Optionsschein | Call | Siemens | 104,00 | 16.12.20

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  • WKN: MF9Q3F
  • ISIN: DE000MF9Q3F4
  • Optionsschein

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Basiswert

117,39 EUR

+0,23 % 12.12.2019 08:48:57

Wertentwicklung

Stammdaten

Kennzahlen

Kursdaten

Produktbeschreibung

Mit dem Optionsschein Call auf Siemens hat der Anleger die Möglichkeit überproportional an steigenden Kursen der zugrunde liegenden Aktie zu partizipieren. Im Gegenzug nimmt der Anleger aber auch überproportional an fallenden Kursen der zugrunde liegenden Aktie teil.

Bei Endfälligkeit erhält der Anleger einen Auszahlungsbetrag, der dem Produkt aus (i) Endgültigem Aktien-Kurs abzüglich des Basispreises und (ii) dem Bezugsverhältnis entspricht, umgerechnet in die Währung, in der Zahlungen unter den Wertpapieren geleistet werden (falls einschlägig).

Sollte der Endgültige Aktien-Kurs kleiner sein als der Basispreis oder diesem entsprechen, erhält der Anleger lediglich den Mindestbetrag und erleidet einen Totalverlust.

Der Basispreis wird anfänglich bestimmt und ist konstant.

Bei Ausübung des ordentlichen Kündigungsrechts erfolgt die Bewertung der zugrunde liegenden Aktie am Ausübungstag.

Bei Optionsscheinen sind keine periodischen Zinszahlungen vorgesehen.

Optionsscheine gewährleisten keinen Kapitalschutz. Im Falle eines fallenden Aktien-Kurses können die Wertpapiere wertlos verfallen wodurch der Anleger einen Totalverlust erleidet.

Zertifikate, Optionsscheine und Anleihen sind Inhaberschuldverschreibungen. Der Anleger trägt grundsätzlich bei Kursverlusten der Aktie sowie bei Insolvenz der Emittentin ein erhebliches Kapitalverlustrisiko bis hin zum Totalverlust. Ausführliche Darstellung möglicher Risiken sowie Einzelheiten zu den Produktkonditionen sind den Angebotsunterlagen (d.h. den Endgültigen Bedingungen, dem relevanten Basisprospekt einschließlich etwaiger Nachträge dazu sowie dem Registrierungsdokument) zu entnehmen.

Ereignisse

Datum Ereignis Anpassung Wert vor Ereignis Wert nach Ereignis
31.01.2019 Ordentliche Dividende

