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Nachrichten und Analysen

Heute 30.10.2020 19:36:35 Quelle: dpa
Nestle übernimmt US-Firma Freshly ganz
VEVEY (awp) - Der Nahrungsmittelkonzern Nestlé baut seine Präsenz in den USA weiter aus. Nestlé übernimmt die US-Firma Freshly nun ganz, nachdem 2017 bereits ein Minderheitsanteil gekauft worden war. Freshly bietet frisch zubereitete Mahlzeiten (Direct-to-Consumer) an, die zu Hause aufgewärmt werden können. Die Transaktion bewertet Freshly insgesamt mit 950 Millionen US-Dollar, wie Nestlé am Freitag mitteilte. Hinzu kommen potenzielle Earnouts in der Höhe von bis zu 550 Millionen Dollar, abhängig vom Wachstum des Unternehmens. Die Transaktion wurde per heutigem 30. Oktober bereits abgeschlossen. Die auf gesunde und frische Mahlzeiten spezialisierte Freshly wurde 2015 gegründet. 2017 beteiligte sich Nestlé bereits mit einem Anteil von rund 16 Prozent. Das Unternehmen beliefert die Kunden in den USA landesweit mit den aufzuwärmenden Mahlzeiten. Derzeit sind es laut Nestlé mehr als 1 Million Mahlzeiten pro Woche. Im Gesamtjahr 2020 steuert Freshly damit auf einen Umsatz von etwa 430 Millionen Dollar zu. Ein Sprecher von Nestlé bezeichnete gegenüber AWP die Übernahme angesichts des derzeitigen Trends zu gesunder Ernährung in Kombination mit den Corona-bedingten Einschränkungen in der Gastronomie als "besonders interessant". Zuletzt machte Nestlé vor allem mit dem Ausbau des Tierfutter-Bereichs in den USA von sich Reden. So investiert Nestlé in eine neue Fabrik für die Purina-Produktion in Ohio rund 550 Millionen US-Dollar; dies als Teil eines bereits im Vorjahr eingeleiteten Wachstumsplans. In den Monaten zuvor wurden bereits Investitionen in die Erweiterung bestehender Fabriken in den Staaten North Carolina, Iowa und Pennsylvania angekündigt./cf/tv/AWP/fba
Heute 30.10.2020 18:51:02 Quelle: dpa
Aktien New York: Tech-Sektor drückt den Markt - Hoher Wochen- und Monatsverlust
NEW YORK (dpa-AFX) - Einige enttäuschende Quartalsberichte namhafter Tech-Giganten wie Apple und Facebook haben am Freitag die US-Börsen belastet. Zudem bereiten die Corona-Neuinfektionen, die seit Wochenbeginn herbe Kurseinbrüche ausgelöst haben, weiter Sorgen, so dass die Wall Street auf den kräftigsten Wochenverlust seit März zusteuert. Rund zwei Stunden vor Handelsschluss verlor der Wall-Street-Index Dow Jones Industrial 1,66 Prozent auf 26 215,73 Punkte. Der Verlust seit Wochenbeginn beläuft sich damit aktuell auf 7,5 Prozent, sein Monatsminus auf 5,6 Prozent. Die Zahl der Neuinfektionen an einem Tag erreichte in den USA am Donnerstag mit mehr als 88 00 Fälle einen neuen Höchststand. Damit waren es fast 10 000 mehr als am Vortag. Der marktbreite S&P 500 gab am Freitag um 2,06 Prozent auf 3242,07 Punkte nach. Der Nasdaq 100 büßte 3,25 Prozent auf 10 982,03 Zähler ein. Nur kurzzeitig war der Abwärtsdruck angesichts besser als erwarteter Konjunkturdaten etwas gedämpft worden. So trübte sich das Geschäftsklima in der wichtigen Wirtschaftsregion Chicago im Oktober weniger ein als erwartet. Im September stiegen außerdem die Einkommen und auch die Konsumausgaben stärker als prognostiziert. Unternehmensseitig enttäuschte in erster Linie Apple: Die verzögerte Markteinführung des iPhone 12 brockte dem Technologie-Schwergewicht einen Gewinnrückgang im vergangenen Quartal ein. Für die erfolgsverwöhnte Aktie, die erst Anfang September nach einem Aktiensplitt auf ein neues Rekordhoch geklettert war, ging es am Ende des Dow um knapp 6 Prozent nach unten. Facebook sackten am Ende des S&P 100 um knapp 7 Prozent ab. Zwar profitierte das Geschäft des sozialen Netzwerks davon, dass mehr Unternehmen in der Corona-Krise auf digitale Plattformen setzten, allerdings warnte der Facebook zugleich vor erheblicher Unsicherheit im kommenden