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Nachrichten und Analysen

17.02.2020 Quelle: dpa
VIRUS/GESAMT-ROUNDUP 2: Risiken für Konjunktur und Autoindustrie
(neu: Aktualisiert mit Chemieindustrie im letzten Absatz.) FRANKFURT (dpa-AFX) - Die Sorge um die Weltwirtschaft wächst angesichts der Ausbreitung des neuartigen Coronavirus in China. Einer Studie zufolge könnte das Virus der globalen Autoindustrie empfindlich schaden. Die Deutsche Bundesbank sieht Risiken für die deutsche Konjunktur. Nach Einschätzung des Chefs des Instituts für Weltwirtschaft (IfW), Gabriel Felbermayr werden die Schäden "überproportional größer" mit jedem Tag, an dem die Produktionsanlagen in der zweitgrößten Volkswirtschaft der Welt stillstehen. Hersteller in Deutschland und anderen Ländern seien auf chinesische Vorleistungen angewiesen, die Vorräte reichten nicht ewig, sagte Felbermayr dem "Handelsblatt" (Montag). Ein vorübergehender Rückgang der gesamtwirtschaftlichen Nachfrage in China könnte den deutschen Export dämpfen, erläuterte die Deutsche Bundesbank im aktuellen Monatsbericht. China ist ein wichtiger Markt für Waren "Made in Germany". Zugleich werden dort zahlreiche Produkte hergestellt - auch für die Weiterverarbeitung in anderen Ländern. Durch die Sicherheitsvorkehrungen wegen des Virus könnten einige globale Wertschöpfungsketten beeinträchtigt werden, hieß es im Monatsbericht. "Lieferengpässe in einzelnen Branchen hierzulande wären die Folge", schrieben die Bundesbank-Experten. Aus Sicht des RWI - Leibniz-Institut für Wirtschaftsforschung hängen die wirtschaftlichen Auswirkungen der Epidemie davon ab, wie lange die Produktion in China behindert wird. "Nach unserer Schätzung könnte das Wirtschaftswachstum in China im ersten Quartal um etwa 2,5 Prozentpunkte gedämpft werden", sagte Konjunkturexperte Roland Döhrn der dpa. Im Vergleich zum Vorjahr läge es dann nur zwischen drei und vier Prozent statt wie erwartet bei sechs Prozent. "Diese Entwicklung wird sich auch in Deutschland bemerkbar machen, insbesondere durch geringere Exporte und eine stockende Lieferung von Vorprodukten durch chinesische Zulieferer", erläuterte Döhrn. Einer Studie zufolge könnte das Sars-CoV-2 genannte Virus der globalen Autoindustrie empfindlich schaden. Allein in der besonders betroffenen chinesischen Provinz Hubei würden an gut einem Dutzend Standorten fast zwei Millionen Autos pro Jahr gefertigt, heißt es in der Analyse der Beratungsgesellschaft BCG. Das seien etwa acht Prozent der Fahrzeugproduktion Chinas. Das neuartige Coronavirus habe schon viele Branchen in Mitleidenschaft gezogen, heißt es der Studie der Boston Consulting Group (BCG). "Aber die Autoindustrie sticht hervor als eine, die die Auswirkungen schnell und tief spürt angesichts der entscheidenden Rolle Chinas." So sei das Land der größte Absatzmarkt für Neuwagen und zugleich wichtiger Standort für Hersteller und Zulieferer. "Die Autoindustrie wird lokal und rund um den Globus betroffen sein", schreiben die Berater mit Blick auf gestörte Lieferketten. Für deutsche Hersteller wie Mercedes-Benz, Audi, BMW, Volkswagen und Porsche ist China der wichtigste Markt. Bei VW steht die Volksrepublik für gut 40 Prozent der Auslieferungen. Und bei der Umstellung auf Elektro-Autos sind die Konzerne auf Batteriezellen aus China angewiesen. Auch US-Hersteller sind von Fernost abhängig: GM verkaufe mehr Autos in China als in den USA, so BCG. Die neuartige Lungenkrankheit hat schon die deutschen Autokonzerne getroffen. So hatte BMW wegen des Coronavirus die chinesischen Neujahrsferien an seinem weltgrößten Standort in der Millionenstadt Shenyang verlängert. Volkswagen musste die Produktionsaufnahme wegen der Epidemie teils weiter verschieben. Die Fertigung in den Werken des Gemeinschaftsunternehmens mit Shanghai Automotive (SAIC) solle erst am 24. Februar statt an diesem Montag wieder aufgenommen werden, erklärte der Konzern. Grund seien Probleme