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Nachrichten und Analysen

Heute 13.11.2019 21:06:39 Quelle: dpa
Devisen: Euro behauptet die Marke von 1,10 Dollar
NEW YORK (dpa-AFX) - Der Kurs des Euro hat sich am Mittwoch im US-Handel über 1,10 Dollar gehalten. Im Tief rutschte die Gemeinschaftswährung zwar bis auf 1,0995 Dollar und damit auf den tiefsten Stand seit Mitte Oktober ab. Der Ausflug unter die Marke war aber nur kurz, zuletzt wurde der Euro mit 1,1002 Dollar wieder knapp darüber gehandelt. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Referenzkurs zwischenzeitlich auf 1,1006 (Dienstag: 1,1015) Dollar festgesetzt. Der Dollar hatte damit 0,9086 (0,9079) Euro gekostet. Aussagen des US-Notenbankpräsidenten Jerome Powell zur weiteren Geldpolitik in den USA konnten dem Devisenmarkt keine klaren Impulse geben. Dieser signalisierte erneut eine Zinspause in den USA, sofern sich die amerikanische Wirtschaft nicht unerwartet abschwächt. Nachdem die US-Notenbank Ende Oktober den Leitzins das dritte Mal in diesem Jahr gesenkt hatte, war von den Währungshütern bereits klar gestellt worden, dass zunächst keine weiteren Schritte zu erwarten sind. Marktbeobachter sprachen wie zuletzt von einer weiterhin breit angelegten Dollar-Stärke am Devisenmarkt, die den Euro im Verlauf etwas belastet habe. Neue Daten zur Preisentwicklung in Deutschland und in den USA konnten im Handelsverlauf kaum bewegen. In Deutschland hatte sich die Inflation im Oktober weiter abgeschwächt und mit 1,1 Prozent die niedrigste Rate seit knapp drei Jahren erreicht. In den USA war die Inflation hingegen leicht gestiegen und hatte im Oktober bei 1,8 Prozent gelegen./jkr/tih/he
Heute 13.11.2019 20:27:05 Quelle: dpa
ANALYSE/Barclays: Nike der 'Top Pick' im US-Modesektor - 'Overweight'
LONDON (dpa-AFX) - Die britische Investmentbank Barclays sieht Nike als "Top Pick" unter den US-Modeherstellern und den mit ihnen verbundenen Einzelhändlern an. Der Sportartikelkonzern sei führend in seiner Klasse und die weltweit dominante Sportschuhmarke, lobte Analystin Adrienne Yih in einer am Mittwoch vorliegenden Studie. Während sie den Sektor mit "Neutral" einstufte, sprach sie den Nike-Papieren in ihrer Erstbetrachtung mit "Overweight" und einem Kursziel von 111 US-Dollar ein optimistisches Votum aus. Im Sektor rechnet die Expertin zwar künftig mit Entlastung von Seiten des Handelsstreits, was aber aufgewogen werde von gestiegenen Lagerbeständen, nachlassendem Kundenverkehr in den Einkaufszentren und einem generellen Überangebot. In diesem Dunstkreis blickt sie negativer auf zentrenbasierte Handelsketten, aber positiver auf Discount-Händler und Großhandelsmarken mit hoher Preismacht, die direkt auf die Konsumenten durchschlage. Die Sport-Marke Nike stehe hoch im Kurs bei den Verbrauchern, was unter anderem Innovationen in puncto Technologie und Design zu verdanken sei. Sie hält es für wahrscheinlich, dass die Strategie unter dem neuen Konzernlenker John Donahoe vermehrt Früchte trägt. Kostensenkungen dürften die Profitabilität weiter erhöhen und neue Innovationen die Preismacht stärken. Entsprechend der Einstufung von Nike mit "Overweight" rechnen die Analysten von Barclays Capital damit, dass sich die Aktie in den kommenden zwölf Monaten im Vergleich zu den anderen Titeln im beobachteten Sektor überdurchschnittlich entwickeln wird./tih/he Analysierendes Institut Barclays Capital. Veröffentlichung der Original-Studie: 12.11.2019 / 17:43 / GMT Erstmalige Weitergabe der Original-Studie: 12.11.2019 / 21:05 / GMT
