Optionsschein | Call | Volkswagen Vz. | 175,00 | 17.06.20

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  • WKN: MF9PJ7
  • ISIN: DE000MF9PJ77
  • Optionsschein

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15.07.2019 20:35:53

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Basiswert

154,28 EUR

+0,64 % 15.07.2019 20:45:22

Wertentwicklung

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Kennzahlen

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Produktbeschreibung

Mit dem Optionsschein Call auf Volkswagen Vz. hat der Anleger die Möglichkeit überproportional an steigenden Kursen der zugrunde liegenden Aktie zu partizipieren. Im Gegenzug nimmt der Anleger aber auch überproportional an fallenden Kursen der zugrunde liegenden Aktie teil.

Bei Endfälligkeit erhält der Anleger einen Auszahlungsbetrag, der dem Produkt aus (i) Endgültigem Aktien-Kurs abzüglich des Basispreises und (ii) dem Bezugsverhältnis entspricht, umgerechnet in die Währung, in der Zahlungen unter den Wertpapieren geleistet werden (falls einschlägig).

Sollte der Endgültige Aktien-Kurs kleiner sein als der Basispreis oder diesem entsprechen, erhält der Anleger lediglich den Mindestbetrag und erleidet einen Totalverlust.

Der Basispreis wird anfänglich bestimmt und ist konstant.

Bei Ausübung des ordentlichen Kündigungsrechts erfolgt die Bewertung der zugrunde liegenden Aktie am Ausübungstag.

Bei Optionsscheinen sind keine periodischen Zinszahlungen vorgesehen.

Optionsscheine gewährleisten keinen Kapitalschutz. Im Falle eines fallenden Aktien-Kurses können die Wertpapiere wertlos verfallen wodurch der Anleger einen Totalverlust erleidet.

Zertifikate, Optionsscheine und Anleihen sind Inhaberschuldverschreibungen. Der Anleger trägt grundsätzlich bei Kursverlusten der Aktie sowie bei Insolvenz der Emittentin ein erhebliches Kapitalverlustrisiko bis hin zum Totalverlust. Ausführliche Darstellung möglicher Risiken sowie Einzelheiten zu den Produktkonditionen sind den Angebotsunterlagen (d.h. den Endgültigen Bedingungen, dem relevanten Basisprospekt einschließlich etwaiger Nachträge dazu sowie dem Registrierungsdokument) zu entnehmen.

Ereignisse

Datum Ereignis Anpassung Wert vor Ereignis Wert nach Ereignis
15.05.2019 Ordentliche Dividende

