Optionsschein | Put | Alibaba | 160,00 | 16.12.20

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  • WKN: MF9HZX
  • ISIN: DE000MF9HZX3
  • Optionsschein

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0,69 EUR

12.12.2019 09:38:00

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12.12.2019 09:38:00

Tägliche Änderung (Geld)

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-0,050 EUR 12.12.2019 09:38:00

Basiswert

205,43 USD

+0,60 % 12.12.2019 09:37:59

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Produktbeschreibung

Mit dem Optionsschein Put auf Alibaba hat der Anleger die Möglichkeit überproportional an fallenden Kursen der zugrunde liegenden Aktie zu partizipieren. Im Gegenzug nimmt der Anleger aber auch überproportional an steigenden Kursen der zugrunde liegenden Aktie teil.

Bei Endfälligkeit erhält der Anleger einen Auszahlungsbetrag, der dem Produkt aus (i) Basispreis abzüglich Endgültigem Aktien-Stand und (ii) dem Bezugsverhältnis entspricht, umgerechnet in die Währung, in der Zahlungen unter den Wertpapieren geleistet werden (falls einschlägig).

Sollte der Endgültige Aktien-Stand kleiner sein als der Basispreis oder diesem entsprechen, erhält der Anleger lediglich den Mindestbetrag und erleidet einen Totalverlust.

Der Basispreis wird anfänglich bestimmt und ist konstant.

Bei Ausübung des ordentlichen Kündigungsrechts erfolgt die Bewertung der zugrunde liegenden Aktie am Ausübungstag.

Bei Optionsscheinen sind keine periodischen Zinszahlungen vorgesehen.

Optionsscheine gewährleisten keinen Kapitalschutz. Im Falle eines steigenden Aktien-Standes können die Wertpapiere wertlos verfallen wodurch der Anleger einen Totalverlust erleidet.

Zertifikate, Optionsscheine und Anleihen sind Inhaberschuldverschreibungen. Der Anleger trägt grundsätzlich bei Kursverlusten der Aktie sowie bei Insolvenz der Emittentin ein erhebliches Kapitalverlustrisiko bis hin zum Totalverlust. Ausführliche Darstellung möglicher Risiken sowie Einzelheiten zu den Produktkonditionen sind den Angebotsunterlagen (d.h. den Endgültigen Bedingungen, dem relevanten Basisprospekt einschließlich etwaiger Nachträge dazu sowie dem Registrierungsdokument) zu entnehmen.

