Optionsschein | Put | thyssenkrupp | 12,00 | 16.12.20

Print
  • WKN: MF9PEG
  • ISIN: DE000MF9PEG6
  • Optionsschein

VERKAUFEN (GELD)

5,050 EUR

15.000 Stk.

06.08.2020 16:23:57

KAUFEN (BRIEF)

5,090 EUR

15.000 Stk.

06.08.2020 16:23:57

TÄGLICHE ÄNDERUNG (GELD)

0 %

0 EUR 06.08.2020 16:23:57

Basiswert

7,12 EUR

+0,55 % 06.08.2020 16:28:03

Wertentwicklung

Produktbeschreibung

Mit dem Optionsschein Put auf thyssenkrupp hat der Anleger die Möglichkeit überproportional an fallenden Kursen der zugrunde liegenden Aktie zu partizipieren. Im Gegenzug nimmt der Anleger aber auch überproportional an steigenden Kursen der zugrunde liegenden Aktie teil.

Bei Endfälligkeit erhält der Anleger einen Auszahlungsbetrag, der dem Produkt aus (i) Basispreis abzüglich Endgültigem Aktien-Kurs und (ii) dem Bezugsverhältnis entspricht, umgerechnet in die Währung, in der Zahlungen unter den Wertpapieren geleistet werden (falls einschlägig).

Sollte der Endgültige Aktien-Kurs größer sein als der Basispreis oder diesem entsprechen, erhält der Anleger lediglich den Mindestbetrag und erleidet einen Totalverlust.

Der Basispreis wird anfänglich bestimmt und ist konstant.

Bei Ausübung des ordentlichen Kündigungsrechts erfolgt die Bewertung der zugrunde liegenden Aktie am Ausübungstag.

Bei Optionsscheinen sind keine periodischen Zinszahlungen vorgesehen.

Optionsscheine gewährleisten keinen Kapitalschutz. Im Falle eines steigenden Aktien-Kurses können die Wertpapiere wertlos verfallen wodurch der Anleger einen Totalverlust erleidet.

Zertifikate, Optionsscheine und Anleihen sind Inhaberschuldverschreibungen. Der Anleger trägt grundsätzlich bei Kursverlusten der Aktie sowie bei Insolvenz der Emittentin ein erhebliches Kapitalverlustrisiko bis hin zum Totalverlust. Ausführliche Darstellung möglicher Risiken sowie Einzelheiten zu den Produktkonditionen sind den Angebotsunterlagen (d.h. den Endgültigen Bedingungen, dem relevanten Basisprospekt einschließlich etwaiger Nachträge dazu sowie dem Registrierungsdokument) zu entnehmen.

Stammdaten

Kennzahlen

Kursdaten

Produktbeschreibung

Mit dem Optionsschein Put auf thyssenkrupp hat der Anleger die Möglichkeit überproportional an fallenden Kursen der zugrunde liegenden Aktie zu partizipieren. Im Gegenzug nimmt der Anleger aber auch überproportional an steigenden Kursen der zugrunde liegenden Aktie teil.

Bei Endfälligkeit erhält der Anleger einen Auszahlungsbetrag, der dem Produkt aus (i) Basispreis abzüglich Endgültigem Aktien-Kurs und (ii) dem Bezugsverhältnis entspricht, umgerechnet in die Währung, in der Zahlungen unter den Wertpapieren geleistet werden (falls einschlägig).

Sollte der Endgültige Aktien-Kurs größer sein als der Basispreis oder diesem entsprechen, erhält der Anleger lediglich den Mindestbetrag und erleidet einen Totalverlust.

Der Basispreis wird anfänglich bestimmt und ist konstant.

Bei Ausübung des ordentlichen Kündigungsrechts erfolgt die Bewertung der zugrunde liegenden Aktie am Ausübungstag.

Bei Optionsscheinen sind keine periodischen Zinszahlungen vorgesehen.

