Faktor-Zertifikat | 6,00 | Long | Zalando

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  • WKN: MF9MHK
  • ISIN: DE000MF9MHK8
  • Faktor-Zertifikat
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Produktbeschreibung

Mit dem Faktor-Zertifikat Long auf Zalando hat der Anleger die Möglichkeit überproportional an steigenden Kursen der zugrunde liegenden Aktie zu partizipieren. Im Gegenzug nimmt der Anleger aber auch überproportional an fallenden Kursen der zugrunde liegenden Aktie teil.

Falls die zugrunde liegende Aktie die Reset Barriere unterschreitet, liegt ein Reset Ereignis vor und es wird ein Hedging-Wert ermittelt. Dieser Wert ergibt sich aufgrund der für die Aktie abgeschlossenen Hedgingvereinbarungen erzielten Preise, wie in den Endgültigen Bedingungen näher beschrieben. Wenn dieser Hedging-Wert über dem letzten unmittelbar vor dem Eintritt des Reset Ereignisses anwendbaren Basispreis liegt, werden bestimmte Werte des Faktor-Zertifikats angepasst, wie in den Endgültigen Bedingungen näher beschrieben.

Wenn allerdings der Hedging-Wert unter dem letzten unmittelbar vor dem Eintritt des Reset Ereignisses anwendbaren Basispreis liegt oder diesem entspricht, so steht es der Emittentin frei, vorbehaltlich einer wirksamen Ausübung des Ausübungsrechts des Gläubigers oder einer Mitteilung einer Kündigung durch die Emittentin, die Wertpapiere mit sofortiger Wirkung vollständig, jedoch nicht teilweise, durch Mitteilung an die Gläubiger zu kündigen (eine sogenannte Reset Ereignis Kündigung). Als Folge der Ausübung einer Reset Ereignis Kündigung durch die Emittentin wird das Produkt mit sofortiger Wirkung beendet und der Mindestbetrag ausgezahlt, wodurch es zum Totalverlust kommt.

Sowohl die Reset Barriere als auch der Basispreis sind nicht konstant. Nach anfänglicher Bestimmung dieser Werte werden, wie in den Endgültigen Bedingungen festgelegt, Anpassungen erfolgen. Der aktuelle Wert der Reset Barriere und des Basispreises sind der obigen Tabelle zu entnehmen.

Das Produkt hat keine feste Laufzeit. Bei Ausübung des ordentlichen Kündigungsrechts erfolgt die Bewertung der Aktie am ersten planmäßigen Handelstag (der Aktie) eines jeden Monats, welcher dem Ablauf von 35 Tagen nach dem Ausübungstag folgt. Bei Ausübung der Reset Ereignis Kündigung durch die Emittentin werden die Wertpapiere zum Mindestbetrag zurückgezahlt.

Bei Faktor-Zertifikaten sind keine periodischen Zinszahlungen vorgesehen.

Faktor-Zertifikate gewährleisten keinen Kapitalschutz. Im Falle eines fallenden Aktien-Kurses können die Wertpapiere wertlos verfallen wodurch der Anleger einen Totalverlust erleidet.

Zertifikate, Optionsscheine und Anleihen sind Inhaberschuldverschreibungen. Der Anleger trägt grundsätzlich bei Kursverlusten der Aktie sowie bei Insolvenz der Emittentin ein erhebliches Kapitalverlustrisiko bis hin zum Totalverlust. Ausführliche Darstellung möglicher Risiken sowie Einzelheiten zu den Produktkonditionen sind den Angebotsunterlagen (d.h. den Endgültigen Bedingungen, dem relevanten Basisprospekt einschließlich etwaiger Nachträge dazu sowie dem Registrierungsdokument) zu entnehmen.

