08:17:06 Quelle: dpa
DGAP-Adhoc: MBB SE steigert Umsatz im ersten Halbjahr und erhöht Prognose nach jüngster Akquisition (deutsch)
MBB SE steigert Umsatz im ersten Halbjahr und erhöht Prognose nach jüngster Akquisition ^ DGAP-Ad-hoc: MBB SE / Schlagwort(e): Halbjahresergebnis MBB SE steigert Umsatz im ersten Halbjahr und erhöht Prognose nach jüngster Akquisition 23.08.2019 / 08:16 CET/CEST Veröffentlichung einer Insiderinformationen nach Artikel 17 der Verordnung (EU) Nr. 596/2014, übermittelt durch DGAP - ein Service der EQS Group AG. Für den Inhalt der Mitteilung ist der Emittent / Herausgeber verantwortlich. --------------------------------------------------------------------------- Veröffentlichung einer Insiderinformation gemäß Artikel 17 MAR MBB SE steigert Umsatz im ersten Halbjahr und erhöht Prognose nach jüngster Akquisition Berlin, 23. August 2019 - MBB SE (ISIN DE000A0ETBQ4), ein mittelständisches Familienunternehmen, hat im ersten Halbjahr 2019 seinen Umsatz um 4,6 % auf 251,4 Mio. EUR gesteigert. Das EBITDA lag mit 24,2 Mio. EUR und einer Marge von 9,6 % unter dem Vorjahreszeitraum, was insbesondere auf die geringere Profitabilität der Tochterunternehmen mit Automobilabhängigkeit zurückzuführen ist. Die Nettoliquidität im MBB-Konzern betrug zum Halbjahr 217,4 Mio. EUR, wovon 200,5 Mio. EUR auf die Holding MBB SE entfielen. Erfreulich war im ersten Halbjahr insbesondere die Entwicklung der Unternehmenstochter DTS. Der IT-Security Anbieter wuchs im Vergleich zum Vorjahr um 21,9 % auf 30,6 Mio. EUR und konnte seine EBITDA-Marge auf 14,7 % steigern. Im Segment Industrieproduktion erzielten die Unternehmen ein Umsatzwachstum von 5,1 % auf 55,3 Mio. EUR und konnten ihre EBITDA-Marge nach einer herausfordernden Rohstoffpreisentwicklung wieder auf 7,7 % erhöhen. Im Segment Technische Applikationen hat insbesondere Aumann die Abkühlung des Automobilmarktes im Verlauf des ersten Halbjahres zu spüren bekommen. Der Segmentumsatz konnte zwar leicht auf 165,8 Mio. EUR gesteigert werden, allerdings reduzierte sich das EBITDA um 18,0 % auf 16,3 Mio. EUR. Nach der erfolgreichen Akquisition von Friedrich Vorwerk, einem führenden Anbieter im Bereich des Pipeline- und Anlagenbaus für Gas- und Stromnetze, erwartet MBB nun für das laufende Geschäftsjahr einen Gesamtumsatz von 530 Mio. EUR bei einer EBITDA-Marge von 9 bis 11 %. Diese Prognose berücksichtigt die Erstkonsolidierung von Friedrich Vorwerk zum 1. August 2019 sowie die von Aumann veröffentlichte Prognoseanpassung. Eine erhöhte Unsicherheit birgt die Prognose auf Grund der noch nicht finalisierten Übernahmebilanz von Friedrich Vorwerk sowie der von Aumann prognostizierten Schwankungsbreite beim Ergebnis. Derzeit erwirtschaften die rund 3.000 Mitarbeiter der MBB-Gruppe einen annualisierten Umsatz von mehr als 600 Mio. EUR. MBB SE Joachimsthaler Straße 34 10719 Berlin Tel +49 30 844 15 330 Fax +49 30 844 15 333 anfrage@mbb.com www.mbb.com Geschäftsführende Direktoren Dr. Christof Nesemeier (CEO) Dr. Constantin Mang Klaus Seidel Vorsitzender des Verwaltungsrats Gert-Maria Freimuth Registergericht Amtsgericht Berlin-Charlottenburg, Registernummer: