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Heute 24.09.2020 18:45:41 Quelle: dpa
ROUNDUP 2/EU als 'Vorreiter': Kommission spannt großes Finanzpaket
(neu: Scholz) BRÜSSEL (dpa-AFX) - Mit einem umfassenden Plan zum Finanzplatz Europa will die EU-Kommission den Kontinent fit fürs digitale Zeitalter machen. "Das heutige Paket wird Europas Wettbewerbsfähigkeit und Innovation im Finanzsektor stärken und den Weg bereiten, damit Europa weltweit Vorreiter ist", erklärte die Brüsseler Behörde am Donnerstag. Bundesfinanzminister Olaf Scholz begrüßte die Vorschläge der Kommission und will schon am 6. Oktober mit seinen EU-Kollegen darüber beraten. "Das sind wichtige Vorschläge, um Europas Finanzsektor richtig stark zu machen", erklärte der SPD-Politiker. Dazu gehören neue Regeln für Digitalwährungen in der EU wie Bitcoin oder das Facebook-Projekt Libra. Dazu gehört auch, die Kapitalmarktunion voranzutreiben und die Finanzunternehmen gegen Risiken etwa durch einen "No Deal" mit Großbritannien abzusichern. "Die Zukunft der Finanzwelt ist digital", sagte der zuständige EU-Kommissar Valdis Dombrovskis. SEKUNDENSCHNELLES BEZAHLEN: Das soll in der ganzen EU Standard werden - ob bei Online-Einkäufen oder im Laden. Schnellüberweisungen - sogenannte Instant Payments - soll es bis Ende 2021 überall geben. Auch Überweisungen in Länder außerhalb der EU sollen einfacher und billiger werden. Elektronische Bezahllösungen von der EC- oder Kreditkarte über Handy-Apps bis zur Smartwatch haben mit der Corona-Krise nochmals Schub bekommen. Die EU-Kommission beklagt jedoch eine Zerstückelung des europäischen Marktes. Mit Ausnahme von Kreditkarten globaler Anbieter und Lösungen großer Technologiekonzerne gebe es keine digitale Bezahllösung, die in ganz Europa in Läden und Online genutzt werden könne. In ihrer Strategie nennt die EU-Kommission drei Ansatzpunkte für Verbesserungen: einheitliche Regeln, günstige Lösungen für den Endverbraucher und eine bessere Infrastruktur. KAPITALMARKT: "Wir haben 27 nationale Kapitalmärkte, die nicht voll entwickelt und integriert sind", klagte der Vizekommissionspräsident. Ziel ist, diese nationalen Märkte einander anzupassen. Das soll die Finanzierung in der EU ankurbeln und Chancen für große Unternehmen wie für Start-ups bieten. Die Europäer müssten sicher in ihre Zukunft investieren können, betonte Dombrovskis. Dazu setzt die Kommission auf ein Paket von 16 Initiativen. So sollen große Investoren unterstützt werden, Geld in europäischen Unternehmen anzulegen. Investoren sollen zudem leichter an Informationen kommen können. Gute und günstige Finanzprodukte sollen europaweit zu bekommen sein. Wirecard: Der SPD-Europaparlamentarier Joachim Schuster lobte besonders die Ankündigung, nach dem Wirecard-Skandal Lücken in der Finanzaufsicht zu schließen. Starke Aufsichts- und Durchsetzungsmechanismen seien nötig sind, "um solche Formen der Finanzkriminalität effizient zu bekämpfen", sagte Schuster. "Hierzu kann die EU-Kommission noch deutlich nachlegen." Dombrovskis räumte ein, dass bestehende Regeln nicht korrekt angewendet worden seien. Er betonte aber, das Grundproblem sei gewesen, dass der mittlerweile insolvente Zahlungsdienstleister "keine korrekten, ehrlichen Informationen an seine Aktionäre weitergab". BREXIT: Der CSU-Europaparlamentarier Markus Ferber warnte mit Blick auf einen drohenden Austritt Großbritanniens ohne Handelsvertrag