2,5 Jahres 3,50% p.a. Festzins Express-Schuldverschreibung bezogen auf AXA S.A.

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Nachrichten und Analysen

15.03.2020 Quelle: dpa
VIRUS: Versicherung schützt Unternehmen nicht gegen Corona-Schäden
MÜNCHEN (dpa-AFX) - Nur sehr wenige Unternehmen können in der Coronavirus-Krise auf Ausgleichszahlungen von ihrer Versicherung hoffen. Denn Schutz gegen epidemiebedingte Umsatzausfälle oder Verluste sind in aller Regel nicht Bestandteil von Standardversicherungsverträgen, wie es in der Branche heißt. Das gilt für stillstehende Industrieproduktion ebenso wie für abgesagte Großveranstaltungen. Dies ist der Hauptgrund, warum nun der Staat als Helfer für in Not geratene Firmen einspringt. "Versicherungen decken Pandemien im Normalfall nicht ab", heißt es in einer Mitteilung des Gesamtverbands der deutschen Versicherungswirtschaft. Besonders hart getroffen sind derzeit Hotels, Gaststätten, Kinos ebenso wie kleine Unternehmen und Selbstständige, die als Dienstleister für große Branchen arbeiten - beispielsweise Personaltrainer oder Projektmanager. Zur Zeit fehlen die Gäste und Aufträge - und gegen beides gibt es keine Versicherung. Sowohl Fabriken als auch Großveranstaltungen sind zwar grundsätzlich versichert - aber nicht, wenn ein Virus den Stillstand oder die Absage einer Veranstaltung verursacht. "Stillstehende Fabriken und andere Betriebs- und Lieferkettenunterbrechungen aufgrund des Covid-19-Ausbruchs werden über klassische Sachversicherungspolicen nicht gedeckt, da kein Sachschaden als Auslöser vorliegt", heißt es bei AGCS, dem Industrieversicherer der Allianz. Bei ausfallenden Veranstaltungen sind laut AGCS in vielen Policen Absagen wegen übertragbarer Krankheiten, Seuchen oder Epidemien sogar explizit ausgeschlossen. Das Unternehmen nimmt wie andere Versicherer auch nicht Stellung zu einzelnen Verträgen mit der eigenen Kundschaft, sondern nur zur branchenüblichen Vertragsgestaltung. Die AGCS veröffentlicht alljährlich ein Risikobarometer, in dem Fachleute in mehreren Dutzend Ländern nach ihrer Einschätzung zu den größten Gefahren für Unternehmen befragt werden. Pandemien rangierten in der letzten Ausgabe nur auf Platz 17./cho/DP/zb
09.03.2020 Quelle: dpa
ROUNDUP: Qualitätsunterschiede bei jährlicher Info über Lebensversicherungen
FRANKFURT (dpa-AFX) - Wie hoch fällt das Zusatzplus im Alter durch die Lebensversicherung aus? Zwar sind die jährlichen Kunden-Informationen einer Auswertung zufolge besser geworden, sie reichen aber nicht immer aus für eine umfassende Bewertung. Alle Lebensversicherer haben demnach ihre Schreiben überarbeitet und die seit Juli 2018 geltenden Vorschriften weitgehend umgesetzt. Doch "die neuen Vorschriften haben nicht zu einem einheitlichen Standard geführt, weil die Angabe weiterer wichtiger Informationen und deren Darstellung weiter im Ermessen der Versicherer liegen", erläuterte Henning Kühl, Chef-Versicherungsmathematiker von Policen Direkt. "Genau wie es Versicherer gibt, die die neue Verordnung für eine Qualitätsoffensive genutzt haben, gibt es auch Versicherer, die nur die Informationen mitteilen, zu denen sie nach eigener Auffassung verpflichtet sind", sagte Kühl. Policen Direkt kauft bestehende Verträge von Versicherten und führt sie weiter. Verbraucherschützer sehen Fortschritte. "Wir merken in der allgemeinen Beratung, dass sich die Angaben deutlich verbessert haben", sagte Kerstin Hußmann-Funk von der Verbraucherzentrale Hamburg. Die Übersichtlichkeit variiere allerdings von Anbieter zu Anbieter. Verpflichtend sind Angaben über die Leistung im Todesfall sowie die Summe, die nach unveränderter Fortführung des Vertrages bei dessen Ablauf gezahlt wird. Genannt werden muss auch der Betrag, den Versicherte bei Verzicht auf Zahlung weiterer Beiträge erhalten würden, sowie der aktuelle Rückkaufswert des Vertrages. Policen Direkt wertete die Schreiben - im Fachjargon Standmitteilung genannt - von 78 Lebensversicherern aus. Das Unternehmen hat rund 12 000 übernommene Policen im Bestand. Untersucht wurden die Standmitteilungen klassischer kapitalbildender Lebensversicherungen. Die jährliche Info ist wichtig, damit Sparer abschätzen können, was sie im Alter rausbekommen. Insgesamt erfüllten 66 der 78 Assekuranzen den Angaben zufolge die gesetzlichen Mindestanforderungen vollständig. Darüber hinaus setzten 34 Assekuranzen sämtliche Info-Anforderungen der Finanzaufsicht Bafin zu den Bewertungsreserven um. Bewertungsreserven sind eine Komponente der Gesamtverzinsung - neben Garantiezins, Überschussbeteiligung und Schlussüberschuss. Zwar haben der Auswertung zufolge alle Gesellschaften ihre Standmitteilungen überarbeitet. "Gerade aber Kunden mit älteren Verträgen profitieren oft deutlich weniger von der Überarbeitung oder warten in Einzelfällen sogar noch auf die Umsetzung", berichtete Kühl. Vor allem bei älteren Policen verzichteten Gesellschaften darauf, die Garantiezinsen und die bis dato erreichten Überschüsse aufgeschlüsselt mitzuteilen. Generell verbessert habe sich die Darstellung unter anderem des Rückkaufswertes. Manche Unternehmen punkteten mit zusätzlichen Infos, beispielsweise über die im Vertrag enthaltenden laufenden Kosten. Je jünger die Police sei, desto mehr zusätzliche Informationen gebe es in der Regel./mar/DP/zb
