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Heute 29.05.2020 09:27:18 Quelle: dpa
ROUNDUP: Renault will weltweit fast 15 000 Stellen streichen
BOULOGNE-BILLANCOURT (dpa-AFX) - Der in finanzielle Schwierigkeiten geratene Autobauer Renault will weltweit fast 15 000 Stellen abbauen. Davon entfallen rund 4 600 Jobs auf Frankreich. In den übrigen Ländern der Welt sind es über 10 000. Der Hersteller kündigte am Freitag in Boulogne-Billancourt bei Paris ein Sparprogramm mit einem Umfang von über zwei Milliarden Euro an. Der Plan soll innerhalb von drei Jahren umgesetzt werden. An der Pariser Börse fiel der Aktienkurs nach dem Start um fast vier Prozent. Das Unternehmen erwartet wegen der Kostensenkungspläne zunächst eine Belastung von rund 1,2 Milliarden Euro. Der Traditionshersteller mit bisher rund 180 000 Beschäftigten weltweit schrieb bereits im vergangenen Jahr rote Zahlen und leidet wegen der Corona-Pandemie unter einer Absatzkrise. Der Konzern braucht einen staatlich garantierten Kredit von fünf Milliarden Euro, der aber noch nicht gewährt wurde. Interimschefin Clotilde Delbos kündigte an, der Konzern setze auf Stärken wie das E-Auto. Die Produktionskapazität von bisher vier Millionen Autos im Jahr soll innerhalb von vier Jahren auf 3,3 Millionen Fahrzeuge sinken. In Frankreich sind in mehreren Werken größere Veränderungen geplant. Von Schließungen, über die in den vergangenen Wochen spekuliert worden war, sprach Renault explizit nicht. Der Hersteller ist nach eigenen Angaben im engen Kontakt mit den Sozialpartnern. Frankreichs Staatschef Emmanuel Macron hatte sich zu Wochenbeginn bei der Vorstellung seines milliardenschweren Rettungsplans für die Autobranche persönlich in die Debatte um Renault eingeschaltet. Um grünes Licht für den Milliardenkredit zu bekommen, seien Zusagen von Renault für zwei Werke in Nordfrankreich nötig. Der Staat hat mit einem Anteil von 15 Prozent bei dem Traditionshersteller immer noch viel zu sagen. Laut Renault sollen die Fabriken Douai und Maubeuge im Norden des Landes nun zu einem Zentrum für Elektro-Autos und leichte Nutzfahrzeuge werden. In der großen Fabrik Flins im Pariser Großraum, die nach Medienangaben bisher rund 2400 Stammbeschäftigte hat, soll ein Recyclingzentrum entstehen. Renault hatte bereits am Mittwoch gemeinsam mit den japanischen Partnern Nissan und Mitsubishi angekündigt, auf die Kostenbremse zu treten. Das Bündnis mit über zehn Millionen Autos im Jahr verabschiedete sich damit endgültig von der Ära des früheren Topmanagers Carlos Ghosn. Ghosn hatte der Allianz mit harter Hand einen Expansionskurs und hohe Absatzzahlen verordnet. Er stürzte das Bündnis dann in eine schwere Krise - denn der Automanager wurde Ende 2018 wegen Vorwürfen in Japan festgenommen. Er flüchtete später in den Libanon. Renault hält 43,4 Prozent der Anteile an Nissan - der japanische Hersteller schreibt inzwischen tiefrote Zahlen. Nissan hatte lange erheblich zu den Gewinnen von Renault beigetragen. Die französisch-japanische Allianz lag beim Absatz 2019 weltweit hinter den Branchenriesen VW und Toyota./cb/DP/men
Heute 29.05.2020 09:22:34 Quelle: dpa
DGAP-DD: VARTA AG (deutsch)
