Discount-Optionsschein| Call | Netflix | 500,00 | 525,00 | 18.12.19

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  • WKN: MF9VA7
  • ISIN: DE000MF9VA78
  • Discount-Optionsschein
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18.12.2019 18:11:05

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Basiswert

339,18 USD

+0,013 % 17.01.2020 22:26:10

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Produktbeschreibung

Mit dem Discount-Optionsschein Call auf Netflix, hat der Anleger die Möglichkeit, bis zu einem bestimmten Höchstpreis (Cap), überproportional an steigenden Kursen der zugrunde liegenden Aktie zu partizipieren. Im Gegenzug nimmt der Anleger aber auch überproportional an fallenden Kursen der zugrunde liegenden Aktie teil.

Bei Endfälligkeit erhält der Anleger einen Auszahlungsbetrag, der dem Produkt aus (i) Endgültigem Aktien-Kurs, der nicht höher sein kann als ein bestimmter Höchstpreis (Cap), abzüglich des Basispreises und (ii) dem Bezugsverhältnis entspricht, umgerechnet in die Währung, in der Zahlungen unter den Wertpapieren geleistet werden (falls einschlägig).

Sollte der Endgültige Aktien-Kurs kleiner sein als der Basispreis oder diesem entsprechen, erhält der Anleger lediglich den Mindestbetrag und erleidet einen Totalverlust. Der Basispreis und der Höchstpreis werden anfänglich bestimmt und sind konstant.

Bei Discount-Optionsscheinn sind keine periodischen Zinszahlungen vorgesehen.

Discount-Optionsscheine gewährleisten keinen Kapitalschutz. Im Falle eines fallenden Aktien-Kurses können die Wertpapiere wertlos verfallen wodurch der Anleger einen Totalverlust erleidet.

Zertifikate, Optionsscheine und Anleihen sind Inhaberschuldverschreibungen. Der Anleger trägt grundsätzlich bei Kursverlusten der Aktie sowie bei Insolvenz der Emittentin ein erhebliches Kapitalverlustrisiko bis hin zum Totalverlust. Ausführliche Darstellung möglicher Risiken sowie Einzelheiten zu den Produktkonditionen sind den Angebotsunterlagen (d.h. den Endgültigen Bedingungen, dem relevanten Basisprospekt einschließlich etwaiger Nachträge dazu sowie dem Registrierungsdokument) zu entnehmen.

