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Heute 06.12.2019 10:01:58 Quelle: dpa
ROUNDUP/Aktien Frankfurt Eröffnung: Dax leicht im Plus - Anleger vorsichtig
FRANKFURT (dpa-AFX) - Das Auf und Ab am Aktienmarkt hat sich am Freitag mit moderaten Gewinnen für den Dax fortgesetzt. Der deutsche Leitindex legte im frühen Handel um 0,17 Prozent auf 13 076,53 Punkte zu, was auf Wochensicht aktuell allerdings einen Verlust von 1,2 Prozent bedeutet. Marktexperten sprachen von einer leichten Risikoscheu der Anleger, da Mitte Dezember womöglich neue US-Strafzölle gegen China in Kraft treten könnten. Der MDax gewann am Freitagmorgen 0,18 Prozent auf 27 200,76 Zähler. Der Leitindex der Eurozone, der EuroStoxx 50, rückte um 0,27 Prozent vor. Immer neue, widersprüchliche Meldungen zum Zollstreit der beiden weltgrößten Volkswirtschaften hatten den Dax in dieser Woche auf Achterbahnfahrt geschickt. Zeitweise war er dabei auch wieder unter 13 000 Punkte gesackt. "In den nächsten Tagen muss sich zeigen, ob es die USA und China schaffen, sich vor der nächsten, für den 15. Dezember geplanten Zollrunde auf ein Phase-1-Abkommen zu einigen", sagte Marktexperte Thomas Altmann vom Vermögensverwalter QC Partners. Daher sind "Kursausschläge in beide Richtungen jederzeit möglich", warnten zugleich die Experten der Helaba. Immerhin müsse beachtet werden, "dass bereits sehr viel positive Erwartung auf dem aktuell erreichten Marktniveau eingepreist ist". So lange es hier jedoch keine Neuigkeiten gibt, dürfte an diesem Freitag der offizielle US-Arbeitsmarktbericht für November besondere Aufmerksamkeit auf sich ziehen. Schließlich war der Bericht des privaten Arbeitsmarktdienstleisters ADP am Mittwoch schwach ausgefallen. Eine geringere Nachfrage nach neuen Arbeitskräften wäre zugleich ein weiteres Anzeichen dafür, dass sich die Wirtschaftsaktivität in den Vereinigten Staaten abschwächt. Unter den Einzelwerten im Dax richtete sich das Interesse besonders auf FMC und die Lufthansa. Die Aktie des Dialysespezialisten gab gegen den Trend am Markt um 0,7 Prozent nach. Die US-Bank Morgan Stanley sieht Risiken für die von FMC ausgegebenen Ziele für das kommende Jahr und stufte das Papier auf "Underweight" ab. Die Papiere der Lufthansa gehörten indes zu den Dax-Favoriten mit plus 1,4 Prozent. Die Investmentbank Mainfirst rechnet 2020 für die Fluggesellschaft mit besser laufenden Geschäften. Im MDax ging es zugleich für das Papier von Carl Zeiss Meditec als Schlusslicht um 7,5 Prozent abwärts. Der Medizintechnikkonzern gab endgültige Zahlen zum abgelaufenen Geschäftsjahr 2018/19 (per 30. September) bekannt. Die Geschäfte in der Augenheilkunde und Mikrochirurgie waren rund gelaufen, und so wurde am Markt nun auf Gewinnmitnahmen verwiesen. Erst Ende November hatte die Aktie bei 112,70 Euro ein Rekordhoch erreicht. Spitzenwert im Index der mittelgroßen Werte war die Kion-Aktie mit plus 3,4 Prozent und im SDax Jungheinrich mit plus 5,0 Prozent. Die Anteilsscheine beider Gabelstaplerhersteller profitierten von einer frisch ausgesprochenen Kaufempfehlung der Main-First-Analysten. Sie erwarten, dass es an den europäischen Endmärkten der beiden Unternehmen allmählich wieder aufwärts gehen wird. Dass Wacker Chemie eine Gewinnwarnung ausgab, schockierte die Anleger indes nicht sonderlich. Am Markt war wegen der schlecht laufenden Geschäfte mit dem Wacker-Produkt Polysilizium, das in der Solarindustrie benötigt wird, bereits mit nichts Gutem gerechnet worden. Die Aktien verloren im SDax 1,2 Prozent./ck/jha/