in den Lieferketten und der Logistik sowie nur begrenzte Reisemöglichkeiten für Mitarbeiter. Die anderen Werke, die mit Hersteller First Automotive Works betrieben werden, hätten zum Teil die Produktion wieder aufgenommen oder dürften "in den kommenden Tagen" alle wieder laufen, hieß es. Die Chemieindustrie spürt bislang "kaum Auswirkungen" für die Branche in Deutschland. In China aber hätten deutsche Chemiefirmen schon die Produktion gedrosselt, so der Branchenverband VCI. Die Nachfrage in der Volksrepublik sei gesunken, und Wertschöpfungsketten seien beeinträchtigt. "Mit jedem weiteren Tag, den die Corona-Epidemie andauert, vergrößert sich das Risiko negativer Folgen für die globale Wirtschaft", warnte VCI-Hauptgeschäftsführer Wolfgang Große Entrup./mar/als/DP/men
17.02.2020 Quelle: dpa
VIRUS/GESAMT-ROUNDUP: Risiken für Konjunktur und Autoindustrie durch Coronavirus
FRANKFURT (dpa-AFX) - Die Sorge um die Weltwirtschaft wächst angesichts der Ausbreitung des neuartigen Coronavirus in China. Einer Studie zufolge könnte das Virus der globalen Autoindustrie empfindlich schaden. Die Deutsche Bundesbank sieht Risiken für die deutsche Konjunktur. Nach Einschätzung des Chefs des Instituts für Weltwirtschaft (IfW), Gabriel Felbermayr werden die Schäden "überproportional größer" mit jedem Tag, an dem die Produktionsanlagen in der zweitgrößten Volkswirtschaft der Welt stillstehen. Hersteller in Deutschland und anderen Ländern seien auf chinesische Vorleistungen angewiesen, die Vorräte reichten nicht ewig, sagte Felbermayr dem "Handelsblatt" (Montag). Ein vorübergehender Rückgang der gesamtwirtschaftlichen Nachfrage in China könnte den deutschen Export dämpfen, erläuterte die Deutsche Bundesbank im aktuellen Monatsbericht. China ist ein wichtiger Markt für Waren "Made in Germany". Zugleich werden dort zahlreiche Produkte hergestellt - auch für die Weiterverarbeitung in anderen Ländern. Durch die Sicherheitsvorkehrungen wegen des Virus könnten einige globale Wertschöpfungsketten beeinträchtigt werden, hieß es im Monatsbericht. "Lieferengpässe in einzelnen Branchen hierzulande wären die Folge", schrieben die Bundesbank-Experten. Aus Sicht des RWI - Leibniz-Institut für Wirtschaftsforschung hängen die wirtschaftlichen Auswirkungen der Epidemie davon ab, wie lange die Produktion in China behindert wird. "Nach unserer Schätzung könnte das Wirtschaftswachstum in China im ersten Quartal um etwa 2,5 Prozentpunkte gedämpft werden", sagte Konjunkturexperte Roland Döhrn der dpa. Im Vergleich zum Vorjahr läge es dann nur zwischen drei und vier Prozent statt wie erwartet bei sechs Prozent. "Diese Entwicklung wird sich auch in Deutschland bemerkbar machen, insbesondere durch geringere Exporte und eine stockende Lieferung von Vorprodukten durch chinesische Zulieferer", erläuterte Döhrn. Einer Studie zufolge könnte das Sars-CoV-2 genannte Virus der globalen Autoindustrie empfindlich schaden. Allein in der besonders betroffenen chinesischen Provinz Hubei würden an gut einem Dutzend Standorten fast zwei Millionen Autos pro Jahr gefertigt, heißt es in der Analyse der Beratungsgesellschaft BCG. Das seien etwa acht Prozent der Fahrzeugproduktion Chinas. Das neuartige Coronavirus habe schon viele Branchen in Mitleidenschaft gezogen, heißt es der Studie der Boston Consulting Group (BCG). "Aber die Autoindustrie sticht hervor als eine, die die Auswirkungen schnell und tief spürt angesichts der entscheidenden Rolle Chinas." So sei das Land der größte Absatzmarkt für Neuwagen und zugleich wichtiger Standort für Hersteller und Zulieferer. "Die Autoindustrie wird lokal und rund um den Globus betroffen sein", schreiben die Berater mit Blick auf gestörte Lieferketten. Für deutsche Hersteller wie Mercedes-Benz, Audi, BMW, Volkswagen und Porsche ist China der wichtigste Markt. Bei VW steht die Volksrepublik für gut 40 Prozent der Auslieferungen. Und bei der Umstellung auf Elektro-Autos sind die Konzerne