mit der EU, für die Gemeinschaft drohe der wichtigste Kapitalmarkt in Europa wegzubrechen - London. "Wir dürfen bei der Unternehmensfinanzierung nicht vollkommen von Drittstaaten abhängen. Es geht hier auch um die strategische Frage der Autonomie der Europäischen Union", sagte Ferber. Dombrovskis schlug in dieselbe Kerbe. Der Brexit habe die Kapitalmarktunion viel dringlicher gemacht. "Wir müssen versuchen, andere Quellen der Finanzierung zu finden", sagte er. KRYPTO-WÄHRUNGEN: Hier befindet sich die Kommission auf einem schmalen Grat. Einerseits geht es darum, in einem Zukunftsmarkt nicht den Anschluss zu verlieren. Vor allem Start-ups fürchten hohe Auflagen, die Innovationen hemmen könnten. Anderseits pochen Verbraucherschützer darauf, Gefahren für Privatanleger, aber auch Missbrauch durch Kriminelle oder Terroristen zu minimieren. Dombrovskis fasste das so zusammen: "Wir sollten den digitalen Transformationsprozess aktiv gestalten und gleichzeitig potenzielle Risiken minimieren." Mit dem Kommissionspaket würden Verbraucher mehr Auswahl und Möglichkeiten bei finanziellen Diensten und modernen Zahlungsmethoden erhalten. Gleichzeitig würden Verbraucherschutz und finanzielle Stabilität gestärkt. Die Erwartungshaltung ist groß: "Die EU harmonisiert den bestehenden Regulierungs-Flickenteppich bei Kryptowerten und kann damit eine weltweite Vorreiterrolle einnehmen", sagte Patrick Hansen, Blockchain-Experte des Digitalverbands Bitkom. LIBRA: Das maßgeblich von Facebook getragene Digitalwährungsprojekt gehört zu den Vorhaben, die die Kommission stärker regulieren will. Das Projekt habe großes Potenzial doch müssten die Finanzstabilität sichergestellt werden sowie Absicherungen etwa gegen Geldwäsche und Betrug, betonte Dombrovskis. Dafür gab es Lob von CSU-Mann Ferber: "Es ist angemessen, dass Produkte wie Libra, die ein besonderes Risiko für die Finanzstabilität darstellen, auch besonders streng reguliert werden." Unter anderem Bundesfinanzminister Olaf Scholz (SPD) und sein französischer Kollege Bruno Le Maire hatten strenge Regeln verlangt für Libra, das vom Netzwerk Facebook für Geschäfte im Internet angekündigt ist. Die Idee ist, dass Libra mit etablierten Währungen wie Euro oder Dollar gekauft werden kann./bvi/vsr/chd/DP/nas
Heute 24.09.2020 18:32:48 Quelle: dpa
ROUNDUP/Aktien Europa Schluss: Sorgen um steigende Covid-19-Fälle belasten
PARIS/LONDON (dpa-AFX) - Die steigende Zahl von Corona-Neuinfektionen hat Europas wichtigste Aktienmärkte am Donnerstag nach unten befördert. Die steigende Infektionsrate könnte die wirtschaftliche Erholung im Währungsraum gefährden. Die gestrige Erholung der Märkte habe sich als recht kurzlebig erwiesen, kommentierte Analyst Milan Cutcovic vom Broker AxiCorp. Hierzulande fielen die Verluste in Reaktion auf pessimistische Aussagen von Vertretern der US-Notenbank Fed immerhin nicht so heftig aus wie in New York. Der EuroStoxx 50 schloss mit einem Minus von 0,64 Prozent bei 3159,64 Punkten. Für den französischen Cac 40 ging es um 0,83 Prozent auf 4762,62 Punkte bergab. Der britische FTSE 100 sank um 1,30 Prozent auf 5822,78 Punkte. Airbus-Titel verloren als EuroStoxx-Schlusslicht 3,5 Prozent, nachdem die Nachrichtenagentur Bloomberg unter Berufung auf Insider berichtet hatte, dass die US-Fluggesellschaft Delta Air Lines mit dem Flugzeugbauer über eine Verschiebung der Auslieferung von mindestens 40 Maschinen spreche. Für