Wertentwicklung

Stammdaten

Kursdaten

Nachrichten und Analysen

14.07.2019 Quelle: dpa
Afrikas Freihandelsabkommen beflügelt deutsche Investitionspläne
JOHANNESBURG (dpa-AFX) - Die Entstehung der weltgrößten Freihandelszone in Afrika mit einem Markt von 1,2 Milliarden Menschen befeuert die Erwartungen von Investoren und Wirtschaftslenkern. "Durch die Freihandelszone eröffnen sich Chancen über Landesgrenzen hinweg mit deutlich größerem Marktpotenzial", meint etwa der Chef von Volkswagen Südafrika, Thomas Schäfer. Er sieht das Abkommen als "historischen Schritt in die richtige Richtung" und betont: "Investitionen, insbesondere deutscher Unternehmen, machen gerade jetzt in dieser frühen Phase Sinn." Am vergangenen Sonntag war beim Gipfel der Afrikanischen Union (AU) in Niamey (Niger) der Startschuss für das panafrikanische Freihandelsabkommen AfCFTA gefallen, nachdem auch Nigeria seinen Beitritt erklärt hatte. "Die neue Freihandelszone könnte den innerafrikanischen Handel bis zum Jahr 2040 um 15 bis 25 Prozent steigern", schätzt Joachim Lang, der Hauptgeschäftsführer des Bundesverbands der Deutschen Industrie (BDI). Er ist sicher: "Eine panafrikanische Freihandelszone vereinfacht langfristig Investitionen und Handel deutscher Unternehmen mit den über 50 Ländern Afrikas." Der ist heute durch hohe Einfuhrzölle und Bürokratie-Hürden geprägt. Die bisherige geringe Marktgröße der einzelnen Länder schreckt nach Ansicht der für Afrika zuständigen BDI-Referentin Jennifer Howe viele Investoren ab. Durch die Vereinfachung des innerafrikanischen Handels sollen sie nun verstärkt ins Land kommen. "Vor allem in Ost- und Westafrika sehen wir großes Potenzial", erklärte Howe. Auch Melanie Müller von der Stiftung Wissenschaft und Politik teilt diese Ansicht. "Durch freie Waren-, Dienstleistungs- und Personenverkehre in Verbindung mit der extrem schnell voranschreitenden Digitalisierung hat Afrika die Chance, erhebliches Wachstum zu generieren", glaubt VW-Mann Schäfer, der dabei vor allem die Autoindustrie als Schlüsselindustrie sieht. Bei der AU herrscht Euphorie. "Jedes Jahr wird es eine Zwischenbilanz geben um zu sehen, wie weit wir bei der Umsetzung des Abkommens sind", sagte der AU-Handelsbeauftragte Albert Muchanga der Deutschen Presse-Agentur. Allerdings mangelt es angesichts der ambitionierten Pläne nicht an skeptischen Stimmen - auch auf dem Kontinent selbst. "Dem Freihandel zuzustimmen und ein entsprechendes Beitrittsabkommen zu unterzeichnen, ist stets einfacher, als es umzusetzen", warnt der südafrikanische Analyst Gary van Staden mit Hinweis auf gesetzliche und technische Anpassungen. Die auf Auslandsniederlassungen in Afrika spezialisierte Wirtschaftskanzlei Rödl & Partner sieht es ähnlich. "Bislang ist die Freihandelszone nur auf dem Papier geschaffen; die Zeit wird zeigen, wie die beteiligten afrikanischen Staaten nun dieses Abkommen mit Leben füllen", betont José Campos Nave. Doch auch er sieht große Chancen für deutsche Unternehmen: "Insbesondere in Afrika besteht ein großer Nachholbedarf an Waren und Dienstleistungen." Vor allem bei Infrastruktur, Wasser und Abwasser, Energie, Nahrungsmitteln und Landwirtschaft entstünde ein riesiger Absatzmarkt./rek/DP/fba
12.07.2019 Quelle: dpa
Altmaier besucht US-Werk von Mercedes - Signal im Handelskonflikt
TUSCALOOSA (dpa-AFX) - Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier hat angesichts drohender höherer US-Einfuhrzölle auf europäische Autos die Bedeutung deutscher Investitionen in den USA betont. Deutsche Firmen hätten in den Vereinigten Staaten Milliarden investiert und Hunderttausende Jobs geschaffen, sagte Altmaier am Freitag am letzten Tag seiner fast einwöchigen US-Reise bei einem Besuch des Mercedes-Werks in Tuscaloosa im US-Bundesstaat Alabama. Statt Handelskonflikten sei mehr Kooperation notwendig, sagte der CDU-Politiker. Er schlug vor, Deutschland und die USA könnten ihre Zusammenarbeit bei der beruflichen Ausbildung verstärken. In beiden Ländern herrscht ein Mangel an Fachkräften. Die republikanische Gouverneurin von Alabama, Kay Ivey, wandte sich gegen mögliche höhere Einfuhrzölle für europäische Autos. Ivey sagte in Tuscaloosa, ihre Aufgabe sei es, Jobs in Alabama zu schützen. Höhere Zölle könnten keine Antwort sein. US-Präsident Donald Trump sieht sein Land in Handelsfragen benachteiligt. Mitte Mai hatte er angedrohte Sonderzölle auf Einfuhren von Autos aus der EU - die besonders deutsche Hersteller treffen würden - für ein halbes Jahr ausgesetzt. In dieser Zeit soll über ein Zollabkommen verhandelt werden. Mercedes produziert in Tuscaloosa SUV-Baureihen vorrangig zum Export in andere Weltmärkte. Der Autobauer beschäftigt in dem Werk nach Firmenangaben rund 3800 Menschen und hat bisher rund sechs Milliarden Dollar investiert. Altmaiers Besuch des Werks soll auch ein Signal an die US-Regierung sein, wie wichtig deutsche Firmen in den USA sind. Der Wirtschaftsminister hatte am Donnerstag nach einem Gespräch mit dem US-Handelsbeauftragten Robert Lighthizer in Washington gesagt, er halte eine Lösung in Teilbereichen des Handelskonflikts bis Ende des Jahres für möglich. Die Chancen dafür stünden bei 50:50./hoe/DP/he