Faktor-Zertifikat | 8,00 | Long | ASML

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  • WKN: MF9LDJ
  • ISIN: DE000MF9LDJ1
  • Faktor-Zertifikat
Produkt wurde angepasst - neue Werte: Bezugsverhältnis 0,187488, Basispreis 280,4375 EUR, Reset Barriere 291,66 EUR

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Basiswert

319,00 EUR

+3,37 % 05.06.2020 22:26:19

Wertentwicklung

Produktbeschreibung

Mit dem Faktor-Zertifikat Long auf ASML hat der Anleger die Möglichkeit überproportional an steigenden Kursen der zugrunde liegenden Aktie zu partizipieren. Im Gegenzug nimmt der Anleger aber auch überproportional an fallenden Kursen der zugrunde liegenden Aktie teil.

Falls die zugrunde liegende Aktie die Reset Barriere unterschreitet, liegt ein Reset Ereignis vor und es wird ein Hedging-Wert ermittelt. Dieser Wert ergibt sich aufgrund der für die Aktie abgeschlossenen Hedgingvereinbarungen erzielten Preise, wie in den Endgültigen Bedingungen näher beschrieben. Wenn dieser Hedging-Wert über dem letzten unmittelbar vor dem Eintritt des Reset Ereignisses anwendbaren Basispreis liegt, werden bestimmte Werte des Faktor-Zertifikats angepasst, wie in den Endgültigen Bedingungen näher beschrieben.

Wenn allerdings der Hedging-Wert unter dem letzten unmittelbar vor dem Eintritt des Reset Ereignisses anwendbaren Basispreis liegt oder diesem entspricht, so steht es der Emittentin frei, vorbehaltlich einer wirksamen Ausübung des Ausübungsrechts des Gläubigers oder einer Mitteilung einer Kündigung durch die Emittentin, die Wertpapiere mit sofortiger Wirkung vollständig, jedoch nicht teilweise, durch Mitteilung an die Gläubiger zu kündigen (eine sogenannte Reset Ereignis Kündigung). Als Folge der Ausübung einer Reset Ereignis Kündigung durch die Emittentin wird das Produkt mit sofortiger Wirkung beendet und der Mindestbetrag ausgezahlt, wodurch es zum Totalverlust kommt.

Sowohl die Reset Barriere als auch der Basispreis sind nicht konstant. Nach anfänglicher Bestimmung dieser Werte werden, wie in den Endgültigen Bedingungen festgelegt, Anpassungen erfolgen. Der aktuelle Wert der Reset Barriere und des Basispreises sind der obigen Tabelle zu entnehmen.

Das Produkt hat keine feste Laufzeit. Bei Ausübung des ordentlichen Kündigungsrechts erfolgt die Bewertung der Aktie am ersten planmäßigen Handelstag (der Aktie) eines jeden Monats, welcher dem Ablauf von 35 Tagen nach dem Ausübungstag folgt. Bei Ausübung der Reset Ereignis Kündigung durch die Emittentin werden die Wertpapiere zum Mindestbetrag zurückgezahlt.

Bei Faktor-Zertifikaten sind keine periodischen Zinszahlungen vorgesehen.

Faktor-Zertifikate gewährleisten keinen Kapitalschutz. Im Falle eines fallenden Aktien-Kurses können die Wertpapiere wertlos verfallen wodurch der Anleger einen Totalverlust erleidet.

Zertifikate, Optionsscheine und Anleihen sind Inhaberschuldverschreibungen. Der Anleger trägt grundsätzlich bei Kursverlusten der Aktie sowie bei Insolvenz der Emittentin ein erhebliches Kapitalverlustrisiko bis hin zum Totalverlust. Ausführliche Darstellung möglicher Risiken sowie Einzelheiten zu den Produktkonditionen sind den Angebotsunterlagen (d.h. den Endgültigen Bedingungen, dem relevanten Basisprospekt einschließlich etwaiger Nachträge dazu sowie dem Registrierungsdokument) zu entnehmen.

Stammdaten

Kennzahlen

Kursdaten

Produktbeschreibung

Mit dem Faktor-Zertifikat Long auf ASML hat der Anleger die Möglichkeit überproportional an steigenden Kursen der zugrunde liegenden Aktie zu partizipieren. Im Gegenzug nimmt der Anleger aber auch überproportional an fallenden Kursen der zugrunde liegenden Aktie teil.

