Optionsschein | Put | BASF | 55,00 | 17.06.20

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  • WKN: MF9PBG
  • ISIN: DE000MF9PBG2
  • Optionsschein
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Produktbeschreibung

Mit dem Optionsschein Put auf BASF hat der Anleger die Möglichkeit überproportional an fallenden Kursen der zugrunde liegenden Aktie zu partizipieren. Im Gegenzug nimmt der Anleger aber auch überproportional an steigenden Kursen der zugrunde liegenden Aktie teil.

Bei Endfälligkeit erhält der Anleger einen Auszahlungsbetrag, der dem Produkt aus (i) Basispreis abzüglich Endgültigem Aktien-Kurs und (ii) dem Bezugsverhältnis entspricht, umgerechnet in die Währung, in der Zahlungen unter den Wertpapieren geleistet werden (falls einschlägig).

Sollte der Endgültige Aktien-Kurs kleiner sein als der Basispreis oder diesem entsprechen, erhält der Anleger lediglich den Mindestbetrag und erleidet einen Totalverlust.

Der Basispreis wird anfänglich bestimmt und ist konstant.

Bei Ausübung des ordentlichen Kündigungsrechts erfolgt die Bewertung der zugrunde liegenden Aktie am Ausübungstag.

Bei Optionsscheinen sind keine periodischen Zinszahlungen vorgesehen.

Optionsscheine gewährleisten keinen Kapitalschutz. Im Falle eines steigenden Aktien-Kurses können die Wertpapiere wertlos verfallen wodurch der Anleger einen Totalverlust erleidet.

Zertifikate, Optionsscheine und Anleihen sind Inhaberschuldverschreibungen. Der Anleger trägt grundsätzlich bei Kursverlusten der Aktie sowie bei Insolvenz der Emittentin ein erhebliches Kapitalverlustrisiko bis hin zum Totalverlust. Ausführliche Darstellung möglicher Risiken sowie Einzelheiten zu den Produktkonditionen sind den Angebotsunterlagen (d.h. den Endgültigen Bedingungen, dem relevanten Basisprospekt einschließlich etwaiger Nachträge dazu sowie dem Registrierungsdokument) zu entnehmen.

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Nachrichten und Analysen

02.04.2020 Quelle: dpa
Ostdeutsche Unternehmen bauen Produktion von Desinfektionsmittel auf und aus
ZÖRBIG/SCHWARZHEIDE/WALDHEIM (dpa-AFX) - Zahlreiche Unternehmen in Sachsen, Sachsen-Anhalt, Thüringen und Brandenburg versuchen derzeit, Krankenhäuser und Apotheken im Kampf gegen die Corona-Pandemie mit dringend benötigten Desinfektionsmittel zu beliefern. Dazu bauen sie eigens Produktionen auf oder stellen ihre Alkoholgewinnung um, wie eine Umfrage der Deutschen Presse-Agentur ergab. Der Biokraftstoffhersteller Verbio aus dem sachsen-anhaltischen Zörbig produziert derzeit 40 000 Liter Desinfektionsmittel pro Woche. Das Unternehmen plant, ab kommender Woche auch an seinem Standort im brandenburgischen Schwedt das Hygienemittel zu produzieren und damit die Kapazität zu verdoppeln, wie eine Sprecherin mitteilte. Auch Beiersdorf hat mit der Produktion von Hand-Desinfektionsmittel begonnen. Nach Konzernangaben wurden bereits 37 000 Flaschen aus der Produktion im sächsischen Waldheim an die Landesregierung übergeben. Am Wochenende sollen 160 000 Flaschen produziert werden. Der Chemie-Riese BASF produziert derzeit täglich 1000 Liter Hand-Desinfektion in seinem Werk in Schwarzheide in der Lausitz, um damit umliegende Krankenhäuser und niedergelassene Ärzte zu versorgen, wie ein Sprecher sagte. Die Spirituosentochter des Sektriesen Rotkäppchen, Nordbrand, stellte seit Anfang März im thüringischen Nordhausen nach eigenen Angaben 100 000 Liter Alkohol her, um umliegende Apotheken zu beliefern. Der Spirituosen-Konzern Hardenberg-Wilthen lieferte vom sächsischen Standort bisher rund 20 000 Liter. Auch kleinere Betriebe, wie die Zeitzer Whiskey Manufaktur produziert derzeit statt Feierabendgetränken Neutralalkohol, damit umliegende Apotheken daraus Desinfektionsmittel machen können./hnl/DP/stk
01.04.2020 Quelle: dpa
VIRUS: Chemieindustrie baut Notfallversorgung mit Desinfektionsmitteln auf
FRANKFURT (dpa-AFX) - Die deutsche Pharma- und Chemieindustrie bündelt in der Coronavirus-Krise ihre Kräfte zur Versorgung der Gesundheitsbranche mit dringend benötigten Desinfektionsmitteln. Über einen digitalen Marktplatz im Internet soll vor allem die Hilfe für Krankenhäuser, Pflegeeinrichtungen und Arztpraxen bundesweit effizient koordiniert werden, wie der Verband der Chemischen Industrie (VCI) am Mittwoch in Frankfurt mitteilte. Es werde alles dafür getan, "Kerneinrichtungen des Gesundheitssystems in ganz Deutschland mit Desinfektionsmitteln zu versorgen", sagte neue VCI-Präsident und Chef des Spezialchemiekonzerns Evonik Christian Kullmann laut Mitteilung. Dies sei auch Gesundheitsminister Jens Spahn zugesagt worden. Bereits in den kommenden Tagen soll die Plattform "Notversorgung Desinfektionsmittel" schrittweise für klar definierte Zielgruppen freigeschaltet werden. Dadurch sollten Lieferketten unterstützt, Kontakte zwischen den Akteuren erleichtert und Informationen gebündelt werden. Die als vorübergehende Lösung für die Notfallversorgung gedachte Plattform solle dabei "nur so weit wie nötig in das Marktgeschehen und etablierte Lieferketten" eingreifen. Wegen der rasanten Ausbreitung der Coronavirus-Pandemie sind Desinfektionsmittel mittlerweile vielerorts knapp geworden, ähnlich wie Schutzmasken. Erst am Mittwoch riefen etwa Vertreter der Altenpflege im Kampf gegen das Coronavirus zu einer bessere Ausstattung der Alten- und Pflegeheime auf./mis/nas/fba