Heute 13.11.2019 20:19:14 Quelle: dpa
Aktien New York: Anleger treiben Dow erneut auf Rekordhoch
NEW YORK (dpa-AFX) - Der Dow Jones Industrial hat am Mittwoch die am Vortag erzielten Rekorde seiner Indexkollegen nachgeholt. Der Leitindex startete schwächer, drehte aber nach einer Stunde auf und schaffte es erstmals in seiner Geschichte über die Marke von 27 800 Punkten. Dann aber ließ der Rückenwind wieder nach. Zuletzt kletterte das Kursbarometer noch um 0,12 Prozent auf 27 716,99 Punkte. Der marktbreite S&P 500 und der technologielastige Auswahlindex Nasdaq 100 hatten ihre Bestmarken am Vortag schon nach oben geschraubt und konnten dies am Mittwoch bis zwei Stunden vor Schluss nicht wiederholen. Der S&P lag zuletzt mit 0,09 Prozent im Minus bei 3088,94 Zählern, während der Nasdaq 100 um 0,28 Prozent auf 8240,15 Punkte fiel. Zunächst sah es im Schlepptau schwacher Asien- und Europabörsen nach Gewinnmitnahmen aus, dann aber fassten sich die Anleger angetrieben von einem Kurssprung bei der Walt-Disney-Aktie ein Herz - ungeachtet der andauernden Hängepartie im US-chinesischen Handelsstreit. Eine Rally an den US-Börsen seit Anfang Oktober wird vor allem mit der Hoffnung auf ein baldiges Teilabkommen, nachlassende Rezessionssorgen und der wieder lockerer werdenden Zinspolitik in Zusammenhang gebracht. Dem konnten auch zögerliche Äußerungen des US-Notenbankchefs Jerome Powell nichts anhaben, der die Aussicht auf eine Zinspause in den USA bekräftigte. Die derzeitige Geldpolitik bleibe voraussichtlich angemessen, sagte Powell am Mittwoch laut vorab veröffentlichten Redetext für eine Anhörung vor dem Wirtschaftsausschuss des US-Kongresses. Bei Walt Disney machte den Anlegern der am Vortag gestartete Streamingdienst Disney+ zunehmend mehr Mut. Medienberichten zufolge soll es bereits 10 Millionen Abonnenten für den Dienst geben, der dem großen Widersacher Netflix Konkurrenz machen soll. Die Disney-Aktien hievte dies mit plus 5,5 Prozent an die Dow-Spitze, während Netflix an der Nasdaq um 3 Prozent fielen. Ansonsten blieb die Nachrichtenlage auf Unternehmensseite eher dünn. Die Berichtssaison machte dieses Mal kaum noch Schlagzeilen, erst nachbörslich werden die Zahlen vom Netzwerkausrüster Cisco erwartet. Für dessen Aktien ging es im Dow um 0,3 Prozent nach oben. Gefragt waren außerdem die 1,8 Prozent höheren Nike-Aktien. Der Sportartikelkonzern wurde von den Barclays-Experten zum "Top Pick" unter den US-Modeherstellern und Händlern ernannt. Keine Stolperfalle war die Tatsache, dass Nike seine Produkte künftig nicht mehr auf der Plattform des Onlinehändlers Amazon anbieten will. Einen kursbeeinflussenden Analystenkommentar gab es auch von JPMorgan mit einer Abstufung des Düngemittelkonzerns Mosaic auf "Underweight". Die Papiere des K+S-Wettbewerbers gingen daraufhin mit 5,6 Prozent in die Knie. Analyst Jeffrey Zekauskas zeigte sich weniger optimistisch für die Anlegerthese, dass vorteilhaftere Wetterbedingungen im kommenden Jahr die Nachfrage anziehen lassen werden./tih/he