Turbo Open End | Long | Raytheon | 163,12

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  • WKN: MF9SPM
  • ISIN: DE000MF9SPM4
  • Turbo Open End
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12.06.2019 22:00:00

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Basiswert

177,99 USD

-0,32 % 15.07.2019 20:05:19

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Kennzahlen

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Produktbeschreibung

Mit dem Open End Turbo Long auf Raytheon hat der Anleger die Möglichkeit überproportional an steigenden Kursen der zugrunde liegenden Aktie zu partizipieren. Im Gegenzug nimmt der Anleger aber auch überproportional an fallenden Kursen der zugrunde liegenden Aktie teil.

Erreicht oder unterschreitet der Kurs der Aktie bei fortlaufender Beobachtung während des Beobachtungszeitraums die Knock-out-Barriere, wird das Produkt automatisch beendet und der Mindestbetrag ausgezahlt, wodurch es zum Totalverlust kommt.

Die Knock-out-Barriere entspricht stets dem Basispreis. Der Basispreis ist nicht konstant. Nach anfänglicher Bestimmung des Basispreises werden, wie in den Endgültigen Bedingungen festgelegt, Anpassungen erfolgen. Der aktuelle Wert des Basispreises ist der obigen Tabelle zu entnehmen.

Das Produkt hat keine feste Laufzeit. Bei Ausübung des ordentlichen Kündigungsrechts erfolgt die Bewertung der Aktie am ersten planmäßigen Handelstag (der Aktie) eines jeden Monats, welcher dem Ablauf von 35 Tagen nach dem Ausübungstag folgt.

Bei Turbos sind keine periodischen Zinszahlungen vorgesehen.

Turbos gewährleisten keinen Kapitalschutz. Im Falle eines fallenden Aktien-Kurses können die Wertpapiere wertlos verfallen wodurch der Anleger einen Totalverlust erleidet.

Zertifikate, Optionsscheine und Anleihen sind Inhaberschuldverschreibungen. Der Anleger trägt grundsätzlich bei Kursverlusten der Aktie sowie bei Insolvenz der Emittentin ein erhebliches Kapitalverlustrisiko bis hin zum Totalverlust. Ausführliche Darstellung möglicher Risiken sowie Einzelheiten zu den Produktkonditionen sind den Angebotsunterlagen (d.h. den Endgültigen Bedingungen, dem relevanten Basisprospekt einschließlich etwaiger Nachträge dazu sowie dem Registrierungsdokument) zu entnehmen.

Ereignisse

Datum Ereignis Anpassung Wert vor Ereignis Wert nach Ereignis
09.04.2019 Ordentliche Dividende
  • Basispreis
  • Barriere
  • 162,0367 USD
  • 162,0367 USD
  • 161,4038 USD
  • 161,4038 USD

