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Heute 22.01.2020 17:40:35 Quelle: dpa
ROUNDUP: UN-Experten empört über möglichen saudischen Hacker-Angriff auf Bezos
GENF (dpa-AFX) - Nach der Enthüllung eines möglichen saudischen Hacker-Angriffs auf den "Washington Post"-Besitzer und Amazon-Gründer Jeff Bezos haben UN-Experten dringend eine Untersuchung gefordert. Dabei müssten US- und andere relevante Behörden ermitteln, ob der saudische Kronprinz Mohammed bin Salman persönlich in Versuche involviert sei, vermeintliche Gegner ins Visier zu nehmen, teilten zwei unabhängige Experten des UN-Menschenrechtsbüros am Mittwoch in Genf mit. Relevant sei dies auch bei der Klärung der Frage, ob der Kronprinz in den Komplott zur Ermordung des saudischen Dissidenten Jamal Khashoggi im Oktober 2018 in Istanbul verwickelt war. Die UN-Experten, die Berichterstatterin für willkürliche Hinrichtungen, Agnes Callamard, und ihr für Meinungsfreiheit zuständiger Kollege David Kaye bezogen sich auf forensische Analysen, die zuvor die britische Zeitung "Guardian" publik gemacht hatte. Die saudische Botschaft in Washington wies die Hacker-Vorwürfe via Twitter als "absurd" zurück. Nach der Analyse wurde das Handy von Bezos am 1. Mai 2018 mit "mittlerer bis hoher Wahrscheinlichkeit" mit Hilfe einer Videodatei gehackt, das von einem WhatsApp-Konto geschickt worden war, das der Kronprinz nutzt, wie die UN-Experten schreiben. Innerhalb weniger Stunden und über Monate hinweg seien massiv heimlich Daten von seinem Telefon heruntergeladen worden. Die Software sei auch bei anderen saudischen Überwachungsfällen genutzt worden. Der Kronprinz habe nach der forensischen Analyse im November 2018 und Februar 2019 private, nicht öffentlich zugängliche Informationen über Bezos' Privatleben an Bezos geschickt. Bezos hatte sich im Februar 2019 beschwert, dass intime Details aus seinem Privatleben bekannt geworden waren. Er hatte kurz zuvor die Trennung von seiner Frau bekannt gegeben. Er bezichtigte damals eine US-Boulevardzeitung der Erpressung, die ihm nach seinen Angaben gedroht hatte, Nacktfotos zu veröffentlichen. Woher die Zeitung das Material hatte, war unbekannt. Callamard und Kaye argwöhnen nun, dass saudische Akteure Bezos und die Zeitung wegen kritischer Berichterstattung über das Königreich, unter anderem durch Jamal Khashoggi, ins Visier genommen hatten. Sie verweisen auf eine monatelange saudische Online-Kampagne in sozialen Medien gegen Bezos, mit Boykottaufrufen gegen seine Firmen. Khashoggi wurde im Oktober 2018 im saudischen Konsulat in Istanbul ermordet, als er dort Papiere für seine geplante Heirat abholen wollte. "Die Information, die wir bekommen haben, deutet auf die mögliche Beteiligung des Kronprinzen an der Überwachung von Bezos hin", schrieben Callamard und Kaye. Diese Hinweise seien für die Ermittlungen zum Tod von Khashoggi relevant. Callamard fand bei einer Untersuchung der Umstände des Verbrechens "glaubwürdige Beweise", die ihrer Ansicht nach auf eine Verantwortung hochrangiger saudi-arabischer Vertreter einschließlich des Kronprinzen hindeuteten. Sie verlangte in ihrem Bericht dazu an den UN-Menschenrechtsrat im Juni 2019 weitere Ermittlungen. "Die Umstände und der Zeitpunkt des Hackings und der Überwachung von Bezos verstärken den Bedarf an weiteren Ermittlungen von US- und anderen Behörden im Zusammenhang mit Vorwürfen, dass der Kronprinz die Mission zur Tötung Khashoggis in Istanbul entweder angeordnet oder dazu angestachelt hat oder zumindest von der Planung wusste und sie nicht stoppte", schrieben die UN-Experten./oe/DP/stw