Optionsscheine gewährleisten keinen Kapitalschutz. Im Falle eines steigenden Aktien-Kurses können die Wertpapiere wertlos verfallen wodurch der Anleger einen Totalverlust erleidet.

Zertifikate, Optionsscheine und Anleihen sind Inhaberschuldverschreibungen. Der Anleger trägt grundsätzlich bei Kursverlusten der Aktie sowie bei Insolvenz der Emittentin ein erhebliches Kapitalverlustrisiko bis hin zum Totalverlust. Ausführliche Darstellung möglicher Risiken sowie Einzelheiten zu den Produktkonditionen sind den Angebotsunterlagen (d.h. den Endgültigen Bedingungen, dem relevanten Basisprospekt einschließlich etwaiger Nachträge dazu sowie dem Registrierungsdokument) zu entnehmen.

Wertentwicklung

Stammdaten

Kursdaten

Nachrichten und Analysen

31.07.2020 Quelle: dpa
ROUNDUP: 'Bestes Geschäft weg' - Thyssenkrupp hat Aufzugssparte verkauft
ESSEN (dpa-AFX) - Mit dem Verkauf seiner Aufzugssparte für 17,2 Milliarden Euro hat sich der schwer angeschlagene Stahl- und Industriekonzern Thyssenkrupp finanziell Luft verschafft. Durch das am Freitag abgewickelte Geschäft verliert Thyssenkrupp aber zugleich seinen wertvollsten Unternehmenszweig und derzeit einzigen nennenswerten Gewinnbringer sowie mehr als 50 000 Mitarbeiter. Vorstandschefin Martina Merz nannte den Verkauf an ein Konsortium um die Finanzinvestoren Advent und Cinven eine schwierige Entscheidung, die niemandem leichtgefallen sei. "Im Interesse der gesamten Unternehmensgruppe war sie aber unabdingbar." Der Eingang des Kaufpreises führe unmittelbar zu einem signifikanten Rückgang der Verschuldung und einer deutlichen Erhöhung des Eigenkapitals, betonte das Unternehmen. Geld der Förderbank KfW müssen die Essener jetzt nicht aufnehmen, eine Kreditlinie von einer Milliarde Euro sei nicht abgerufen worden. Der Verkauf war noch vereinbart worden, bevor die Corona-Krise Deutschland erreichte. Thyssenkrupp steckt tief in den roten Zahlen. Allein in den ersten neun Monaten des laufenden Geschäftsjahres könnte sich ein Verlust von bis zu einer Milliarde Euro aufgetürmt haben. Die Einnahmen aus dem Verkauf sollten eigentlich zum großen Befreiungsschlag werden. Aus dem Milliardenzufluss will Merz den Schuldenabbau, die Absicherung von Pensionslasten und einen Konzernumbau finanzieren. Wie viel Geld für Investitionen übrig bleibt, ist aber ungewiss. Es sei klar, "dass Corona unseren Spielraum deutlich einschränken wird", hatte Merz bei der Vorlage der Halbjahreszahlen im Mai eingeräumt. Jetzt betonte der Konzern, er werde bei der Verwendung der Mittel "größtmögliche Flexibilität bewahren". Bei Thyssenkrupp brennt es an allen Ecken und Enden. Nach der Trennung von der Aufzugssparte bleibt der Stahlbereich die größte Baustelle von Merz. Die Vorstandschefin ist auf Partnersuche und schließt selbst eine Minderheitsbeteiligung am Kern des Traditionskonzerns nicht mehr aus. "Es gibt keine Denkverbote", hatte sie betont. Nahezu jeder Stahlkocher in Europa gilt inzwischen als möglicher Partner für Thyssenkrupp. Der Stahl ist aber nicht das einzige Problemfeld des geschrumpften Konzerns. Der Anlagenbau, der Edelstahlbereich, die Produktion von Federn und Stabilisatoren sowie Grobblech - die Liste der Firmenteile, für die Partner gebraucht werden, die verkauft oder geschlossen werden sollen, ist lang. Es