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Nachrichten und Analysen

27.02.2020 Quelle: dpa
ROUNDUP 2: Zalando mit gutem Geschäftsjahr und Ungewissheit durch Coronavirus
BERLIN (dpa-AFX) - Das sich schnell ausbreitende Coronavirus beschäftigt auch namhafte Online-Händler. "Wir verzeichnen bislang keinen materiellen Effekt auf unser Geschäft", sagte der Chef der Mode-Plattform Zalando, Rubin Ritter, am Donnerstag in Berlin. "Aber die Situation könnte sich in den kommenden Wochen sehr dynamisch entwickeln, das ist etwas, mit dem wir rechnen müssen." Sämtliche Ware für den Sommer sei bereits in den Lagern. Doch ob der neuartige Coronavirus (Sars-CoV-2) einen Einfluss auf die Nachfrage der Verbraucher haben werde, bleibe abzuwarten. Damit sorgt der Erreger beim Blick auf die künftigen Pläne der Verantwortlichen für Ungewissheit. Nach einem zufriedenstellenden Geschäftsjahr will sich Zalando vor allem in zwei Segmenten deutlich stärker aufstellen: Im Geschäft mit Luxus-Mode sowie mit Second-Hand-Kleidung. "Wir sind ein ziemlich großes Unternehmen", sagte Ritter. "Aber verglichen mit den vor uns liegenden Möglichkeiten sind wir noch klein." Zalando schätzt den weltweiten Gesamtmarkt für Mode auf derzeit rund 450 Milliarden Euro. Rund ein Viertel davon werde online umgesetzt. Zalando will seinen Marktanteil in den kommenden Jahren auf fünf Prozent ausbauen. "Das zeigt, wie viel Wachstum noch möglich ist", sagte Ritter. Dabei wachse kein Segment online derzeit so stark wie Luxus-Marken. Bis 2023 will Zalando sein Sortiment im Premium-Bereich daher verdoppeln. "Die Premium-Kategorie ist in den letzten Monaten am schnellsten gewachsen und wir sehen großes Potenzial, darauf aufzubauen", erklärte der Zalando-Co-Vorsitzende David Schneider. Dabei nimmt Zalando vor allem jüngere Kunden ins Visier. "Das Unternehmen führt seit kurzem Marken wie Moschino Couture und Alberta Ferretti", hieß es. Weitere Angebote sollen folgen. Zudem soll das Geschäft mit nachhaltiger und Second-Hand-Kleidung ausgebaut werden. Schon jetzt können ausschließlich Kundinnen über eine App ihre gebrauchte Kleidung fotografieren und an Zalando verkaufen. Ab Herbst soll diese Möglichkeit über die Zalando-Plattform auch allen anderen Kunden geöffnet werden. Das Unternehmen bezahlt allerdings kein Geld, sondern gibt Gutscheine aus. Im vergangenen Geschäftsjahr hat Zalando den Umsatz um gut 20 Prozent auf 6,5 Milliarden Euro gesteigert. Das Bruttowarenvolumen, das Gesamtausgaben von Kunden sowohl für Waren von Zalando als auch für solche aus dem Partnerprogramm mit anderen Händler umfasst, stieg um knapp 24 Prozent auf 8,2 Milliarden Euro. Unter dem Strich verdiente Zalando mit gut 99 Millionen Euro fast doppelt so viel wie im Vorjahr. Zalando legte vor allem im Schlussquartal, das auch das Weihnachtsgeschäft umfasst, deutlich zu. Im laufenden Jahr rechnet das Unternehmen mit einem weiteren Umsatzwachstum. Nicht enthalten in der Prognose sind aber mögliche negative Effekte durch das Coronavirus. Allerdings bleiben weitere Baustellen: So lag die Zahl der Bestellungen pro Kunde bei 4,7 und damit um 6,5 Prozent über dem Niveau des Vorjahres. Gleichzeitig ging die durchschnittliche Warenkorbgröße mit 56,6 Euro leicht zurück. Mehr Bestellungen verursachen mehr Kosten. Dem Unternehmen ist daher an größeren Warenkörben und weniger Einzelbestellungen gelegen. "Wir haben deshalb Mindestbestellwerte in 9 unserer 17 Märkte eingeführt", sagte Ritter. Deutschland ist nicht dabei. Die Börse reagierte indes verhalten auf die soliden Zahlen. Die Papiere von Zalando sackten zuletzt um 6 Prozent auf 42,15 Euro ab und waren damit das Schlusslicht im schwachen MDax der mittelgroßen Werte. Zwischenzeitlich waren die Anteilsscheine um mehr als 9 Prozent und damit auf den tiefsten Stand seit Anfang Dezember abgesackt. Grund dürfte vor allem der aus Sicht der Händler verhaltene Ausblick des Unternehmens sein./maa/nas/DP/nas
27.02.2020 Quelle: dpa
AKTIE IM FOKUS 2: Verhaltener Ausblick verschreckt die Aktionäre von Zalando
