Optionsschein | Put | BASF | 45,00 | 16.12.20

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  • WKN: MF9PBV
  • ISIN: DE000MF9PBV1
  • Optionsschein
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Produktbeschreibung

Mit dem Optionsschein Put auf BASF hat der Anleger die Möglichkeit überproportional an fallenden Kursen der zugrunde liegenden Aktie zu partizipieren. Im Gegenzug nimmt der Anleger aber auch überproportional an steigenden Kursen der zugrunde liegenden Aktie teil.

Bei Endfälligkeit erhält der Anleger einen Auszahlungsbetrag, der dem Produkt aus (i) Basispreis abzüglich Endgültigem Aktien-Kurs und (ii) dem Bezugsverhältnis entspricht, umgerechnet in die Währung, in der Zahlungen unter den Wertpapieren geleistet werden (falls einschlägig).

Sollte der Endgültige Aktien-Kurs kleiner sein als der Basispreis oder diesem entsprechen, erhält der Anleger lediglich den Mindestbetrag und erleidet einen Totalverlust.

Der Basispreis wird anfänglich bestimmt und ist konstant.

Bei Ausübung des ordentlichen Kündigungsrechts erfolgt die Bewertung der zugrunde liegenden Aktie am Ausübungstag.

Bei Optionsscheinen sind keine periodischen Zinszahlungen vorgesehen.

Optionsscheine gewährleisten keinen Kapitalschutz. Im Falle eines steigenden Aktien-Kurses können die Wertpapiere wertlos verfallen wodurch der Anleger einen Totalverlust erleidet.

Zertifikate, Optionsscheine und Anleihen sind Inhaberschuldverschreibungen. Der Anleger trägt grundsätzlich bei Kursverlusten der Aktie sowie bei Insolvenz der Emittentin ein erhebliches Kapitalverlustrisiko bis hin zum Totalverlust. Ausführliche Darstellung möglicher Risiken sowie Einzelheiten zu den Produktkonditionen sind den Angebotsunterlagen (d.h. den Endgültigen Bedingungen, dem relevanten Basisprospekt einschließlich etwaiger Nachträge dazu sowie dem Registrierungsdokument) zu entnehmen.