Wertentwicklung

Stammdaten

Kursdaten

Nachrichten und Analysen

11.12.2019 Quelle: dpa
Siemens Healthineers sieht weiteren Raum für Zukäufe
LONDON/ERLANGEN (dpa-AFX) - Der Medizintechnikkonzern Siemens Healthineers setzt auf ein fortgesetztes Wachstum in einem milliardenschweren Gesundheitsmarkt. So wolle das Unternehmen nicht nur das bestehende Geschäft ausweiten, sondern auch in neue Märkte vordringen, erklärten Vorstandschef Bernd Montag und sein Finanzvorstand Jochen Schmitz in einem Interview mit der Finanz-Nachrichtenagentur dpa-AFX am Mittwoch. Dabei setzen die beiden Manager sowohl auf Wachstum aus eigener Kraft als auch auf Zukäufe. Man habe die Augen offen, sagte Montag. Zuletzt hatte die Siemens-Tochter unter anderem ihr noch kleines aber margenstarkes Geschäftsfeld mit der Präzisionsmedizin durch die 1,1 Milliarden US-Dollar schwere Übernahme von Corindus gestärkt, einem Hersteller robotergestützter Systeme für minimalinvasive Gefäßeingriffe. "Corindus muss nicht das letzte Wort sein", erklärte Montag. Dabei setzt Healthineers vor allem auf ergänzende Zukäufe. Mit Corindus setzt Healthineers auch auf neue Technologien, die einen klinischen Megatrend bedienen in Zeiten, wo im Gesundheitswesen gespart werden muss und das Personal knapp ist. Kleine, präzise Eingriffe senken nicht nur die Belastung für die Patienten, sondern führen auch zu kürzeren Verweildauern in Krankenhäusern und senken damit auch die Gesundheitskosten. Ob Eingriffe am Herzen oder künftig in der Onkologie, das Healthineers-Management sieht hier großen Spielraum für Innovationen. So könnten Operationen etwa künftig auch aus der Ferne gesteuert werden. Digitalisierung und Automatisierung sind daher auch zwei Schwerpunkte für künftiges Wachstum, wie Montag erklärte. Auch in der Bildgebung, dem Geschäft, das am stärksten zu Umsatz und Ergebnis beiträgt, forciert Healthineers neue Produkte. So stellte der Konzern Anfang Dezember auf einem Radiologenkongress in den USA zwei auf künstlicher Intelligenz basierende Software-Assistenten für die Magnetresonanztomographie vor./nas/stk/jha/
10.12.2019 Quelle: dpa
KORREKTUR/ROUNDUP: Maschinenbauer sehen bislang wenig Licht am Ende des Tunnels
(Im 5. Absatz, 2. Satz wurde berichtigt: Bis Ende September stieg die Zahl der Mitarbeiter in Firmen mit mehr als 50 Beschäftigten im Vorjahresvergleich um knapp 10 000, nicht: Im September stieg die Zahl der Mitarbeiter in Firmen mit mehr als 50 Beschäftigten um 10 000.) FRANKFURT (dpa-AFX) - Deutschlands Maschinenbauer stellen sich auf anhaltenden Gegenwind im kommenden Jahr ein. Der Branchenverband VDMA bekräftigte am Dienstag seine Prognose, wonach die Produktion auch 2020 bereinigt um Preiserhöhungen (real) um zwei Prozent schrumpfen dürfte. Die exportorientierte deutsche Schlüsselindustrie leidet unter der Abkühlung Weltkonjunktur, globalen Handelsstreitigkeiten, sowie dem Strukturwandel in der Autoindustrie. "Diese drei Entwicklungen waren maßgeblich dafür verantwortlich, dass Auftragseingänge und Produktion im Jahr 2019 deutlich unter das Vorjahresniveau gerutscht sind", sagte VDMA-Präsident Carl Martin Welcker in Frankfurt. In den ersten zehn Monaten sank die Produktion um real 1,8 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum, die Bestellungen gingen um 9 Prozent zurück. "Unsere Industrie steckt nicht in einer Krise, aber viele unserer Kunden sind verunsichert und verschieben oder stoppen derzeit ihre Investitionen", erläuterte Welcker. Die Branche werde 2019 daher voraussichtlich mit einem Produktionsminus von 2 Prozent auf rund 218 Milliarden Euro abschließen nach zwei Wachstumsjahren in Folge. "Wir sind aber weit entfernt von irgendeiner Art von Weltuntergangsstimmung", betonte der Verbandspräsident. Zwar sieht der VDMA leichte Anzeichen einer Besserung. Doch "die aktuell zu beobachtende konjunkturelle Entspannung in Deutschland und auf wichtigen Auslandsmärkten ist nicht viel mehr als ein Ende des Abwärtsprozesses", sagte Welcker. Die Branche hoffe zwar auf einen leichten Aufschwung und eine Belebung der Nachfrage. Für eine Entwarnung sei es aber zu früh, "denn die weltwirtschaftliche Entwicklung wird nach wie vor durch ein hohes Maß an Unsicherheit