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Nachrichten und Analysen

17.06.2019 Quelle: dpa
ROUNDUP: Weniger Atomwaffen auf der Welt - Arsenale werden aber modernisiert
STOCKHOLM (dpa-AFX) - Die Atommächte des Planeten investieren nach Angaben von Friedensforschern wieder mehr in ihre nuklearen Waffenarsenale. Zwar ging die Zahl der Atomwaffen weltweit im vergangenen Jahr um knapp vier Prozent zurück, wie das Stockholmer Friedensforschungsinstitut Sipri berichtet. Dafür seien die Atommächte aber wieder stärker darauf aus, ihre Waffen zu modernisieren. "Offen gesagt ist das ein negativer Trend", sagte der Sipri-Atomwaffenexperte Shannon Kile der Deutschen Presse-Agentur. Der Rückgang bei den Atomwaffen habe sich in den vergangenen Jahren entscheidend verlangsamt und sei lediglich darauf zurückzuführen, dass die USA und Russland Waffen ausrangierten, die sie nicht mehr brauchen. Insgesamt gab es im Januar 2019 schätzungsweise 13 865 Atomwaffen auf der Welt, wie aus dem am Montag veröffentlichten Sipri-Jahresbericht 2019 hervorgeht. Ein Jahr zuvor waren es demnach etwa 14 465 gewesen. Auf dem Höhepunkt des Kalten Krieges Mitte der 1980er Jahre gab es einst etwa 70 000 Atomsprengköpfe auf dem Planeten. Über 90 Prozent von ihnen befinden sich heute laut Sipri im Besitz der USA und Russlands. Die beiden Länder verfügen den Schätzungen zufolge über 6185 beziehungsweise 6500 Atomsprengköpfe. Aber auch die weiteren drei UN-Vetomächte Großbritannien (200), Frankreich (300) und China (290) sowie Israel (80-90) und die in einen internen Konflikt verstrickten Staaten Indien (130-140) und Pakistan (150-160) verfügen über solche Waffen. Indien, Pakistan und auch China hätten ihre Arsenale in den vergangenen Jahren schrittweise ausgebaut, so Kile. Die Zahl der Atomwaffen im Besitz von Nordkorea schätzen die Friedensforscher auf 20 bis 30 - nach 10 bis 20 ein Jahr zuvor. Lediglich Atomsprengköpfe der USA, Russlands, Großbritanniens und Frankreichs gelten teilweise als sofort einsatzbereit. Die Regierungen aller Atommächte seien zudem dabei, ihre nuklearen Arsenale zu modernisieren, sagte Kile. "Was wir sehen, ist, dass Atomwaffen bei nationalen Sicherheits- und Militärstrategien wieder wichtiger werden." Unter der Regierung von Präsident Donald Trump betrieben die USA eine umfassende Modernisierungsstrategie. "Das umfasst sowohl die Waffen als solche als auch Bomber, U-Boote, Marschflugkörper und die Produktionskapazitäten", sagte der Experte. Einen ähnlichen Trend könne man in Russland beobachten. Eine atomwaffenfreie Welt sei somit weiter nicht in Sicht, warnte Kile. Erst vor knapp einer Woche hatte Bundesaußenminister Heiko Maas (SPD) gewarnt, die Krise bei den Bemühungen um nukleare Abrüstung und Nichtweiterverbreitung von Atomwaffen stelle eine Gefahr für den Weltfrieden dar. Nach einem Treffen mit Ministern 15 anderer Länder ohne Atomwaffen in Stockholm kritisierte er, dass das Thema Abrüstung derzeit überhaupt nicht auf der politischen Agenda stehe. Dort gehöre es aber ohne Frage hin. Der Meinungsaustausch in Schweden soll nun Anfang 2020 in Berlin in die nächste Runde gehen, nachdem die Stockholmer Konferenz in ihrer Abschlusserklärung klargemacht hatte: "Unser gemeinsames Ziel ist eine Welt ohne Atomwaffen." Wie wichtig die Atomdiplomatie ist, zeigt sich derzeit gleich an mehreren Schauplätzen: Maas hatte sich unmittelbar vor dem Stockholmer Treffen in Teheran für eine Rettung des internationalen Atomabkommens mit dem Iran eingesetzt. Konkrete Fortschritte wurden dabei jedoch nicht erzielt. Auch die US-Diplomatie im Atomstreit mit Nordkorea stockt. Zwischen Russland und den USA steht zudem die Frage der Verlängerung des im Februar 2021 auslaufenden New-Start-Vertrags über die Kontrolle atomarer Angriffswaffen an. Dazu sagte Sipri-Experte Kile, die Verhandlungen über einen Nachfolgevertrag befänden sich angesichts von politischen und militärischen Differenzen in einer Sackgasse. "Die Aussichten sind trübe." Die Friedensforscher bezogen ihre Daten für die 50. Ausgabe ihres Jahresberichts wieder aus öffentlichen Quellen, unter anderem von Regierungen. Nicht alle Staaten legten Daten zu ihren Arsenalen transparent auf den Tisch, wird in Stockholm moniert./trs/DP/zb
