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Nachrichten und Analysen

Heute 07.04.2020 05:58:13 Quelle: dpa
VIRUS/Angst vor Corona: Verbraucher decken sich mit Arzneien ein
FRANKFURT (dpa-AFX) - Viele Verbraucher in Deutschland haben sich aus Sorge vor dem Coronavirus mit Arzneien eingedeckt. Im März zog die Nachfrage nach rezeptfreien Medikamenten stark an und bescherte Pharmaunternehmen eine Sonderkonjunktur. Das berichteten mehrere Arzneihersteller auf Anfrage der Deutschen Presse-Agentur. "In den letzten Wochen mussten wir über unser gesamtes Portfolio hinweg die zum Teil dreifache Bestellmenge bewältigen", teilte etwa die Ratiopharm-Konzernmutter Teva am Dienstag in Ulm mit. Bei rezeptfreien Arzneien sei im März vor allem bei Paracetamol-haltigen Mitteln und Vitaminpräparaten die Nachfrage viel höher gewesen als sonst. In einzelnen Fällen habe es bei der Auslieferung Verzögerungen gegeben. Teva habe nicht nur in der Produktion die Kapazitäten erhöht, auch die Logistik arbeite in drei statt zwei Schichten. Bayer verzeichnet nach Konzernangaben derzeit ebenfalls eine erhöhte Nachfrage nach rezeptfreien Medikamenten - vor allem nach Präparaten gegen Erkältungen und Allergien sowie Nahrungsergänzungsmitteln. Man sei "sehr gut in der Lage", die höhere Nachfrage zu bedienen, bitte aber Verbraucher, sich beim Kauf auf übliche Mengen zu beschränken. Auch der hessische Arzneihersteller Stada sowie Sanofi berichteten von verstärkten Medikamenten-Käufen. In der Zeit vor den Ausgangsbeschränkungen hierzulande hätten sich Verbraucher mit Markenprodukten eingedeckt, teilte der französische Konzern mit. Apotheken hatten in der Corona-Krise bereits von einem Ansturm berichtet. "Die Nachfrage nach Arzneien und die Unsicherheit der Menschen ist hoch", betonte jüngst der Branchenverband ABDA. Bei Erkältungs- und Schmerzmitteln gebe es viele Präparate verschiedener Hersteller und daher keinen Mangel. Die Apotheken hätten die Lagerbestände erhöht. Es gebe keinen Grund, Arzneien zu hamstern./als/DP/stk
Heute 07.04.2020 05:32:35 Quelle: dpa
Umweltamt: Ausbau von Recycling-Kapazitäten für E-Autos notwendig
HANNOVER/BERLIN (dpa-AFX) - Die erwartete Zunahme von Elektroautos in Deutschland macht aus Sicht des Umweltbundesamts (UBA) auch einen Ausbau der Recycling-Kapazitäten notwendig - sowohl zahlenmäßig als auch in der Qualität. Derzeit reichten die Kapazitäten zum Recycling von Antriebsbatterien aus, sagte UBA-Experte Axel Strobelt der Deutschen Presse-Agentur. Es sei aber ein starker Anstieg der E-Mobilität zu erwarten, daher müsse der Ausbau künftig vorangetrieben werden. Zudem sei die Effizienz von Recyclingverfahren weiterzuentwickeln, weil damit teils kritische Rohstoffe wie Lithium, Neodym und weitere Seltenen Erden aus Elektromotoren zurückgewonnen würden. Konkret schlug Strobelt "Separations- und Rückgewinnungsverpflichtungen" für bestimmte Metalle vor, damit sie wieder verwendet werden können. Die rechtlich vorgeschriebenen Recyclingquoten würden für Altfahrzeuge und Altbatterien in Deutschland zwar "bei weitem erreicht", sagte er. Ein Teil des Materials gelte zwar als recycelt, werde aber "nur minderwertig" verwertet, etwa zum Ausfüllen von Hohlräumen im Bergbau oder als Schlacke im Straßenbau. "Entsprechend ist eine Anpassung der "Recycling"-Definition zu empfehlen", riet er. Ein Problem sieht das Umweltbundesamt auch darin, dass aus Deutschland viele Gebrauchtwagen exportiert und im Ausland nicht immer fachgerecht entsorgt und recycelt werden. Das könne in diesen Ländern zu großen Umweltschäden führen, sagte Strobelt. Das nicht ordnungsgemäße Recycling von Bleisäurebatterien, die als Starterbatterien eingesetzt würden, sei seit Jahren ein großes Umweltproblem in Entwicklungsländern. "Ein möglicher Lösungsansatz könnte in der Stärkung der Herstellerverantwortung über Grenzen hinweg liegen", schlug Strobelt vor./ted/DP/stk