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Nachrichten und Analysen

Heute 12.08.2020 13:48:28 Quelle: dpa
Gaming-Riese Tencent profitiert von der Corona-Krise
HONGKONG (dpa-AFX) - Der chinesische Digitalkonzern Tencent hat im zweiten Quartal unerwartet stark von der gestiegenen Internetnutzung im Zuge der Corona-Pandemie profitiert. Die Erlöse seien im Vergleich zum Vorjahr um 29 Prozent auf 114,9 Milliarden Yuan (14,4 Milliarden Euro) gestiegen, teilte der Betreiber des in China dominierenden Messengerdienstes WeChat am Mittwoch in Hongkong mit. Tencent ist in den USA von Sanktionen bedroht. Auch unter dem Strich blieb mit 33,1 Milliarden Yuan deutlich mehr übrig, als Analysten erwartet hatten. Das Unternehmen profitierte hierbei unter anderem vom Verkauf von Anteilen sowie Bewertungssteigerungen seiner Anlagen im Umfang von insgesamt 8,6 Milliarden Yuan. Besonders im internationalen Gaming-Geschäft habe Tencent sowohl im Jahres- als auch im Quartalsvergleich weiter zugelegt, hieß es in der Mitteilung. Sowohl der Lockdown wegen der Corona-Krise als auch Neuveröffentlichungen von Spielen leisteten laut Konzernchef Ma Huateng ihren Beitrag. In China sank die Spielenutzung auf Smartphones hingegen im Vergleich zum Vorquartal. Hierfür sei sowohl die Jahreszeit als auch die Rückkehr in die Büros verantwortlich. Marktbeobachter zeigten sich erfreut. 2020 werde ein großes Jahr für Tencent Games, hieß es von Leo Liu, Analyst bei China Merchants Securities. Jedoch gebe es Bedenken wegen Verzögerungen bei einem Kassenschlager der Chinesen. Der Aktienkurs der niederländischen Beteiligungsfirma Prosus, der rund 31 Prozent der Tencent-Aktien gehören, stieg zuletzt um 2 Prozent auf 82,62 Euro. Prosus gehört wiederum zum südafrikanischen Medienkonzern Naspers der hier seine Internet-Beteiligungen gebündelt hat. Zum kürzlich vom US-Präsidenten Donald Trump per Dekret erlassenen Verbot des Chat-Dienstes WeChat äußerte sich Tencent nicht. Die App hat laut der Analyse-Firma Apptopia rund 19 Millionen täglich aktive Nutzer in den USA. Vor allem in China ist der Whatsapp-Rivale das meistgenutzte Messaging-System./ssc/men/fba
Heute 12.08.2020 13:39:46 Quelle: dpa
DGAP-Adhoc: Vectron Systems AG: Überarbeitete Mittelfristplanung für die Geschäftsjahre 2020-2022 (deutsch)
Vectron Systems AG: Überarbeitete Mittelfristplanung für die Geschäftsjahre 2020-2022 ^ DGAP-Ad-hoc: Vectron Systems AG / Schlagwort(e): Prognoseänderung Vectron Systems AG: Überarbeitete Mittelfristplanung für die Geschäftsjahre 2020-2022 12.08.2020 / 13:39 CET/CEST Veröffentlichung einer Insiderinformation nach Artikel 17 der Verordnung (EU) Nr. 596/2014, übermittelt durch DGAP - ein Service der EQS Group AG. Für den Inhalt der Mitteilung ist der Emittent / Herausgeber verantwortlich. --------------------------------------------------------------------------- Vor dem Hintergrund, dass der Großteil der Zielbranche Gastronomie während der COVID-19-Pandemie lange Zeit schließen musste und nicht klar war, wann wieder eröffnet werden kann, hatte die Vectron Systems AG (Vectron) bereits im März 2020 die Prognose für das laufende Jahr zurückgezogen. Zwischenzeitlich war wegen der unabsehbaren Dauer der behördlichen Maßnahmen und der politischen Diskussion um eine weitere