Mini-Future | Long | Facebook | 165,60 | 154,0346

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  • WKN: MF9YPZ
  • ISIN: DE000MF9YPZ4
  • Mini-Future
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Basiswert

194,24 USD

-1,31 % 13.12.2019 22:26:13

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Produktbeschreibung

Mit dem Mini-Future Long auf Facebook hat der Anleger die Möglichkeit überproportional an steigenden Kursen der zugrunde liegenden Aktie zu partizipieren. Im Gegenzug nimmt der Anleger aber auch überproportional an fallenden Kursen der zugrunde liegenden Aktie teil.

Erreicht oder unterschreitet der Kurs der Aktie bei fortlaufender Beobachtung während des Beobachtungszeitraums die Stop Loss Barriere, wird das Produkt automatisch beendet und der Rückzahlungsbetrag ermittelt. Dieser Betrag hängt vom Basispreis und vom Fair Value Preis für die zugrunde liegende Aktie auf Grundlage der Kurse der Aktie während eines bestimmten Zeitraums ab, wie jeweils näher in den Endgültigen Bedingungen bestimmt. Es kann zum Totalverlust kommen.

Sowohl die Stop Loss Barriere als auch der Basispreis sind nicht konstant. Nach anfänglicher Bestimmung dieser Werte werden, wie in den Endgültigen Bedingungen festgelegt, Anpassungen erfolgen. Der aktuelle Wert der Stop Loss Barriere und des Basispreises ist der obigen Tabelle zu entnehmen.

Das Produkt hat keine feste Laufzeit. Bei Ausübung des ordentlichen Kündigungsrechts erfolgt die Bewertung der Aktie am ersten planmäßigen Handelstag (der Aktie) eines jeden Monats, welcher dem Ablauf von 35 Tagen nach dem Ausübungstag folgt.

Bei Mini Futures sind keine periodischen Zinszahlungen vorgesehen.

Mini Futures gewährleisten keinen Kapitalschutz. Im Falle eines fallenden Aktien-Kurses können die Wertpapiere wertlos verfallen wodurch der Anleger einen Totalverlust erleidet.

Zertifikate, Optionsscheine und Anleihen sind Inhaberschuldverschreibungen. Der Anleger trägt grundsätzlich bei Kursverlusten der Aktie sowie bei Insolvenz der Emittentin ein erhebliches Kapitalverlustrisiko bis hin zum Totalverlust. Ausführliche Darstellung möglicher Risiken sowie Einzelheiten zu den Produktkonditionen sind den Angebotsunterlagen (d.h. den Endgültigen Bedingungen, dem relevanten Basisprospekt einschließlich etwaiger Nachträge dazu sowie dem Registrierungsdokument) zu entnehmen.

