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Heute 11.07.2020 16:35:10 Quelle: dpa
ROUNDUP/Union verteidigt Zuschauer-Plan: 'Menschen flehen uns jeden Tag an'
BERLIN (dpa-AFX) - Fußball-Bundesligist 1. FC Union hat seinen aufsehenerregenden Plan mit Coronatests für alle Zuschauer und einem Saisonstart im komplett gefüllten Stadion verteidigt. Die Berliner wollen in der Diskussion um die mögliche Rückkehr von Fans eine Vorreiterrolle einnehmen. "Menschen flehen uns jeden Tag an, dafür zu sorgen, dass sie zurückkommen können. Damit wollen wir uns befassen", sagte Unions Geschäftsführer Kommunikation, Christian Arbeit, bei RBB24 (Samstag). "Das ist der Hintergrund unserer Gedanken. Daher ist das sicherlich auch ein Beitrag zu der jetzt laufenden Debatte, wie wir mit dieser Pandemie umgehen." Unabhängig vom Berliner Weg erhofft sich auch DFB-Präsident Fritz Keller flächendeckende Coronatests, um somit die Rückkehr der Fans in die Arenen abzusichern. "Mein Traum wäre es, über Testungen irgendwann auch wieder ein volles Stadion zu kriegen. Das wäre nicht nur für den Sport, sondern für den Kulturbetrieb und die Wirtschaft wichtig", sagte der 63 Jahre alte Chef des Deutschen Fußball-Bundes dem SWR. Mit seinem in Deutschland bislang einmaligen Vorhaben hatte Union für mächtig Wirbel gesorgt. Der Club will spätestens ab dem ersten Spieltag der kommenden Saison wieder eine "Vollauslastung" des Stadions An der Alten Försterei erreichen. Wenn die Rahmenbedingungen konkretisiert seien, soll das Konzept dem zuständigen Gesundheitsamt und dem Land Berlin sowie dann auch öffentlich vorgestellt werden. Die Unioner sehen keinen anderen Weg, um wieder für volle Stadion zu sorgen. "Abstand zu halten bei einem Fußballspiel, so emotional wie das ist. Wer soll das kontrollieren?", sagte Pressesprecher Arbeit und setzt auf Vertrauen. "Wir werden sehr klar erläutern, wie wir uns das vorstellen. Natürlich werden wir alles mit dem Gesundheitsamt und mit dem Berliner Senat diskutieren. Es geht hier ja nicht um einen Alleingang, sondern darum einen Weg zu finden, der sehr viel Sicherheit gewährleistet." So sieht es auch der DFB-Boss. "Wir müssen da wirklich auf die Wissenschaftler hören", sagte Keller in dem am Samstag ausgestrahlten Interview. Es müsse kontrolliert werden, ob auch mehr Zuschauer als unter Bedingungen mit 1,50 Metern Abstand und jeweils einer freien Reihe möglich seien, da man beim Fußball im Freien sei. "Lasst uns das bitte objektiv angehen, aber mit größtmöglicher Sicherheit für die Gesunderhaltung." Die Köpenicker wollen ihr Konzept mit umfassenden Tests auf das Coronavirus für alle Stadionbesucher umsetzen. "Wir wissen, dass es grundsätzlich auch technisch und organisatorisch möglich sein wird, 22 000 Menschen in einem kurzen Zeitraum zu testen. Wäre das ausgeschlossen, hätten wir diesen Vorschlag nicht unterbreitet", betonte Arbeit, der zugleich auch Stadionsprecher ist. Der Club wolle die Pläne so schnell wie möglich konkretisieren. Je nach Anbieter muss man in Deutschland pro Test mit Kosten von mehr als 100 oder sogar 200 Euro rechnen. Die Krankenkassen zahlen auf jeden Fall bei Menschen, deren Symptome auf eine Infektion hindeuten. Unter bestimmten Umständen aber auch dann, wenn man