3 Jahres 3,40% p.a. Festzins Express-Schuldverschreibung bezogen auf Airbus SE

Print
  • WKN: MS0GVV
  • ISIN: DE000MS0GVV2
  • Express-Zertifikate

Geld

102,90 %

24.09.2018 16:35:11

Brief

103,90 %

24.09.2018 16:35:11

Tägliche Änderung (Geld)

0 %

0 % 24.09.2018 16:35:11

Wertentwicklung

Stammdaten

Kennzahlen

Kursdaten

Beobachtungsdatum

Keine Chartdaten verfügbar

Stammdaten

Kursdaten

Nachrichten und Analysen

17.05.2019 Quelle: dpa
ROUNDUP: Luftfahrtindustrie hat gut gefüllte Auftragsbücher
BERLIN (dpa-AFX) - Der Trend zum Fliegen treibt weiter die Geschäfte der deutschen Luftfahrtindustrie an. Der Umsatz der Flugzeugbauer, ihrer Zulieferer und Dienstleister blieb 2018 trotz höherer Auslieferungszahlen aber wie im Vorjahr bei 29,2 Milliarden Euro, wie der Bundesverband der Deutschen Luft- und Raumfahrtindustrie der Deutschen Presse-Agentur mitteilte. Grund sei der schwächere Dollar im Verhältnis zum Euro; Flugzeuge werden in der US-Währung bezahlt. In Dollar gerechnet liege das Plus bei vier bis fünf Prozent. "Hinter uns liegt ein weiteres Rekordjahr", hob Verbandspräsident Klaus Richter hervor. Militärische Luftfahrt und Raumfahrtindustrie eingerechnet liege der Branchenumsatz wie im Vorjahr bei 40 Milliarden Euro. Die Unternehmen hätten 2000 neue Leute eingestellt, insgesamt seien es nun 111 500. Die Zahl der Flugzeuge weltweit wächst nach Branchenangaben jährlich um fünf bis sieben Prozent, 70 Prozent des Marktes entfallen demnach auf Asien. Allein 7500 Flugzeuge seien bei Airbus bestellt, die Produktion auf Jahre hin ausgelastet, sagte Richter. "Angespannt" nannte der Verband dagegen die Lage auf dem Rüstungssektor, der mit 7,7 Milliarden Euro etwas weniger Umsatz erzielte als im Vorjahr. Deutschland müsse enger mit den Partnern in Europa und der Nato zusammenarbeiten und mehr Geld ausgeben, um seine Verpflichtungen zu erfüllen. Auch für künftige Raumfahrtprojekte sei mehr Geld notwendig, hieß es. Nach drei Milliarden Euro 2017 machte die deutsche Raumfahrtindustrie im vergangenen Jahr einen Umsatz von 2,9 Milliarden Euro./bf/DP/zb
16.05.2019 Quelle: dpa
ROUNDUP: Fünfsitziges Elektro-Flugtaxi schafft Jungfernflug
MÜNCHEN (dpa-AFX) - Das fünfsitzige elektrische Flugtaxi Lilium Jet hat in Oberpfaffenhofen bei München seinen Jungfernflug erfolgreich absolviert. Firmengründer Daniel Wiegand sagte der Deutschen Presse-Agentur, der anderthalb Tonnen schwere Prototyp sei senkrecht gestartet und auf der Stelle geschwebt. Als nächstes "werden wir Manöver fliegen und in den Vorwärtsflug übergehen", sagte Wiegand. Von 2025 an sollen die Flugtaxis in mindestens zwei Städten im kommerziellen Alltagsbetrieb fliegen. Das Flugzeug mit 36 elektrischen Jetmotoren in den Tragflächen sei leise und "wird mit 300 Stundenkilometern eine Stunde lang fliegen können", sagte Wiegand. "Tendenziell ist das Lilium-Flugzeug günstiger als ein Hubschrauber, weil fast keine Mechanik drinsteckt und es nur ein Zehntel der Energie verbraucht." Der erst 2015 gegründete Flugzeugbauer will alle Maschinen selbst betreiben, mit eigener Buchungsplattform. "Dass wir das Flugzeug an reiche Privatleute oder Firmen verkaufen, schließe ich aus. Ziel ist, dass viele Bürger Flüge bei uns buchen, für Preise wie mit einem Taxi", sagte Wiegand. Die leisen Senkrechtstarter könnten in Ballungsräumen, aber auch in ländlichen Regionen ohne Infrastruktur ihr Geld verdienen. Der chinesische IT-Konzern Tencent und andere Investoren haben Lilium bereits mehr als 100 Millionen US-Dollar (aktuell 89,3 Mio Euro) zur Verfügung gestellt. "Ein Börsengang wäre ein interessanter Weg für uns, aber heute ist das noch überhaupt kein Thema", sagte Wiegand. Zwar seien weitere Finanzierungsrunden nötig, das Geld reiche nicht bis 2025, aber das sei kein Problem, denn "unsere