Optionsschein | Call | Siemens | 104,00 | 16.12.20

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  • WKN: MF9Q3F
  • ISIN: DE000MF9Q3F4
  • Optionsschein

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Produktbeschreibung

Mit dem Optionsschein Call auf Siemens hat der Anleger die Möglichkeit überproportional an steigenden Kursen der zugrunde liegenden Aktie zu partizipieren. Im Gegenzug nimmt der Anleger aber auch überproportional an fallenden Kursen der zugrunde liegenden Aktie teil.

Bei Endfälligkeit erhält der Anleger einen Auszahlungsbetrag, der dem Produkt aus (i) Endgültigem Aktien-Kurs abzüglich des Basispreises und (ii) dem Bezugsverhältnis entspricht, umgerechnet in die Währung, in der Zahlungen unter den Wertpapieren geleistet werden (falls einschlägig).

Sollte der Endgültige Aktien-Kurs kleiner sein als der Basispreis oder diesem entsprechen, erhält der Anleger lediglich den Mindestbetrag und erleidet einen Totalverlust.

Der Basispreis wird anfänglich bestimmt und ist konstant.

Bei Ausübung des ordentlichen Kündigungsrechts erfolgt die Bewertung der zugrunde liegenden Aktie am Ausübungstag.

Bei Optionsscheinen sind keine periodischen Zinszahlungen vorgesehen.

Optionsscheine gewährleisten keinen Kapitalschutz. Im Falle eines fallenden Aktien-Kurses können die Wertpapiere wertlos verfallen wodurch der Anleger einen Totalverlust erleidet.

Zertifikate, Optionsscheine und Anleihen sind Inhaberschuldverschreibungen. Der Anleger trägt grundsätzlich bei Kursverlusten der Aktie sowie bei Insolvenz der Emittentin ein erhebliches Kapitalverlustrisiko bis hin zum Totalverlust. Ausführliche Darstellung möglicher Risiken sowie Einzelheiten zu den Produktkonditionen sind den Angebotsunterlagen (d.h. den Endgültigen Bedingungen, dem relevanten Basisprospekt einschließlich etwaiger Nachträge dazu sowie dem Registrierungsdokument) zu entnehmen.

Stammdaten

Kennzahlen

Kursdaten

Produktbeschreibung

Mit dem Optionsschein Call auf Siemens hat der Anleger die Möglichkeit überproportional an steigenden Kursen der zugrunde liegenden Aktie zu partizipieren. Im Gegenzug nimmt der Anleger aber auch überproportional an fallenden Kursen der zugrunde liegenden Aktie teil.

Bei Endfälligkeit erhält der Anleger einen Auszahlungsbetrag, der dem Produkt aus (i) Endgültigem Aktien-Kurs abzüglich des Basispreises und (ii) dem Bezugsverhältnis entspricht, umgerechnet in die Währung, in der Zahlungen unter den Wertpapieren geleistet werden (falls einschlägig).

Sollte der Endgültige Aktien-Kurs kleiner sein als der Basispreis oder diesem entsprechen, erhält der Anleger lediglich den Mindestbetrag und erleidet einen Totalverlust.

Der Basispreis wird anfänglich bestimmt und ist konstant.

Bei Ausübung des ordentlichen Kündigungsrechts erfolgt die Bewertung der zugrunde liegenden Aktie am Ausübungstag.

Bei Optionsscheinen sind keine periodischen Zinszahlungen vorgesehen.

Optionsscheine gewährleisten keinen Kapitalschutz. Im Falle eines fallenden Aktien-Kurses können die Wertpapiere wertlos verfallen wodurch der Anleger einen Totalverlust erleidet.

Zertifikate, Optionsscheine und Anleihen sind Inhaberschuldverschreibungen. Der Anleger trägt grundsätzlich bei Kursverlusten der Aktie sowie bei Insolvenz der Emittentin ein erhebliches Kapitalverlustrisiko bis hin zum Totalverlust. Ausführliche Darstellung möglicher Risiken sowie Einzelheiten zu den Produktkonditionen sind den Angebotsunterlagen (d.h. den Endgültigen Bedingungen, dem relevanten Basisprospekt einschließlich etwaiger Nachträge dazu sowie dem Registrierungsdokument) zu entnehmen.