keine Symptome hat, die Corona-Warnapp aber anzeigt, dass ein Risiko bestehen könnte. Wegen der Coronavirus-Krise war die Saison im deutschen Profifußball ohne Fans in den Arenen beendet worden. Derzeit arbeiten Vereine und Verbände an Hygiene- und Sicherheitskonzepten, um die Rückkehr von Zuschauern zu ermöglichen. Entscheidend für eine (Teil-) Zulassung seien die lokalen Konzepte der Clubs, welche von den zuständigen Gesundheitsbehörden vor Ort freigegeben werden müssten, hatte die Deutsche Fußball Liga am Freitag über die Vorgaben des Bundesministeriums für Gesundheit mitgeteilt./fk/DP/zb
Heute 11.07.2020 16:35:04 Quelle: dpa
ROUNDUP: 'Walt Disney World'-Freizeitpark trotz Corona-Krise wieder geöffnet
ORLANDO (dpa-AFX) - Trotz steigender Coronavirus-Fallzahlen im US-Bundesstaat Florida hat der Freizeitpark "Walt Disney World" seine Türen wieder für Besucher geöffnet. "Der Magic Kingdom-Park und der Disney's Animal Kingdom-Park sind jetzt geöffnet", hieß es am Samstag auf der Webseite des Freizeitparks nahe der Stadt Orlando. Am Eingang werde die Körpertemperatur gemessen und Abstands- und Hygieneregeln müssten eingehalten werden, hieß es weiter. "Es wird anders sein als beim letzten Mal, als du uns besucht hast. Aber gemeinsam können wir neue Wege finden, magische Momente zu schaffen - und kostbare Erinnerungen." Normalerweise kommen fast 60 Millionen Menschen jedes Jahr in den Freizeitpark in Florida, der wegen der Coronavirus-Pandemie seit März geschlossen war. Ein ebenfalls vom US-Unterhaltungsriesen Walt Disney betriebener Vergnügungspark im US-Westküstenstaat Kalifornien blieb zunächst weiter geschlossen, nur ein angeschlossenes Einkaufszentrum öffnete in der vergangenen Woche. Eine zunächst für den 17. Juli angekündigte Wiedereröffnung des Vergnügungsparks musste pandemiebedingt wieder abgesagt werden. Für den Entertainment-Giganten ist das Geschäft mit Vergnügungsparks, Ferienresorts und Kreuzfahrten eine der wichtigsten Erlösquellen. Die Schließungen aufgrund der Corona-Pandemie im März haben bereits Kosten in Milliardenhöhe verursacht. Die Zahl der Neuinfektionen in der Corona-Pandemie stieg in den USA unterdessen auf einen Rekordwert: Nach Angaben der Johns-Hopkins-Universität (JHU) vom Samstag lag die Zahl der am Vortag registrierten Neuansteckungen bei 66 627. Ein großer Teil der Neuinfektionen wird derzeit aus den südlichen und westlichen Bundesstaaten gemeldet - darunter Florida und Kalifornien. Alleine am Freitag hatten die Gesundheitsbehörden in Florida mehr als 11 000 neue Infektionen und 93 Tote gemeldet. Andrew Cuomo, Gouverneur des einst stark betroffenen Bundesstaats New York, wo die Fallzahlen derzeit wieder sinken, kündigte an, Florida mit Zusendungen des Medikaments Remdesivir unterstützen zu wollen. Seit Beginn der Pandemie haben die Forscher der JHU in den USA insgesamt fast 3,2 Millionen Infektionen mit dem Coronavirus verzeichnet. Mehr als 134 000 Menschen starben demnach infolge einer Covid-19-Erkrankung. In Asien haben mehrere Disney-Parks bereits wieder geöffnet. Disneyland Paris soll nach einer coronabedingten Schließung ab dem 15. Juli wieder schrittweise geöffnet werden. In Deutschland sind unter anderem der Europa-Park in Baden-Württemberg und das Phantasialand in Nordrhein-Westfalen wieder geöffnet - mit Abstands- und Hygieneregeln./crm/cah/DP/zb