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Nachrichten und Analysen

16.01.2020 Quelle: dpa
'CO2-negativ bis 2030': Microsoft startet große Klima-Initiative
REDMOND (dpa-AFX) - Microsoft will im großen Stil zur Reduzierung von klimaschädlichen Treibhausgasen beitragen. Spätestens zum Jahr 2030 wolle der Softwarekonzern der Atmosphäre mehr Kohlendioxid entziehen als man produziere, kündigte Microsoft-Chef Satya Nadella am Donnerstag in Redmond an. Und bis zum Jahr 2050 wolle Microsoft all den Kohlenstoff aus der Umwelt entfernen, den das Unternehmen seit seiner Gründung im Jahr 1975 entweder direkt oder durch den Stromverbrauch verursacht habe. Hintergrund der Microsoft-Initiative ist die Tatsache, dass die IT-Branche wegen des großen Strombedarfs bislang signifikant zum CO2-Ausstoß und damit zum Klimawandel beigetragen hat. Einigen Studien zufolge setzt allein das Internet mit Cloud-Anwendungen wie Amazon AWS, Google Cloud oder Microsoft Azure sowie Streamingdiensten wie Netflixinzwischen mehr CO2 frei als die globale Luftfahrt. Nadella räumte ein, dass es noch keine Verfahren gebe, um der Atmosphäre sehr große Mengen an CO2 zu entziehen. Deshalb werde Microsoft einen Fonds in Höhe von einer Milliarde Dollar (900 Mio Euro) auflegen, um die Entwicklung von Techniken und Methoden zu fördern, mit denen man "CO2-negativ" werden könne. Das Unternehmen werde dabei auf ein Portfolio von Techniken setzen - darunter Wiederaufforstung, Kohlenstoffbindung im Boden, Bioenergie mit Kohlenstoffabscheidung und -speicherung sowie direkte Luftaufnahme. An der Initiative sollen auch Partner und Zulieferer von Microsoft beteiligt werden. Ab 2021 werde die CO2-Reduktion ausdrücklich bei der Auswahl von Zulieferern berücksichtigt. Intern werde Microsoft eine CO2-Abgabe von 15 Dollar pro Tonne CO2 einführen, mit der jede Abteilung in der internen Verrechnung auch tatsächlich belastet werde. Bei der Entwicklung der Anlagen und Verfahren zur CO2-Reduktion gehe es vor allem darum, dass sie auch im großen Maßstab zum Einsatz kommen können und bezahlbar seien. Außerdem sollten sie kommerziell verfügbar gemacht werden und überprüfbar sein. "Angesichts des aktuellen Stands der Technologie und der Preisgestaltung werden wir uns zunächst auf naturbasierte Lösungen konzentrieren", erläuterte Microsoft in einem Blogeintrag. Bis 2050 strebe man an, auf technologiebasierte Lösungen umzusteigen, wenn diese rentabler werden. "Die Reduzierung des Kohlenstoffs ist das Ziel, das die Welt erreichen muss", betonte Nadella. "Dies ist eine gewagte Wette - ein "Moonshot" - für Microsoft." Es werde nicht leicht für sein Unternehmen sein, bis 2030 kohlenstoffnegativ zu werden. "Aber wir glauben, dass es das richtige Ziel ist." Mit dem richtigen Engagement sei es aber auch ein erreichbares Ziel./chd/DP/he
05.01.2020 Quelle: dpa
Poker um Bundesliga-Rechte: DFL will mehr Spiele im Free-TV
BERLIN (dpa-AFX) - Die Fußball-Bundesliga soll auch künftig nicht komplett im Bezahlfernsehen verschwinden. "Im Gegenteil. Die Anzahl der Spiele im Free-TV wird bei der nächsten Ausschreibung größer sein", sagte DFL-Chef Christian Seifert der "Bild am Sonntag". Die Deutsche Fußball Liga wollte die Fernsehrechte für die Bundesliga ab der Saison 2021/22 zu Beginn dieses Jahres ausschreiben. Derzeit darf das ZDF wenige Freitagsspiele live im frei empfangbaren TV zeigen. Der Bezahlsender Sky überträgt live alle Bundesliga-Spiele am Samstag und in der Konferenz sowie 60 Partien am Sonntag. Die 2. Liga läuft live nur bei Sky. Zudem hat sich der kostenpflichtige Streamingdienst DAZN Live-Rechte an der Bundesliga gesichert. Als mögliche Interessenten für die Bundesliga-Rechte werden auch die Streaming-Anbieter Amazon Prime oder Netflixgehandelt. Seifert sieht darin kein Problem für die Fans und verwies auf eine außergewöhnliche "Qualitätsverbesserung im Bereich Serien und Filme" durch die Streamingdienste. Auch den teils schwachen Breitband-Ausbau in Deutschland sieht Seifert nicht als Argument gegen diese Anbieter. "Das wird noch zwei, drei Jahre ein Thema sein, dann wird die technische Infrastruktur in Deutschland in der Lage sein, das aufzufangen", sagte der Geschäftsführer der DFL. Seifert warnte jedoch davor, trotz der hohen Zahl der Interessenten einen erneuten Sprung bei den TV-Einnahmen für die Bundesliga zu erwarten. "Ob uns die nächsten paar Millionen Euro mehr wirklich besser machen auf dem Platz, diese Frage muss irgendwann erlaubt sein", sagte der 50-Jährige. Die Bundesligisten kassieren durch den laufenden Vertrag von 2017/18 bis 2020/21 insgesamt 4,64 Milliarden Euro allein aus der nationalen Vermarktung./hc/DP/he
11.12.2019 Quelle: dpa
Stromfresser Streaming: Grüne wollen ökologischere Digitalisierung
BERLIN (dpa-AFX) - Die Grünen fordern neue Vorgaben und Konzepte gegen Umweltprobleme der Digitalisierung - etwa den hohen Stromverbrauch beim Streamen von Videos und den Rohstoffbedarf von Handys und Computern. Digitalisierung könne beim Klima- und Umweltschutz helfen, heißt es in einem Antrag der Grünen im Bundestag, der der Deutschen Presse-Agentur vorliegt. Ohne ökologische Leitplanken könne sie aber Ressourcenverbrauch und Treibhausgas-Emissionen fortsetzen oder beschleunigen und zu immer mehr Elektroschrott führen. Bis 2030 könnte der Anteil der Digitalisierung am weltweiten Stromverbrauch auf 20 bis 50 Prozent ansteigen, heißt es im Antrag weiter. Haupttreiber für den Stromverbrauch sei "insbesondere die rasche Verbreitung und Nutzung von Streaming- und Video-on-Demand-Diensten". Streaming-Plattformen hätten 2018 schätzungsweise so viel Strom verbraucht wie alle Privathaushalte in Deutschland, Italien und Polen zusammen. Die Grünen fordern daher unter anderem, in Rechenzentren auf effiziente Wasser-Kühlungssysteme zu setzen und die Abwärme zu nutzen - für neue Einrichtungen soll die Wärmenutzung vorgeschrieben werden. Rohstoffe aus Elektrogeräten müssten verstärkt zurückgewonnen und wiederverwertet werden. Auf EU-Ebene wollen die Grünen verbindliche Standards für "Energieeffizienz, Ressourceneinsparungen, Recyclingfähigkeit und Reparierbarkeit von IT-Geräten". Für Videoplattformen wie Youtube fordern sie neue Effizienzstandards, damit etwa Videos in den Standardeinstellungen nicht automatisch abgespielt werden und Nutzer auswählen können, nur den Ton zu hören. "Die Digitalisierung braucht dringend einen ökologischen Ordnungsrahmen, sonst wird sie zum Klimakiller statt zum Klimaretter", sagte Dieter Janecek, Grünen-Experte für digitale Wirtschaft, der dpa. Die vielen möglichen positiven Effekte würden nur realisiert, "wenn wir die Digitalisierung konsequent in den Dienst der Nachhaltigkeit stellen"./ted/DP/zb