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Nachrichten und Analysen

11.12.2019 Quelle: dpa
ROUNDUP/Stromfresser Streaming: Debatte um ökologischere Digitalisierung
BERLIN (dpa-AFX) - Wer zehn Minuten lang über die Cloud ein Video in HD anschaut, verbraucht dabei so viel Strom wie ein elektrischer Backofen, der fünf Minuten mit 2000 Watt auf voller Stufe im Heizbetrieb läuft. Eine Google-Suchanfrage löst einen Strombedarf von 0,3 Wattstunden aus. Bei 40 000 Suchanfragen weltweit pro Sekunde kommen da riesige Summen zusammen. Das sind nur zwei Beispiele von vielen aus einer aktuellen Studie der französischen Denkfabrik "The Shift Project" mit der These, dass die umweltpolitischen Folgen der digitalen Wirtschaft konstant unterschätzt werden. In der deutschen Politik sind die Zahlen zum ökologischen Fußabdruck der vermeintlich sauberen Digitalbranche angekommen. Zumindest bei den Grünen. Sie fordern neue Vorgaben und Konzepte gegen die Umweltprobleme der Digitalisierung. Dabei verweisen sie auf den hohen Stromverbrauch beim Streamen von Videos und den Rohstoffbedarf von Handys und Computern. Digitalisierung könne beim Klima- und Umweltschutz helfen, heißt es in einem Antrag der Grünen im Bundestag. Ohne ökologische Leitplanken könne sie aber Ressourcenverbrauch und Treibhausgas-Emissionen fortsetzen oder beschleunigen und zu immer mehr Elektroschrott führen, warnen sie. Die Grünen beziehen sich bei Ihren Forderungen auf Zahlen des Stromversorgers Eon. Danach werden alleine durch die Streaming-Plattformen wie Youtube und Netflix, aber auch durch Videokonferenzen mit Skype und anderen Diensten weltweit inzwischen rund 200 Milliarden Kilowattstunden Strom pro Jahr verbraucht. In den kommenden Jahren dürfte diese Menge spürbar steigen, auch weil immer mehr Smartphones verkauft und fürs Streaming genutzt werden. Schon im vergangenen Jahr hätten die Streaming-Plattformen ungefähr so viel Strom verbraucht wie alle Privathaushalte in Deutschland, Italien und Polen zusammen. "Die Digitalisierung braucht dringend einen ökologischen Ordnungsrahmen, sonst wird sie zum Klimakiller statt zum Klimaretter", sagte Dieter Janecek, Grünen-Experte für digitale Wirtschaft, der dpa. Die vielen möglichen positiven Effekte würden nur realisiert, "wenn wir die Digitalisierung konsequent in den Dienst der Nachhaltigkeit stellen". Mit der Forderung, die Rechenzentren mit erneuerbaren Energien zu betreiben, laufen Janecek und seine Kollegen bei den Streaming-Plattformen offene Türen ein. So hat Youtube bereits vor zwei Jahren komplett auf eine nachhaltige Energieversorgung umgestellt. Auch Apple und Microsoft erhalten hier von der Umweltschutzorganisation Greenpeace Bestnoten. Und selbst Amazon, vor Jahren von Greenpeace noch wegen eines hohen Anteils von Atom- und Kohlestrom gescholten, hat bei seinem Clouddienst AWS inzwischen mehr als die Hälfte der Rechenzentren auf erneuerbare Energie umgestellt. Weniger Rücksicht auf die Umwelt und das Klima nehmen dagegen bisher asiatische Clouddienste wie Alibaba, Baidu oder Tencent, die ihren Strom vor allem aus Kohlekraftwerken beziehen. Aber diese Dienste spielen hierzulande noch ein untergeordnete Rolle. Die Grünen fokussieren sich aber auch nicht alleine auf die Versorgung mit Öko-Strom, sondern interessieren sich auch für die Frage, was mit der Energie letztlich passiert. Die Computer in den Rechenzentren produzieren Wärme, die bislang häufig ungenutzt in die Umwelt abgeleitet wird. In dem Bundestagsantrag setzt sich die Fraktion dafür ein, die Abwärme für effiziente Wasser-Kühlungssysteme zu nutzen - für neue Einrichtungen soll die Wärmenutzung vorgeschrieben werden. Auch bei den Endgeräten sehen die Grünen Handlungsbedarf: Rohstoffe aus Elektrogeräten müssten verstärkt zurückgewonnen und wiederverwertet werden. Auf EU-Ebene wollen die Grünen verbindliche Standards für "Energieeffizienz, Ressourceneinsparungen, Recyclingfähigkeit und Reparierbarkeit von IT-Geräten". Andere Forderungen betreffen aber nicht nur die Umweltpolitik der Unternehmen, sondern auch das Verhalten der Anwender. Für viele Youtube-Nutzer ist der Streamingdienst nämlich eine Art Radio, das den ganzen Tag lang spielt, weil die Autoplay-Funktion des Dienstes dafür sorgt, dass ein Musikvideo nach dem anderen gestartet wird. Die Grünen wollen neue Effizienzstandards, damit etwa Videos in den Standardeinstellungen nicht automatisch abgespielt werden. Außerdem sollen die Nutzer auswählen können, nur den Ton zu hören. Hier können die Anwender auch eine Menge tun, ohne dass eine staatliche Regulierung einsetzt. Der Autoplay-Modus von Youtube ist nämlich abstellbar./chd/ted/DP/eas
11.12.2019 Quelle: dpa
IPO: Ölriese Aramco steuert auf größten Börsengang aller Zeit zu