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Nachrichten und Analysen

13.12.2019 Quelle: dpa
Kinderschutz im Netz - WhatsApp und Co. sollen Maßnahmen ergreifen
BERLIN (dpa-AFX) - Bundesfamilienministerin Franziska Giffey (SPD) hat ihr geplantes Gesetz für mehr Schutz von Kindern und Jugendlichen im Netz auf den Weg gebracht. Der Entwurf für das schon länger von ihr angekündigte Jugendmedienschutzgesetz sei am Freitag in die sogenannte Ressortabstimmung gegangen, wurde also den anderen Ministerien der Bundesregierung zur internen Abstimmung vorgelegt, wie ein Sprecher des Ministeriums mitteilte. Bis das Gesetz beschlossen ist, ist es aber noch ein langer Weg. Giffey will damit Kinder und Jugendliche unter anderem vor Mobbing und sexuellen Übergriffen in Chats oder vor Kostenfallen bei sogenannten In-App-Käufen in Spielen schützen. In vielen Computer- oder Smartphone-Spielen können Nutzer während des Spiels zusätzliche Fähigkeiten oder Outfits für ihre Charaktere dazukaufen, das kann zu bösen Überraschungen auf der Kreditkartenabrechnung der Eltern führen. Schutzmaßnahmen der Anbieter könnten zum Beispiel kindgerechte Voreinstellungen sein, die nach der Installation von Spielen und Apps getroffen werden müssen, oder klare Beschwerdemöglichkeiten in Social Media, damit sich zum Beispiel von Mobbing betroffene Kinder und Jugendliche zur Wehr setzen können. Wie die Zeitungen der Funke Mediengruppe unter Berufung auf den Entwurf berichteten, sollen große Plattformen, die mehr als eine Million Nutzer haben, wie Instagram, Facebook, Snapchat, TikTok oder WhatsApp, zu konkreten Schutzmaßnahmen verpflichtet werden. Sollten sie der Verpflichtung nicht nachkommen, drohten Bußgelder bis zu fünf Millionen Euro. Um die Errichtung und Einhaltung der neuen Schutzmaßnahmen zu überprüfen und gegebenenfalls Bußgelder zu verhängen, solle die Bundesprüfstelle für jugendgefährdende Medien zu einer Bundeszentrale für Kinder und Medienschutz ausgebaut werden. Vorgesehen seien auch Alterskennzeichnungen für Apps und Inhalte, so wie das bei DVDs, Spielen auf CD oder im Kino üblich ist. Bundesfamilienministerin Franziska Giffey (SPD) habe in der Vergangenheit immer wieder betont, dass die aktuelle Gesetzeslage noch aus der Zeit von CD-ROM und Videokassette stamme, sagte ein Ministeriumssprecher. Kinder und Jugendliche bräuchten aber auch online Schutz, und Eltern wünschten sich Orientierung. Genau diese Fragen adressiere man mit dem neuen Jugendmedienschutzgesetz. Der Verband der deutschen Games-Branche begrüßte die Initiative. Der Jugendschutz in Deutschland stecke seit vielen Jahren in der vordigitalen Zeit fest und müsse dringend reformiert werden, sagte Geschäftsführer Felix Falk am Freitag. Nach Ansicht des Verbandes muss die Vermittlung von Medienkompetenz eine entscheidende Rolle spielen. Nur so könnten Kinder und Jugendliche eine Mediensouveränität erlangen, die den besten Jugendschutz ermöglicht. Weil das geplante Gesetz internationale Anbieter treffen wird, muss der Entwurf nach der Abstimmung in der Bundesregierung auch eine Prüfung auf EU-Ebene durchlaufen. Vor dem kommenden Sommer ist ein Beschluss im Bundeskabinett daher unwahrscheinlich./jr/DP/eas
13.12.2019 Quelle: dpa
AUSBLICK 2020/Silicon Valley im Techlash: Konzerne von allen Seiten unter Druck
SAN FRANCISCO (dpa-AFX) - Amerikanische Technologie-Giganten wie Google oder Facebook konnten sich zumindest in ihrem Heimatmarkt lange Zeit auf eine lockere Regulierung und ein grundsätzliches Wohlwollen der Politik verlassen. Am ehesten wurden sie als dynamische Vorzeigeunternehmen gesehen, die Amerikas Rolle in der Welt von Morgen sichern. Doch diese Zeiten sind vorbei. 