3 Jahres 3,90 % p.a. Worst of Festzins Express-Schuldverschreibung bezogen auf Allianz SE und Danone SA

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Nachrichten und Analysen

20.08.2019 Quelle: dpa
ROUNDUP: Edeka und Netto preschen mit Probelauf für Nährwert-Logos vor
HAMBURG/BERLIN (dpa-AFX) - Ein "gesünderer" Lebensmittel-Einkauf soll einfacher werden - mit einem neuen Logo für Zucker, Fett und Salz auf vielen Produkten. Noch ist offen, welches Siegel die Bundesregierung zur freiwilligen Nutzung auf Packungen empfiehlt - dazu läuft gerade eine offizielle Verbraucherbefragung. Doch nun preschen der größte Lebensmittelhändler Edeka und seine Discount-Kette Netto vor und starten einen eigenen Praxistest mit drei ausgewählten Modellen in ihren Märkten. Nicht alle finden den Vorstoß sinnvoll. In ihrem Test wollen Edeka und Netto ab Ende August je 16 Artikel ihrer Eigenmarken mit den drei Nährwert-Logos versehen, wie sie am Dienstag mitteilten. Die Kennzeichnung auf "besonders beliebten und verkaufsstarken Produkten" wie Tiefkühlpizza, Lasagne, Paprika-Chips oder Schokolade solle Verbrauchern die Chance geben, sich selbst ein Bild von unterschiedlichen Lösungen zu machen. Der Probelauf solle zeigen, ob und wie die Kennzeichnung das Kaufverhalten beeinflusse, und bei der Entwicklung verbrauchernaher Lösungen helfen. In den dreimonatigen Test kommen soll zum einen das aus Frankreich stammende System Nutri-Score. Es bezieht auch empfehlenswerte Bestandteile wie Ballaststoffe in eine Bewertung ein und gibt dann einen einzigen Wert an - auf einer Skala von einem grünen A bis zu einem roten E. Dafür machen sich Verbraucherschützer und die SPD stark, erste Milchprodukte des Herstellers Danone damit sind auch schon im Handel zu kaufen. Getestet werden sollen außerdem zwei komplexere Modelle: eines mit blaugrün gefärbten Waben vom bundeseigenen Max-Rubner-Institut (MRI) und ein Vorschlag des Lebenmittelverbandes Deutschland mit fünf Torten-Diagrammen. Der Wahlkampf um das künftige Logo nimmt damit weiter Fahrt auf - denn die Erkenntnisse könnten wieder neue Diskussionen anfachen. Das Ministerium verwies auf die "weitgehende, wissenschaftlich fundierte und unabhängige" eigene Befragung und betonte: "Allein diese Verbraucherforschung ist ausschlaggebend." Getestet werden darin nicht nur drei Modelle, sondern vier - noch das "Keyhole"-Logo aus Skandinavien mit einem weißen Schlüsselloch auf grünem Grund, das nur Produkte mit günstiger Nährwertbewertung bekommen können. Knifflig ist auch das Timing: Klöckner erwartet die Ergebnisse ihrer Befragung Ende September. Der Test von Edeka und Netto läuft dann noch weiter. Die Verbraucherorganisation Foodwatch, die für Nutri-Score wirbt, reagierte reserviert auf den Vorstoß der Händler: Es sei zwar schön, dass Edeka und Netto den Nutri-Score in die Supermarktregale bringen. "Erkenntnisse zur Auswirkung auf das Kaufverhalten lassen sich aber nicht gewinnen, indem willkürlich unterschiedliche Produkte mit unterschiedlichen Modellen kennzeichnet werden." Auch vom Rivalen Rewe kam Kritik an Edekas Plänen. "Wir sehen in parallelen, eingeschränkten und womöglich konkurrierenden Verbraucherbefragungen zum Thema Nährwertkennzeichnung keinen Vorteil für Kunden", betonte ein Sprecher. Rewe werde daher die Ergebnisse der Ministeriums-Befragung abwarten. Auch Aldi erklärte, man wolle dem laufenden Prozess in Deutschland nicht vorgreifen und hoffe auf schnellstmögliche Rechtssicherheit. Der Discounter Lidl bekräftigte seine Unterstützung für eine "branchenweit einheitliche, leicht verständliche Nährwertkennzeichnung". Der Handelsexperte Martin Fassnacht von der Wirtschaftshochschule WHU in Düsseldorf, sah in dem Schritt dennoch einen cleveren Schachzug der Edeka-Gruppe. "Sie präsentieren sich als Innovationstreiber. Die Eigenmarken wirken so zeitgemäß und gesundheitsbewusst. Gleichzeitig setzt der Schritt die Markenhersteller unter Druck. Er signalisiert: Wenn wir das können, solltet ihr das bitte auch schaffen."/rea/sam/DP/nas
20.08.2019 Quelle: dpa
ROUNDUP/Allianz: Defekte Produkte häufigster Schaden bei Bauprojekten