DGAP-DD: VARTA AG deutsch ^ Meldung und öffentliche Bekanntgabe der Geschäfte von Personen, die Führungsaufgaben wahrnehmen, sowie in enger Beziehung zu ihnen stehenden Personen 29.05.2020 / 09:21 Für den Inhalt der Mitteilung ist der Emittent / Herausgeber verantwortlich. --------------------------------------------------------------------------- 1. Angaben zu den Personen, die Führungsaufgaben wahrnehmen, sowie zu den in enger Beziehung zu ihnen stehenden Personen a) Name Name und Rechtsform: VGG GmbH 2. Grund der Meldung a) Position / Status Person steht in enger Beziehung zu: Titel: Dr. Dr. Vorname: Michael Nachname(n): Tojner Position: Aufsichtsrat b) Erstmeldung 3. Angaben zum Emittenten, zum Teilnehmer am Markt für Emissionszertifikate, zur Versteigerungsplattform, zum Versteigerer oder zur Auktionsaufsicht a) Name VARTA AG b) LEI 529900E7KB95KOXBWP63 4. Angaben zum Geschäft/zu den Geschäften a) Beschreibung des Finanzinstruments, Art des Instruments, Kennung Art: Aktie ISIN: DE000A0TGJ55 b) Art des Geschäfts Veräußerung: Im Zusammenhang mit dem Börsengang der VARTA AG hat die VGG GmbH ein Mitarbeiterbeteiligungsprogramm (MSOP) zugunsten von Mitgliedern des Vorstandes und bestimmten Mitarbeitern der VARTA AG und ihren operativen Tochtergesellschaften aufgesetzt. Das Besondere an diesem MSOP ist, dass es ausschließlich aus Aktien des Großaktionärs VGG GmbH und nicht durch neue oder eigene Aktien der VARTA AG gespeist wird. Diese Meldung bezieht sich auf Optionsausübungen durch Mitarbeiter. Geschäft i.R. eines Mitarbeiterbeteiligungsprogramms c) Preis(e) und Volumen Preis(e) Volumen 94,0871500 EUR 168039,65 EUR d) Aggregierte Informationen Preis Aggregiertes Volumen 94,0871500 EUR 168039,65 EUR e) Datum des Geschäfts 2020-05-28; UTC+2 f) Ort des Geschäfts Name: XETRA MIC: XETR --------------------------------------------------------------------------- 29.05.2020 Die DGAP Distributionsservices umfassen gesetzliche Meldepflichten, Corporate News/Finanznachrichten und Pressemitteilungen. Medienarchiv unter http://www.dgap.de --------------------------------------------------------------------------- Sprache: Deutsch Unternehmen: VARTA AG VARTA-Platz 1 73479 Ellwangen Deutschland Internet: www.varta-ag.com Ende der Mitteilung DGAP News-Service --------------------------------------------------------------------------- 60115 29.05.2020 °
Heute 29.05.2020 08:52:12 Quelle: dpa
Aktien Asien: Abwartende Haltung angesichts Spannungen wegen Hongkong
TOKIO/HONGKONG/SHANGHAI (dpa-AFX) - Die asiatischen Börsen haben am Freitag uneinheitlich tendiert. Während die Kurse in Tokio und an den chinesischen Festlandsbörsen nur geringe Veränderungen zum Vortag verzeichneten, setzten die Aktien in Hongkong ihre Abwärtsbewegung fort. Angesichts der zunehmenden Spannungen zwischen den USA und China herrschte eine abwartende Haltung vor. US-Präsident Donald Trump will sich an diesem Freitag zum weiteren Vorgehen angesichts eines vom chinesischen Volkskongress verabschiedeten restriktiven Sicherheitsgesetzes für Hongkong äußern. Das Gesetz umgeht Hongkongs Parlament und wäre der bisher weitgehendste Eingriff in die eigentlich garantierte Autonomie. Die US-Börsen reagierten im späten Geschäft mit einem Rückgang auf Trumps Ankündigung. Marktstratege Stephen Innes vom Broker Axitrader warnte in einem Kommentar vor den längerfristigen Folgen für Hongkong. Sollte die Sonderverwaltungszone zunehmend als Teil Chinas betrachtet werden, könnten die Ratingagenturen die Kreditwürdigkeit auf das Niveau anderer chinesischer Großstädte senken. Noch erheblicher wären die Folgen für die Börse. Hongkong-Aktien könnten aus dem MSCI World Index fallen und wie China Teil des Schwellenländerindex werden. Die Konsequenzen wären nach Ansicht des Marktstrategen erheblich. "Ein beträchtlicher Teil des in Hongkong investierten Kapital dürfte zwangsläufig abgezogen werden", so Innes. Der japanische Leitindex Nikkei-225 schloss 0,18 Prozent tiefer bei 21 877,89 Punkten. Der CSI 300 mit den 300 wichtigsten Aktien der chinesischen Festlandbörsen legte dagegen im späten Handel um 0,15 Prozent auf 3862,29 Punkte zu. Der Hang Seng gab zuletzt um 0,67 Prozent auf 22 978,53 Punkte nach./mf/stk