Optionsschein | Call | Alphabet C | 1.550,00 | 17.06.20

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  • WKN: MF9GP2
  • ISIN: DE000MF9GP21
  • Optionsschein

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Produktbeschreibung

Mit dem Optionsschein Call auf Alphabet C hat der Anleger die Möglichkeit überproportional an steigenden Kursen der zugrunde liegenden Aktie zu partizipieren. Im Gegenzug nimmt der Anleger aber auch überproportional an fallenden Kursen der zugrunde liegenden Aktie teil.

Bei Endfälligkeit erhält der Anleger einen Auszahlungsbetrag, der dem Produkt aus (i) Endgültigem Aktien-Kurs abzüglich des Basispreises und (ii) dem Bezugsverhältnis entspricht, umgerechnet in die Währung, in der Zahlungen unter den Wertpapieren geleistet werden (falls einschlägig).

Sollte der Endgültige Aktien-Kurs kleiner sein als der Basispreis oder diesem entsprechen, erhält der Anleger lediglich den Mindestbetrag und erleidet einen Totalverlust.

Der Basispreis wird anfänglich bestimmt und ist konstant.

Bei Ausübung des ordentlichen Kündigungsrechts erfolgt die Bewertung der zugrunde liegenden Aktie am Ausübungstag.

Bei Optionsscheinen sind keine periodischen Zinszahlungen vorgesehen.

Optionsscheine gewährleisten keinen Kapitalschutz. Im Falle eines fallenden Aktien-Kurses können die Wertpapiere wertlos verfallen wodurch der Anleger einen Totalverlust erleidet.

Zertifikate, Optionsscheine und Anleihen sind Inhaberschuldverschreibungen. Der Anleger trägt grundsätzlich bei Kursverlusten der Aktie sowie bei Insolvenz der Emittentin ein erhebliches Kapitalverlustrisiko bis hin zum Totalverlust. Ausführliche Darstellung möglicher Risiken sowie Einzelheiten zu den Produktkonditionen sind den Angebotsunterlagen (d.h. den Endgültigen Bedingungen, dem relevanten Basisprospekt einschließlich etwaiger Nachträge dazu sowie dem Registrierungsdokument) zu entnehmen.