Verlängerung der gesetzlichen Einführung manipulationssicherer Kassen aus Sicht der Gesellschaft keinerlei Prognosesicherheit gegeben. Mit dem Auslaufen der Lockdown-Maßnahmen ist nun allerdings ein stabiles Wiederhochfahren der Betriebe in der Vectron-Zielgruppe erkennbar. Weiterhin gibt es nun verbindliche Einführungstermine für die Manipulationssicherung. Die Bundesländer haben dazu unterschiedliche Übergangszeiten definiert, spätestens zum 01.04.2021 werden die gesetzlichen Regelungen überall angewendet. Dies entspricht einer Verlängerung von nur 6 Monaten gegenüber der bisherigen Frist. Auf dieser Basis hat die Gesellschaft nun eine überarbeitete Mittefristplanung erstellt, in der die Auswirkungen der Corona-Pandemie berücksichtigt werden. Nach der neuen Planung geht das Management für das Geschäftsjahr 2020 nun von einem Umsatz in einem Bereich zwischen EUR 25 bis EUR 29 Mio. aus. Daraus ergibt sich ein EBITDA im Bereich zwischen EUR -2,0 Mio. bis EUR 0,25 Mio. Aufgrund der großen Unsicherheit, wie in den kommenden Monaten mit der Pandemie weiter verfahren wird, muss das Management mit einer solch großen Bandbreite planen. Im Geschäftsjahr 2021 wird die gesetzliche Regelung zur Einführung manipulationssicherer Kassen nun überall in Kraft treten. Dies sollte zu einem erheblichen Nachfrageschub führen. Daher plant die Gesellschaft für das kommende Geschäftsjahr 2021 mit einem Umsatz von rund EUR 50 Mio. bei einer EBITDA-Marge von ca. 20 Prozent. Die Geschäftsjahresplanung 2022 steht weiterhin im Zeichen der gesetzlichen Umstellung, weist aber einen deutlich steigenden Einfluss der digitalen Geschäftsmodelle aus. Der Umsatz soll 2022 im Bereich von rund EUR 65 Mio. bei einer EBITDA-Marge von ca. 25 Prozent liegen. Diese Zahlen spiegeln die aktuell bekannten negativen Folgen der COVID-19-Pandemie wider, zeigen aber auch, dass das Management weiterhin von einer sehr positiven Entwicklung überzeugt ist. Der ausführliche Halbjahresbericht 2020 steht Ende August 2020 auf der Homepage (www.vectron-systems.de) zum Download bereit. Kontakt: Vectron Systems AG Tobias Meister Willy-Brandt-Weg 41 48155 Münster, Germany phone +49 (0) 2983 908121 mobile +49 (0) 170 2939080 fax +49 (0)251 2856-560 tobias.meister@vectron.de --------------------------------------------------------------------------- 12.08.2020 CET/CEST Die DGAP Distributionsservices umfassen gesetzliche Meldepflichten, Corporate News/Finanznachrichten und Pressemitteilungen. Medienarchiv unter http://www.dgap.de --------------------------------------------------------------------------- Sprache: Deutsch Unternehmen: Vectron Systems AG Willy-Brandt-Weg 41 48155 Münster Deutschland Telefon: 0251/ 28 56 - 0 Fax: 0251/ 28 56 - 564 E-Mail: info@vectron.de Internet: www.vectron.de ISIN: DE000A0KEXC7 WKN: A0KEXC Indizes: Scale 30 Börsen: Freiverkehr in Berlin, Düsseldorf, Frankfurt (Scale), Stuttgart, Tradegate Exchange EQS News ID: 1116503 Ende der Mitteilung DGAP News-Service --------------------------------------------------------------------------- 1116503 12.08.2020 CET/CEST °
Heute 12.08.2020 13:35:41 Quelle: dpa
ROUNDUP: Stahlkonzern Salzgitter leidet unter Einbruch in der Autoindustrie