Suez-Aktien ging es um 4,5 Prozent nach unten. Im Tauziehen um die Übernahme des französischen Abfallentsorgers will Konkurrent Veolia Environment trotz Widerständen nicht aufgeben. Veolia-Chef Antoine Frerot betonte in einem Interview, Veolia wolle auch weiterhin den Engie-Anteil am Konkurrenten Suez erwerben. Man halte sich allerdings alle Optionen offen. Die Aktien von Veolia verbilligten sich um 2,3 Prozent. Für Engie ging es um 1,9 Prozent nach unten. In London sackten die Anteilsscheine von Cineworld um rund 13 Prozent ab. Der Kinobetreiber musste im abgelaufenen Geschäftsjahr wegen der Corona-Pandemie einen heftigen Umsatzrückgang verkraften. Zudem belastete ein sehr vorsichtiger Ausblick. Adyen-Papiere gewannen 0,4 Prozent, nachdem bekannt geworden war, dass Technologievorstand und Mitbegründer Arnout Schuijff den niederländischen Zahlungsabwickler zum Jahreswechsel verlassen will. Die Aktien von Pets at Home sprangen nach Zahlen um knapp 28 Prozent hoch. Der Einzelhändler für Heimtierbedarf schnitt im abgelaufenen Quartal gut ab und liegt mit seinem Jahresziel für den Vorsteuergewinn nun über der Konsensschätzung./edh/fba
Heute 24.09.2020 18:29:57 Quelle: dpa
DGAP-Stimmrechte: CompuGroup Medical SE & Co. KGaA (deutsch)
CompuGroup Medical SE & Co. KGaA: Veröffentlichung gemäß § 40 Abs. 1 WpHG mit dem Ziel der europaweiten Verbreitung ^ DGAP Stimmrechtsmitteilung: CompuGroup Medical SE & Co. KGaA CompuGroup Medical SE & Co. KGaA: Veröffentlichung gemäß § 40 Abs. 1 WpHG mit dem Ziel der europaweiten Verbreitung 24.09.2020 / 18:29 Veröffentlichung einer Stimmrechtsmitteilung übermittelt durch DGAP - ein Service der EQS Group AG. Für den Inhalt der Mitteilung ist der Emittent / Herausgeber verantwortlich. --------------------------------------------------------------------------- Stimmrechtsmitteilung 1. Angaben zum Emittenten Name: CompuGroup Medical SE & Co. KGaA Straße, Hausnr.: Maria Trost 21 PLZ: 56070 Ort: Koblenz Deutschland Legal Entity Identifier (LEI): 529900CUXZGOCJZR7O57 2. Grund der Mitteilung X Erwerb bzw. Veräußerung von Aktien mit Stimmrechten Erwerb bzw. Veräußerung von Instrumenten Änderung der Gesamtzahl der Stimmrechte Sonstiger Grund: 3. Angaben zum Mitteilungspflichtigen Juristische Person: Allianz Global Investors GmbH Registrierter Sitz, Staat: Frankfurt/Main, Deutschland 4. Namen der Aktionäre mit 3% oder mehr Stimmrechten, wenn abweichend von 3. 5. Datum der Schwellenberührung: 23.09.2020 6. Gesamtstimmrechtsanteile Anteil Anteil Summe Anteile Gesamtzahl der Stimmrechte Instrumente (Summe 7.a. + Stimmrechte nach (Summe 7.a.) (Summe 7.b.1.+ 7.b.) § 41 WpHG 7.b.2.) neu 3,02 % 0,00 % 3,02 % 53734576 letzte 2,99 % 0,00 % 2,99 % / Mittei- lung 7. Einzelheiten zu den Stimmrechtsbeständen a. Stimmrechte (§§ 33, 34 WpHG) ISIN absolut in % direkt zugerechnet direkt zugerechnet (§ 33 WpHG) (§ 34 WpHG) (§ 33 WpHG) (§ 34 WpHG) DE000A288904 0 1623074 0,00 % 3,02 % Summe 1623074 3,02 % b.1. Instrumente i.S.d. § 38 Abs. 1 Nr. 1 WpHG Art des Fälligkeit / Ausübungszeitraum Stimmrechte Stimmrech- Instruments Verfall / Laufzeit absolut te in % 0 0,00 % Summe 0 0,00 % b.2. Instrumente i.S.d. § 38 Abs. 1 Nr. 2 WpHG Art des Fällig- Ausübungs- Barausgleich oder Stimm- Stimm- Instru- keit / zeitraum / physische rechte rechte ments Verfall Laufzeit Abwicklung absolut in % 0 0,00 % Summe 0 0,00 % 8. Informationen in Bezug auf den