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Heute 27.02.2020 12:53:47 Quelle: dpa
VIRUS: Lufthansa-Crews dürfen auch auf Italienflügen Schutzmasken tragen
FRANKFURT (dpa-AFX) - Die Lufthansa hat den Schutz ihrer Mitarbeiter gegen das neuartige Coronavirus ausgeweitet. Danach dürfen Flugbegleiter nun auch auf bestimmten Verbindungen nach Italien Atemschutzmasken tragen, erklärte ein Sprecher des Unternehmens am Donnerstag in Frankfurt. Dies war zuvor schon auf Flügen nach Südkorea und Hongkong erlaubt. Die Personalsituation auf diesen Routen sei völlig unauffällig. Es gebe keine gehäuften Krankmeldungen und die Dienstpläne würden weiter problemlos nach dem üblichen Verfahren besetzt, sagte der Sprecher. Lediglich bei den Frachtflügen der Lufthansa Cargo auf das chinesische Festland setzt Lufthansa Cargo ausschließlich Piloten ein, die sich vorher freiwillig gemeldet haben. Lufthansa habe sich rechtzeitig mit Schutzmasken bevorratet, berichtete der Sprecher. Ohnehin gebe es an Bord etablierte Standardverfahren zum Umgang mit möglicherweise infizierten oder kranken Personen. Die Patienten würden isoliert, ihre Umgebung desinfiziert sowie die zuständigen Behörden und das betriebseigene "Medical Operation Center" in Frankfurt informiert. Bislang gebe es unter den Lufthansa-Mitarbeitern keinen einzigen bestätigten Verdachtsfall einer Infektion mit dem Virus Sars-CoV-2. Regelmäßige Gesundheitsüberprüfungen gebe es im Rahmen der flugmedizinischen Regelungen, nicht aber vor oder nach jedem Flug. Die Mitarbeiter seien natürlich verpflichtet, sich verantwortlich krank zu melden und könnten sich zudem an den medizinischen Dienst des Unternehmens wenden. Jeder Mitarbeiter könne jederzeit erklären, dass er sich nicht fit genug für den Flug fühle. "Dafür halten wir Standby-Reserven vor. Da muss keiner ein schlechtes Gewissen haben."/ceb/DP/jha
Heute 27.02.2020 12:52:36 Quelle: dpa
AKTIE IM FOKUS 2: Vorsichtiger Ausblick und schwacher Markt setzen Bayer zu
(neu: Kurs, Analysten und mehr Hintergrund) FRANKFURT (dpa-AFX Broker) - Vorsichtige Prognosen von Bayer für das laufende Jahr und ein schwer angezähltes Börsenumfeld haben am Donnerstag die Bayer-Aktien auf den tiefsten Stand seit vier Monaten gedrückt. Mit einem Abschlag von mehr als 3 Prozent zählten die Anteile des Pharma- und Agrarchemiekonzerns zu den größten Kursverlierern im sehr schwachen Leitindex Dax. Die Leverkusener erwarten zwar im laufenden Jahr mehr Umsatz und Gewinn. Allerdings geht Bayer vorsichtiger ins neue Jahr als von Experten erhofft. Mögliche Folgen der Coronavirus-Epidemie sind bei der Prognose zudem noch nicht berücksichtigt. Überschattet wird die Entwicklung zudem weiter vom Rechtsstreit in den USA um angebliche Krebsrisiken des Unkrautvernichters Glyphosat. Hier stieg die Zahl der Klagen weiter. Die Lösung des Streits könnte Bayer Milliarden kosten. Bayer peilt im laufenden Jahr 44 bis 45 Milliarden Euro Umsatz an. Analyst Emmanuel Papadakis von der Investmentbank Barclays liegt mit 45 Milliarden Euro ebenso wie die Markterwartung am oberen Rand dieser Spanne. Auch hinsichtlich des Gewinns seien er und die Analysten im Mittel ihrer Prognosen etwas optimistischer gestimmt als der Konzern selbst. "Ein bisschen schwach" seien die Ziele für dieses Jahr, schrieb auch Analyst David Evans vom französischen Investmenthaus Kepler Cheuvreux. Das Jahresziel für den Umsatz liege um etwa ein Prozent und die Gewinnprognose um rund zwei Prozent unter den jeweiligen Markterwartungen. Zurückgehalten habe sich das Unternehmen mit Blick auf das Pharmageschäft gegeben. Die Ausbreitung des Coronavirus hatte den Bayer-Kurs zuletzt arg in Mitleidenschaft gezogen. Von Anfang Februar, als die Aktien mit gut 78 Euro auf den höchsten Stand seit Oktober 2018 geklettert waren, haben sie fast 14 Prozent eingebüßt. Der Experte Ulrich Huwald vom Analysehaus Warburg Research nannte das Covid-19-Virus ein "potenzielles Risiko", das er in seinen Schätzungen bislang noch nicht berücksichtigt habe. Im China, dem Ursprungsland des Virus, erwirtschafte Bayer etwa sieben Prozent des Umsatzes./bek/la/jha/ ----------------------- dpa-AFX Broker - die Trader News von dpa-AFX -----------------------