Heute 06.12.2019 09:55:22 Quelle: dpa
ROUNDUP: Carl Zeiss Meditec mit Ergebnisanstieg - Ausblick zurückhaltend
JENA (dpa-AFX) - Der Medizintechnikkonzern Carl Zeiss Meditec hat im abgelaufenen Geschäftsjahr 2018/19 (per 30. September) von weiterhin guten Geschäften in der Augenheilkunde und Mikrochirurgie profitiert und deutlich mehr verdient. Unter dem Strich kletterte der Überschuss um rund 27 Prozent auf 160,6 Millionen Euro, wie das MDax-Unternehmen am Freitag bei der Vorlage ausführlicher Zahlen in Jena mitteilte. Für die weitere Entwicklung zeigte sich der Konzern zurückhaltend. Im bereits laufenden neuen Geschäftsjahr will Carl Zeiss Meditec zwar schneller als der Markt wachsen, erklärte das Unternehmen. Ein konkretes Umsatzziel wurde aber nicht genannt. Der Konzern erwartet dabei keine deutliche Margensteigerung. Die operative Rendite soll zwischen 17 und 19 Prozent liegen, nach 18,1 Prozent im Vorjahr. Grund seien unter anderem geplante strategische Investitionen in Forschung und Entwicklung. Mittelfristig will Carl Zeiss Meditec eine Ebit-Marge erreichen, die nachhaltig oberhalb von 18 Prozent liegt. Am Kapitalmarkt kamen die Nachrichten keineswegs gut an. Im Gegenteil: Kurz nach Handelsbeginn am Freitagmorgen sackte die Carl-Zeiss-Meditec-Aktie um rund 7 Prozent ab und war damit abgeschlagenes Schlusslicht im Index der mittelgroßen Unternehmen. Seit Jahresbeginn haben die Papiere aber fast 50 Prozent an Wert gewonnen und gehören damit zu den besten Titeln. Noch besser sieht es auf längere Sicht aus: In den zurückliegenden 5 Jahren steht ein Plus von fast 400 Prozent für die Anteilsscheine der Thüringer zu Buche. Ein Händler sprach in einer ersten Reaktion davon, dass die Margenziele für das laufende Geschäftsjahr sowie mittelfristig etwas schwächer als gedacht ausgefallen seien. Nach dem sehr starken Lauf der Papiere dürften daher einige Anleger erst einmal Kasse machen und Gewinne mitnehmen, befand er. Wie bereits bekannt, steigerte der Hersteller von Operationsmikroskopen, Lasern und Linsen den Umsatz um knapp 14 Prozent auf 1,46 Milliarden Euro. Das operative Ergebnis vor Zinsen und Steuern (Ebit) belief sich auf 264,7 Millionen Euro und lag damit um rund ein Drittel über dem Vorjahreswert. Die entsprechende Marge konnte um 2,7 Prozentpunkte gesteigert werden. Besonders gut lief es unter anderem im Geschäft mit Lasersystemen zur Sehschärfekorrektur. Aber auch Geräte und Verbrauchsmaterialien für die Kataraktchirurgie sowie Visualisierungssysteme für Neurochirurgen zur Behandlung von Tumoren und Gefäßerkrankungen trugen zum deutlichen Umsatzanstieg bei. Unternehmenschef Ludwin Monz sprach von einem "Rekordjahr" für Carl Zeiss Meditec, zu dem alle Geschäftsbereiche und Regionen beigetragen hätten. Während der MDax-Konzern in den Kernmärkten Deutschland, Frankreich und Großbritannien "gute Umsatzsteigerungen" erzielt habe, lag das Wachstum in der Region Europa/Naher Osten/Afrika (EMEA) bei rund 10 Prozent. In der Region Amerika belief sich das Plus auf rund 9 Prozent. Am deutlichsten zulegen konnte Carl Zeiss Meditec in der Asien-Pazifik-Region, wo das Wachstum um ein Fünftel anzog und die Thüringer vor allem in China und Südkorea zulegen konnten. Derweil will der Medizintechnikkonzern seine Aktionäre auch künftig am anhaltenden Unternehmenserfolg beteiligen und schlägt daher eine um 10 Cent je Aktie erhöhte Dividende vor. Sie soll sich auf 0,65 Euro belaufen./eas/bgf/nas