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Nachrichten und Analysen

11.07.2019 Quelle: dpa
ROUNDUP: Französischer Senat stimmt nationaler Digitalsteuer zu
PARIS (dpa-AFX) - Der französische Senat hat der Einführung einer nationalen Digitalsteuer zugestimmt. Die Kammer votierte am Donnerstag in Paris für das Gesetzesvorhaben. Die Steuer zielt auf international tätige Internet-Unternehmen wie Google, Amazon, Facebook und Apple ab. Sie sollen drei Prozent Steuern unter anderem auf online erzielte Werbeerlöse zahlen. Betroffen sind demzufolge Konzerne, die mit ihren digitalen Aktivitäten einen weltweiten Jahresumsatz von mindestens 750 Millionen Euro und in Frankreich von mehr als 25 Millionen Euro erzielen. Die Regierung hatte angekündigt, dass die Steuer rückwirkend ab Januar dieses Jahres gelten werde. Die US-Regierung hatte zuvor bereits mögliche Gegenmaßnahmen angekündigt. Der Handelsbeauftragte, Robert Lighthizer, teilte am Mittwoch (Ortszeit) in Washington mit, er habe auf Anweisung von Präsident Donald Trump eine Untersuchung dazu eingeleitet, welche Auswirkungen die Digitalsteuer auf den US-Handel haben würde. Je nach Ergebnis könnte diese Untersuchung womöglich zu Zöllen oder anderen Handelsrestriktionen für Frankreich führen. Verbündete Länder würden ihre Differenzen nicht mit Drohungen regeln, setzte Frankreichs Wirtschaftsminister Bruno Le Maire den USA vor der Abstimmung über die Steuer im Senat entgegen. "Frankreich ist ein souveräner Staat", so Le Maire. Das Land werde auch weiterhin eigenständig seine finanzpolitischen Entscheidungen treffen. Er sprach sich für eine gemeinsame Lösung der Mitgliedstaaten der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) aus. Das Treffen der G7-Finanzminister in der kommenden Woche im französischen Chantilly biete eine Gelegenheit, die Arbeit dazu auf internationaler Ebene zu beschleunigen, sagte Le Maire. Mit der Steuer auf digitale Dienstleistungen werde die Besteuerung des 21. Jahrhunderts aufgebaut. Der deutsche Europaabgeordnete Sven Giegold forderte die Europäische Kommission und EU-Regierungen dazu auf, Solidarität mit Frankreich zu zeigen. Die EU müsse eine europäische Digitalsteuer auf den Weg bringen, so Giegold. Es führe kein Weg daran vorbei, dass Konzerne, die Milliarden-Profite in der Europäischen Union erwirtschafteten, diese auch in der EU versteuerten, erklärte auch Linke-Fraktionsvize Fabio De Masi. US-Präsident Trump könne dagegen "Amok laufen wie Rumpelstilzchen", teilte De Masi mit. Frankreich rechnet durch die Steuer mit Einnahmen von rund 650 Millionen Euro im Jahr 2020, wie die Nachrichtenagentur AFP berichtete. Washington sieht von der Steuer multinationalen Firmen mit Sitz in den USA diskriminiert. Lighthizer sagte, die USA seien sehr besorgt, dass eine solche Abgabe auf unfaire Weise amerikanische Unternehmen treffen würde. Auf EU-Ebene war die Einführung einer Digitalsteuer für Online-Riesen im März gescheitert. Deutschland und Frankreich hatten bis zuletzt versucht, die umstrittene Digitalsteuer in Europa in abgespeckter Variante durchzusetzen./ari/DP/men
11.07.2019 Quelle: dpa
ROUNDUP: Altmaier hält Zollabkommen mit USA bis Ende des Jahres für möglich
WASHINGTON (dpa-AFX) - Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier bemüht sich im festgefahrenen Handelskonflikt zwischen den USA und der EU um Optimismus. Der CDU-Politiker sagte am Mittwochnachmittag (Ortszeit) in einer Rede beim German Marshall Fund in Washington, er halte eine Verständigung auf ein Handelsabkommen zwischen den USA und der EU bis Ende des Jahres für möglich, wenn der politische Wille da sei. Er sei davon überzeugt, dass im Falle einer Lösung mehr deutsche Unternehmen in den USA in neue Produktionskapazitäten investieren würden. Altmaier betonte die Bedeutung deutscher Autobauer in den USA. Diese haben große Werke in den Vereinigten Staaten und exportieren die dort produzierten Fahrzeuge auch in andere Länder. Am Freitag will der Minister das Mercedes-Werk im US-Bundesstaat Alabama besuchen, um der US-Regierung zu signalisieren, wie wichtig deutsche Investitionen in den Vereinigten Staaten sind. US-Präsident Donald Trump hat eine ganze Reihe von Handelskonflikten vom Zaun gebrochen, darunter auch einen mit der EU. Er sieht sein Land in Handelsfragen benachteiligt. Mitte Mai hatte Trump angedrohte Sonderzölle