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Nachrichten und Analysen

01.07.2020 Quelle: dpa
USA warnen Firmen wegen Menschenrechtslage vor Geschäften in Xinjiang
WASHINGTON (dpa-AFX) - Die US-Regierung hat Unternehmen in der ganzen Welt wegen der Menschenrechtslage bei Geschäften in Chinas autonomer Region Xinjiang zu besonderer Vorsicht ermahnt. Firmen, die sich selbst oder über ihre Zulieferer an der Unterdrückung der muslimischen Minderheit der Uiguren in der nordwestchinesischen Provinz beteiligten, könnten auch Ziel von US-Sanktion werden, warnte das Finanzministerium am Mittwoch. Dies gilt demnach für Firmen, die Zwangsarbeit nutzen oder der kommunistischen Führung bei der elektronischen Überwachung und Internierung der Uiguren helfen. Die Gesetzeslage in den USA ermöglicht es der Regierung seit Juni bereits, wegen der Menschenrechtslage in Xinjiang Sanktionen zu verhängen, unter anderem gegen chinesische Regierungsvertreter. Die detaillierte Warnung vom Mittwoch schien nun die Grundlage zu bereiten, bei Bedarf auch verstärkt gegen Unternehmen vorzugehen. Aus Deutschland sind unter anderem die Dax-Konzerne Volkswagen, BASF und Siemens in der chinesischen Provinz Xinjiang aktiv. Angesichts des Umgangs der chinesischen Führung mit der Minderheit der Uiguren hatten einige deutsche Firmen bereits vor mehr als einem halben Jahr angekündigt, ihre Geschäfte und die Arbeitsbedingungen in der Region zu überprüfen. Die schätzungsweise zehn Millionen Uiguren in China sind ethnisch mit Türken verwandt und fühlen sich von den herrschenden Han-Chinesen unterdrückt. Nach ihrer Machtübernahme 1949 in Peking hatten die Kommunisten das frühere Ostturkestan China einverleibt. Peking wirft uigurischen Gruppen Terrorismus vor. Die US-Regierung schätzte die Zahl der in Umerziehungslagern inhaftierten Angehörigen muslimischer Minderheiten zeitweise auf mehr als eine Million ein. China spricht dabei von Berufsbildungseinrichtungen, die freiwillig besucht würden./jbz/DP/fba
01.07.2020 Quelle: dpa
ROUNDUP 2: Betrugssoftware auf VW-Wunsch? Ermittlungen gegen Conti-Ingenieure
(durchgehend aktualisiert) HANNOVER/STUTTGART (dpa-AFX) - Die Diesel-Ermittler müssen tief in die Akten und weit in der Zeit zurück blicken: Bis ins Jahr 2006 reichen die Vorwürfe, die am Mittwoch zu einer neuen Razzia in der Branche bei Continental, VW und weiteren Firmen in mehreren Bundesländern geführt haben. Ehemalige und teils auch noch aktive Beschäftigte der einstigen Siemens-Autotechnik-Tochter VDO könnten nach Darstellung der Staatsanwaltschaft Hannover demnach in Teile der Betrugsaffäre um millionenfach manipulierte Abgasdaten verwickelt sein. Continental wies eine mögliche Mitverantwortung bei der Entwicklung illegaler Technik zurück. Der Dax-Konzern bekräftigte seine Position aus früheren Prüfungen: "Wir haben an keinen unserer Kunden Software zum Zweck der Manipulation von Abgastestwerten geliefert." Vielmehr hätten sich die jeweils gültigen Grenzwerte "grundsätzlich einhalten lassen". Man wolle die Lage gemeinsam mit den Behörden aufklären. Die Strafverfolger bewerten das Thema - jedenfalls zum jetzigen Zeitpunkt - skeptischer. Denn die Vorwürfe beziehen sich keineswegs auf ein Kavaliersdelikt: Es geht um Beihilfe zum Betrug im VW-Dieselskandal gegen sieben Ingenieure und zwei Projektleiter. Dazu kommen Ermittlungen wegen mittelbarer Falschbeurkundung. Quelle des Ganzen ist das schon länger laufende Verfahren im benachbarten Braunschweig. Dort sind neben dem früheren Volkswagen-Konzernchef Martin Winterkorn zahlreiche weitere Mitarbeiter angeklagt, über einen Prozessbeginn wurde allerdings noch nicht entschieden. Kern der Untersuchungen im Fall Continental laut Staatsanwaltschaft Hannover: Man prüfe, ob Mitarbeiter von Siemens VDO - von Conti 2007 für einen zweistelligen Milliardenbetrag übernommen - möglicherweise den Auftrag für die Steuerung der 1,6-Liter-Ausgabe des späteren VW-Skandalmotors EA 189 annahmen. Und zwar in dem Wissen, dass Volkswagen damit betrügerische Absichten verfolgen wollte. Es werde überdies Hinweisen nachgegangen, dass die Dokumentation der Software beeinflusst wurde. So ergibt sich der Anfangsverdacht: Beschäftigte der heutigen Conti-Automotive-Sparte könnten "Wünschen von VW entsprochen" haben, eine verbotene Abschalteinrichtung herzustellen. Sichergestelltes Material