gehe jetzt darum, "die Leistungsfähigkeit der verbliebenen Geschäfte substanziell zu verbessern", betonte Merz. Angesichts der bisherigen Bedeutung des Aufzugsgeschäfts für Thyssenkrupp sprach Vorstandsmitglied Oliver Burkhard von "gemischten Gefühlen" beim Verkauf. "Bestes Geschäft weg, aber neuer Spielraum zur Stärkung unserer anderen Geschäfte", schrieb er im Kurznachrichtendienst Twitter. Die Aufzugssparte mit einem Jahresumsatz von zuletzt 8 Milliarden Euro hat sich bislang als wenig krisenanfällig erwiesen. Auch deshalb, weil die Wartung von etwa 1,4 Millionen Aufzügen und Fahrtreppen weltweit das wichtigste Geschäftsfeld ist. Welche Rolle die neuen Eigentümer, zu denen auch die Essener RAG-Stiftung gehört, übernehmen wollen, ist noch nicht deutlich geworden. Der Vorstandschef von Thyssenkrupp Elevator, Peter Walker, bezeichnetet sie am Freitag als "Strategie- und Finanzpartner". Advent und Cinven kündigten an, ihr neues Unternehmen "durch Investitionen in organisches Wachstum und gezielte Akquisitionen" zu stärken. Eine erste Entscheidung ist bereits gefallen: Die Zentrale des jetzt selbstständigen Unternehmens, an dem Thyssenkrupp eine Minderheitsbeteiligung übernimmt, wird aus Essen nach Düsseldorf umziehen./hff/DP/mis
31.07.2020 Quelle: dpa
Nur wenig Spielraum für Thyssenkrupp nach Verkauf der Aufzugssparte
ESSEN (dpa-AFX) - Der angeschlagene Stahl- und Industriekonzern Thyssenkrupp will den Verkauf seiner milliardenschweren Aufzugssparte am Freitag abschließen. Dann soll das Geld für die Ertragsperle auf den Konten des Traditionsunternehmens eingehen. 17,2 Milliarden Euro erhalten die Essener von einem Investorenkonsortium für die Sparte, die zuletzt ihr einziger verlässlicher Gewinnbringer war. Der Verkauf war noch vereinbart worden, bevor die Corona-Krise Deutschland erreichte. Thyssenkrupp steckt tief in den roten Zahlen. Die Einnahmen aus dem Verkauf der Aufzugssparte sollten eigentlich zum großen Befreiungsschlag werden, Schuldenabbau und Konzernumbau wollte Vorstandschefin Martina Merz mit den Einnahmen finanzieren. Ob aber viel Geld für Investitionen übrig bleibt, ist ungewiss. Es sei klar, "dass Corona unseren Spielraum deutlich einschränken wird", hatte Merz bei der Vorlage der Halbjahreszahlen im Mai eingeräumt. Bei Thyssenkrupp brennt es an allen Ecken und Enden. Für den Stahlbereich schließt Merz radikale Lösungen nicht aus. "Es gibt keine Denkverbote", hatte sie betont. Selbst mit einer Minderheitsbeteiligung an der traditionsreichen Sparte könnte sich Thyssenkrupp künftig begnügen. Es werde bereits mit möglichen Partnern gesprochen - und zwar "ziemlich intensiv", hatte Merz gesagt. Andere Unternehmensteile, für die der Thyssenkrupp-Vorstand keine Zukunft mehr im eigenen Haus sieht oder die nicht mehr allein weiterbetrieben werden sollen, werden in einer neuen Unternehmenseinheit zusammengefasst. Der Anlagenbau, der Edelstahlbereich, die Produktion von Federn und Stabilisatoren sowie von Grobblech gehören dazu. Betroffen ist etwa jeder achte der rund 160 000 Mitarbeiter von Thyssenkrupp. Käufer der Aufzugssparte sind die Finanzinvestoren Advent und Cinven sowie die Essener RAG-Stiftung, die aus ihren Erträgen die dauerhaften Folgekosten des eingestellten Steinkohlebergbaus finanzieren muss./hff/DP/zb