RIAD (dpa-AFX) - Mit dem Verkauf von gerade einmal 1,5 Prozent seiner Anteile steuert der saudische Ölgigant Aramco auf den größten Börsengang aller Zeiten zu. Am Mittwoch sollen erstmals Aktien des Staatskonzerns an der saudischen Wertpapierbörse Tadawul gehandelt werden. Beobachter erwarteten, dass Aramco mehr als 29 Milliarden Dollar einnehmen und den Rekord der chinesischen Handelsplattform Alibaba aus dem Jahr 2014 damit knacken würde. Zudem dürfte Aramco den Tech-Riesen Apple als wertvollstes Unternehmen der Welt ablösen. Aramco hatte den endgültigen Ausgabepreis für seine Aktien am oberen Ende der Preisspanne bei 32 Riyal festgelegt, was 8,53 Dollar entspricht. Damit käme das Energieunternehmen auf Einnahmen von 25,6 Milliarden Dollar und hätte die Alibaba-Marke von 25,03 Milliarden Dollar bereits knapp übertroffen. Durch die sogenannte Mehrzuteilungsoption ("Greenshoe") könnte Aramco in den ersten 30 Tagen nach dem Börsengang aber noch 15 Prozent mehr Aktien ausgeben als ursprünglich angeboten. Einem Investmentbanker der saudischen National Commercial Bank zufolge käme das Unternehmen dann auf Einnahmen von 29,4 Milliarden Dollar, wie der von Saudi-Arabien finanzierte Nachrichtenkanal Al-Arabija berichtete. Der Börsengang ist Teil eines umfassenden Umbaus der saudischen Wirtschaft unter der sogenannten "Vision 2030". Das Königreich am Persischen Golf ist wie kaum ein Land auf den Ölhandel angewiesen und will sich schrittweise unabhängiger von dem Rohstoff machen./jot/DP/fba
06.12.2019 Quelle: dpa
Schwarz-Gruppe will Cloud aufbauen und mit anderen Firmen kooperieren
NECKARSULM (dpa-AFX) - Die für ihre Lebensmittelketten Lidl und Kaufland bekannte Schwarz-Gruppe will eine eigene Cloud-Infrastruktur aufbauen und prüft dabei Kooperationen mit dem Werkzeughersteller Würth und dem Energieversorger EnBW. Ein Schwarz-Konzernsprecher sagte am Freitag auf dpa-Anfrage, entsprechende Gespräche liefen seit diesem Jahr. Ziel sei der Aufbau einer unabhängigen Cloud-Infrastruktur mit europäischen Sicherheitsstandards - zunächst für interne Zwecke. Wenn das Projekt erfolgreich und nachgefragt sei, sei es aber auch möglich, als Dienstleister weitere Unternehmen auf die Cloud einzuladen. Geplant sei, dass die Cloud-Infrastruktur Ende 2020 bereitstehe. Der Cloud-Markt wird zurzeit beherrscht von US-Konzernen wie Amazon, Microsoft und Google oder dem chinesischen Internetriesen Alibaba. Die Bundesregierung hatte jüngst Pläne vorgestellt, wonach sich deutsche und europäische IT-Anbieter künftig zu einem Netzwerk zusammenschließen sollen, bei dem Unternehmen ihre Daten sicher und selbstbestimmt speichern und verarbeiten können. Dieses Cloud-Netzwerk namens Gaia-X solle unter anderem europäischen Firmen den Weg zu digitalen Geschäftsmodellen ebnen, hieß es. Der Schwarz-Sprecher sagte, der Vorstoß seines Unternehmens stehe in keinem direkten Zusammenhang zu Gaia-X. Er betonte aber, dass die eigene Cloud im Falle einer Zusammenarbeit mit anderen erfolgreichen Unternehmen schnell auch ein größeres Thema werden könne. Schwarz machte 2018 mehr als 100 Milliarden Euro Umsatz. Bei Würth waren es im vergangenen Jahr 13,6 und bei EnBW 20,6 Milliarden Euro. Zunächst hatte die "Heilbronner Stimme" (Samstag) über die angedachte Kooperation berichtet. Der Chef der Würth-IT-Sparte, Jürgen Häckel, sagte dem Blatt, Würth biete bereits Rechenzentrums-Dienstleistungen an, man könne diese Expertise für eine gemeinsame Cloudlösung anbieten. EnBW-Cloudprojektleiter Frank Brech sagte, man sehe eine europäische Cloudplattform als Schritt in die richtige Richtung. "Wesentlich ist dabei, den Fokus auf die Cybersicherheit solcher Infrastrukturen zu legen."/mbr/DP/men
05.12.2019 Quelle: dpa
ROUNDUP/IPO: Größter Börsengang der Welt? Ölgigant Aramco legt Preis fest
RIAD (dpa-AFX) - Das saudische Ölunternehmen Aramco hat den Ausgabepreis seiner Aktien festgelegt und steht womöglich vor dem größten Börsengang aller Zeiten. Der endgültige Ausgabepreis liege bei 32 Riyal (8,50 US-Dollar), teilte das Unternehmen am späten Donnerstagabend mit. Damit würde das Unternehmen mit 1,7 Billionen Dollar bewertet. Kronprinz Mohammed bin Salman hatte ursprünglich zwei Billionen Dollar anvisiert. Weil das Unternehmen nur 1,5 Prozent seiner Aktien zum Kauf anbietet, dürfte das saudische Energieunternehmen etwa 25,6 Milliarden Dollar mit dem Börsengang einnehmen. Es wäre der größte Börsengang aller Zeiten. Die chinesische Handelsplattform Alibaba hatte im Jahr 2014 bei ihrem Börsengang rund 25,03 Milliarden Dollar erzielt. Inflationsbereinigt käme Alibaba heute allerdings auf rund 27 Milliarden Dollar und wäre weiterhin Rekordhalter. Wie das saudische Unternehmen weiter mitteilte, war der Börsengang 4,7 mal überzeichnet. Ab wann die Aktie an der saudischen Börse gehandelt wird, teilte der Konzern zunächst nicht mit. Vorerst würden die notwendigen rechtlichen Prozeduren vervollständigt. Insider vermuten, dass der erste Handelstag kommende Woche stattfinden könnte. Im Jahr 2020 und 2021 soll dann ein internationales Angebot folgen. Saudi-Arabien hofft, sich mit den Einnahmen aus dem Börsengang unabhängiger vom Geschäft mit Öl und Gas zu machen. Der Börsengang war zuletzt immer wieder verschoben worden. Im September waren Einrichtungen des Unternehmens mit Drohnen angegriffen worden. Dies hatte die Ölproduktion des Landes zeitweise stark getroffen. Die jemenitischen Huthi-Rebellen übernahmen die Verantwortung für die schweren Angriffe, Saudi-Arabien und die USA sehen den Iran hinter der Attacke./jot/sus/DP/fba