auf Batteriezellen aus China angewiesen. Auch US-Hersteller sind von Fernost abhängig: GM verkaufe mehr Autos in China als in den USA, so BCG. Die neuartige Lungenkrankheit hat schon die deutschen Autokonzerne getroffen. So hatte BMW wegen des Coronavirus die chinesischen Neujahrsferien an seinem weltgrößten Standort in der Millionenstadt Shenyang verlängert. Volkswagen musste die Produktionsaufnahme wegen der Epidemie teils weiter verschieben. Die Fertigung in den Werken des Gemeinschaftsunternehmens mit Shanghai Automotive (SAIC) solle erst am 24. Februar statt an diesem Montag wieder aufgenommen werden, erklärte der Konzern. Grund seien Probleme in den Lieferketten und der Logistik sowie nur begrenzte Reisemöglichkeiten für Mitarbeiter. Die anderen Werke, die mit Hersteller First Automotive Works betrieben werden, hätten zum Teil die Produktion wieder aufgenommen oder dürften "in den kommenden Tagen" alle wieder laufen, hieß es./mar/als/DP/jha
17.02.2020 Quelle: dpa
Umfrage: Jeder zweite Autozulieferer plant mit Stellenabbau
BERLIN (dpa-AFX) - Die Autobranche, eine der Schlüsselindustrien in Deutschland, droht noch tiefer in die Krise zu rutschen. Mehr als jeder zweite Autozulieferer plant inzwischen mit einem Stellenabbau, wie aus einer neuen Konjunkturumfrage des Deutschen Industrie- und Handelskammertags (DIHK) hervorgeht. Die "Frankfurter Allgemeine Zeitung" hatte darüber berichtet. Der Grund für die Stellenkürzungen sei nicht nur, dass konjunkturbedingt Aufträge wegbrechen, sondern auch der Umstieg auf elektrische Antriebe, erklärten die Befragten. Hier seien weniger Bauteile nötig und die Fertigung könne stärker automatisiert werden. Die schlechte Lage der Autoindustrie sei ein Warnsignal für die Konjunktur, sagte DIHK-Hauptgeschäftsführer Martin Wansleben. Die internationalen Handelskonflikte, der Brexit und die schwache Weltkonjunktur belasteten die Geschäfte. Der Verband fordert von der Politik bessere Rahmenbedingungen. "Wir brauchen eine klare Strategie für den Ausbau der Ladeinfrastruktur und ab 2021 einen fairen Kostenausgleich für höhere CO2-Preise auf Gas, Öl und Treibstoffe", forderte Wansleben. Der Umfrage zufolge sieht inzwischen mehr als jeder zweite Kraftfahrzeugbauer ein Geschäftsrisiko in den wirtschaftspolitischen Rahmenbedingungen und die Entwicklung der Energie- und Rohstoffpreise als Belastung. 44 Prozent der Zulieferer wollten wegen der schwelenden Diskussion um alternative Antriebe ihre Investitionen zurückschrauben. 167 Unternehmen aus dem Kraftfahrzeugbau beteiligten sich an der Umfrage des DIHK./tam/DP/jha
17.02.2020 Quelle: dpa
VIRUS/ROUNDUP 2/Studie: Coronavirus dürfte Autobranche besonders stark treffen
(neu: Details ergänzt im 2., 6. und letzten Absatz) FRANKFURT (dpa-AFX) - Das Coronavirus in China könnte nach Einschätzung von Experten der globalen Autoindustrie empfindlich schaden. Allein in der besonders betroffenen Provinz Hubei würden an gut einem Dutzend Standorten fast zwei Millionen Autos pro Jahr gefertigt, heißt es in einer neuen Studie der Beratungsgesellschaft BCG. Das seien etwa acht Prozent der Fahrzeugproduktion Chinas. Bei leichten Nutzfahrzeugen sei Hubei landesweit der wichtigste Produktionsstandort nach der Provinz Guangdong an der Grenze zu Hongkong. Doch nicht nur in Hubei seien über Tage Anlagen heruntergefahren geworden, sondern in einer Reihe von Provinzen. Zum Vergleich: Der weltweite Marktführer VW hat 2019 gut 10,9 Millionen Autos verkauft. Gerade für deutsche Autobauer ist China als Absatzmarkt und Fertigungsstandort sehr wichtig. VW unterbrach wegen der Lungenkrankheit dort bereits die Produktion und muss nun die Wiederaufnahme teils verschieben, erklärte der Konzern am Montag. Das neuartige Coronavirus habe schon viele Branchen in Mitleidenschaft gezogen, so die Boston Consulting Group (BCG). "Aber die Autoindustrie sticht hervor als eine, die die Auswirkungen schnell und tief spürt angesichts