auf Einfuhren von Autos aus der EU - die besonders deutsche Hersteller treffen würden - für ein halbes Jahr ausgesetzt. In dieser Zeit soll über ein Handelsabkommen verhandelt werden. Der Handelskonflikt mit den USA gehört zu den Gründen, warum sich das Wachstum der deutschen Wirtschaft in diesem Jahr abschwächt. Unter den Unternehmen herrscht laut Verbänden eine große Unsicherheit, weswegen weniger investiert wird. Die EU möchte mit den USA eine Vereinbarung schließen, die alle Industriegüter inklusive Automobile beinhaltet. Ziel ist es, Industriezölle auf breiter Front zu senken. Die USA wollen aber auch über Agrarprodukte verhandeln - die EU nicht. Dies liegt vor allem am Widerstand Frankreichs. Zwischen Frankreich und den USA bahnt sich unterdessen an einer anderen Stelle ein Konflikt an. Die US-Regierung erwägt angesichts der geplanten Einführung einer nationalen Digitalsteuer in Frankreich mögliche Gegenmaßnahmen, wie der US-Handelsbeauftragte Robert Lighthizer mitteilte. Die geplante Steuer in Frankreich zielt auf international tätige Internet-Unternehmen wie Google, Amazon, Facebook und Apple. Altmaier trifft sich am Donnerstag mit Lighthizer sowie US-Wirtschaftsminister Wilbur Ross, auch hier dürfte der Handelskonflikt das beherrschende Thema sein. Der Wirtschaftsminister betonte beim Marshall Fund die Bedeutung funktionierender deutsch-amerikanischer Beziehungen. Notwendig sei ein klares Bekenntnis zu einer fairen Partnerschaft. Mit Blick auf die Dynamik der Wirtschaft in Asien sagte Altmaier, die USA und Europa müssten enger zusammenarbeiten - in einer "neuen Ära" der Beziehungen. Nach einem Gespräch mit US-Finanzminister Steven Mnuchin am Mittwoch hatte Altmaier gesagt, er halte es für möglich, dass in den nächsten Monaten eine Zuspitzung des Handelsstreits vermieden und die Probleme gelöst werden könnten. Altmaier berichtete nach dem Treffen mit Mnuchin aber zugleich von "schwierigen Gesprächen in einem schwierigen internationalen Umfeld". Es gehe darum, wie unterschiedliche Interessen so zusammengeführt werden könnten, dass internationale Spannungen abgebaut, Handelskonflikte verringert und Jobs in Europa und den USA erhalten und neu geschaffen werden./hoe/DP/stk
11.07.2019 Quelle: dpa
US-Regierung startet Untersuchung zu Digitalsteuer in Frankreich
WASHINGTON (dpa-AFX) - Angesichts der geplanten Einführung einer nationalen Digitalsteuer in Frankreich erwägt die US-Regierung mögliche Gegenmaßnahmen. Der US-Handelsbeauftragte Robert Lighthizer teilte am Mittwoch (Ortszeit) in Washington mit, er habe auf Anweisung von Präsident Donald Trump eine Untersuchung dazu eingeleitet, welche Auswirkungen die Digitalsteuer auf den US-Handel haben würde. Je nach Ergebnis könnte diese Untersuchung womöglich zu Zöllen oder anderen Handelsrestriktionen gegenüber Frankreich führen. Washington hält die geplante französische Steuer für diskriminierend gegenüber multinationalen Firmen mit Sitz in den USA. Lighthizer sagte, die USA seien sehr besorgt, dass eine solche Abgabe auf unfaire Weise amerikanische Unternehmen treffen würde. Die geplante Steuer in Frankreich zielt auf international tätige Internet-Unternehmen wie Google, Amazon, Facebook und Apple ab. Betroffen sind demzufolge Konzerne, die mit ihren digitalen Aktivitäten einen weltweiten Jahresumsatz von mindestens 750 Millionen Euro und in Frankreich von mehr als 25 Millionen Euro erzielen. Sie sollen drei Prozent Steuern unter anderem auf online erzielte Werbeerlöse zahlen. Die französische Nationalversammlung hat bereits für die Gesetzespläne votiert, am Donnerstag soll der französische Senat darüber abstimmen. Auf EU-Ebene war die Einführung einer Digitalsteuer für Online-Riesen im März gescheitert. Deutschland und Frankreich hatten bis zuletzt versucht, die umstrittene Digitalsteuer in Europa in abgespeckter Variante durchzusetzen./jac/DP/stk
10.07.2019 Quelle: dpa
GESAMT-ROUNDUP: Handelskrieg bedroht Wachstum - USA und China reden wieder
