Optionsschein | Call | RWE | 22,25 | 16.12.20

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  • WKN: MF9NTK
  • ISIN: DE000MF9NTK1
  • Optionsschein
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Produktbeschreibung

Mit dem Optionsschein Call auf RWE hat der Anleger die Möglichkeit überproportional an steigenden Kursen der zugrunde liegenden Aktie zu partizipieren. Im Gegenzug nimmt der Anleger aber auch überproportional an fallenden Kursen der zugrunde liegenden Aktie teil.

Bei Endfälligkeit erhält der Anleger einen Auszahlungsbetrag, der dem Produkt aus (i) Endgültigem Aktien-Kurs abzüglich des Basispreises und (ii) dem Bezugsverhältnis entspricht, umgerechnet in die Währung, in der Zahlungen unter den Wertpapieren geleistet werden (falls einschlägig).

Sollte der Endgültige Aktien-Kurs kleiner sein als der Basispreis oder diesem entsprechen, erhält der Anleger lediglich den Mindestbetrag und erleidet einen Totalverlust.

Der Basispreis wird anfänglich bestimmt und ist konstant.

Bei Ausübung des ordentlichen Kündigungsrechts erfolgt die Bewertung der zugrunde liegenden Aktie am Ausübungstag.

Bei Optionsscheinen sind keine periodischen Zinszahlungen vorgesehen.

Optionsscheine gewährleisten keinen Kapitalschutz. Im Falle eines fallenden Aktien-Kurses können die Wertpapiere wertlos verfallen wodurch der Anleger einen Totalverlust erleidet.

Zertifikate, Optionsscheine und Anleihen sind Inhaberschuldverschreibungen. Der Anleger trägt grundsätzlich bei Kursverlusten der Aktie sowie bei Insolvenz der Emittentin ein erhebliches Kapitalverlustrisiko bis hin zum Totalverlust. Ausführliche Darstellung möglicher Risiken sowie Einzelheiten zu den Produktkonditionen sind den Angebotsunterlagen (d.h. den Endgültigen Bedingungen, dem relevanten Basisprospekt einschließlich etwaiger Nachträge dazu sowie dem Registrierungsdokument) zu entnehmen.

Ereignisse

Datum Ereignis Anpassung Wert vor Ereignis Wert nach Ereignis
06.05.2019 Ordentliche Dividende

