3 Jahres 3,90 % p.a. Worst of Festzins Express-Schuldverschreibung bezogen auf Allianz SE und Danone SA

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Nachrichten und Analysen

06.04.2020 Quelle: dpa
ROUNDUP: Versicherer halten nichts von Forderung nach Dividendenpause
MÜNCHEN/HANNOVER (dpa-AFX) - Die Europäische Versicherungsaufsicht Eiopa findet mit ihrer Forderung nach einer Pause bei Dividendenzahlungen kein Gehör bei großen deutschen Versicherern. Allianz, Münchener Rück und Talanx wollen an ihren Ausschüttungen festhalten. Auch die Hannover Rück hat ihre Dividendenempfehlung für die Hauptversammlung bislang nicht geändert. Bei Aktienrückkaufprogrammen ist das Bild gespalten. Europas größter Versicherer Allianz will seinen Aktionären trotz Corona-Krise und gegen den Rat der europäischen Aufseher eine Dividende für 2019 auszahlen. "Obwohl zu erwarten ist, dass sich das aktuelle Umfeld auch in unseren Ergebnissen niederschlagen wird, bleibt unsere Finanzkraft weiterhin sehr stark", teilte der Dax-Konzern am Montag in München mit. Daher sollen die Anteilseigner bei der Hauptversammlung am 6. Mai wie geplant über eine Dividende von 9,60 Euro je Aktie abstimmen. Allerdings findet die Versammlung ohne persönliche Präsenz der Aktionäre in virtueller Form statt. Während der Vorstand an der geplanten Dividende festhält, rudert er beim laufenden Aktienrückkauf zurück. Das laufende Programm im Umfang von 1,5 Milliarden Euro soll nach der Hälfte der Summe erst einmal gestoppt werden. "Wir werden eine Wiederaufnahme des Programms erwägen, wenn die finanziellen und wirtschaftlichen Auswirkungen der Covid-19-Pandemie klarer erkennbar sind", hieß es. Die Münchener Rück bleibt bei ihrem Dividendenvorschlag von 9,80 Euro je Aktie. "Auch vor dem Hintergrund der Erklärungen der Eiopa halten wir an dieser Entscheidung fest", sagte ein Sprecher der Deutschen Presse-Agentur. "Wir konnten der deutschen Finanzaufsicht unsere Risikotragfähigkeit auch bei extremen Schäden darlegen. Sie äußerte keine Bedenken zur Dividendenzahlung." Ein Aktienrückkaufprogramm wurde wegen der Unsicherheiten aber bis auf weiteres ausgesetzt. Beim Versicherer Talanx sollen wie geplant 1,50 Euro als Dividende vorgeschlagen werden. "Wir sind zuversichtlich, auch die Bafin von unserer Position zu überzeugen", teilte ein Sprecher mit. Die Hannover Rück ist ebenfalls in Rücksprache mit der Bafin und verweist auf den unveränderten Dividendenvorschlag in Höhe von 5,50 Euro. Aktienrückkaufprogramme haben Talanx und Hannover Rück nicht. Die Bafin kommentiert einzelne Unternehmen nicht. Die Behörde hat allerdings in Reaktion auf die Forderung der Eiopa bereits erklärt, dass sie derzeit ein "pauschales Ausschüttungsverbot für Versicherungsunternehmen nicht für geboten" hält. "Eiopa ist nicht unser Home-Regulator, sondern die Bafin", hieß es bei der Allianz. Die deutsche Finanzaufsicht stehe Dividendenzahlung und Aktienrückkauf "positiv gegenüber, weil die Finanzstärke und Liquiditätssituation der Allianz - auch in der Krise - gut ist"./ruc/stw/hgo/DP/jha
06.04.2020 Quelle: dpa
VIRUS: Allianz hält trotz Corona an Dividende fest - Hauptversammlung virtuell
MÜNCHEN (dpa-AFX) - Europas größter Versicherer Allianz will seinen Aktionären trotz Corona-Krise und gegen den Rat der europäischen Aufseher eine Dividende für 2019 auszahlen. "Obwohl zu erwarten ist, dass sich das aktuelle Umfeld auch in unseren Ergebnissen niederschlagen wird, bleibt unsere Finanzkraft weiterhin sehr stark", teilte der Dax-Konzern am Montag in München mit. Daher sollen die Anteilseigner bei der Hauptversammlung am 6. Mai wie geplant über eine Dividende von 9,60 Euro je Aktie abstimmen. Wegen der Coronavirus-Pandemie findet die Versammlung allerdings ohne persönliche Präsenz der Aktionäre in virtueller Form statt. Während der Vorstand an der geplanten Dividende festhält, rudert er beim laufenden Aktienrückkauf zurück. Das laufende Programm im Umfang von 1,5 Milliarden Euro soll nach der Hälfte der Summe erst einmal gestoppt werden. "Wir werden eine Wiederaufnahme des Programms erwägen, wenn die finanziellen und wirtschaftlichen Auswirkungen der Covid-19-Pandemie klarer erkennbar sind", teilte der Konzern mit. Erst am Donnerstag hatte die Europäische Versicherungsaufsicht Eiopa die Unternehmen der Branche zu einer Pause bei Dividenden und Aktienrückkäufen aufgefordert. Die deutsche Finanzaufsicht Bafin hatte ein pauschales Ausschüttungsverbot für Versicherungsunternehmen hingegen als nicht geboten erachtet. "Bei der Dividendenpolitik ist natürlich die individuelle Situation der Versicherer zu berücksichtigen, insbesondere deren Risikotragfähigkeit", hatte Bafin-Exekutivdirektor Frank Grund erklärt. Die Bafin erwarte von den Unternehmen "eine überzeugende Begründung, falls sie Dividenden ausschütten wollen"./stw/he