2019 wurde zum Jahr, in dem über die Tech-Konzernen mit voller Wucht der "Techlash" hereinbrach. Die Wortschöpfung aus "technology" und "backlash" (etwa: Gegenreaktion) wurde zum Symbol für das neue Verhältnis von Silicon Valley und Politik in den USA. Wenn Facebook-Chef Mark Zuckerberg jetzt vor Ausschüsse in Senat und Repräsentantenhaus zitiert wird, schlägt ihm oft offene Feindseligkeit entgegen. Google, Facebook und Amazon stehen im Visier von Wettbewerbsermittlungen des US-Justizministeriums. Die demokratische Präsidentschafts-Anwärterin Elizabeth Warren machte die Zerschlagung der Tech-Riesen zu einem Eckpunkt ihres Programms für die Wahl 2020. Die Handelsbehörde FTC presste aus Facebook nach den Daten-Skandalen der vergangenen Jahre die Rekordstrafe von fünf Milliarden Dollar heraus. Als Amazon ankündigte, einen neuen Standort für 25 000 Mitarbeiter in New York aufzubauen, war der Widerstand von Einwohnern und Lokalpolitikern so heftig, dass der Konzern einen Rückzieher machte. Der Schauspieler Sacha Baron Cohen, bekannt unter anderem als "Borat", erntete jüngst Aufmerksamkeit als er Facebook und andere Social-Media-Plattformen als "größte Propaganda-Maschine der Geschichte" kritisierte. Wie kam es soweit? Ein erster Wendepunkt war die Präsidentenwahl 2016, in der vor allem Facebook und Twitter nicht nur von geschickten Wahlkampf-Strategen, sondern auch in beispiellosem Ausmaß von Propaganda-Teams aus Russland genutzt wurden. Dem Bild in der Öffentlichkeit half auch nicht, dass Zuckerberg erst für eine "verrückte Idee" erklärte, dass solche Aktivitäten den Wahlausgang beeinflusst haben könnten - und die kategorische Äußerung später zurücknahm. Dann kam Facebook an den Pranger wegen des Datenskandals um Cambridge Analytica. Die Datenanalyse-Firma war unrechtmäßig an Informationen von Facebook-Nutzern aus einer Umfrage-App gelangt. Dass ein Jahre zurückliegender Fall, der im Vergleich zu einigen anderen Datenschutz-Patzern des Online-Netzwerks fast schon harmlos wirkte, so eine heftige Abwehrreaktion auslöste, war bereits ein Zeichen der Zeit. Das Geschäft der Tech-Riesen läuft aber trotz des politischen Ärgers weiterhin blendend. Facebook verdaute die FTC-Strafe locker in nur einem Quartal - genauso wie Google die inzwischen mehr als acht Milliarden an Bußgeldern von Wettbewerbshütern der EU-Kommission. Auch die Nutzer-Zahlen von Facebook und Co. wachsen weiter. Doch die Stimmung in der US-Bevölkerung kippt. Laut einer Umfrage des Pew Research Centers sank der Anteil der Amerikaner, die glauben, dass Tech-Unternehmen einen positiven Einfluss auf die USA haben, binnen vier Jahren von 71 auf 50 Prozent. Zugleich hat nun jeder Dritte eine negative Sicht auf die Konzerne. US-Politiker lassen keine Zweifel daran, dass die Tech-Branche sich auch daheim auf schärfere Regulierung einstellen muss. Allerdings könnte knapp ein Jahr vor der Präsidentenwahl auch politisches Kalkül mit im Spiel sein. So fällt die erhöhte Aktivität des US-Justizministeriums mit Warnungen von US-Präsident Donald Trump vor einer angeblichen Unterdrückung konservativer Meinungen auf den Online-Plattformen zusammen. Zugleich steht Facebook unter Kritik für die Entscheidung, auch nachweislich falsche Äußerungen von Politikern auf der Plattform zu lassen - um sich aus dem politischen Prozess herauszuhalten. Auch der Dauerstreit um die Verschlüsselung der Online-Dienste flammte wieder auf. US-Justizminister William Barr forderte Facebook auf, die Pläne für eine neue verschlüsselte Architektur bei den Chatdiensten Messenger und WhatsApp sowie der Fotoplattform Instagram aus Eis zu legen. Die Ermittlungsbehörden beklagen sich unter anderem bei WhatsApp oder der SMS-Alternative iMessage von Apple, die bereits Komplett-Verschlüsselung haben, dass sie nicht an Daten von Verdächtigen herankommen. Die Unternehmen entgegnen, dass die oft verlangten Hintertüren die Dienste für alle unsicherer machen würden. So lehnte Facebook auch die Forderung von US-Justizminister William Barr ab, die Verschlüsselungspläne auf Eis zu legen. Der Ton wurde allerdings schärfer. "Entweder Sie finden einen Weg, das zu machen - oder wir erledigen das für Sie", drohte der Chef des Justizausschusses des Senats, der Republikaner Lindsey Graham, den Unternehmen. "Sie sind entweder Teil der Lösung oder Teil des Problems."/so/DP/zb --- Von Andrej Sokolow, dpa ---
13.12.2019 Quelle: dpa
ROUNDUP: ARD-Vorsitzender Wilhelm: neue Initiative für EU-Internetplattform