MÜNCHEN (dpa-AFX) - Auf großen Baustellen deutscher Unternehmen sind defekte Produkte und schlechte Qualitätskontrollen der häufigste Grund für einen Versicherungsschaden. Das ist das Ergebnis einer Auswertung der Allianz, die die Versicherung am Dienstag in München vorstellt. Demnach gehen 22 Prozent der Schäden bei Bauprojekten auf fehlerhafte Produkte und unzureichende Kontrollen zurück, dreimal mehr als auf Feuer. Auch was die Schadenshöhe angeht, stehen fehlerhafte Produkte und Kontrollmängel - ein Beispiel sind Schweißfehler - auf Rang Eins: Diese machen der Auswertung zufolge 30 Prozent der Schadensummen aus - mehr als jeder andere Schadensgrund. Zwischen 2013 und 2018 hat die Allianz weltweit fast 14 000 Schadensfälle auf großen Baustellen von Ingenieur- und Bauprojekten ausgewertet, die bei dem Dax-Konzern versichert worden waren. Beispiele sind Flughäfen, Kraftwerke oder Autofabriken. Gut 2500 der untersuchten Fälle passierten bei Projekten deutscher Firmen - aber nicht zwangsläufig auch auf Baustellen in Deutschland. So sind neben der zunehmenden Bedeutung von Defekten und Kontrollversagen auch die immer größeren Baustellen ein Trend, den die Autoren beobachtet haben. Die Projekte werden in der Tendenz immer umfangreicher, und der Bau dauert länger - was wiederum auch die Versicherungssumme und den potenziellen Schaden steigen lässt. Ein Riesen-Airport wie in Dubai, dessen aktueller Ausbau bei der Allianz versichert sei, koste beispielsweise 32 Milliarden Euro. "Infolgedessen sind die Versicherungssummen jetzt viel größer - Projekte mit einem Wert von vier bis neun Milliarden Euro sind keine Seltenheit, Schäden in dreistelliger Millionenhöhe sind deshalb nicht auszuschließen", sagte Robert Maurer, der sich für die Allianz um die Versicherung von großen Bauprojekten in Zentral- und Osteuropa kümmert. Auch politische Risiken wie Sanktionen oder Handelsstreitigkeiten hätten zugenommen - und die Schäden erhöht. Einen sehr großen Teil der Schäden bei Bauprojekten richten weltweit auch Feuer an: Ein prominentes Beispiel sei der Brand auf der Baustelle eines großes Hochhauses in Warschau im Juni, das auch bei der Allianz versichert sei. Weltweit verursachen laut der Untersuchung nicht defekte Produkte, sondern Brände und Explosionen die höchsten Schadenssummen (27 Prozent). Die häufigste Schadensquelle seien aber auch global gesehen defekte Produkte (27 Prozent). Ein weiterer Trend seien die immer komplexeren Lieferketten: Früher seien etwa Flughäfen oder Kraftwerke zu einem Großteil von nationalen Auftraggebern und lokalen Lieferanten gebaut worden. Inzwischen liefern Unternehmen aus der ganzen Welt Maschinen und Anlagen. Geht etwa eine Turbine kaputt, dauert es mitunter Monate, bis sie getauscht oder repariert wird - und das kostet./juc/DP/stk
20.08.2019 Quelle: dpa
Allianz: Bei Bauprojekten richten defekte Produkte meisten Schaden an
MÜNCHEN (dpa-AFX) - Auf großen Baustellen deutscher Unternehmen sind defekte Produkte und schlechte Qualitätskontrollen der häufigste Grund für einen Versicherungsschaden. Das ist das Ergebnis einer Auswertung der Allianz, die die Versicherung am Dienstag in München vorstellt. Demnach gehen 22 Prozent der Schäden bei Bauprojekten auf fehlerhafte Produkte und unzureichende Kontrollen zurück. Das sind dreimal mehr als durch Feuer ausgelöst werden. Auch was die Schadenshöhe angeht, stehen fehlerhafte Produkte und Kontrollmängel - ein Beispiel sind Schweißfehler - auf Rang Eins: Diese machen der Auswertung zufolge 30 Prozent der Schadensummen aus - mehr als jeder andere Schadensgrund. Zwischen 2013 und 2018 hat die Allianz weltweit fast 14 000 Schadensfälle auf großen Baustellen von Ingenieur- und Bauprojekten ausgewertet, die bei ihr versichert worden waren. Gut 2500 der untersuchten Fälle passierten bei Projekten deutscher Firmen - aber nicht zwangsläufig auch auf Baustellen in Deutschland. So sind neben der zunehmenden Bedeutung von Defekten und Kontrollversagen auch die immer größeren Baustellen ein Trend, den die Autoren beobachtet haben. Die Projekte werden in der Tendenz immer umfangreicher, und der Bau dauert länger - was wiederum auch die Versicherungssumme und den potenziellen Schaden steigen lässt. Auch politische Risiken wie Sanktionen oder Handelsstreitigkeiten hätten zugenommen - und die Schäden erhöht. Einen sehr großen Teil der Schäden bei Bauprojekten richten weltweit auch Feuer an: Ein prominentes Beispiel sei der Brand auf der Baustelle eines großes Hochhauses in Warschau im Juni, so die Allianz./juc/DP/stk