04.04.2020 Quelle: dpa
ROUNDUP: Versicherer kommen Kunden in Corona-Krise entgegen
MÜNCHEN (dpa-AFX) - Große Versicherer kommen ihren Kunden in der Corona-Krise entgegen. Der Marktführer Allianz erweitert in mehreren Bereichen den Umfang seiner Policen, und will sich bei Zahlungsschwierigkeiten seiner Kunden kulant zeigen. "Die Botschaft ist: Wir sind da", sagte Bernd Heinemann, Vorstandsmitglied der Allianz Deutschland, der Deutschen Presse-Agentur. Das Münchner Unternehmen hat in Deutschland mehr als 20 Millionen Kunden, Nummer zwei ist die Generali-Gruppe mit 10 Millionen. Der italienische Konzern richtet nun auch in Deutschland einen Nothilfefonds in Höhe von 30 Millionen Euro ein, der vor allem für Firmenkunden und "junge Geschäftspartner" gedacht ist, wie die ebenfalls in der bayerischen Landeshauptstadt beheimatete deutsche Generali mitteilte. "Wir machen zweimal in der Woche ein Online-Panel zu den Themen, die für die Menschen derzeit wichtig sind", sagte Allianz-Vorstand Heinemann. "Ein Drittel sagt, dass ihre Lage sich verschlechtert hat oder sich in Zukunft verschlechtern wird." Der Branchenprimus will sich großzügig zeigen: "Wir haben bei einigen Dingen Deckungserweiterungen vorgenommen", sagte Heinemann. So seien in Familien nun alle Kinder zu Hause ohne Zusatzkosten unfallversichert. "Das gilt für alle Allianz-Kunden, ob Sachversicherung, Kranken oder Leben." In der Kfz-Versicherung lockert die Allianz die branchenüblichen Beschränkungen, wer ein Auto fahren darf: Der Fahrerkreis wird um Angehörige und freiwillige Helfer erweitert, wie Heinemann sagte. "Und da es Urlauber gibt, die im Ausland festsitzen, haben wir die Geltungsdauer der Reisekrankenversicherung für diese Kunden bis zur endgültigen Rückkehr nach Deutschland verlängert." Eine Ausweitung der Deckung gibt es auch für Ärzte, die bei der Versorgung von Corona-Patienten helfen. So gilt die Haftpflicht nun auch, wenn Mediziner über ihre normale Tätigkeit hinaus die ambulante Untersuchung oder Versorgung von Corona-Verdachtsfällen übernehmen. Und umgekehrt können laut Heinemann in der Arzthaftpflicht stationäre Tätigkeiten ambulanter Ärzte ohne Beitragszuschlag mitversichert werden, wenn sie wegen des neuen Coronavirus in Anlaufstellen, Schwerpunktzentren oder Krankenhaus helfen. "Wenn Kunden in Zahlungsschwierigkeiten geraten, bieten wir individuelle Lösungen an", sagte der Allianz-Manager. "Das kann eine Stundung der Beiträge sein oder auch eine vorübergehende Änderung des Versicherungsumfangs. Wir passen das laufend an." Bisher gebe es allerdings noch nicht viele konkrete Anfragen. Die Pandemie hat die Arbeit des Versicherers nach Heinemanns Angaben bisher nicht beeinträchtigt: "Die Firma funktioniert ganz normal, obwohl 90 Prozent unserer Mitarbeiter im Homeoffice sind." Auf einen Punkt legt die Allianz Wert: "Wir zahlen selbstverständlich unsere Miete weiter - und zwar sowohl für die Standorte des Allianz Innendienstes als auch für die Geschäftsstellen", sagte Heinemann. Vor einer Woche hatte sich Adidas großen Ärger eingehandelt, weil der finanzstarke Sportartikelhersteller für seine Läden keine Miete mehr zahlen wollte. Adidas hat das mittlerweile rückgängig gemacht. Die Generali-Gruppe hatte Mitte März die Gründung eines internationalen Hilfsfonds in Höhe von 100 Millionen Euro angekündigt. Die für Deutschland vorgesehenen 30 Millionen sind Teil dieses Programms. "Im Rahmen unserer globalen Initiativen werden wir unseren Kunden - mit Schwerpunkt auf kleinen Unternehmen wie Restaurants und Hotels - sowie unseren jungen Geschäftspartnern, die von Sperrmaßnahmen betroffen sind, eine außerordentliche finanzielle Unterstützung zukommen lassen", sagte Deutschland-Chef Giovanni Liverani. Auch der größte öffentliche Versicherer in Deutschland, der Konzern Versicherungskammer, will einer Kundengruppe besonders entgegenkommen: Gastronomen und Hoteliers, wie das Münchner Unternehmen mitteilte. Kunden, die eine Betriebsschließungsversicherung abgeschlossen haben, will das Unternehmen einen Teil ihrer Ausfälle ersetzen, obwohl diese Policen eigentlich nicht für Pandemien gelten. Die Versicherungskammer gehört mehrheitlich den Sparkassen./cho/DP/fba