belastet". Bis sich ein möglicher Anstieg der Nachfrage in der Produktion niederschlage, dauere es ohnehin eine Weile. Bei den Beschäftigten ist die Flaute bislang nicht angekommen - im Gegenteil. Bis Ende September stieg die Zahl der Mitarbeiter in Firmen mit mehr als 50 Beschäftigten im Vorjahresvergleich um knapp 10 000. Die mittelständisch geprägte Branche ist den Angaben zufolge weiterhin größter industrieller Arbeitgeber in Deutschland mit mehr als einer Million Mitarbeitern. Damit dürfte vorerst allerdings der Höchststand erreicht sein, sagte Welcker. Jetzt werde es darum gehen, "die bestehende Mannschaft an Bord zu halten". Mit einem radikalen Stellenabbau rechnet Welcker aber nicht. Der VDMA-Präsident forderte, jetzt Regeln für die Kurzarbeit zu beschließen, die den Betrieben bereits in der Krise 2008/09 geholfen hätten. Notwendig sei unter anderem eine Ausweitung der Kurzarbeit auf 24 Monate. Den Angaben zufolge waren im Mai erst 6400 Mitarbeiter von Kurzarbeit betroffen, im September seien es bereits 14 500 gewesen. Kritik übte Welcker an der Klimapolitik der großen Koalition. Es handele sich um ein Sammelsurium von Einzelmaßnahmen, die nicht zusammen passten./mar/DP/fba
10.12.2019 Quelle: dpa
ROUNDUP: Maschinenbauer sehen bislang wenig Licht am Ende des Tunnels
FRANKFURT (dpa-AFX) - Deutschlands Maschinenbauer stellen sich auf anhaltenden Gegenwind im kommenden Jahr ein. Der Branchenverband VDMA bekräftigte am Dienstag seine Prognose, wonach die Produktion auch 2020 bereinigt um Preiserhöhungen (real) um zwei Prozent schrumpfen dürfte. Die exportorientierte deutsche Schlüsselindustrie leidet unter der Abkühlung Weltkonjunktur, globalen Handelsstreitigkeiten, sowie dem Strukturwandel in der Autoindustrie. "Diese drei Entwicklungen waren maßgeblich dafür verantwortlich, dass Auftragseingänge und Produktion im Jahr 2019 deutlich unter das Vorjahresniveau gerutscht sind", sagte VDMA-Präsident Carl Martin Welcker in Frankfurt. In den ersten zehn Monaten sank die Produktion um real 1,8 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum, die Bestellungen gingen um 9 Prozent zurück. "Unsere Industrie steckt nicht in einer Krise, aber viele unserer Kunden sind verunsichert und verschieben oder stoppen derzeit ihre Investitionen", erläuterte Welcker. Die Branche werde 2019 daher voraussichtlich mit einem Produktionsminus von 2 Prozent auf rund 218 Milliarden Euro abschließen nach zwei Wachstumsjahren in Folge. "Wir sind aber weit entfernt von irgendeiner Art von Weltuntergangsstimmung", betonte der Verbandspräsident. Zwar sieht der VDMA leichte Anzeichen einer Besserung. Doch "die aktuell zu beobachtende konjunkturelle Entspannung in Deutschland und auf wichtigen Auslandsmärkten ist nicht viel mehr als ein Ende des Abwärtsprozesses", sagte Welcker. Die Branche hoffe zwar auf einen leichten Aufschwung und eine Belebung der Nachfrage. Für eine Entwarnung sei es aber zu früh, "denn die weltwirtschaftliche Entwicklung wird nach wie vor durch ein hohes Maß an Unsicherheit belastet". Bis sich ein möglicher Anstieg der Nachfrage in der Produktion niederschlage, dauere es ohnehin eine Weile. Bei den Beschäftigten ist die Flaute bislang nicht angekommen - im Gegenteil. Im September stieg die Zahl der Mitarbeiter in Firmen mit mehr als 50 Beschäftigten um 10 000. Die mittelständisch geprägte Branche ist den Angaben zufolge weiterhin größter industrieller Arbeitgeber in Deutschland mit mehr als einer Million Mitarbeitern. Damit dürfte vorerst allerdings der Höchststand erreicht sein, sagte Welcker. Jetzt werde es darum gehen, "die bestehende Mannschaft an Bord zu halten". Mit einem radikalen Stellenabbau rechnet Welcker aber nicht. Der VDMA-Präsident forderte, jetzt Regeln für die Kurzarbeit zu beschließen, die den Betrieben bereits in der Krise 2008/09 geholfen hätten. Notwendig sei unter anderem eine Ausweitung der Kurzarbeit auf 24 Monate. Den Angaben zufolge waren im Mai erst 6400 Mitarbeiter von Kurzarbeit betroffen, im September seien es bereits 14 500 gewesen. Kritik übte Welcker an der Klimapolitik der großen Koalition. Es handele sich um ein Sammelsurium von Einzelmaßnahmen, die nicht zusammen passten./mar/DP/jha