Optionsschein | Call | RWE | 23,50 | 16.12.20

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  • WKN: MF9NTV
  • ISIN: DE000MF9NTV8
  • Optionsschein

Verkaufen (Geld)

4,38 EUR

19.11.2019 11:44:02

Kaufen (Brief)

4,39 EUR

19.11.2019 11:44:02

Tägliche Änderung (Geld)

+3,30 %

+0,14 EUR 19.11.2019 11:44:02

Basiswert

26,73 EUR

+0,47 % 19.11.2019 11:45:05

Wertentwicklung

Stammdaten

Kennzahlen

Kursdaten

Produktbeschreibung

Mit dem Optionsschein Call auf RWE hat der Anleger die Möglichkeit überproportional an steigenden Kursen der zugrunde liegenden Aktie zu partizipieren. Im Gegenzug nimmt der Anleger aber auch überproportional an fallenden Kursen der zugrunde liegenden Aktie teil.

Bei Endfälligkeit erhält der Anleger einen Auszahlungsbetrag, der dem Produkt aus (i) Endgültigem Aktien-Kurs abzüglich des Basispreises und (ii) dem Bezugsverhältnis entspricht, umgerechnet in die Währung, in der Zahlungen unter den Wertpapieren geleistet werden (falls einschlägig).

Sollte der Endgültige Aktien-Kurs kleiner sein als der Basispreis oder diesem entsprechen, erhält der Anleger lediglich den Mindestbetrag und erleidet einen Totalverlust.

Der Basispreis wird anfänglich bestimmt und ist konstant.

Bei Ausübung des ordentlichen Kündigungsrechts erfolgt die Bewertung der zugrunde liegenden Aktie am Ausübungstag.

Bei Optionsscheinen sind keine periodischen Zinszahlungen vorgesehen.

Optionsscheine gewährleisten keinen Kapitalschutz. Im Falle eines fallenden Aktien-Kurses können die Wertpapiere wertlos verfallen wodurch der Anleger einen Totalverlust erleidet.

Zertifikate, Optionsscheine und Anleihen sind Inhaberschuldverschreibungen. Der Anleger trägt grundsätzlich bei Kursverlusten der Aktie sowie bei Insolvenz der Emittentin ein erhebliches Kapitalverlustrisiko bis hin zum Totalverlust. Ausführliche Darstellung möglicher Risiken sowie Einzelheiten zu den Produktkonditionen sind den Angebotsunterlagen (d.h. den Endgültigen Bedingungen, dem relevanten Basisprospekt einschließlich etwaiger Nachträge dazu sowie dem Registrierungsdokument) zu entnehmen.

Ereignisse

Datum Ereignis Anpassung Wert vor Ereignis Wert nach Ereignis
06.05.2019 Ordentliche Dividende