Heute 22.01.2020 17:21:53 Quelle: dpa
DGAP-Stimmrechte: JENOPTIK AG (deutsch)
Jenoptik AG: Veröffentlichung gemäß § 40 Abs. 1 WpHG mit dem Ziel der europaweiten Verbreitung ^ DGAP Stimmrechtsmitteilung: JENOPTIK AG Jenoptik AG: Veröffentlichung gemäß § 40 Abs. 1 WpHG mit dem Ziel der europaweiten Verbreitung 22.01.2020 / 17:21 Veröffentlichung einer Stimmrechtsmitteilung übermittelt durch DGAP - ein Service der EQS Group AG. Für den Inhalt der Mitteilung ist der Emittent / Herausgeber verantwortlich. --------------------------------------------------------------------------- Stimmrechtsmitteilung 1. Angaben zum Emittenten Name: JENOPTIK AG Straße, Hausnr.: Carl-Zeiss-Straße 1 PLZ: 07743 Ort: Jena Deutschland Legal Entity Identifier (LEI): 529900P34GDHGXK6VB37 2. Grund der Mitteilung X Erwerb bzw. Veräußerung von Aktien mit Stimmrechten Erwerb bzw. Veräußerung von Instrumenten Änderung der Gesamtzahl der Stimmrechte Sonstiger Grund: 3. Angaben zum Mitteilungspflichtigen Juristische Person: Allianz SE Registrierter Sitz, Staat: München, Deutschland 4. Namen der Aktionäre mit 3% oder mehr Stimmrechten, wenn abweichend von 3. Allianz Lebensversicherungs-Aktiengesellschaft 5. Datum der Schwellenberührung: 16.01.2020 6. Gesamtstimmrechtsanteile Anteil Anteil Summe Anteile Gesamtzahl der Stimmrechte Instrumente (Summe 7.a. + Stimmrechte nach (Summe 7.a.) (Summe 7.b.1.+ 7.b.) § 41 WpHG 7.b.2.) neu 3,29 % 0,00 % 3,29 % 57.238.115 letzte n/a % n/a % n/a % / Mittei- lung 7. Einzelheiten zu den Stimmrechtsbeständen a. Stimmrechte (§§ 33, 34 WpHG) ISIN absolut in % direkt zugerechnet direkt zugerechnet (§ 33 WpHG) (§ 34 WpHG) (§ 33 WpHG) (§ 34 WpHG) DE000A2NB601 0 1.881.750 0 % 3,29 % Summe 1.881.750 3,29 % b.1. Instrumente i.S.d. § 38 Abs. 1 Nr. 1 WpHG Art des Fälligkeit / Ausübungszeitraum Stimmrechte Stimmrech- Instruments Verfall / Laufzeit absolut te in % % Summe % b.2. Instrumente i.S.d. § 38 Abs. 1 Nr. 2 WpHG Art des Fällig- Ausübungs- Barausgleich oder Stimm- Stimm- Instru- keit / zeitraum / physische rechte rechte ments Verfall Laufzeit Abwicklung absolut in % % Summe % 8. Informationen in Bezug auf den Mitteilungspflichtigen Mitteilungspflichtiger (3.) wird weder beherrscht noch beherrscht Mitteilungspflichtiger andere Unternehmen, die Stimmrechte des Emittenten (1.) halten oder denen Stimmrechte des Emittenten zugerechnet werden. X Vollständige Kette der Tochterunternehmen, beginnend mit der obersten beherrschenden Person oder dem obersten beherrschenden Unternehmen: Unternehmen Stimmrechte in Instrumente in Summe in %, %, wenn 3% oder %, wenn 5% oder wenn 5% oder höher höher höher Allianz SE % % % Allianz Deutschland % % % AG Allianz 3,12 % % % Lebensversicherungs- -Aktiengesellschaft Allianz Pensionsfonds % % % Aktiengesellschaft Allianz SE % % % Allianz Deutschland % % % AG Allianz % % % Versicherungs-Aktien- gesellschaft Allianz SE % % % Allianz Argos 14 GmbH % % % Allianz Holding % % % France SAS Allianz France S.A. % % % Allianz SE % % % Allianz Global % % % Corporate & Specialty SE Allianz SE % % % Allianz Asset % % % Management GmbH Allianz Global % % % Investors GmbH 9. Bei Vollmacht gemäß § 34 Abs. 3 WpHG (nur möglich bei einer Zurechnung nach § 34 Abs. 1 Satz 1 Nr. 6 WpHG) Datum der Hauptversammlung: Gesamtstimmrechtsanteile (6.) nach der Hauptversammlung: Anteil Stimmrechte Anteil Instrumente Summe Anteile % % % 10. Sonstige Informationen: