Turbo Open End | Long | Dialog Semiconductor | 22,44

Print
  • WKN: MF9T25
  • ISIN: DE000MF9T258
  • Turbo Open End
Produkt ist ausverkauft - aktuell kein Kauf möglich

Verkaufen (Geld)

- EUR

16.08.2019 21:30:01

Kaufen (Brief)

- EUR

16.08.2019 21:30:01

Tägliche Änderung (Geld)

-

- EUR 16.08.2019 21:30:01

Basiswert

40,45 EUR

+1,02 % 16.08.2019 22:26:00

Wertentwicklung

Stammdaten

Kennzahlen

Kursdaten

Produktbeschreibung

Mit dem Open End Turbo Long auf Dialog Semiconductor hat der Anleger die Möglichkeit überproportional an steigenden Kursen der zugrunde liegenden Aktie zu partizipieren. Im Gegenzug nimmt der Anleger aber auch überproportional an fallenden Kursen der zugrunde liegenden Aktie teil.

Erreicht oder unterschreitet der Kurs der Aktie bei fortlaufender Beobachtung während des Beobachtungszeitraums die Knock-out-Barriere, wird das Produkt automatisch beendet und der Mindestbetrag ausgezahlt, wodurch es zum Totalverlust kommt.

Die Knock-out-Barriere entspricht stets dem Basispreis. Der Basispreis ist nicht konstant. Nach anfänglicher Bestimmung des Basispreises werden, wie in den Endgültigen Bedingungen festgelegt, Anpassungen erfolgen. Der aktuelle Wert des Basispreises ist der obigen Tabelle zu entnehmen.

Das Produkt hat keine feste Laufzeit. Bei Ausübung des ordentlichen Kündigungsrechts erfolgt die Bewertung der Aktie am ersten planmäßigen Handelstag (der Aktie) eines jeden Monats, welcher dem Ablauf von 35 Tagen nach dem Ausübungstag folgt.

Bei Turbos sind keine periodischen Zinszahlungen vorgesehen.

Turbos gewährleisten keinen Kapitalschutz. Im Falle eines fallenden Aktien-Kurses können die Wertpapiere wertlos verfallen wodurch der Anleger einen Totalverlust erleidet.

Zertifikate, Optionsscheine und Anleihen sind Inhaberschuldverschreibungen. Der Anleger trägt grundsätzlich bei Kursverlusten der Aktie sowie bei Insolvenz der Emittentin ein erhebliches Kapitalverlustrisiko bis hin zum Totalverlust. Ausführliche Darstellung möglicher Risiken sowie Einzelheiten zu den Produktkonditionen sind den Angebotsunterlagen (d.h. den Endgültigen Bedingungen, dem relevanten Basisprospekt einschließlich etwaiger Nachträge dazu sowie dem Registrierungsdokument) zu entnehmen.