Jahr. Dabei wurde unter anderem auf die wegen der Pandemie unvorhersehbare Entwicklung im Werbegeschäft verwiesen. Der weltgrößte Online-Händler Amazon gehört zwar ebenfalls zu den Profiteuren der Corona-Krise und meldete ein glänzend gelaufenes Geschäft, da der Trend zum Einkauf im Internet andauert. Die Aktien gaben dennoch 5,7 Prozent ab, denn seit Jahresbeginn sind sie mit einem Kurszuwachs von rund 70 Prozent bereits extrem gut gelaufen. Besonders steil abwärts ging es für die Papiere von Twitter mit einem Abschlag von etwas mehr als 20 Prozent. Der Kurznachrichtendienst gewann im vergangenen Quartal trotz der großen Aufmerksamkeit durch den US-Wahlkampf nur eine Million neue Nutzer hinzu. Das enttäuschte die Anleger gewaltig. Die Aktien von Alphabet sprangen dagegen um jeweils etwas mehr als 3,4 Prozent nach oben. Boomende Werbeeinnahmen und ein starkes Cloud-Geschäft sorgten im dritten Quartal trotz Corona-Pandemie bei dem Google-Mutterkonzern für einen Gewinnsprung./ck/fba
Heute 30.10.2020 18:23:26 Quelle: dpa
ROUNDUP/Aktien Europa Schluss: Kaum verändert - Aber herber Wochenverlust
PARIS/LONDON (dpa-AFX) - Europas Börsen haben am Freitag ihre im Tagesverlauf erlittenen Verluste weitgehend abschütteln können. Enttäuschende Quartalsberichte schwergewichtiger US-Technologiekonzerne, allen voran von Apple, drückten zunächst auf die Stimmung. Eine Erholung setzte am späteren Nachmittag ein, als die nach dem Handelsstart zeitweise deutlich abgesackten US-Börsen sich wieder fingen und ihre Verluste verringerten. Der EuroStoxx beendete den Tag mit einem Minus von 0,06 Prozent bei 2958,21 Punkten. Auf Wochensicht bedeutet dies einen Verlust von 7,5 Prozent, was in erster Linie auf die wachsenden Sorgen der Anleger vor erneuten coronabedingten Lockdowns in immer mehr Ländern geschuldet ist. Das Monatsminus ist mit 7,4 Prozent nahezu identisch. In Paris legte der Cac 40 am Freitag um 0,54 Prozent auf 4594,24 Punkte zu. Der Londoner FTSE 100 schloss 0,08 Prozent tiefer auf 5577,27 Punkten. In der europäischen Branchenübersicht hatten Aktien aus der Öl- und Gasbranche die Nase vorn mit einem Plus von 1,8 Prozent. Hier kamen gute Nachrichten von Total: Der Ölkonzern erholte sich im dritten Quartal etwas. So konnte das Unternehmen nach einem Milliardenverlust im zweiten Quartal wieder einen Gewinn erzielen. Die Aktien stiegen um 2,8 Prozent. Der Bankensektor nahm den zweiten Platz ein mit plus 1,4 Prozent. Hier sah NatWest (früher Royal Bank of Scotland) wie die Konkurrentin Lloyds beim Blick auf coronabedingte Kreditausfälle eine leichte Entspannung. Damit zogen die NatWest-Papiere im FTSE 100 um 6,0 Prozent an. Zudem überraschte die spanische Großbank BBVA mit einem Milliardengewinn, was der Aktie ein Plus von 5,3 Prozent bescherte. Den ersten Platz im Cac 40 hatten die Papiere von Saint-Gobain mit einem Aufschlag von 4,7 Prozent inne. Der französische Baustoffkonzern hob nach einem starken dritten Quartal seinen Ausblick für das zweite Halbjahr an. Safran, an zweiter Stelle, gewannen 3,4 Prozent. Der französische Triebwerksbauer und Technologiekonzern erlitt zwar einen weiteren Umsatzeinbruch, dieser fiel aber weniger schlimm als befürchtet aus. Die Beteiligungsgesellschaft Prosus will eigene Aktien sowie Anteile der südafrikanischen Muttergesellschaft Naspers für bis zu fünf Milliarden US-Dollar (rund 4,3 Mrd Euro) kaufen. Nachdem zuletzt viele zum Verkauf stehende Beteiligungen oder Unternehmen der Internetbranche sehr hoch bewertet wurden, sei eine Investition in das eigene Portfolio sinnvoll, sagte Bob von Dijk, Chef von Prosus und Naspers. Damit zogen die Prosus-Papiere im EuroStoxx um 3,1 Prozent an. In der Schweiz profitierte der Rückversicherer Swiss Re von seiner Rückkehr in schwarze Zahlen. Die Aktien legten um 3,5 Prozent zu./ck/he