SALZGITTER (dpa-AFX) - Der Stahlhersteller Salzgitter hat im ersten Halbjahr wegen der Corona-Krise einen Millionenverlust verbucht. Nach den ersten sechs Monaten steht ein Minus von 144,7 Millionen Euro nach Steuern, nachdem das Unternehmen im Vergleichszeitraum 2019 noch 96,4 Millionen Euro verdient hatte. Während die Baubranche sich trotz der Krise stabil zeigte, belastete vor allem der Nachfrageeinbruch aus der Automobilindustrie das Ergebnis, wie der Konzern am Mittwoch mitteilte. Bereits Ende Juli hatte Salzgitter mit vorläufigen Zahlen über einen Fehlbetrag von 127,8 Millionen Euro informiert. Die Folgen der Pandemie hätten den Konzern im zweiten Quartal 2020 deutlich stärker beeinträchtigt als in den ersten drei Monaten des Jahres, hieß es. Derzeit liege der Fokus auf dem Management der wirtschaftlichen Auswirkungen. "Oberste Priorität besitzt die Sicherung der Liquidität des Konzerns", sagte Vorstandschef Heinz Jörg Fuhrmann. Die Gesellschaften des Konzerns verzeichneten verglichen mit 2019 einen Rückgang der Auslastung von 10 bis zu 70 Prozent. Dem Unternehmen zufolge entfalteten die schon vor der Krise überdimensionierten Importquoten für zollfreie Stahlimporte in die Europäische Union keine Schutzwirkung. Deren Anteil infolge des Rückgangs der Stahlnachfrage in der EU habe sich im zweiten Quartal sogar erhöht. Der Umsatz sank im ersten Halbjahr im Vergleich zu 2019 von 4,53 Milliarden auf 3,63 Milliarden Euro. Beim Stahlproduzenten gehen die Verantwortlichen weiter davon aus, dass das zweite und dritte Quartal Tiefpunkte der gegenwärtigen Krise sind. Zugleich wird aber betont, dass es sich bei dem Ausblick mit einem "merklich reduzierten Umsatz" und einem negativen Vorsteuerergebnis im "niedrigen bis mittleren dreistelligen Millionen-Euro-Bereich" nur um eine grobe Einschätzung handeln könne. Vor allem die Vielfalt in den Produkten mildert nach eigener Einschätzung die Auswirkungen der Krise für den Konzern ab. Langfristig strebt die Salzgitter AG eine klimaneutrale Stahlproduktion an und will dabei schrittweise Wasserstoff statt Koks einsetzen. Bis 2025 soll so die CO2-Emissionen im Hauptwerk Salzgitter um rund ein Viertel, und bis 2050 um bis zu 95 Prozent gesenkt werden. Das Bundeskabinett in Berlin verabschiedete im Juni mit der nationalen Wasserstoffstrategie ein Programm, das Milliarden-Zuschüsse, rechtliche Erleichterungen und konkrete Produktionsziele vorsieht. Als "hochspannend" bezeichnet der Fraktionsvorsitzende der Grünen im Bundestag, Anton Hofreiter, das Projekt in Salzgitter. "Es zeigt einen praktikablen Weg auf, wie die Treibhausgasneutralität in einer Schlüsselindustrie wie der Stahlbranche in Deutschland bis 2050 gelingen kann", sagte Hofreiter der Deutschen Presse-Agentur. Er besucht am Donnerstag den Konzern, um sich Bild über den Stand der Transformation in der Stahlindustrie zu machen./bch/DP/fba
Heute 12.08.2020 13:31:55 Quelle: dpa
ROUNDUP: Deutsche Pfandbriefbank sieht sich für Krise gerüstet - Aktie legt zu