der entscheidenden Rolle Chinas." So sei das Land der größte Absatzmarkt für Neuwagen und zugleich wichtiger Standort für Hersteller und Zulieferer. "Die Autoindustrie wird lokal und rund um den Globus betroffen sein", schreiben die Berater mit Blick auf gestörte Lieferketten. Insgesamt gebe es mehr als 700 ausländische und chinesische Zulieferer in der Provinz mit ihrer abgeriegelten Hauptstadt Wuhan. Auch ausländische Autohersteller seien in Hubei stark engagiert: Ein Großteil der Produktion von Gemeinschaftsfirmen mit chinesischen Unternehmen entfalle auf die Provinz, so BCG. Gemeinschaftsfirmen des chinesischen Herstellers Dongfeng mit Honda, PSA und Renault etwa haben ihren Hauptsitz in Wuhan. Ein Produktionseinbruch könnte globale Folgen für Lieferketten haben, da China einer der größten Exporteure von Fahrzeugteilen sei - etwa bei Bremsen, Elektronik, Fahrgestellen und Rädern. Jede dieser Kategorien stehe für Exporte im Wert von 5 bis 6 Milliarden US-Dollar, so BCG. Über die Hälfte dieser Ausfuhren gehe in die USA und die EU. Die Folgen gestörter Lieferketten würden "in den Firmenzentralen rund um den Globus zu spüren sein", prophezeien sie. Autokonzerne mit großem China-Geschäft sollten ihre Lieferketten rüsten für Turbulenzen oder Aktivitäten in andere Länder verlagern. Für deutsche Hersteller wie Mercedes-Benz, Audi, BMW, Volkswagen und Porsche ist China der wichtigste Markt. Bei VW steht die Volksrepublik für gut 40 Prozent der Auslieferungen. Und bei der Umstellung auf Elektro-Autos sind die Konzerne auf Batteriezellen aus China angewiesen. Auch US-Hersteller sind von Fernost abhängig: GM verkaufe mehr Autos in China als in den USA, so BCG. Zuletzt hatte das Coronavirus dem ohnehin schwächelnden Automarkt in China zugesetzt. Im Januar lieferten die Hersteller 1,6 Millionen Fahrzeuge an Autohändler aus - gut ein Fünftel weniger als im Vorjahreszeitraum, berichtete der Herstellerverband China Association of Automobile Manufacturers. Das war der stärkste Einbruch seit Jahresanfang 2012. Käufer mieden Autohäuser zunehmend angesichts der Epidemie. Der Verband schätzt, dass die Lungenkrankheit (Covid-19) die Autoproduktion in diesem Jahr um eine Million Fahrzeuge mindern könnte. Verkauft wurden 2019 rund 21 Millionen Autos in China. Seit rund anderthalb Jahren hakt es auf dem größten Automarkt der Welt. Auslöser war der Zollstreit zwischen den USA und China. Nun gab es eine Teileinigung, doch die Konjunktur in China schwächelt. Die Lungenkrankheit hat schon die deutschen Autokonzerne getroffen. So hatte BMW wegen des Coronavirus die chinesischen Neujahrsferien an seinem weltgrößten Standort in der Millionenstadt Shenyang verlängert. An diesem Montag (17. Februar) soll die Produktion in den Werken wieder hochfahren. Der zeitweilige Stillstand habe aber keine Folgen für die weltweiten Lieferströme. "Wir rechnen momentan nicht damit, dass andere Werke außerhalb von China davon maßgeblich betroffen sind", sagte jüngst BMW-Chef Oliver Zipse. Bei VW hat die neuartige Lungenkrankheit im Januar den Absatz belastet. Das Coronavirus und das in diesem Jahr frühere Neujahrsfest ließen die Auslieferungen aller Marken in China auf 343 400 Fahrzeuge fallen - ein Einbruch von 11,3 Prozent gemessen am Vorjahr. Weltweit sorgte das für einen Rückgang der Verkäufe um 5,2 Prozent. Volkswagen muss nun die Produktionsaufnahme in China wegen der Epidemie teils weiter verschieben. Die Fertigung in den Werken des Gemeinschaftsunternehmens mit Shanghai Automotive (SAIC) solle erst am 24. Februar statt an diesem Montag wieder aufgenommen werden, erklärte der Konzern. Grund seien Probleme in den Lieferketten und der Logistik sowie nur begrenzte Reisemöglichkeiten für Mitarbeiter. Die anderen Werke, die mit Hersteller First Automotive Works betrieben werden, hätten zum Teil die Produktion wieder aufgenommen oder dürften "in den kommenden Tagen" alle wieder laufen, hieß es./als/DP/jha