Wertentwicklung

Stammdaten

Kursdaten

Nachrichten und Analysen

18.11.2019 Quelle: dpa
Greenpeace-Aktivisten klettern auf RWE-Kühlturm - Abschaltung gefordert
NEURATH (dpa-AFX) - Greenpeace-Aktivisten sind am Montagmorgen auf den Kühlturm des RWE-Braunkohlekraftwerks Neurath geklettert und haben Kraftwerksabschaltungen noch in diesem Jahr gefordert. Nach Polizeiangaben wollten zehn Teilnehmer der Aktion ein Transparent mit dem Aufdruck "Abschalten" ausrollen. Greenpeace berichtete von 25 Aktivisten. Zehn Monate nach dem Plan der Kohlekommission zum Ausstieg aus der Kohleverstromung habe Wirtschaftsminister Peter Altmaier (CDU) noch immer keinen Kraftwerksblock abgeschaltet, stellte Greenpeace in einer Mitteilung fest. "Sollte Peter Altmaier den Kohleausstieg weiter ausbremsen, kündigt er damit den mühsam ausgehandelten Kohlekompromiss auf", stellte Greenpeace-Klimaexperte Karsten Smid fest. RWE-Sprecher Guido Steffen sagte, eine Gruppe von Leuten sei über eine Steigleiter an der Außenwand auf den Kühlturm des Blocks A geklettert. Einige hätten sich von dem rund 120 Meter hohen Betonrand des Kühlturms abgeseilt. Durch die Aktion gebe es keine Beeinträchtigung des Betriebs. "Wir möchten natürlich, dass die Leute da runter kommen, aber das liegt in der Hand der Polizei", sagte Steffen. Die Polizei kündigte an, sie werde vorläufig nicht einschreiten. Die Lage vor Ort sei ruhig. Irgendwann würden die Aktivisten ihre Aktion selbst beenden. Die abgeseilten Leute befinden sich nach Polizeiangaben auf einer Höhe von 80 Metern. Der Anfang 2019 unter Beteiligung von Gewerkschaften und Umweltverbänden ausgehandelte Kohlekompromiss sieht einen Ausstiegsfahrplan und das Abschalten des letzten Kohlekraftwerkes bis 2038 vor. Schon in der ersten Phase bis 2022 sollen die dreckigsten Kraftwerke als erstes vom Netz gehen. Der Kompromiss soll nach dem ursprünglichen Zeitplan bis zum Jahresende in einem Bundesgesetz festgeschrieben werden. Umweltschützer kritisieren, dass die Gesetzgebung zu langsam ablaufe./sil/DP/nas
17.11.2019 Quelle: dpa
Strom wird teurer - Verbraucherschützer: 'Falsches Signal'
HEIDELBERG/MÜNCHEN (dpa-AFX) - Auf Stromkunden in Deutschland kommt eine Welle an Preiserhöhungen zu. Nach Angaben der Vergleichsportale Verivox und Check24 haben bereits rund 170 Versorger angekündigt, die Preise für private Verbraucher zum 1. Januar anzuheben. Laut Verivox wollen bislang 177 örtliche Stromversorger ihre Preise um durchschnittlich 5,4 Prozent erhöhen. Ein Musterhaushalt mit einem Verbrauch von 4000 Kilowattstunden müsse in den von den Strompreiserhöhungen betroffenen Regionen mit Mehrkosten von durchschnittlich 64 Euro pro Jahr rechnen. "Die Bundesregierung hat zwar erklärt, die Haushalte bei den Strompreisen entlasten zu wollen, doch davon ist bisher noch nichts angekommen", sagte Valerian Vogel, Energieexperte bei Verivox. Das Portal Check24, das 171 angekündigte und seit August vorgenommene Preiserhöhungen zählt, ermittelte einen durchschnittlichen Anstieg von 5,3 Prozent. Preissenkungen habe bisher kein Stromanbieter vorgenommen oder angekündigt. "Verbraucher zahlen schon seit Monaten Rekordpreise für Strom", sagte Lasse Schmid, Geschäftsführer Energie bei Check24. "Daran wird sich auch 2020 nichts ändern." Für einen Jahresverbrauch von 5000 Kilowattstunden hat Check24 ein durchschnittliches Plus von 82 Euro errechnet. Die Portale erwarten, dass zahlreiche weitere Stromanbieter in den kommenden Tagen Preiserhöhungen zum 1. Januar ankündigen werden. Die Frist dazu laufe nächsten Mittwoch (20. November) ab. Zuletzt hatte es zudem noch viele Erhöhungen im ersten Quartal 2019 