12.06.2019 Quelle: dpa
'WSJ': United-Technologies-Großaktionär Ackman ist gegen Fusion mit Raytheon
NEW YORK (dpa-AFX) - Der Großaktionär von United Technologies William Ackman stemmt sich einem Medienbericht zufolge gegen die geplante Großfusion seines Unternehmens mit dem Rüstungs- und Elektronikkonzern Raytheon. Das Zusammengehen beider Unternehmen mache aus strategischer Sicht keinen Sinn, zitierte das "Wall Street Journal" (WSJ) am Dienstagabend aus einem Brief von Ackman an United-Technologies-Chef Greg Hayes. Er sei über die Kombination sehr besorgt. United Technologies und Raytheon teilten am Sonntagabend ihr Fusionsvorhaben mit. Durch die Fusion, die über einen Aktientausch erfolgen soll, würde ein Branchen-Gigant mit einem geschätzten Jahresumsatz von rund 74 Milliarden Dollar entstehen. Ackman kritisierte, dass die United-Technologies-Aktie aktuell massiv unterbewertet sei, weshalb auch der Tausch keinen Sinn mache. Auch US-Präsident Donald Trump äußerte sich zunächst skeptisch zu dem Plan. "Ich bin etwas besorgt wegen United Technologies und Raytheon", sagte Trump am Montag im US-Sender CNBC. Der US-Präsident warf die Frage auf, ob die Fusion zu weniger Wettbewerb führen und es für die US-Regierung schwieriger werden könnte, Rüstungsverträge zu verhandeln. Die Aktie von United Technologies gab seit Bekanntgabe des Deals um rund sieben Prozent nach. Die Papier von Raytheon verbilligten sich um rund viereinhalb Prozent. Der Hedgefonds-Manager Ackman wurde vor allem wegen seines Engagements beim Pharmakonzern Valeant bekannt, der später zu Bausch Health umbenannt wurde. Mitte 2015 kamen Zweifel an der Bilanzierungspraxis bei Valeant auf, der Aktienkurs rauschte nach unten. Ackmans Hedgefonds Pershing Square Capital beendete im März 2017 sein Investment in Aktien des Pharmakonzerns Valeant mit einem Milliarden-Verlust./mne/tav/stk
10.06.2019 Quelle: dpa
ROUNDUP: Großfusion im US-Rüstungsmarkt - Trump zunächst skeptisch
WALTHAM/FARMINGTON (dpa-AFX) - In der US-Rüstungs- und Luftfahrtindustrie bahnt sich eine Mega-Fusion an. Die US-Konzerne United Technologies und Raytheon wollen sich zusammenschließen, wie sie am Sonntag (Ortszeit) mitteilten. Durch die Fusion, die über einen Aktientausch erfolgen soll, würde ein Branchen-Gigant mit einem geschätzten Jahresumsatz von rund 74 Milliarden Dollar entstehen. US-Präsident Donald Trump äußerte sich zunächst skeptisch zu dem Plan. "Ich bin etwas besorgt wegen United Technologies und Raytheon", sagte Trump am Montag im US-Sender CNBC. Der US-Präsident warf die Frage auf, ob die Fusion zu weniger Wettbewerb führen und es für die US-Regierung schwieriger machen könnte, Rüstungsverträge zu verhandeln. "Es sind zwei großartige Unternehmen, ich liebe sie beide." Aber er wolle nichts sehen, was "unserem Wettbewerb" schadet. Die Unternehmen wollen ihren Zusammenschluss in der ersten Hälfte des kommenden Jahres abschließen. "Die Kombination von United Technologies und Raytheon wird die Zukunft von Luftfahrt und Verteidigung bestimmen", verkündete United-Technologies-Chef Greg Hayes. Die Dimension wäre enorm: An der Börse ist United Technologies derzeit 114 Milliarden Dollar und Raytheon 52 Milliarden Dollar wert. Allerdings wird United Technologies zwei große Tochterfirmen nicht in die Fusion einbringen. Das Industriekonglomerat hatte bereits im November angekündigt, sich in drei separate Unternehmen aufzuspalten. Während die Aufzugsparte Otis und der Klimaanlagenbauer Carrier auf eigene Füße gestellt werden, soll das Luft- und Raumfahrtgeschäft mit dem zugekauften Rivalen Rockwell Collins und dem Triebwerkbauer Pratt & Whitney zum Kern des mit Raytheon fusionierenden Konzerns werden. Die neue Gesellschaft, an der United Technologies mit 57 Prozent die Mehrheit übernimmt, dürfte es dennoch auf einen Börsenwert von rund 120 Milliarden Dollar bringen. Leiten wird das neue Unternehmen, das Raytheon Technologies Corporation heißt, United-Technologies-Chef Hayes. Die Aufsichtsgremien beider Konzerne haben dem Zusammenschluss laut der gemeinsamen Mitteilung bereits zugestimmt. Raytheon-Chef Tom Kennedy sprach von "enormen Chancen für unseren zukünftigen Erfolg"./hbr/cy/he/DP/he