BRÜSSEL/PEKING/WASHINGTON (dpa-AFX) - Die zunehmenden internationalen Spannungen vor allem zwischen den USA und China bedrohen aus Sicht der EU-Kommission immer stärker die Wirtschaft in Europa. Noch behaupteten sich die europäischen Volkswirtschaften, doch Handelskonflikte und politische Ungewissheit stellten sie auf die Probe, teilte die Brüsseler Behörde am Mittwoch mit. Washington und Peking starteten einen neuen Anlauf zur Lösung ihres Handelskriegs. Doch sie kommen nur langsam wieder an den Verhandlungstisch zurück. Beide Seiten liefern sich seit einem Jahr einen erbitterten Handelskrieg. Er bremst das Wachstum in den USA und in China und belastet auch die globale Konjunktur. Auslöser war der Ärger von US-Präsident Donald Trump darüber, dass China deutlich mehr in die USA exportiert als umgekehrt. Er belegte die Hälfte der Importe aus China mit 25-prozentigen Sonderzöllen, China reagierte mit Gegenzöllen. "Sämtliche EU-Staaten werden 2019 und 2020 wachsen - trotz des schwierigen globalen Kontexts", sagte EU-Wirtschaftskommissar Pierre Moscovici nun. Zwischen den einzelnen Staaten gebe es allerdings deutliche Unterschiede. "Mittel- und osteuropäische EU-Staaten wachsen schneller als Kernmitgliedstaaten.". Deutschland und Italien schwächeln, während Ungarn und Polen überdurchschnittliche Wachstumsraten erwarten können. Vor allem den Produktionssektor sieht die EU-Kommission wegen den Auseinandersetzungen zwischen China und den USA unter Druck. Diese könnten auch Auswirkungen auf andere Bereiche und Regionen nach sich ziehen, warnte die Behörde. Spannungen im Nahen Osten könnten die Ölpreise in die Höhe treiben. Innerhalb Europas trübe zudem der unklare EU-Austritt Großbritanniens die Aussichten. Für das laufende Jahr erwartet die Kommission nun nach wie vor ein Wachstum von 1,2 Prozent in den 19 Staaten der Eurozone. Für das kommende Jahr senkte sie den Ausblick gegenüber ihrer Prognose im Mai von 1,5 auf 1,4 Prozent. EU-weit rechnet sie 2019 mit 1,4 Prozent und 2020 mit 1,6 Prozent. Die höchsten Wachstumsraten können Malta (5,3 Prozent), Ungarn und Polen (je 4,4 Prozent) sowie Rumänien und Irland (je 4,0 Prozent) erwarten. In Deutschland - der größten europäischen Volkswirtschaft - rechnet die Brüsseler Behörde mit einem Plus des Bruttoinlandsprodukts (BIP) von 0,5 Prozent, in Italien von 0,1 Prozent. Positiv wirke sich vor allem der insgesamt starke Arbeitsmarkt aus, der die Binnennachfrage ankurbele. Ob sich die globalen Spannungen in absehbarer Zeit reduzieren, ist fraglich. Nach der Einigung von US-Präsident Donald Trump und Chinas Staats- und Parteichef Xi Jinping auf eine Wiederaufnahme der Handelsgespräche am Rande des Gipfels der großen Industrienationen (G20) Ende Juni in Osaka telefonierten Unterhändler beider Seiten wieder miteinander, wie die amtliche chinesische Nachrichtenagentur Xinhua am Mittwoch berichtete. An dem Gespräch nahmen demnach Chinas Vizepremier Liu He und der US-Handelsbeauftragte Robert Lighthizer sowie Finanzminister Steven Mnuchin teil. Wann die Unterhändler wieder persönlich zusammentreffen, ist noch offen. Nach Presseberichten soll eine neue Verhandlungsrunde in nächster Zeit in Peking geplant sein. Die amerikanische Seite hat aber deutlich gemacht, dass sie keine Eile hat, sondern vielmehr ein gutes Ergebnis für die USA sucht. Nach dem Versprechen von Trump, US-Unternehmen wieder Geschäfte mit Chinas Telekomriesen Huawei zu erlauben, kündigte Handelsminister Wilbur Ross an, dass dafür Lizenzen vergeben werden, "wo es keine Bedrohung für die nationale Sicherheit" gebe. "Wir öffnen es für eine begrenzte Zeit", zitierte ihn die "New York Times". Doch wird der führende Netzwerkausrüster und zweitgrößte Smartphone-Hersteller weiter aus Sicherheitsgründen auf einer schwarzen Liste bleiben. Mit den Lizenzen werden große amerikanische Chiphersteller wie Qualcommund Intel oder auch Google voraussichtlich wieder an Huawei liefern können. Somit könnte auch wieder die Versorgung der Huawei-Smartphones mit neuen Versionen des Android-Betriebssystems gesichert werden. Die Unklarheit darüber hatte Verbraucher in Deutschland und anderswo schwer verunsichert. Wann die Lizenzen vergeben werden und welche Technologie geliefert werden darf, muss sich aber noch zeigen. Trump hatte in Osaka darüber hinaus verkündet, dass China im großen Stil landwirtschaftliche Produkte in den USA kaufen werde. Die Führung in Peking zögert aber noch mit der Erfüllung des Versprechens. Offenbar werden die Käufe vom Verlauf der Verhandlungen abhängig gemacht, wie aus Kommentaren in Staatsmedien hervorgeht. Viel hänge auch davon ab, wie die USA mit den Lieferungen an Huawei umgingen, sagte eine Quelle der Hongkonger Zeitung "South China Morning Post"./asa/lw/DP/jha