Falls die zugrunde liegende Aktie die Reset Barriere unterschreitet, liegt ein Reset Ereignis vor und es wird ein Hedging-Wert ermittelt. Dieser Wert ergibt sich aufgrund der für die Aktie abgeschlossenen Hedgingvereinbarungen erzielten Preise, wie in den Endgültigen Bedingungen näher beschrieben. Wenn dieser Hedging-Wert über dem letzten unmittelbar vor dem Eintritt des Reset Ereignisses anwendbaren Basispreis liegt, werden bestimmte Werte des Faktor-Zertifikats angepasst, wie in den Endgültigen Bedingungen näher beschrieben.

Wenn allerdings der Hedging-Wert unter dem letzten unmittelbar vor dem Eintritt des Reset Ereignisses anwendbaren Basispreis liegt oder diesem entspricht, so steht es der Emittentin frei, vorbehaltlich einer wirksamen Ausübung des Ausübungsrechts des Gläubigers oder einer Mitteilung einer Kündigung durch die Emittentin, die Wertpapiere mit sofortiger Wirkung vollständig, jedoch nicht teilweise, durch Mitteilung an die Gläubiger zu kündigen (eine sogenannte Reset Ereignis Kündigung). Als Folge der Ausübung einer Reset Ereignis Kündigung durch die Emittentin wird das Produkt mit sofortiger Wirkung beendet und der Mindestbetrag ausgezahlt, wodurch es zum Totalverlust kommt.

Sowohl die Reset Barriere als auch der Basispreis sind nicht konstant. Nach anfänglicher Bestimmung dieser Werte werden, wie in den Endgültigen Bedingungen festgelegt, Anpassungen erfolgen. Der aktuelle Wert der Reset Barriere und des Basispreises sind der obigen Tabelle zu entnehmen.

Das Produkt hat keine feste Laufzeit. Bei Ausübung des ordentlichen Kündigungsrechts erfolgt die Bewertung der Aktie am ersten planmäßigen Handelstag (der Aktie) eines jeden Monats, welcher dem Ablauf von 35 Tagen nach dem Ausübungstag folgt. Bei Ausübung der Reset Ereignis Kündigung durch die Emittentin werden die Wertpapiere zum Mindestbetrag zurückgezahlt.

Bei Faktor-Zertifikaten sind keine periodischen Zinszahlungen vorgesehen.

Faktor-Zertifikate gewährleisten keinen Kapitalschutz. Im Falle eines fallenden Aktien-Kurses können die Wertpapiere wertlos verfallen wodurch der Anleger einen Totalverlust erleidet.

Zertifikate, Optionsscheine und Anleihen sind Inhaberschuldverschreibungen. Der Anleger trägt grundsätzlich bei Kursverlusten der Aktie sowie bei Insolvenz der Emittentin ein erhebliches Kapitalverlustrisiko bis hin zum Totalverlust. Ausführliche Darstellung möglicher Risiken sowie Einzelheiten zu den Produktkonditionen sind den Angebotsunterlagen (d.h. den Endgültigen Bedingungen, dem relevanten Basisprospekt einschließlich etwaiger Nachträge dazu sowie dem Registrierungsdokument) zu entnehmen.

Ereignisse

Datum Ereignis Anpassung Wert vor Ereignis Wert nach Ereignis
24.04.2020 Ordentliche Dividende
  • Basispreis
  • Barriere
  • Bezugsverhältnis
  • 234,69 EUR
  • 244,08 EUR
  • 0,078
  • 234,95 EUR
  • 244,36 EUR
  • 0,0813
04.11.2019 Ordentliche Dividende
  • Basispreis
  • Barriere
  • Bezugsverhältnis
  • 205,64 EUR
  • 213,87 EUR
  • 3,84
  • 209,04 EUR
  • 217,40 EUR
  • 4,38
26.04.2019 Ordentliche Dividende
  • Basispreis
  • Barriere
  • Bezugsverhältnis
  • 162,23 EUR
  • 168,73 EUR
  • 2,55
  • 160,64 EUR
  • 167,07 EUR
  • 2,57