Mitteilungspflichtigen Mitteilungspflichtiger (3.) wird weder beherrscht noch beherrscht Mitteilungspflichtiger andere Unternehmen, die Stimmrechte des Emittenten (1.) halten oder denen Stimmrechte des Emittenten zugerechnet werden. X Vollständige Kette der Tochterunternehmen, beginnend mit der obersten beherrschenden Person oder dem obersten beherrschenden Unternehmen: Unternehmen Stimmrechte in %, Instrumente in %, Summe in %, wenn 3% oder höher wenn 5% oder höher wenn 5% oder höher Allianz SE % % % Allianz Asset % % % Management GmbH Allianz Global 3,02 % % % Investors GmbH 9. Bei Vollmacht gemäß § 34 Abs. 3 WpHG (nur möglich bei einer Zurechnung nach § 34 Abs. 1 Satz 1 Nr. 6 WpHG) Datum der Hauptversammlung: Gesamtstimmrechtsanteile (6.) nach der Hauptversammlung: Anteil Stimmrechte Anteil Instrumente Summe Anteile % % % 10. Sonstige Informationen: Datum 24.09.2020 --------------------------------------------------------------------------- 24.09.2020 Die DGAP Distributionsservices umfassen gesetzliche Meldepflichten, Corporate News/Finanznachrichten und Pressemitteilungen. Medienarchiv unter http://www.dgap.de --------------------------------------------------------------------------- Sprache: Deutsch Unternehmen: CompuGroup Medical SE & Co. KGaA Maria Trost 21 56070 Koblenz Deutschland Internet: www.cgm.com Ende der Mitteilung DGAP News-Service --------------------------------------------------------------------------- 1136479 24.09.2020 °
Heute 24.09.2020 18:27:25 Quelle: dpa
ROUNDUP: Rocket-Internet-Aktionäre stimmen Börsenrückzug zu
(Tippfehler zweiter Absatz, letzter Satz: Donnerstag) BERLIN (dpa-AFX) - Der Start-up-Investor Rocket Internet darf von der Börse gehen. Auf der außerordentlichen Hauptversammlung am Dienstag hat eine Mehrheit von 81 Prozent des Aktienkapitals für den Schritt gestimmt, teilte der frühere MDax-Konzern mit. Der Konzern plant, den Aktionären ihre Anteilsscheine zu je 18,57 Euro direkt abzukaufen. Die Aktie zeigte sich wenig bewegt, sie notiert seit Wochen um den Preis, zu dem Rocket die Papiere zurückkaufen will. Die Aktionäre billigten auch eine Ermächtigung für ein Aktienrückkaufprogramm von bis zu 10 Prozent des Grundkapitals auf dem Aktionärstreffen, das Rocket online abhielt. Im Anschluss an die Hauptversammlung kündigte Rocket Internet an, diesen Beschluss anzuwenden und 8,84 Prozent für bis zu 18,57 je Aktie über die Börse zurückkaufen zu wollen. Dadurch solle den Aktionären die Möglichkeit eröffnet werden, ihre Aktien auch bereits vor Vollzug des Delisting-Rückerwerbsangebot an die Gesellschaft zu veräußern, hieß es. Das Programm soll noch am Donnerstag starten und spätestens am 15. November enden. Rocket hatte Anfang September angekündigt, man wolle sich nach gut sechs Jahren von der Börse zurückziehen. Der Kapitalmarkt habe als Finanzierungsmöglichkeit für das Unternehmen an Bedeutung verloren. Rund die Hälfte an Rocket Internet halten die Samwer-Brüder, größtenteils über das Vehikel Global Founders GmbH. Diese Aktien sollen nicht angedient werden. Der Konzern hält mit 1,9 Milliarden Euro genug Bargeld, um den Rückkauf der übrigen eigenen Papiere zu stemmen. Rocket Internet gründet oder investiert in Internet- und Technologieunternehmen. Viele seiner aktuellen und früheren Beteiligungen sind mittlerweile an der Börse notiert, wie der Kochboxenversender Hellofresh und der Essenslieferdienst Delivery Hero./fba/nas