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Nachrichten und Analysen

20.09.2020 Quelle: dpa
Vor UN-Generaldebatte: Gerechte Verteilung vom Impfstoffen gefordert
NEW YORK (dpa-AFX) - Die Entwicklungsorganisation One hat die Weltgemeinschaft aufgefordert, gemeinsam für eine gerechte Verteilung von künftigen Corona-Impfstoffen zu sorgen. "Impf-Nationalismus ist wie ein Gift - und das ist das letzte, was wir gerade brauchen", sagte der deutsche One-Direktor Stephan Exo-Kreischer mit Blick auf die Dienstag in New York beginnende Generaldebatte zum 75-jährigen Bestehen der Vereinten Nationen. In der Pandemie schienen viele Regierungen zu vergessen, "dass es für globale Herausforderungen keine nationalen Lösungen gibt", beklagte Exo-Kreischer. Viele Länder schlössen Geschäfte mit Pharmafirmen ab, um sich Vorrechte für einen Impfstoff zu sichern. "Dabei denkt kaum einer daran, wie dieser Impfstoff auch den Menschen zugänglich gemacht werden kann, die am stärksten von Armut betroffen sind." Im Schnitt seien neue Medikamente bisher mit sieben Jahren Verzögerung in Entwicklungsländern angekommen. "Wir fordern die Weltgemeinschaft auf, endlich an einem Strang zu ziehen", sagte Exo-Kreischer. "Konkret heißt das, dass insbesondere die reichen Industrieländer Geld in die Hand nehmen und es in die Covax-Initiative investieren." In diesem Vorhaben arbeiten die Weltgesundheitsorganisation (WHO) und die globalen Allianzen Gavi und Cepi daran, einen Impfstoff zu entwickeln und diesen auch den Ländern zur Verfügung zu stellen, die am stärksten von Armut betroffen sind - und das zu einem bezahlbaren Preis. "Deutschland kann hier eine Führungsrolle einnehmen, indem es mit guten Beispiel vorangeht und diese internationale Impf-Initiative finanziell unterstützt", sagte Exo-Kreischer./lw/DP/zb
18.09.2020 Quelle: dpa
Landgericht Stuttgart legt EuGH weiteren Diesel-Fall vor
STUTTGART (dpa-AFX) - Das Landgericht Stuttgart will erneut einige grundsätzliche Fragen in einem Diesel-Fall vom Europäischen Gerichtshof prüfen lassen. Wieder geht es darum, ob die Reduzierung der Abgasreinigung bei bestimmten Temperaturen, das sogenannte Thermofenster, rechtmäßig ist - diesmal aber am Beispiel eines BMW, wie das Gericht am Freitag mitteilte. Hintergrund ist ein Streit des Fahrzeugbesitzers mit seiner Rechtsschutzversicherung. Die hatte sich geweigert, die Übernahme der Kosten für eine Klage gegen BMW wegen einer angeblich unzulässigen Abgastechnik zuzusichern. Als Argument hatte sie angeführt, dass die bei BMW-Motoren festgestellten Thermofenster rechtlich zulässig seien und es keine amtlichen Rückrufe und auch kein Ermittlungsverfahren gebe - sprich: dass die Klage keinen Aussicht auf Erfolg hätte. Dagegen klagte der BMW-Besitzer. Das Gericht muss die Aussichten für eine mögliche Klage nun prüfen. Das gehe aber nur, wenn der EuGH vorher die Zulässigkeit des Thermofensters grundsätzlich kläre, entschied der Richter. Etliche Fragen zum Thema Thermofenster liegen auch bereits zur Klärung beim EuGH. Die betroffene ADAC Rechtsschutzversicherung teilte mit, sie begrüße das Vorgehen. "Die abschließende Klärung der Frage, ob Thermofenster grundsätzlich unzulässig sind, muss in höchster Instanz entschieden werden, um Rechtssicherheit zu schaffen." BMW verwies darauf, dass auf Ebene der Landgerichte 210 Klagen wegen angeblich unzulässiger Thermofenster zu Gunsten des Autobauers entschieden worden seien und nur zwei - bislang nicht rechtskräftige - zu Gunsten der Kläger. Auf Ebene der Oberlandesgerichte seien alle 35 bisher entschiedenen Fälle zu Gunsten von BMW ausgegangen./eni/DP/stw
18.09.2020 Quelle: dpa
Covid-Impfstoff: EU-Kommission schließt auch Vertrag mit Sanofi-GSK
BRÜSSEL (dpa-AFX) - Die EU-Kommission hat einen zweiten Vertrag über den Kauf eines künftigen Corona-Impfstoffs abgeschlossen, diesmal mit den Herstellern Sanofi und GSK über die Lieferung von bis zu 300 Millionen Einheiten. Gesundheitskommissarin Stella Kyriakides erklärte dazu am Freitag, angesichts steigender Corona- Infektionszahlen sei ein wirksamer Impfstoff wichtiger denn je. Mit dem neuen Vertrag wüchsen die Chancen, dass Menschen in der EU und weltweit nach und nach ihr Alltagsleben wieder aufnehmen könnten. Die EU hatte bereits einen Vertrag mit dem Hersteller Astrazeneca geschlossen und plant weitere mit anderen Unternehmen mit aussichtsreichen Impfstoff-Kandidaten. Keiner dieser Impfstoffe ist jedoch bisher zugelassen. Die Abnahmeverträge mit Vorkasse sollen die Entwicklung und Massenproduktion der Impfstoffe beschleunigen. Der Impfstoff von Sanofi (Frankreich) und GSK (Großbritannien) wird nach Angaben der Kommission seit September getestet; die entscheidende Phase-3-Studie soll bis Ende 2020 folgen. Gibt es keine Hindernisse, wollen die Hersteller den Impfstoff im zweiten Halbjahr 2021 verfügbar haben, wie es weiter hieß. Der neue Vertrag sieht vor, dass die EU-Staaten bis zu 300 Millionen Dosen aufkaufen können, sollte der Impfstoff zugelassen werden. Darüber hinaus können die Staaten Einheiten an ärmere Länder spenden. Sanofi und GSK seien zudem "bestrebt", einen erheblichen Anteil ihres Impfstoffs an die internationale Initiative Covax zu liefern. Diese soll sicherstellen, dass Menschen weltweit Zugang zu einem künftigen Impfstoff bekommen./vsr/DP/stk