müsse nun ausgewertet werden, so ein Staatsanwalt: "Wir stehen da noch am Anfang." Niedersachsen war nicht der einzige Schauplatz der Aktion. Polizisten und Staatsanwälte statteten neben der Continental-Zentrale in Hannover auch Büros in Regensburg und Frankfurt einen Besuch ab. Volkswagen habe am Stammsitz Wolfsburg ebenfalls Unterlagen herausgeben müssen. Außerdem seien Standorte einer Ingenieurfirma in Gifhorn und Berlin aufgesucht worden. Nach Informationen der "Wirtschaftswoche" werden Beschäftigte des Zulieferers IAV als Zeugen geführt - ähnlich wie Continental-Mitarbeiter Anfang des Jahres bei Abgas-Untersuchungen gegen den japanischen Autohersteller Mitsubishi. Die VW-Dieselaffäre war im September 2015 zuerst in den USA ans Licht gekommen. Der heute größte Autokonzern der Welt hatte manipulierte Reinigungssysteme in Fahrzeuge eingebaut, die in Tests niedrigere Stickoxid-Emissionen anzeigten als im tatsächlichen Straßenverkehr. Das Unternehmen stürzte in eine tiefe Krise, die über 30 Milliarden Euro kostete. Es kam zu zahlreichen zivil- und strafrechtlichen Verfahren - die gesamte Autoindustrie büßte enorm an Vertrauen ein. Auch wenn bisher nur Volkswagen gezielte Manipulationen einräumte, gibt es Streit über die rechtlichen Grauzonen rund um sogenannte Temperaturfenster, innerhalb deren die Abgasreinigung zum Schutz von Bauteilen verringert werden darf. Und es ergab sich die Frage, ob womöglich auch Zulieferer in Täuschungsabsichten eingeweiht waren oder diese zumindest billigend in Kauf nahmen. Sie bestreiten dies. Der weltgrößte Autozulieferer Bosch war ebenfalls schon ins Visier geraten. Die Stuttgarter hatten die Motorsteuergeräte gestellt, mit deren Software die VW-Dieselwagen manipuliert wurden. Im Mai 2019 verhängte die Staatsanwaltschaft deshalb eine Geldbuße von 90 Millionen Euro wegen fahrlässiger Verletzung der Aufsichtspflicht - und schloss das Verfahren damit ab. Sie war zu der Überzeugung gelangt, dass die Initiative von Mitarbeitern der jeweiligen Autohersteller ausgegangen war und nicht von Bosch. Gegen einige Mitarbeiter des Zulieferers laufen aber immer noch Ermittlungen. Continental - Nummer zwei der Zulieferbranche - baut seine Strukturen in Richtung Elektronik, Sensorik, Elektromobilität und Software um. Die Antriebssparte, die bald ein eigenständiges Unternehmen werden soll, hat aber beispielsweise auch Techniken zur Abgasnachbehandlung und Katalysatoren im Programm. Ebenso liefert der Konzern Bauteile zur Einspritzung von Harnstoff-Lösungen ("AdBlue") zu, mit denen Stickoxide im Abgasstrom reduziert werden sollen./jap/DP/fba
01.07.2020 Quelle: dpa
Staatsanwaltschaft: Ermittlungen gegen neun Verdächtige bei Conti
HANNOVER (dpa-AFX) - Die Staatsanwaltschaft Hannover ermittelt wegen des Verdachts der Beihilfe zum Betrug im VW-Abgasskandal gegen neun Mitarbeiter des Zulieferers Continental. Wie die Strafverfolger am Mittwoch nach der Durchsuchung mehrerer Standorte mitteilten, geht es bei den Vorwürfen an sieben Ingenieure sowie zwei Projektleiter zudem um mittelbare Falschbeurkundung. "Es handelt sich um einen Ableger des Verfahrens, das die Staatsanwaltschaft Braunschweig schon gegen Beschäftigte von Volkswagen führt", hieß es. Man prüfe, ob Mitarbeiter der früheren Siemens-Autotechnik-Sparte VDO - von Conti 2007 übernommen - möglicherweise den Auftrag für die Motorsteuerung der 1,6-Liter-Ausgabe des späteren Skandal-Dieselmotors EA 189 in dem Wissen annahmen, dass VW damit betrügerische Absichten verfolgen wollte. Es werde auch Hinweisen nachgegangen, dass die Dokumentation der Software entsprechend beeinflusst worden sein soll. Der Anfangsverdacht: Beschäftigte der heutigen Automotive-Sparte von Continental könnten damit "den Wünschen von VW entsprochen" haben, eine verbotene Abschalteinrichtung herzustellen. Nun müssten die sichergestellten Beweismittel ausgewertet werden: "Wir stehen da noch am Anfang." Den Angaben zufolge durchsuchten Polizisten und Staatsanwälte unter anderem den Conti-Hauptsitz in Hannover sowie Büros in Regensburg und Frankfurt. Auch Volkswagen habe in Wolfsburg Unterlagen herausgeben müssen. Zudem seien Standorte einer Ingenieurfirma in Gifhorn und Berlin aufgesucht worden. Continental erklärte dazu: "Wir haben an keinen unserer Kunden Software zum Zweck der Manipulation von Abgastestwerten geliefert."/jap/DP/jha