3 Jahres Memory Express-Schuldverschreibung bezogen auf EURO STOXX 50® Index

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Nachrichten und Analysen

06.04.2020 Quelle: dpa
Aktien Frankfurt: Hoffnung auf Besserung in der Krise treibt Dax hoch
FRANKFURT (dpa-AFX) - Der von der Corona-Krise schwer gebeutelte Dax hat zum Wochenauftakt den Erholungskurs wieder aufgenommen. Weltweit keimten am Wochenende Hoffnungen auf eine verlangsamte Ausbreitung des Coronavirus auf. Leicht sinkende Zahlen von Neuinfektionen und Todesfällen in teilen der Europäischen Union und im US-Bundesstaat New York wurden am Sonntag gemeldet. Der Dax stieg am Montagnachmittag um 4,5 Prozent auf 9953 Punkte und lag damit in Reichweite der 10 000er-Marke. "Europa scheint die Kurve zu kriegen", schrieb Analyst Craig Erlam vom Broker Oanda. In den von der Pandemie am schwersten betroffenen Ländern Italien und Spanien gingen die Zahlen der Neuinfektionen und Toten zurück. Auch in anderen Ländern deute sich eine Besserung der Lage an. Dies nähre den Optimismus nach einem "entsetzlichen Monat" März. Der MDax für mittelgroße Unternehmen rückte um 3,2 Prozent auf 20 977 Punkte vor. Der EuroStoxx 50 erholte sich um knapp vier Prozent. Wie nachhaltig die Erholung ist, bleibt jedoch abzuwarten. "Für Großbritannien und die USA ist noch kein Optimismus angezeigt", schrieb Erlam weiter. Dort stehe die schlimmste Zeit vermutlich erst noch bevor. Investoren hofften inständig, dass das Tal durchschritten wird, aber ihre Nerven müssten zuvor wohl noch einiges aushalten. Die großen Kursverlierer der Crash-Phase führten die Erholung an: Im Dax zählten MTU Aero Engines mit plus 7 Prozent zu den größten Gewinnern. Der Kurs des Triebwerkherstellers hatte sich zuvor fast gedrittelt. Auch Papiere der Autobauer BMW, Daimler und Volkswagen und des Zulieferers Continental waren mit Aufschlägen von bis zu 9 Prozent von Schnäppchenjägern gesucht. Auch sie waren im Crash überdurchschnittlich stark abgestürzt. Lufthansa verteuerten sich um 7,4 Prozent. Im MDax waren ebenfalls die Crash-Verlierer gesucht: Papiere von Thyssenkrupp, Hella und Grenke stiegen zwischen 7 und 13 Prozent. Aktien des Batterieherstellers Varta verteuerten sich um 7,2 Prozent. Hier machte die Berenberg Bank mehr als 60 Prozent Erholungspotenzial aus und riet zum Kauf. Mit dem Handelskonzern Metro, dem Ticketvermarkter CTS Eventim und der Immobiliengruppe Dic Asset haben weitere Unternehmen wegen des Coronavirus die Jahresziele zurückgezogen oder gekürzt. DIC Asset hält aber am Dividendenvorschlag für 2019 fest. Während Metro-Aktien leicht nachgaben, stiegen CTS Eventim um 3 Prozent und DIC Asset sogar um 10 Prozent. Am Rentenmarkt fiel die Umlaufrendite von minus 0,45 Prozent am Freitag auf minus 0,43 Prozent. Der Rentenindex Rex fiel um 0,06 Prozent auf 144,72 Punkte. Der Bund-Future gab um 0,03 Prozent auf 171,85 Zähler nach. Der Euro bewegte sich kaum und kostete am Nachmittag 1,0793 US-Dollar. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Referenzkurs am Freitag auf 1,0785 Dollar festgesetzt./bek/mis --- Von Benjamin Krieger, dpa-AFX ---
06.04.2020 Quelle: dpa
Aktien Europa: Starker Wochenauftakt - Anleger setzen auf Corona-Entspannung
PARIS/LONDON/MAILAND (dpa-AFX) - Beflügelt von Hoffnungsschimmern in der Corona-Krise haben Europas wichtigste Aktienmärkte die neue Woche mit deutlichen Kursaufschlägen eingeläutet. Der EuroStoxx 50 notierte am späten Vormittag 3,97 Prozent höher bei 2768,65 Punkten. Der französische Cac 40 gewann rund 3,7 Prozent auf 4307 Zähler und der Londoner FTSE 100 stieg um 2,1 Prozent auf 5529 Punkte. Weltweit keimten Hoffnungen auf eine verlangsamte Ausbreitung des Coronavirus. Leicht sinkende Wachstumszahlen bei Neuinfektionen und Todesfällen innerhalb der Europäischen Union und im US-Bundesstaat New York wurden am Sonntag gemeldet. "Einige Regierungen in Europa bereiten sich schon auf die nächste Phase vor, in welcher die starken Einschränkungen des gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Lebens zumindest teilweise wieder aufgehoben werden können", sagte Marktanalyst Milan Cutkovic von AxiTrader. Allerdings bleibe die Infektionslage in den USA angespannt und könnte die Stimmung auf dem Börsenparkett weiter belasten, warnte Cutkovic. Die Börsen hätten zwar vorübergehend den Panik-Modus verlassen, mit großen Schwankungen sei jedoch weiterhin zu rechnen, "die Unsicherheit bleibt hoch". Im Branchenüberblick führten Autowerte die Kursgewinner in Europa mit einem Plus von knapp 6 Prozent an. Die Aktien von Renault verteuerten sich um knapp 9 Prozent und jene von Fiat Chrysler um 4,5 Prozent. Die Papiere von PSA legten um 8,5 Prozent zu. Der Opel-Mutterkonzern erhöhte wegen der Corona-Krise seinen finanziellen Spielraum mit einer zusätzlichen Kreditlinie über 3 Milliarden Euro. Die zuletzt arg gebeutelten Aktien von Rolls-Royce schnellten um fast 16 Prozent nach oben. Der britische Triebwerksbauer streicht wegen der Corona-Krise zwar seine Jahresziele und die ursprünglich geplante Schluss-Dividende für 2019. Allerdings würden Maßnahmen zur Stärkung der operativen und finanziellen Widerstandsfähigkeit des Unternehmens ergriffen. Das Analysehaus Jefferies lobte die recht hohe Liquidität der Briten und sieht keine besorgniserregenden Entwicklungen./edh/jha/