Wertentwicklung

Stammdaten

Kursdaten

Nachrichten und Analysen

25.05.2020 Quelle: dpa
ASML IM FOKUS: Mikroskopische Strukturen machen Chip-Ausrüster riesengroß
VELDHOVEN (dpa-AFX) - Immer kleiner, immer schneller, immer effizienter - die vernetzte Welt giert nach leistungsstärkeren und gleichzeitig sparsameren Computerchips. Ohne den niederländischen Chipindustrie-Ausrüster ASML mit seiner EUV-Lithografie wäre der aktuell große Techniksprung wohl kaum möglich. Die Corona-Krise geht an dem Konzern zwar nicht spurlos vorbei, größere Folgen erscheinen allerdings unwahrscheinlich. Das spiegelt auch der rekordhohe Aktienkurs wider. Was im Unternehmen los ist, wie Analysten es bewerten und wie sich der Anteilschein entwickelt hat. DAS IST LOS BEI ASML: Riesige Maschinen, mikroskopisch kleine Strukturen - das ist das Geschäft der 1984 als Gemeinschaftsunternehmen von Philips und ASM International gegründeten Niederländer. Ihre Technik steckt in vielen der Chips, die letztendlich von viel bekannteren Konzernen wie Intel, Samsung oder AMD hergestellt werden. Chipkonzerne nutzen die Anlagen von ASML, um auf Halbleiterwafern - dünnen Scheiben aus Silizium - winzige elektronische Schaltkreise zu erzeugen. Das geschieht mit Hilfe elektromagnetischer Strahlung, die in diesem Fall nur viel kurzwelliger ist als das für den Menschen wahrnehmbare Licht. Die bei der EUV-Lithografie eingesetzte und namengebende extrem ultraviolette Strahlung nutzt Wellenlängen von nur 13,5 Nanometern, was nur knapp mehr ist als bei Röntgenstrahlen. Mit dieser noch jungen Technik, die immer mehr Einzug in die Chip-Massenproduktion hält, lassen sich noch kleinere Strukturen erzeugen als bisher. Computerchips können dadurch auf weniger Fläche mehr leisten und verbrauchen tendenziell weniger Strom - alles Eigenschaften, die durch die zunehmende Vernetzung der Welt, Trends wie Industrie 4.0, künstliche Intelligenz oder die 5G-Mobilfunktechnik notwendig sind. Chiphersteller kommen also kaum um die Schulbus-großen Anlagen von ASML herum - Corona-Krise hin oder her. Probleme bereiteten zuletzt denn auch nur Auflagen und Beschränkungen infolge der Pandemie, durch die Produktion sowie die Auslieferungen und Installationen der Anlagen bei Kunden erschwert werden. Angesichts der jüngsten Lockerungswelle der Corona-Beschränkungen dürften das allerdings nur kurzzeitige Belastungen darstellen, ordern die Kunden doch weiterhin fleißig neue Anlagen. So fiel der Umsatz zum Jahresstart zwar deutlich, das Bestellvolumen zog allerdings im ersten Quartal im Vergleich zum Schlussviertel 2019 um 28 Prozent auf 3,1 Milliarden Euro an. Davon entfielen 1,5 Milliarden Euro auf die neuen EUV-Anlagen. Der Nachfrageausblick sei unverändert und es habe im bisherigen Jahresverlauf keine Rückschläge oder Orderstreichungen gegeben, betonte Konzernchef Peter Wennink bei der Vorstellung der Zahlen Mitte April. Angesichts der Corona-Unsicherheiten wollten die Niederländer zwar keinen Jahresausblick wagen. Gestützt auf das dicke Auftragsbuch gibt es aber Hoffnung auf ein wieder anziehendes Geschäft zwischen April und Ende Juni. Es könnte ein wirklich gutes zweites Quartal werden, sagte Finanzchef Roger Dasen jüngst. DAS SAGEN DIE ANALYSTEN: Experten blicken fast durch die Bank optimistisch auf den EuroStoxx-Konzern. Von den elf seit der Vorlage der Quartalszahlen Mitte April von dpa-AFX erfassten Experten raten zehn zum Kauf der Papiere. Lediglich Peter Olofsen vom Investmenthaus Kepler Cheuvreux sagt "Halten" bei einem Kursziel von 