MÜNCHEN (dpa-AFX) - Die ARD plant einen Vorstoß auf höchster EU-Ebene für eine europäische Internet-Plattform gegen die im Netz dominierenden US-Anbieter. Die Gemeinschaft der europäischen Rundfunkanstalten EBU werde einen Anlauf direkt bei der neuen EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen unternehmen, kündigte der ARD-Vorsitzende Ulrich Wilhelm in einem Interview der Deutschen Presse-Agentur an. "Es braucht einen starken politischen Gestaltungswillen Europas, wie seinerzeit beim Airbus oder der Raumfahrt." Europa brauche ein Gegengewicht zu Google, Amazon, Facebook & Co., sagte Wilhelm. "Nur mit einer eigenen digitalen Infrastruktur kann Europa seine Souveränität im Digitalen schützen." Die Chancen für eine nachhaltige Initiative der Politik in diese Richtung seien deutlich gestiegen. "Gleichzeitig ist es ein sehr dickes Brett", räumte der Intendant des Bayerischen Rundfunks ein. Natürlich gebe es bei manchen eine gewisse Skepsis, ob Europa diesen sehr kapitalstarken Großunternehmen aus den USA und China überhaupt gewachsen sei. Die Plattformen der großen US-Anbieter steuerten die Auswahl und Sichtbarkeit von Inhalten mit ihren Algorithmen, sagte Wilhelm. Diese dienten aber nicht dem Gemeinwohl, sondern den Geschäftsmodellen der Konzerne. Zudem drohten immer mehr Teilöffentlichkeiten und eine immer stärkere Polarisierung in der Gesellschaft. Wilhelm hatte den Vorschlag einer europäischen Infrastruktur im Netz bereits zu Beginn seiner zweijährigen Amtszeit an der ARD-Spitze gemacht. Zum Jahreswechsel übergibt er den Vorsitz unter den neun öffentlich-rechtlichen Sendern an Tom Buhrow, den Intendanten des Westdeutschen Rundfunks (WDR). Der scheidende ARD-Vorsitzende forderte zudem eine Weiterentwicklung der Medienordnung in Deutschland. "Mit der Medienordnung hat die Politik eine fortdauernd große Gestaltungsaufgabe." Die Länder, der Bund und die EU müssten hier mit ihren unterschiedlichen Zuständigkeiten eng zusammenwirken. Der gerade von den Ländern auf den Weg gebrachte Medienstaatsvertrag sei "ein echter Meilenstein". Angesichts der Pläne zur Höhe des Rundfunkbeitrages kündigte Wilhelm Einschnitte bei Sendungen an. "Das bedeutet, dass wir unseren Sparkurs fortsetzen müssen, wohl auch um Programmkürzungen nicht herumkommen", sagte er. "Und wir müssen weiterhin jedes Jahr Personal abbauen." Die Kommission zur Ermittlung des Finanzbedarfs der Rundfunkanstalten (KEF) hat als zuständiges Gremium in einem Entwurf eine Steigerung des Rundfunkbeitrags von monatlich 17,50 Euro auf 18,36 Euro ab 2021 vorgeschlagen. Auch diese "erste moderate Erhöhung nach dann zwölf Jahren würde uns die Inflation nicht ausgleichen", sagte Wilhelm. "Wir sollen schrumpfen. Das ist der erklärte Wille."/rin/fd/DP/zb
13.12.2019 Quelle: dpa
ARD-Vorsitzender Wilhelm: neue Initiative für EU-Internetplattform
MÜNCHEN (dpa-AFX) - Die ARD plant einen Vorstoß auf höchster EU-Ebene für eine europäische Internet-Plattform gegen die im Netz dominierenden US-Anbieter. Die Gemeinschaft der europäischen Rundfunkanstalten EBU werde einen Anlauf direkt bei der neuen EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen unternehmen, kündigte der ARD-Vorsitzende Ulrich Wilhelm in einem Interview der Deutschen Presse-Agentur an. "Es braucht einen starken politischen Gestaltungswillen Europas, wie seinerzeit beim Airbus oder der Raumfahrt." Europa brauche ein Gegengewicht zu Google, Amazon, Facebook & Co., sagte Wilhelm. "Nur mit einer eigenen digitalen Infrastruktur kann Europa seine Souveränität im Digitalen schützen." Die Chancen für eine nachhaltige Initiative der Politik in diese Richtung seien deutlich gestiegen. "Gleichzeitig ist es ein sehr dickes Brett", räumte der Intendant des Bayerischen Rundfunks ein. Natürlich gebe es bei manchen eine gewisse Skepsis, ob Europa diesen sehr kapitalstarken Großunternehmen aus den USA und China überhaupt gewachsen sei. Die Plattformen der großen US-Anbieter steuerten die Auswahl und Sichtbarkeit von Inhalten mit ihren Algorithmen, sagte Wilhelm. Diese dienten aber nicht dem Gemeinwohl, sondern den Geschäftsmodellen der Konzerne. Zudem drohten eine immer stärkere Polarisierung in der Gesellschaft und immer mehr Teilöffentlichkeiten. Wilhelm hatte den Vorschlag einer europäischen Infrastruktur im Netz bereits zu Beginn seiner zweijährigen Amtszeit an der ARD-Spitze gemacht. Zum Jahreswechsel übergibt er den Vorsitz unter den neun öffentlich-rechtlichen Sendern an Tom Buhrow, den Intendanten des Westdeutschen Rundfunks (WDR)./rin/fd/DP/zb