Heute 11.07.2020 16:35:01 Quelle: dpa
ROUNDUP: Tesla plant zunächst mit bis zu 10 500 Beschäftigten für neue Fabrik
BERLIN (dpa-AFX) - Der US-Elektroautobauer Tesla rechnet für seine geplante erste Fabrik in Europa nahe Berlin vorerst mit bis zu 10 500 Mitarbeitern im Schichtbetrieb. In einer Schicht sollen nach Informationen aus Branchenkreisen zwischen 3000 und 3500 Beschäftigte arbeiten, vorgesehen ist ein Drei-Schicht-Betrieb pro Tag. Derzeit sucht das Unternehmen noch Fachkräfte. Im Antrag von Tesla für die umweltrechtliche Genehmigung werden unterschiedliche Angaben zur Mitarbeiterzahl pro Schicht gemacht. Dort ist auch von bis zu 12 000 direkten Arbeitsplätzen die Rede, darunter etliche Ausbildungsplätze. In Grünheide bei Berlin sollen ab Juli nächsten Jahres maximal 500 000 Fahrzeuge pro Jahr vom Band rollen - dabei soll nach den Plänen des Autobauers so schnell wie möglich das Maximum erreicht werden. Die komplette umweltrechtliche Genehmigung für den Bau steht noch aus. Tesla hat auf eigenes Risiko einen Teil der Fläche gerodet und bereitet den Bau vor. Kritiker befürchten mit der Fabrik negative Folgen für die Umwelt. Bisher gingen 373 Einwände ein. Bis 3. September können Bürger noch neue Einwände gegen Änderungen des Antrags auf Genehmigung erheben. Der Sprecher der Bürgerinitiative "Gegen Gigafactory Grünheide", Frank Gersdorf, kritisierte: "Das ganze Projekt hat einen falschen Standort: Wasserschutzgebiet, Trinkwasserschutzgebiet, Landschaftsschutzgebiet - inmitten einer bisher intakten Natur."/vr/DP/zb
Heute 11.07.2020 16:30:21 Quelle: dpa
Twitter sperrt Konten von rechtsextremen Identitären
BERLIN (dpa-AFX) - Der US-Kurznachrichtendienst Twitter hat Konten der rechtsextremen Identitären Bewegung gesperrt, weil darauf gegen die Regeln zu Terrorismus oder gewalttätigem Extremismus verstoßen worden sein soll. Seit Freitag sind unter anderem die Profile des deutschen Ablegers der Identitären Bewegung (IB) und der Account des prominenten österreichischen Aktivisten Martin Sellner nicht mehr zugänglich. Betroffen waren nach Angaben der Gruppe auch Twitter-Konten in Frankreich, Italien, Dänemark und Großbritannien. "Twitter sperrt Accounts, die gegen die Twitter Regeln verstoßen", prangt seither auf den Profilen. Ein Sprecher des Dienstes bestätigte der Deutschen Presse-Agentur am Samstag die Sperrung. Als Grund nannte er eine Twitter-Richtlinie, nach der die Androhung oder Förderung von Terrorismus oder gewalttätigem Extremismus auf der Plattform nicht geduldet wird. Diesen Regeln zufolge wird ein Account bei Verstoß "dauerhaft gesperrt", ein Einspruch der Betroffenen ist allerdings möglich. Der Identitären Bewegung Deutschland waren zuletzt rund 30 000 Twitter-Nutzer gefolgt, Sellner knapp 40 000. Die IB spricht sich gegen multikulturelle Gesellschaften aus und verbreitet rechtsextreme Verschwörungsmythen. In Deutschland wird die Gruppe vom Verfassungsschutz beobachtet. Rund 600 Mitglieder zählen hierzulande zur IB. Facebook und Instagram haben die Gruppierung schon lange von ihren Plattformen verbannt. Auf Youtube sind Profile der Identitären allerdings weiterhin erreichbar./sfi/DP/zb