MÜNCHEN (dpa-AFX) - Die Deutsche Pfandbriefbank (PBB) rechnet trotz drohender Kreditausfälle durch die Corona-Krise in diesem Jahr mit schwarzen Zahlen. Für den Finanzierer von Gewerbeimmobilien dürfte das zweite Halbjahr besser laufen als das erste, sagte Vorstandschef Andreas Arndt in einer Telefonkonferenz am Mittwoch in München. Für weitere pauschale Abschreibungen auf gefährdete Kredite sieht der Manager derzeit keinen Anlass. Das Filialsterben im Einzelhandel und der Trend zum Home Office könnten allerdings auch Folgen für die kreditgebenden Banken haben. An der Börse kamen die Nachrichten gut an. Der in der Corona-Krise schwer gebeutelte Kurs der PBB-Aktie sprang am Morgen zeitweise um mehr als vier Prozent in die Höhe und lag um die Mittagszeit noch mit 2,57 Prozent im Plus bei 6,18 Euro. Damit gehörte das Papier zu den stärksten Werten im Kleinwerte-Index SDax. Nach Ansicht des Branchenexperten Philipp Häßler von Pareto Securities schnitt die Bank im abgelaufenen Quartal besser ab als erwartet. Die Aktie hält er derzeit für angemessen bewertet. Seit dem Jahreswechsel hat das PBB-Papier fast 60 Prozent eingebüßt und war in der Folge aus dem MDax geflogen. Der Immobilienfinanzierer wird an der Börse derzeit nur noch mit gut 800 Millionen Euro bewertet. Im zweiten Quartal legte die Bank weitere 36 Millionen für gefährdete Kredite zurück. Der Nettogewinn brach im Jahresvergleich um 64 Prozent auf 21 Millionen Euro ein. Nachdem sich die PBB im ersten Quartal nur knapp in den schwarzen Zahlen gehalten hatte, steht für das erste Halbjahr nun ein Überschuss von 23 Millionen Euro zu Buche. Die Risikovorsorge für gefährdete Kredite summiert sich in diesem Jahr bisher auf 70 Millionen Euro. Bankchef Arndt wagte zwar weiterhin keine konkrete Gewinnprognose für 2020. "Ein Ende der weltwirtschaftlichen Einschränkungen lässt sich nicht prognostizieren." Er rechne jedoch mit einem "soliden" Ergebnis im operativen Geschäft. Ursprünglich hatte der Vorstand für das laufende Jahr einen Vorsteuergewinn von 180 bis 200 Millionen Euro angepeilt, das Ziel allerdings Anfang Mai wegen der Corona-Krise zurückgezogen. In den ersten sechs Monaten erzielte die PBB nun einen Vorsteuergewinn von 31 Millionen Euro. Arndt schloss weitere Wertberichtigungen etwa für den Fall eines zweiten Lockdowns nicht aus. So hat die wegen der Pandemie verhängte, wochenlange Schließung von Geschäften bereits einige Kaufhaus- und Modeketten in die Knie gezwungen. Viele Filialen in deutschen Innenstädten wurden oder werden dichtgemacht. "Die Corona-Krise beschleunigt die Entwicklung im Einzelhandel und drückt auf den Hotelmarkt", sagte Arndt. Er erwartet, dass das Online-Geschäft noch stärker wächst. Zudem werde der Trend zur Arbeit im Home Office Folgen für den Büroflächenbedarf haben. Dennoch ist auch für Arndt noch vieles offen: "Wie stark sich die Corona-Krise auf die einzelnen Immobilienmärkte auswirken wird, kann man noch nicht vorhersagen." Mut macht dem Manager das zuletzt wieder gewachsene Neugeschäft, das der Bank auch höhere Margen einbrachte. So stieg die durchschnittliche Bruttoneugeschäftsmarge von 1,7 Prozentpunkten im ersten Quartal auf 1,85 Prozentpunkte im zweiten Jahresviertel. Der Vorstand erwartet, dass dieser Trend anhält. Auch dadurch soll das Zinsergebnis in der zweiten Jahreshälfte höher ausfallen als im ersten Halbjahr. Da war es leicht auf 228 Millionen Euro gesunken. Mit Blick auf die Dividende müssen sich die Aktionäre der PBB weiter gedulden. Die Bank folgt der jüngsten Empfehlung der Europäischen Zentralbank, ihre Dividendenzahlungen bis Januar 2021 auszusetzen./stw/eas/jha/