Sämtliche in dieser Mitteilung enthaltenen Bestände werden von der Allianz Global Investors GmbH verwaltet. Die mitteilungspflichtigen Bestände der Allianz Global Investors GmbH ergeben sich aus der am 17.01.2020 veröffentlichten Stimmrechtsmitteilung, die von der vorliegenden Stimmrechtsmitteilung unberührt bleibt. Datum 21.01.2020 --------------------------------------------------------------------------- 22.01.2020 Die DGAP Distributionsservices umfassen gesetzliche Meldepflichten, Corporate News/Finanznachrichten und Pressemitteilungen. Medienarchiv unter http://www.dgap.de --------------------------------------------------------------------------- Sprache: Deutsch Unternehmen: JENOPTIK AG Carl-Zeiss-Straße 1 07743 Jena Deutschland Internet: www.jenoptik.com Ende der Mitteilung DGAP News-Service --------------------------------------------------------------------------- 959105 22.01.2020 °
Heute 22.01.2020 17:10:13 Quelle: dpa
Neuer Wirecard-Chefkontrolleur will Vorstand und Aufsichtsrat personell stärken
HAMBURG/ASCHHEIM (dpa-AFX) - Der unter Druck stehende Zahlungsdienstleister Wirecard könnte nach dem Wechsel an der Aufsichtsratsspitze seine beiden Führungsgremien personell aufstocken. "Unabhängig von den derzeit aktiven Vorständen stellen wir uns im Aufsichtsrat die Frage, ob wir den Vorstand nicht erweitern sollten", sagte der seit Mitte Januar amtierende Chefaufseher Thomas Eichelmann im Interview dem "Manager-Magazin" (Mittwoch). Wirecard wachse stark und expandiere auch in das Konsumentenkreditgeschäft. "Ein Vorstand für Personal könnte meines Erachtens Sinn ergeben, ebenso jemand, der sich auf das Thema internationaler Vertrieb fokussiert", sagte Eichelmann. Bei den vier amtierenden Vorstandsmitgliedern befinde sich der Aufsichtsrat derzeit in der Diskussion über Vertragsverlängerungen. Alle Vorstandsverträge laufen am Ende dieses Jahres aus. Auch im Kontrollgremium will Eichelmann das Unternehmen verstärken, weil das Unternehmen in Asien stark wachse und auch in den USA angreifen solle. "Wir überlegen also, ob wir nicht noch mehr internationale Erfahrung und Expertise brauchen", sagte er. "Und weil ich neben dem Vorsitz des Aufsichtsrats nicht auch den Vorsitz im Prüfungsausschuss haben sollte, möchten wir dort bis zur Hauptversammlung nachbesetzen und brauchen weitere Finanzkompetenz." Er könne sich daher zwei neue Mitglieder in einem dann achtköpfigen Gremium vorstellen, entscheiden müsse aber die Hauptversammlung. Eichelmann hatte Mitte Januar überraschend die Führung des Aufsichtsrates von Wulf Matthias übernommen. Der 75-jährige hatte Altersgründe für den Wechsel angegeben. Es hatte jedoch auch deutliche Kritik von Investoren an der Art und Weise gegeben, wie das Gremium mit den Vorwürfen von angeblichen Bilanzfälschungen seit rund einem Jahr umging. Derzeit läuft eine Sonderprüfung der Bücher durch die Wirtschaftsprüfer von KPMG, die der erst seit vergangenem Jahr in das Gremium bestellte Eichelmann initiiert hat, um die immer wieder aufkeimenden Vorwürfe zu entkräften. Regulärer Buchprüfer bei Wirecard ist EY. Ex-Chefaufseher Matthias ist in der Führung des seit Jahren stark wachsenden Konzerns ein langjähriger Gefährte von Wirecard-Vorstandschef Markus Braun. Eichelmann sagte, er schätze den intellektuellen Austausch mit Braun außerordentlich. "Markus Braun ist essenziell, auch für den weiteren Erfolg des Unternehmens." Braun ist mit einem Anteil von gut 7 Prozent einer der größten Aktionäre des Dax-Konzerns./men/he