HRB 165458 --------------------------------------------------------------------------- 23.08.2019 CET/CEST Die DGAP Distributionsservices umfassen gesetzliche Meldepflichten, Corporate News/Finanznachrichten und Pressemitteilungen. Medienarchiv unter http://www.dgap.de --------------------------------------------------------------------------- Sprache: Deutsch Unternehmen: MBB SE Joachimsthaler Strasse 34 10719 Berlin Deutschland Telefon: +49 (0) 30 844 15 330 Fax: +49 (0) 30 844 15 333 E-Mail: anfrage@mbb.com Internet: www.mbb.com ISIN: DE000A0ETBQ4 WKN: A0ETBQ Indizes: PXAP Börsen: Regulierter Markt in Frankfurt (Prime Standard); Freiverkehr in Berlin, Düsseldorf, Hamburg, München, Stuttgart, Tradegate Exchange EQS News ID: 862227 Ende der Mitteilung DGAP News-Service --------------------------------------------------------------------------- 862227 23.08.2019 CET/CEST °
Heute 23.08.2019 08:07:55 Quelle: dpa
ROUNDUP/Bauernverband: 2019 ist unterdurchschnittliches Erntejahr
BERLIN (dpa-AFX) - Die deutschen Landwirte haben in diesem Jahr erneut eine unterdurchschnittliche Getreideernte eingefahren. Der Bauernverband nannte am Freitag eine Menge von 45 Millionen Tonnen. Wenn man das Dürrejahr 2018 außer Acht lasse, seien das im Vergleich zum Durchschnitt der Ernten 2013 bis 2017 rund sechs Prozent weniger, teilte der Verband auf seiner Facebook-Seite mit. Auch in diesem Jahr hätten Hitze und Trockenheit in Teilen des Landes zu Einbußen geführt, war bereits Ende Juli mitgeteilt worden. Seine Erntebilanz will der Bauernverband am Freitag (10.00) Uhr vorlegen. Bauernpräsident Joachim Rukwied sagte der Deutschen Presse-Agentur, im Juni und Juli habe es in einigen Regionen Tage mit bis zu 40 Grad gegeben. "Das drückt natürlich am Ende Erträge." Andere Regionen hätten dagegen genügend Niederschlag gehabt. "In Summe stellen wir fest, dass die Wetterextreme zunehmen." Ministerin Julia Klöckner (CDU) hatte die Ernteschäden 2018 als Ereignis "nationalen Ausmaßes" eingestuft. Stark betroffen waren der Norden und Osten. Bauern mit existenzbedrohenden Finanznöten wegen dieser Dürre haben inzwischen rund 228 Millionen Euro staatliche Hilfen bekommen. Die größte Einzelsumme aus dem Bund-Länder-Programm entfiel mit Stand 31. Juli auf Brandenburg mit 69,7 Millionen Euro. Auszahlungen sind noch bis 31. August möglich. Bund und Länder hatten Hilfen von jeweils bis zu 170 Millionen Euro zugesagt. Daran beteiligten sich 14 Länder. Auch in diesem Jahr sollen Viehhalter mit knappen Futtervorräten wegen Trockenheit wieder zusätzliche Flächen nutzen können. Das Ministerium legt seinen Erntebericht am 29. August vor. Grünen-Fraktionschef Anton Hofreiter forderte Klöckner auf, eine Ackerbaustrategie vorzulegen. "Viele Bäuerinnen und Bauern stehen das zweite Jahr in Folge vor einer existenzbedrohenden Situation, während Agrarministerin Klöckner mit leeren Händen dasteht", sagte Hofreiter der "Neuen Osnabrücker Zeitung" (Freitag). Spätestens nach dem Dürresommer 2018 hätte das Landwirtschaftsministerium "alle Register ziehen müssen, um schnell einen Plan für einen zukunftsfähigen, klimarobusten Ackerbau vorzulegen"./sam/DP/fba