(neu: Aktienkurs, Experten und mehr Details) FRANKFURT (dpa-AFX Broker) - Die deutliche Erholung der Zalando-Aktien vom Zwischentief Ende 2018 ist weiter ins Stocken geraten. Nachdem die Aktien des Online-Modehändlers in dieser Woche bereits wegen der Corona-Krise in den Sog des abstürzenden Gesamtmarktes geraten waren, sorgten am Donnerstag nun wenig inspirierende Geschäftszahlen und vor allem ein enttäuschender Ausblick für einen Kursrutsch. Die Papiere von Zalando sackten zuletzt um 7 Prozent auf 41,73 Euro ab und waren damit das Schlusslicht im schwachen MDax der mittelgroßen Werte. Zwischenzeitlich waren die Anteilsscheine um mehr als 9 Prozent und damit auf den tiefsten Stand seit Anfang Dezember abgesackt. Zalando hatte 2019 unter dem Strich fast doppelt soviel verdient wie im Vorjahr. Dabei wurden vor allem im Schlussquartal deutliche Zuwächse verzeichnet. Dennoch hielt sich die Euphorie der Experten in Grenzen. Die 2019er-Zahlen seien "okay" gewesen, urteilten Marktteilnehmer. Der Zwischenbericht sei kein "Feuerwerk", schrieb der Fachmann Andrew Ross von der britischen Investmentbank Barclays. Im neuen Jahr erwartet Zalando weitere Zuwächse beim Umsatz und operativen Ergebnis. Nicht enthalten in der Prognose sind aber mögliche negative Effekte durch das Coronavirus, wobei sich das Unternehmen derzeit aber nicht betroffen sieht. Der Ausblick sei wenig hilfreich, hieß es dazu am Markt. Die Ziele des Onlinehändlers hätten etwas enttäuscht, urteilte Analystin Olivia Townsend von der Schweizer Großbank UBS. Dabei überschlagen sich derzeit weltweit die Meldungen zum Coronavirus: Immer mehr Länder melden Infektionen, beispielsweise Brasilien, die Philippinen und Algerien. Immer mehr Unternehmen treten bei ihren Prognosen für die künftigen Geschäfte auf die Bremse. Italien befürchtet derweil wegen der steigenden Zahl von Infektionen, in die Rezession abzurutschen. Die Aktien von Zalando hatten im Juli 2018 bei gut 50 Euro ein Rekordhoch erreicht, bevor sie im Dezember desselben Jahres auch im Zuge der damaligen generellen Schwäche an den Aktienmärkten auf ein Zwischentief bei knapp 21 Euro gefallen waren. Von da an ging es in mehreren Schüben nach oben bis auf gut 49 Euro vor einer Woche. Nach dem jüngsten Kursrutsch sind die Anteilsscheine inzwischen unter die 21- und die 50-Tage-Durchschnittslinien gerutscht, die den kurz- beziehungsweise mittelfristigen Trend beschreiben. An diesem Donnerstag sackten die Aktien sogar unter die 200-Tage-Linie, die als Indikator für die langfristige Entwicklung gilt./la/nas/jha/ ----------------------- dpa-AFX Broker - die Trader News von dpa-AFX -----------------------
27.02.2020 Quelle: dpa
ROUNDUP: Zalando setzt nun auch auf Luxusmode und Secondhand
BERLIN (dpa-AFX) - Der Modehändler Zalando erweitert sein Premiumangebot und steigt in den Markt für Luxusmode ein. Das Sortiment an Premium- und Luxusmode soll bis 2023 verdoppelt werden, teilte das Unternehmen am Donnerstag in Berlin mit. "Die Premium-Kategorie ist in den letzten Monaten am schnellsten gewachsen und wir sehen großes Potenzial, darauf aufzubauen", erklärte der Zalando-Co-Vorsitzende David Schneider. Dabei nimmt Zalando vor allem jüngere Kunden ins Visier. Daneben will das Unternehmen das Geschäft mit Secondhand-Mode ausbauen. Ab Herbst 2020 sollen Kunden Secondhand-Mode auf der Zalando-Plattform kaufen und eigene Modeartikel an Zalando verkaufen können. Neben neuen Angeboten will der Modehändler sein Logistiknetz ausbauen und ein neues Verteilerzentrum in Spanien eröffnen. Die Investitionen hält das Unternehmen damit hoch: Rund 330 Millionen Euro will Zalando in seine Geschäfte stecken. Im neuen Jahr erwartet Unternehmen weitere Zuwächse. Nicht enthalten in der Prognose sind mögliche negative Effekte durch das Coronavirus. Der Umsatz soll um 15 bis 20 Prozent zunehmen. Das bereinigte operative Ergebnis (Ebit) soll 2020 bei 225 bis 275 Millionen Euro liegen, teilte das im MDax notierte Unternehmen weiter mit. Analysten gingen im Vorfeld von einem Ergebnis von durchschnittlich knapp 246 Millionen Euro aus. Händler werteten den Ausblick als vorsichtig, die Aktie gab vorbörslich um 3,6 Prozent nach. Im vergangenen Geschäftsjahr hatte Zalando seinen Umsatz um gut 20 Prozent auf 6,5 Milliarden Euro gesteigert. Das Bruttowarenvolumen, das Gesamtausgaben von Kunden sowohl für Waren von Zalando als auch für solche aus dem Partnerprogramm umfasst, stieg um knapp 24 Prozent auf 8,2 Milliarden Euro. Dabei baute Zalando sein Partnerprogramm aus, es trug 15 Prozent zum Bruttowarenvolumen bei. 2018 waren es noch 10 Prozent. Das bereinigte Ebit nahm von 173,4 Millionen auf knapp 225 Millionen Euro zu. Unter dem Strich verdiente das Unternehmen mit gut 99 Millionen Euro fast doppelt soviel wie im Vorjahr. Zalando verzeichnete dabei vor allem im Schlussquartal deutliche Zuwächse./nas/jkr/stk