Investoren sind begeistert, es kommen auch neue dazu". Der Flugzeugbauer Airbus hatte am 1. Mai in Donauwörth seinen viersitzigen elektrischen City-Airbus mit vier Rotoren erstmals in die Luft gebracht. Er soll mit 120 Stundenkilometern 50 Kilometer weit fliegen. Das Karlsruher Start-up Volocopter hat sogar schon seit 2016 die deutsche Verkehrszulassung für ein zweisitziges elektrisches Flugtaxi und ist 2017 in Dubai im Test autonom geflogen. Der Airbus-Konkurrent Boeing hatte im vergangenen Januar in den USA einen ersten Testflug mit einem autonomen Lufttaxi geschafft. Bei den E-Lufttaxis von Boeing und Lilium sorgen die Tragflächen für Auftrieb und mehr Reichweite. Dagegen brauchen E-Luftaxis mit Rotor weniger Landefläche. Der fünfsitzige Lilium Jet, der auf einem zweisitzigen Testmodell aufbaut, wird bei den Erprobungsflügen ferngesteuert. Im Betrieb soll das Lufttaxi von 2025 an "zunächst von einem Piloten geflogen werden, das vereinfacht die Lizenzen und Zulassungen", sagte Firmenchef Wiegand. "In zehn Jahren vielleicht soll es aber auch autonom fliegen können. Von Audi ist der ehemalige Leiter des Autonomomen Fahrens zu uns gewechselt." Lilium sitzt am Flugplatz Oberpfaffenhofen bei München und beschäftigt heute rund 300 Mitarbeiter. "Wir werden noch einige Hundert Stellen mehr aufbauen und in Deutschland vier Fabriken aufbauen, wahrscheinlich in Bayern", sagte Wiegand./rol/DP/stk
06.05.2019 Quelle: dpa
ROUNDUP/Produktionsstart: Die Ariane 6 geht in Serie
BREMEN/PARIS (dpa-AFX) - Mit einem Startpolster von sechs unterzeichneten Aufträgen für Transportmissionen ins Weltall hat der Raketenbauer ArianeGroup offiziell mit der Serienproduktion der neuen europäischen Trägerrakete Ariane 6 begonnen. Zunächst sollen 14 Raketen gebaut werden, die von 2021 bis 2023 vom Weltraumbahnhof Kourou in Französisch-Guayana starten sollen. Zuvor ist Mitte 2020 der Erstflug geplant. Die Ariane 6 soll Fracht deutlich billiger ins All bringen als ihre Vorgängerin Ariane 5. Beide Modelle werden vorübergehend noch parallel im Einsatz sein. Die Ariane 5 hat seit 1996 bereits über 100 Starts absolviert. "Wir haben derzeit sechs Verträge für die Ariane 6 unterschrieben mit einer Mischung aus institutionellen und kommerziellen Kunden", sagte ArianeGroup-Deutschland-Chef Pierre Godart der Deutschen Presse-Agentur. Darüber hinaus gebe es sehr viele und sehr konkrete Gespräche. "Aber Gespräche sind noch keine Verträge. Das wissen wir alle. Aber wir sind sehr guter Hoffnung, dass weitere Verträge zügig dazu kommen." Die 11,6 Meter hohe Oberstufe der neuen Rakete wird in Bremen hergestellt, die Hauptstufe in der Nähe von Paris. Mit der größtenteils von der Europäischen Weltraumorganisation Esa finanzierten Entwicklung reagiert Europa auf den härteren Wettbewerb im Trägerraketenmarkt, der insbesondere vom vergleichsweise jungen US-Anbieter SpaceX angeheizt wird. Die ArianeGroup (9000 Mitarbeiter, 3,6 Milliarden Euro Umsatz/2018) ist ein Gemeinschaftsunternehmen des Luft- und Raumfahrtkonzerns Airbus und des französischen Triebwerkherstellers Safran. Der Konzern ist Hauptauftragnehmer für die Entwicklung und den Betrieb der Ariane 5 und 6. Godart bemängelte mit Blick auf die USA und Europa sowie auf den US-Konkurrenten SpaceX einen verzerrten Markt. Bei SpaceX entfielen 80 Prozent des Auftragswertes auf den institutionellen Bereich - etwa Regierungs- oder Militärmissionen - und 20 Prozent auf den kommerziellen, also privatwirtschaftlichen Sektor. "Bei uns ist es umgekehrt", betonte Godart. In den USA gebe es de facto keinen institutionellen Launch, der nicht mit einer amerikanischen Rakete starte. Auch die institutionellen Auftraggeber in Europa müssten deshalb auf europäische Systeme setzen. "Das wäre nur fair", betonte der Manager./hr/DP/edh