270 Euro. Allerdings äußerte er sich bereits im April zu den Papieren, die seither nochmals zugelegt haben auf etwa 289 Euro. Olofsen hatte damals betont, dass das Fehlen konkreter Ziele für das zweite Quartal von hoher Unsicherheit zeuge. Die Experten der US-Bank JPMorgan hoben derweil in einer Studie vom 20. Mai einen in ihren Augen trotz der aktuellen Wirtschaftskrise eher positiven Ton des ASML-Chefs Wennink mit Blick auf Auslastung, Nachfrage und Liquidität hervor. So sei es zwar nicht auszuschließen, dass etwa eine schwache Smartphone-Nachfrage mit Verzögerung auch auf das Wachstum von ASML durchschlagen könnte, bislang stehe das Unternehmen aber gut da. Die Auslastung sei zuletzt sogar gestiegen. Zu den größten Optimisten zählt Analystin Tammy Qiu von der Privatbank Berenberg. Sie zeigte sich angesichts der Zahlen überzeugt von einer soliden Nachfrage und Auftragsentwicklung. Einige Chipkonzerne könnten in der Corona-Krise zwar ihre Investitionen in neue Anlagen vorübergehend reduzieren, was sie bereits bei ihren Gewinnerwartungen berücksichtige, sagte sie. Insgesamt dürfte das aber eher Verzögerungen als Ausfälle zur Folge haben. Führende Chiphersteller, die sich an der Grenze des Machbaren bewegten, dürften zudem kaum bei den Investitionen sparen. Für Qiu ist ASML denn auch der Branchenfavorit. DAS MACHT DIE AKTIE: Die Aussicht auf weiterhin glänzende Geschäfte spiegelt sich auch in der Kursentwicklung von ASML wider. Erst vor wenigen Tagen gelang der Sprung auf ein Rekordhoch von 295,95 Euro. Zwar sank der Kurs seither ein wenig auf rund 289 Euro. In Corona-Zeiten, die den Weltbörsen seit dem 24. Februar die Richtung vorgeben, ist ASML aber weiterhin der einzige Gewinner im EuroStoxx 50. Ein Plus von knapp 1,5 Prozent seither steht einem Wertverlust von fast einem Viertel des Eurozonen-Leitindex gegenüber. Im Branchenindex Stoxx Europe 600 Technology liegt ASML mit dem kleinen Kursplus seit dem Start der Corona-Krise immerhin knapp im vorderen Viertel. Ganz vorne steht hier der deutsche Anbieter von Fernwartungs-Software Teamviewer, der angesichts des Trends hin zum Homeoffice mit einem Kursanstieg um fast 50 Prozent den Spitzenplatz hält. Langfristig dürften die ASML-Aktionäre ebenfalls kaum Grund zum Klagen haben. Seit Ende 2015 ging es um 250 Prozent hoch, seit Ende 2009 sogar um 1100 Prozent. Das bedeutet in beiden Zeitspannen den mit Abstand ersten Platz unter den europäischen Standardwerten des EuroStoxx. Im Technologiewerte-Index Stoxx Europe 600 Technology reicht es in der Zehnjahresbilanz damit immerhin noch für den vierten Platz. Ganz oben auf dem Treppchen steht hier der deutsche Bausoftware-Anbieter Nemetschek mit einem Kursgewinn von 4700 Prozent, gefolgt vom niederländischen Halbleiterindustrieausrüster BE Semiconductor (plus 2500 Prozent) und dem deutschen IT-Dienstleister Bechtle (plus 1500 Prozent). Auch in puncto Marktkapitalisierung spielt ASML ganz vorne mit. Aktuell ist der Konzern an der Börse etwas mehr als 123 Milliarden Euro wert und liegt damit im EuroStoxx knapp hinter dem Walldorfer Software-Riesen SAP, der es auf 131,5 Milliarden bringt, auf Platz vier. Bis zum Marktwert-Spitzenreiter - dem Luxusgüterkonzern LVMH - klafft allerdings immer noch eine deutliche Lücke. So bringen es die Franzosen auf knapp 182 Milliarden Euro./mis/men/he
15.04.2020 Quelle: dpa
ROUNDUP: Chipzulieferer ASML erhält trotz Corona-Krise viele Aufträge