Wertentwicklung

Stammdaten

Kursdaten

Nachrichten und Analysen

09.08.2019 Quelle: dpa
DIALOG SEMICONDUCTOR IM FOKUS: Emanzipierung von Apple ist mitten im Gange
LONDON (dpa-AFX) - Beim Chipentwickler Dialog Semiconductor läuft es rund. Die Aktie befindet sich auf einem Höhenflug und auch die Emanzipierung vom Großkunden Apple scheint auf gutem Weg. Aus der schwankungsanfälligen Halbleiterbrache sticht das britisch-deutsche Unternehmen derzeit positiv hervor. Was bei Dialog Semiconductor los ist, wie der Konzern von Analysten bewertet wird und wie sich die Aktie entwickelt hat: DAS IST LOS BEIM UNTERNEHMEN: Im jüngst beendeten zweiten Quartal hatte Dialog Semiconductor sowohl beim operativen Ergebnis als auch beim Umsatz besser abgeschnitten als erwartet. So steigerte das Unternehmen seinen Gewinn deutlich. Und Konzernchef Jalal Bagherli gibt sich auch beim Blick in die Zukunft zuversichtlich. Er will sein Unternehmen breiter aufstellen und damit unabhängiger vom US-Großkonzern Apple machen, der der mit Abstand größte und wichtigste Kunde ist. Anfang April hatte Dialog Semiconductor, das seit dem Frühjahr im MDax notiert ist, sein Zuliefergeschäft mit Stromsteuerungschips in weiten Teilen an Apple verkauft. Dafür und für Lizenzen erhält der Chipentwickler eine Menge Geld - und zudem ein breites Spektrum neuer Aufträge durch die US-Amerikaner. Die lange schwelende Ungewissheit über die weitere Form der Zusammenarbeit konnte damit beendet werden. Doch zunächst führt die Vereinbarung mit Apple zu Umsatzeinbußen für Dialog Semiconductor. Apple kann die Entwicklung eigener Chips nun vorantreiben und bindet sich gleichzeitig länger an Dialog. Geht es nach Bagherli, soll Apple in einigen Jahren aber nur noch für höchstens 40 Prozent des Umsatzes von Dialog Semiconductor stehen. Er will die Emanzipierung von den US-Amerikanern konsequent umsetzen. Im vergangenen Jahr stammten noch rund drei Viertel der Erlöse von dem iPhone-Hersteller, der seit den Anfängen des Verkaufsschlagers von Dialog Semiconductor mit Chiptechnologien beliefert wird. Um die Abhängigkeit von Apple nachhaltig zu verringern, will sich der Chipentwickler verstärkt um andere Kunden bemühen und sich neben dem Mobilgerätegeschäft auf weitere wachstumsträchtige Bereiche konzentrieren. Dazu gehören etwa das Internet der Dinge oder das Geschäft mit Autochips. Bagherli erwartet, dass Dialog ab 2022 beim Gesamtumsatz wieder deutlich zulegen wird, einschließlich der erwarteten Rückgänge durch die an Apple übertragenen Bereiche, wie er kürzlich dem Magazin "Euro am Sonntag" sagte. DAS SAGEN DIE ANALYSTEN: Marktexperten bewerten die Perspektiven des Unternehmens überwiegend positiv. Von den insgesamt elf im dpa-AFX-Analyser erfassten Analysten raten drei zum Kauf der Aktien, sieben zum Halten und nur ein Experte zum Verkauf. Ungeachtet der jüngst weiter eskalierenden Handelsspannungen und der damit verbundenen negativen Auswirkungen auf die europäische Halbleiterbranche attestieren die meisten Analysten Dialog Semiconductor viel Potenzial. Mit einem Kursziel von 45 Euro gibt sich Andrew Gardiner von der britischen Investmentbank Barclays am optimistischsten. Aus seiner Sicht gewinne die Investmentstory des Chipentwicklers an Schwung. Er hob die Auftragsgewinne hervor, die Dialog Semiconductor beim Großkunden Apple und auch bei anderen Kunden zu verzeichnen habe. Aus Sicht von DZ Bank-Analyst Harald Schnitzler entwickle sich das Unternehmen besser als erwartet und verzeichne eine Dynamik durch Design-Wins bei einem seiner größten Abnehmer. Die jüngsten