Wertentwicklung

Stammdaten

Kursdaten

Nachrichten und Analysen

26.01.2020 Quelle: dpa
Stromkonzern RWE: Windkraft-Ausbau mit rundem Tisch in Gang bringen
BERLIN (dpa-AFX) - Um den Bau von Windrädern an Land wieder in Gang zu bringen, schlägt der Stromkonzern RWE einen runden Tisch Windenergie vor. "Der nächste große Knoten, den wir durchschlagen müssen, ist der fast zum Erliegen gekommene Ausbau bei Onshore-Windkraftanlagen", sagte die Chefin der RWE-Ökostromsparte, Anja-Isabel Dotzenrath, der Deutschen Presse-Agentur. "Vielleicht könnte man einen ähnlichen Weg gehen wie beim Kohle- und Kernenergieausstieg: einen runden Tisch, der sich des Themas annimmt und konkrete Lösungsvorschläge macht." Daran sollten "alle Interessengruppen beteiligt werden, auch Bürgerinitiativen", sagte Dotzenrath. "Ein runder Tisch Windenergie müsse auch unpopuläre Vorschläge machen, "wie einfachere und schnellere Genehmigungsverfahren". Bei RWE lägen in Deutschland derzeit mehrere Windkraftprojekte auf Eis, weil man genehmigungsrechtlich nicht weiterkomme. Umweltministerin Svenja Schulze (SPD) sagte zu dem Vorschlag: "Ich habe Sympathie dafür, langfristige Fragen am runden Tisch zu diskutieren. Vor allem dann, wenn es um große gesellschaftliche Konflikte geht." Beim Ausbau der Windenergie dränge inzwischen aber die Zeit: "Der Kohleausstieg kommt, Deutschland wird seine Energieversorgung aus Gründen des Klimaschutzes Schritt für Schritt komplett auf erneuerbare Energien umstellen." Die Bundesregierung müsse jetzt dringend für Klarheit sorgen und Entscheidungen treffen. "Es liegen ausreichend gute Vorschläge auf dem Tisch. Zum Beispiel gilt es die Kommunen finanziell zu unterstützen, wenn sie Windkraftanlagen akzeptieren." Die Aussagen Schulzes zielen vor allem auf Wirtschaftsminister Peter Altmaier. Der CDU-Politiker hatte vor kurzem gesagt, im Frühjahr ein großes, umfassendes Gesetz vorlegen zu wollen mit verbindlichen Ausbaupfaden und Zuwachspfaden für erneuerbare Energien. "Bundesweite Windmühlen-Bannmeilen von einem Kilometer schon um kleinste Siedlungen herum würden die Windkraft abwürgen und sind überhaupt nicht notwendig", sagte Schulze (SPD) der "Neuen Osnabrücker Zeitung" (Samstag). "Dringend benötigte Fläche für den Ausbau der Windenergie würde wegfallen, das wäre Wahnsinn." Für sie sei es nicht vollstellbar, dass man mit Abstandsregeln bei fünf Häusern anfange. "Da kann die SPD nicht mitgehen." Der Bau neuer Windräder an Land ist im vergangenen Jahr in Deutschland auf den tiefsten Stand seit mehr als 20 Jahren eingebrochen. Nach vorläufigen Zahlen der Fachagentur Windenergie an Land wurden nur 276 neue Windenergieanlagen in Betrieb genommen. Hauptgründe sind lange Genehmigungsverfahren, zu wenig ausgewiesene Flächen und viele Klagen. Jüngere Menschen finden Windräder an Land einer Umfrage zufolge weniger störend als ältere. Unter den 18- bis 24-Jährigen bewerteten in einer Befragung von YouGov 40 Prozent die Optik generell als "gut" und nur 7 Prozent als "schlecht". Ab 55 Jahren dagegen bewerteten nur noch 28 Prozent sie als "gut" und 25 Prozent als "schlecht". Insgesamt gaben 74 Prozent an, Windräder als Ökostrom-Lieferanten zu befürworten, 16 Prozent lehnten sie ab. In der schwarz-roten Koalition gibt es seit Monaten Streit über den weiteren Ausbau der erneuerbaren Energien. Diesen sehen Politik und Wirtschaft als notwendig an, weil Deutschland bis Ende 2022 aus der Atomkraft aussteigt und bis spätestens 2038 schrittweise aus der klimaschädlichen Kohleverstromung. Im Koalitionsstreit geht es vor allem um die Frage, wie die Akzeptanz in der Bevölkerung für Windparks erhöht werden kann. Im ursprünglichen Entwurf des Kohleausstiegsgesetz enthalten war eine Regelung für einen Mindestabstand von 1000 Metern von Windrädern zur Wohnbebauung - umstritten ist in der Koalition vor allem, dass der Mindestabstand schon bei mehr als fünf Häusern greifen soll. Dotzenrath sieht in einer solchen Abstandsregel kein großes Hindernis für den Bau von Windkraftanlagen. "Wir sollten die Flaute beim Ausbau der Windenergie an Land nicht an der 1000-Meter-Abstandsregel festmachen", sagte sie. "Die Debatte darum ist nur ein Symptom der fehlenden Akzeptanz für Infrastrukturprojekte." Die RWE-Managerin sieht in finanziellen Anreizen einen Weg, um die Akzeptanz zu steigern. "In den Gemeinden sollte das Geld dann zweckgebunden eingesetzt werden, damit die Bürger sehen, dass es einen Zusammenhang mit dem Bau von Windenergie an Land gibt", sagte sie. Der Chef des Energiekonzerns Vattenfall, Magnus Hall, sagte der dpa, Politik und Wirtschaft müssten die Menschen bei der Energiewende mehr mitnehmen, um die Akzeptanz zu steigern. "Das machen wir noch nicht gut genug. Wir müssen den Menschen sagen: Ihr müsst Euch keine Sorgen machen. Wir können optimistisch sein."/hff/DP/edh
24.01.2020 Quelle: dpa
Kohle-Kompromiss: Anwohner und Umweltschützer bezweifeln Berechnungen
DÜSSELDORF (dpa-AFX) - Der Kohlekompromiss von Bund und Ländern schöpft nach Ansicht von Interessenvertretern aus der Kohlekommission nicht alle Optionen aus, um Dörfer am Rheinischen Tagebau zu retten. Es sei Anwohnern, die jetzt noch umgesiedelt werden sollten, nicht zu erklären, warum die Bundesregierung dem Tagebau "Garzweiler einen Bestandsschutz garantieren" wolle, sagte die Vertreterin der rheinischen Tagebau-Betroffenen, Antje Grothus, am Freitag in Düsseldorf. Auch der frühere Spitzenpolitiker der NRW-Grünen, Reiner Priggen, der für den Landesverband Erneuerbare Energien in der Kohle-Kommission gesessen hatte, forderte die Landesregierung auf, scharf nachzurechnen, wie viel Millionen Tonnen aus dem Tagebau wirklich noch gebraucht würden. Es sei nicht nachvollziehbar, warum der Tagebau Inden nun fünf Jahre früher geschlossen werden solle und nur 30 Kilometer weiter ein Dorf am Tagebau Garzweiler weggebaggert werden solle. In fünf Dörfern am nördlichen Rand des Tagebaus Garzeiler, die zur Stadt Erkelenz gehören, gehe es noch für bis zu 200 Menschen um ihre Existenz, ihre Heimat und teils 200 Jahre alte historische Höfe, sagte Priggen. "Mit denen muss man doch reden." Dies habe die Landesregierung versäumt. "Es kann sein, dass man nicht alles retten kann, aber man kann auch nicht pauschal sagen: Alles muss weg", kritisierte er. Sozialer Frieden sei "nicht nur für Menschen mit Tarifverträgen" wichtig. Wenn die Landesregierung nicht schlüssig nachweise, ob die Umsiedlungen nach dem Kohleausstiegsbeschluss tatsächlich noch notwendig und zumutbar seien, werde dies auf die Gerichte verlagert, sagte Priggen./beg/DP/stw