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Nachrichten und Analysen

27.03.2020 Quelle: dpa
ROUNDUP: Abstimmung über schärfere Düngeregeln - Bauern: 'Kein Verständnis'
BERLIN (dpa-AFX) - Vor der Abstimmung über schärfere Düngeregeln für den Grundwasser-Schutz an diesem Freitag hat der Bauernverband sich verärgert über das Verfahren im Bundesrat gezeigt. "Ich habe absolut kein Verständnis dafür, dass diese unausgegorene und fachlich fragwürdige Verschärfung der Düngeverordnung im Eiltempo durchgepeitscht wird", sagte Bauernpräsident Joachim Rukwied der Deutschen Presse-Agentur. So weitreichende Regelungen dürften nicht ohne eine ausführliche Debatte im Bundesrat erfolgen. Eigentlich war die Abstimmung in der Länderkammer erst für kommende Woche geplant. Brüssel und Berlin streiten seit Jahren über den Grundwasserschutz. Dabei geht es vor allem um Gülle und anderen Dünger auf den Feldern. Dadurch gelangt Nitrat in den Boden, das wichtig fürs Pflanzenwachstum ist und Menschen erstmal nicht schadet. Zu viel davon kann die Natur aber aus dem Gleichgewicht bringen. Zudem können aus Nitrat gesundheitsgefährdende Nitrite entstehen. Die EU-Kommission hatte Deutschland wegen zu hoher Nitratwerte im Grundwasser verklagt und 2018 Recht bekommen. Bund und Länder müssen neue Düngebeschränkungen umsetzen. Die EU hatte zuletzt großen Druck auf Deutschland gemacht, die Verschärfungen schnell und ohne weitere Änderungen zu beschließen, am Donnerstag aber wegen der Corona-Krise erlaubt, wichtige Teile der Verordnung erst bis zum Jahreswechsel umzusetzen. Das hatten zuvor mehrere Bundesländer gefordert. Aus Sicht der Wasserwirtschaft geht die Verordnung noch nicht weit genug. Der Entwurf enthalte weiterhin zu viele Ausnahmen und Schlupflöcher, sagte der Hauptgeschäftsführer Wasser beim Verband BDEW, Martin Weyand, der dpa. Auch reiche die vorgesehene pauschale Reduktion der Düngemengen um 20 Prozent nicht aus, um in besonders belasteten Gebieten - sogenannten Roten Gebieten - die Düngemenge nachhaltig zu reduzieren. Der Entwurf sei schon veraltet, sagte Weyand. "Er wird den europäischen Vorgaben nicht gerecht." In einigen Ländern gibt es erheblichen Widerstand gegen die Verordnung, über die Bundesumweltministerin Svenja Schulze (SPD) und Agrarministerin Julia Klöckner (CDU) lange gestritten hatten. Beide Ministerien betonten zuletzt, dass Deutschland einem weiteren EU-Verfahren und drohenden hohen Strafzahlungen von bis zu rund 850 000 Euro am Tag nur entgehe, wenn die Verordnung im Bundesrat nun unverändert angenommen werde. Der federführende Agrar- und Verbraucherschutzausschuss im Bundesrat sowie der Umweltausschuss haben vorgeschlagen, den Plänen der Bundesregierung zuzustimmen - aber gleichzeitig erhebliche Kritik daran zu üben./ted/DP/zb
24.03.2020 Quelle: dpa
ROUNDUP: Entscheidung über Düngeregeln kommt früher - Bauern fordern Aufschub
BERLIN (dpa-AFX) - Deutschlands Bauern fordern in der Corona-Krise, strengere Regeln fürs Düngen noch aufzuschieben - doch der Bundesrat soll nun sogar eine Woche früher darüber entscheiden als geplant. Bereits am kommenden Freitag soll die Verschärfung der Dünge-Verordnung zum Schutz des Grundwassers die Länderkammer passieren. Eigentlich war die Abstimmung der Länder, die teure Strafzahlungen an die EU verhindern soll, für den 3. April vorgesehen. Dieser Sitzungstermin fällt aber aus, wie der Bundesrat am Dienstag in Berlin mitteilte. Auf der Tagesordnung stehen demnach am Freitag neben den Gesetzen des Corona-Hilfspakets auch die Vorlagen, die eigentlich für die Woche drauf vorgesehen waren. Die EU-Kommission hatte Deutschland wegen zu hoher Nitratwerte im Grundwasser verklagt und 2018 Recht bekommen. Bund und Länder müssen neue Düngebeschränkungen umsetzen. Die EU hatte zuletzt großen Druck auf Deutschland gemacht, die Verschärfungen schnell und ohne weitere Änderungen zu beschließen. Der Bauernverband forderte dennoch, die Entscheidung zu verschieben. "Die aktuelle Pandemie-Krise erfordert alle Kräfte. Dies gilt auch für die Landwirtschaft", sagte Präsident Joachim Rukwied. Der aktuelle Vorschlag sei "unausgegoren und hat erhebliche fachliche Mängel". Zudem sei es kaum möglich, den Zeitplan für die Umsetzung der Verordnung einzuhalten. "Eine Anpassung ist unumgänglich, eine Verschiebung zwingend notwendig", teilte Rukwied mit - stellte aber auch klar, dass ein Produktionsboykott der Landwirte nicht zur Diskussion stehe. Auch aus vielen Bundesländern hatte es Kritik am Entwurf der Verordnung gegeben, um dessen Details Landwirtschaftsministerin Julia Klöckner (CDU), Umweltministerin Svenja Schulze (SPD) und die EU-Kommission lange gerungen hatten. Beide Ministerien hatten die Länder in einem Brief vergangene Woche noch einmal gemahnt, dass die EU das Verfahren gegen Deutschland nur aussetzen werde, wenn der Bundesrat den Entwurf ohne Änderungen annehme. Die kommunalen Wasserversorger pochen schon lange darauf, das Düngen vor allem in belasteten Gebieten einzuschränken. Der Vizepräsident des Verbandes kommunaler Unternehmen (VKU), Karsten Specht, sagte der dpa, für die Landwirtschaft folge aus der Verschärfung der Regeln "unausweichlich ein harter Schritt". Düngung und Gewässerschutz könnten aber miteinander in Einklang gebracht werden, dafür gebe es genug Beispiele./ted/DP/men