Geschäftszahlen und der vorgelegte Ausblick hätten deutlich positiv überrascht, befand Schnitzler. Derweil ist Mitch Steves vom Analysehaus RBC etwas zurückhaltender. Er wartet auf die Ankündigung eines größeren Deals. Die Bewertung von Dialog Semiconductor sei ausgereizt, gibt Steves zu bedenken. Ungeachtet dessen sei es positiv, dass sich die Margen des Chipkonzerns weiter verbesserten. DAS MACHT DIE AKTIE: Für Anleger ist die Entwicklung der Papiere des Chipentwicklers eine große Freude. In den zurückliegenden zwölf Monaten hat die Aktie satte 120 Prozent zugelegt und ihren Wert mehr als verdoppelt. Damit steht sie einsam an der Spitze im Index der mittelgroßen Unternehmen. Auch seit Jahresbeginn sieht es sehr erfreulich aus: Die Papiere des Konzerns verzeichnen ein Plus von rund 80 Prozent und sind damit zweitbester MDax-Titel. Bis zum vergangenen Sommer sah es aber noch ganz anders aus. Die Furcht vor einem Wegbrechen der Apple-Geschäfte hatte die Aktie förmlich abstürzen lassen. Zuvor waren Gerüchte aufgekommen, dass Apple künftig auch selbst Chips entwickeln wolle. Seit der Ankündigung der konkreten Details des Apple-Deals im Oktober 2018 geht es für die Dialog-Anteilsscheine aber wieder steil bergauf. Von ihrem Tief Ende Juni 2018, als die Aktie gerade mal noch 12,44 Euro wert war, hat sie sich mittlerweile deutlich erholt. Bis zum jüngsten Hoch von 53,85 Euro im Juli 2015 fehlt momentan aber noch ein gutes Stück. Derzeit kostet ein Anteilsschein etwas mehr als 40 Euro, die Marktkapitalisierung von Dialog Semiconductor liegt bei knapp 3 Milliarden Euro./eas/nas/jha/
30.07.2019 Quelle: dpa
ROUNDUP: Apple fängt Rückgang der iPhone-Umsätze auf
CUPERTINO (dpa-AFX) - Apple wird besser darin, die Rückgänge im iPhone-Geschäft durch Zuwächse in anderen Bereichen auszugleichen. Im vergangenen Quartal ließ ein deutliches Plus vor allem bei Online-Diensten und in der Sparte mit der Computer-Uhr Apple Watch den Konzernumsatz um ein Prozent auf 53,8 Milliarden Dollar steigen. Die iPhone-Erlöse fielen unterdessen im Jahresvergleich um zwölf Prozent auf knapp 26 Milliarden Dollar (23,3 Mrd Euro). Damit bleibt das iPhone immer noch das wichtigste Apple-Produkt. Aber es brachte dem Konzern nur noch 48 Prozent des gesamten Geschäfts ein - in den vergangenen Jahren waren es meist um die zwei Drittel des Konzernumsatzes. Schon in den vergangenen Quartalen waren die Umsätze mit dem Gerät nach schwächeren Verkäufen in China sowie einer Abkühlung des Smartphone-Marktes rückläufig. Zuletzt sei das iPhone-Geschäft aber wieder besser gelaufen, sagte Konzernchef Tim Cook vor Analysten. Das Geschäft mit Online-Diensten wuchs binnen eines Jahres von 10,2 auf knapp 11,5 Milliarden Dollar. Bei den Mac-Computern legten die Erlöse von 5,3 auf 5,8 Milliarden Dollar zu und beim iPad von 4,6 auf gut 5 Milliarden. Den deutlichsten Sprung gab es aber in der Sparte, in der das Geschäft mit der Apple Watch, den vernetzten HomePod-Lautsprechern sowie Zubehör zusammengefasst ist. Dort stieg der Umsatz von 3,7 auf 5,5 Milliarden Dollar. Unterm Strich verdiente Apple in dem Ende Juni abgeschlossenen dritten Geschäftsquartal gut zehn Milliarden Dollar, das war ein Rückgang von rund 13 Prozent im Jahresvergleich. Für das laufende Quartal stellte Apple einen Umsatz zwischen 61 und 64 Milliarden Dollar in Aussicht. Im Vorjahresquartal waren es 62,9 Milliarden Dollar gewesen. Auch angesichts dieser Prognose, die Erwartungen von Analysten übertraf, legte die Aktie im nachbörslichen Handel am Dienstag zeitweise um mehr als vier Prozent zu./so/DP/fba