gegeben. Als Grund für die Strompreiserhöhungen gaben die Versorger gestiegene Umlagen und Netzgebühren an. Die EEG-Umlage, über die der Ausbau der erneuerbaren Energien finanziert wird, steigt zum Jahreswechsel um rund 5 Prozent auf 6,756 Cent je Kilowattstunde. Sie macht rund 22 Prozent des gesamten Strompreises aus. Auch die Gebühren für die Stromnetze, auf die ein weiteres knappes Viertel des Gesamtpreises entfällt, steigen, allerdings regional unterschiedlich. Die Mehrheit der Netzbetreiber in Deutschland hat Verivox zufolge Erhöhungen von rund 6 Prozent angekündigt. Laut Check24 kaufen die Versorger die Energie an der Strombörse im Vergleich zum Vorjahr um 28 Prozent günstiger ein, die gesunkenen Preise würden bislang aber nicht an die Verbraucher weitergegeben. Verbraucherschützer sehen die Stromanbieter in der Pflicht, für Preisstabilität zu sorgen. "Steigende Strompreise sind jetzt mit Blick auf den Klimaschutz ein völlig falsches Signal", sagte der Energieexperte der Verbraucherzentrale NRW, Udo Sieverding, auf dpa-Anfrage. Die Versorger könnten "mit den Spielräumen ihrer Beschaffungsstrategien Preisveränderungen durchaus so lange aufschieben, bis das Klimapaket greift". Die Absichtserklärungen im Klimapaket der Bundesregierung müssten "zügig in Maßnahmen münden, die sauberen Strom günstiger machen und fossile Energien teurer", forderte Sieverding. "Es ist Zeit für ein belastbares Versprechen, dass die Strompreise für Verbraucher nicht mehr weiter steigen." Der Entwurf von Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier (CDU) für das Kohleausstiegsgesetz sieht einen Ausgleich für ausstiegsbedingte Preiserhöhungen beim Strom vor. Unter anderem ist ein Zuschuss zu den Übertragungsnetzentgelten vorgesehen./hff/DP/mis
15.11.2019 Quelle: dpa
Doppelrolle in Endlager-Suche: Regierungsberater verlässt Kommission
BERLIN (dpa-AFX) - Nach Kritik an möglichen Interessenskonflikten hat ein Berater der Bundesregierung für Fragen rund um Atommüll, Michael Sailer, die Entsorgungskommission verlassen. Das sagte Umwelt-Staatssekretär Jochen Flasbarth der Deutschen Presse-Agentur am Freitag. Seiler war Vorsitzender der Kommission, die das Umweltministerium in Fragen rund um Atommüll, Atomtransporte und Rückbau von Atomkraftwerken berät. Im Sommer hatte aber auch die Bundesgesellschaft für Endlagerung (BGE), die im Auftrag der Bundesregierung unter anderem den Standort für ein Endlager für hoch radioaktive Abfälle sucht, Sailer als Berater engagiert. Das führte in der Öffentlichkeit zu Kritik. Sailer und Staatssekretär Flasbarth waren am Donnerstag in Hamburg zusammengekommen, daraufhin erklärte Sailer seinen Rücktritt aus der Kommission. Der Schritt sei "äußerst respektabel und Ausdruck eines hohen Verantwortungsbewusstseins für den gesamten Endlagersuchprozess", sagte Flasbarth der dpa. Es habe keinen Zweifel gegeben, dass Sailer die Arbeit in der Entsorgungskommission von der Beratertätigkeit trennen könne. "Gleichwohl ist es gut, dass jetzt auch jeder Anschein einer Vermischung von Beratungstätigkeiten für das Bundesumweltministerium einerseits und Betreiber andererseits genommen ist." Sailers Sachverstand werde in der Kommission fehlen. Die Suche nach dem besten Standort für hoch radioaktiven Atommüll läuft. Bis 2031 will der Bund dafür einen geeigneten unterirdischen Ort finden - maximale Sicherheit für eine Million Jahre lautet das Ziel. Auf Basis festgeschriebener Kriterien suchen Experten entsprechende Regionen aus. Erste Ergebnisse sind für 2020 angekündigt. Nach jahrzehntelangem Streit um den Standort Gorleben soll die Suche möglichst transparent verlaufen./ted/DP/zb