09.03.2020 Quelle: dpa
Studie: Infos über Lebensversicherungen nicht immer ausreichend
FRANKFURT (dpa-AFX) - Die jährlichen Infos über den Stand von Lebensversicherungen haben sich einer Auswertung zufolge verbessert, sind aber nicht immer ausreichend für Kunden. Zwar haben alle Lebensversicherer ihre Kunden-Schreiben mittlerweile überarbeitet und die seit Juli 2018 geltenden Vorschriften weitgehend umgesetzt, wie Policen Direkt berichtete. Doch für viele Verbraucher reiche das nicht für eine umfassende Bewertung. Die Info ist wichtig, damit Sparer abschätzen können, was sie im Alter rausbekommen. "Die neuen Vorschriften haben nicht zu einem einheitlichen Standard geführt, weil die Angabe weiterer wichtiger Informationen und deren Darstellung weiter im Ermessen der Versicherer liegen", erläuterte Henning Kühl, Chef-Versicherungsmathematiker von Policen Direkt. Das Unternehmen kauft bestehende Verträge von Versicherten und führt sie weiter. Rund 12 000 Policen hat die Firma im Bestand, für die die Info-Schreiben ausgewertet wurden. Insgesamt erfüllten demnach 66 der 78 untersuchten Assekuranzen die gesetzlichen Mindestanforderungen vollständig. Auch nach Einschätzung von Verbraucherschützern gibt es Fortschritte. "Wir merken in der allgemeinen Beratung, dass sich die Angaben deutlich verbessert haben", sagte Kerstin Hußmann-Funk von der Verbraucherzentrale Hamburg. Die Übersichtlichkeit variiere allerdings von Anbieter zu Anbieter. Verpflichtend sind Angaben über die Leistung im Todesfall sowie die Summe, die nach unveränderter Fortführung des Vertrages bei dessen Ablauf gezahlt wird. Genannt werden muss auch der Betrag, den Versicherte bei Verzicht auf Zahlung weiterer Beiträge erhalten würden, sowie der aktuelle Rückkaufswert des Vertrages./mar/DP/zb
06.03.2020 Quelle: dpa
WDH/VIRUS/ROUNDUP: Prämienerhöhung für Privatpatienten unwahrscheinlich
(Überflüssiger Halbsatz "müssen die Versicherer zudem seit 2011 Geld zurückstellen" im letzten Absatz, 3. Satz gestrichen.) FRANKFURT (dpa-AFX) - Kunden privater Krankenversicherungen müssen nach Einschätzung von Branchenexperten keine Prämienerhöhung allein wegen des Coronavirus befürchten. "Eine Beitragsanpassung zum 1. Januar 2021 ausschließlich aufgrund des Virus halte ich für unwahrscheinlich", sagte der Vorstandsvorsitzende der Deutschen Aktuarvereinigung (DAV), Guido Bader. "Die Leistungen in der PKV für Fälle der neuartigen Lungenkrankheit sind bislang noch vergleichbar mit denen einer stärkeren Grippewelle, erläuterte der Versicherungsmathematiker. Solche Entwicklungen seien bei den Prämien eingepreist und entsprechend mit Risikokapital unterlegt. Ob die Prämien in den privaten Krankenversicherungen (PKV) möglicherweise aus anderen Gründen steigen, sei abhängig vom jeweiligen Tarif und derzeit nicht abzusehen. Auch für Lebensversicherungen sieht Bader keine großen Risiken durch möglicherweise steigende Todesfälle wegen der Lungenkrankheit. "Diese Risiken können Lebensversicherer problemlos abdecken", sagte Bader, der auch Vorstandsmitglied bei der Stuttgarter Lebensversicherung ist. Bei Erkrankten bis zum Alter von 60 Jahren sei die Sterblichkeitsrate nach derzeitiger Datenlage relativ moderat. Gerade jüngere Menschen haben oft eine Lebensversicherung mit Todesfallschutz. Angehörigen erhalten im Falle des Todes Geld von der Versicherung. Ältere Menschen haben Bader zufolge dagegen vor allem private Rentenversicherungen oder eine betriebliche Altersvorsorge. Der Tod eines Versicherten mit einer derartigen Privatvorsorge belaste Versicherer nicht. Sorgen bereitet der Branche vor allem die Zinsentwicklung an den Kapitalmärkten infolge des neuartigen Coronavirus. "Die jüngste Zinssenkung der US-Notenbank und möglicherweise ähnliche Schritte der EZB tun uns in der Niedrigzinsphase zusätzlich weh", sagte Bader. "Der Anlagenotstand macht den Lebensversicherern wieder zunehmend zu schaffen." Dies belaste die Branche stärker als ein möglicher Anstieg von Todesfällen. In der nun schon seit Jahren anhaltenden Zinsflaute fällt es Lebensversicherern zunehmend schwer, die hohen Zusagen der Vergangenheit zu erwirtschaften. Die Folge: Die Verzinsung des Altersvorsorgeklassikers sinkt seit geraumer Zeit. Zugleich müssen die Versicherer seit 2011 Geld zurückstellen, um die hohen Versprechen der Altverträge abzusichern. Dieses Geld kann nicht an die Kunden ausgeschüttet werden./mar/DP/jha