VELDHOVEN (dpa-AFX) - Der Chipindustrie-Zulieferer ASML sitzt trotz der Corona-Krise auf einem dicken Auftragsbuch und sieht auch keinen Nachfrageeinbruch. Probleme bereiten dagegen die Auflagen und Beschränkungen infolge der Pandemie, da dadurch die Produktion sowie die Auslieferungen und Installationen der Anlagen bei Kunden wie etwa den Chiphersteller Samsung erschwert werden. Aus diesem Grund brach der Umsatz im ersten Quartal wie erwartet deutlich ein - bei den Aufträgen konnte das EuroStoxx-50-Schwergewicht dagegen am Mittwoch in Veldhoven Positives berichten. Das Bestellvolumen zog in den ersten drei Monaten des Jahres im Vergleich zum Vorquartal um 28 Prozent auf 3,1 Milliarden Euro an. Es gebe keinen Grund, etwas an der Nachfrageprognose zu ändern, sagte Konzernchef Peter Wennink. Es habe bisher auch keine Stornierungen von Bestellungen gegeben. Allerdings wagt der Konzern wegen der hohen Unsicherheit infolge der Corona-Krise nicht wie sonst üblich eine konkrete Prognose für das laufende Quartal. Auch für das Gesamtjahr gab Wennink kein Ziel bekannt. Gestützt auf das dicke Auftragsbuch gibt es aber Hoffnung auf ein wieder anziehendes Geschäft zwischen April und Ende Juni. Es könnte ein wirklich gutes zweites Quartal werden, sagte Finanzchef Roger Dasen. So könnte der Umsatz im Vergleich zum Jahresauftakt um gut die Hälfte zulegen und auch die Marge sollte sich wieder verbessern. Das Unternehmen hatte bereits Ende März mitgeteilt, dass die Corona-Krise das erste Quartal belastet hat und der Umsatz deswegen nicht so hoch wie erhofft ausfallen wird. Der am Mittwoch veröffentlichte Umsatzrückgang um fast 40 Prozent im Quartalsvergleich auf 2,44 Milliarden Euro fiel dann im Rahmen der gesenkten Prognose aus. Die Bruttomarge sank um drei Prozentpunkte auf 45,1 Prozent und damit an den unteren Rand der Ende März in Aussicht gestellten Bandbreite. Unter dem Strich blieb dem Konzern zum Jahresauftakt ein Gewinn von 391 Millionen Euro nach 1,1 Milliarden Euro im Vorquartal. ASML ist finanziell gut aufgestellt und bestätigte daher seine Dividendenaussage von Ende Januar. Demnach sollen für 2019 insgesamt 2,40 Euro je Aktie ausgeschüttet werden. 1,35 Euro je Aktie davon als Schlussdividende nach der Hauptversammlung am 22. April. Der Konzern hält auch grundsätzlich an dem angekündigten Aktienrückkauf über bis zu sechs Milliarden Euro fest. Hier hatte der Konzern aber Ende März angekündigt, das Programm zumindest im zweiten Quartal wegen der hohen Unsicherheiten auszusetzen. An der Börse kamen die detaillierten Zahlen für das erste Quartal zunächst gut an. Die ASML-Aktien legten in den ersten Handelsminuten zu, rutschten dann aber in einem schwachen Gesamtmarkt ins Minus. Das Papier gehört im Corona-Crash bisher zu den stabilsten europäischen Standardwerten. So gab die Aktie seit dem 24. Februar lediglich um rund neun Prozent nach und ist damit der drittbeste Titel im Eurozonen-Auswahlindex EuroStoxx 50. Trotz der jüngsten Verluste notiert das Papier immer noch fast 50 Prozent höher als noch vor einem Jahr. Da die meisten anderen Standardwerte in diesem Zeitraum deutlich an Wert verloren haben, ist das niederländische Unternehmen mit einem Börsenwert von 110 Milliarden Euro inzwischen der fünftwertvollste Konzern der Eurozone. Viele Experten trauen der Aktie trotz der Unsicherheiten infolge der Corona-Krise weitere Kursgewinne zu. Zu den Optimisten zählt zum Beispiel Goldman Sachs-Analyst Alexander Duval, der nach den detaillierten Zahlen seine Kaufempfehlung bestätigte. Sein Kursziel liegt bei 292 Euro und damit knapp unter dem Rekordhoch vom 17. Februar./zb/jkr/jha/