Optionsschein | Call | BASF | 63,00 | 16.12.20

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  • WKN: MF9FL0
  • ISIN: DE000MF9FL00
  • Optionsschein

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22.01.2020 17:50:29

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Tägliche Änderung (Geld)

-6,82 %

-0,030 EUR 22.01.2020 17:50:29

Basiswert

64,21 EUR

-0,63 % 22.01.2020 17:50:23

Wertentwicklung

Stammdaten

Kennzahlen

Kursdaten

Produktbeschreibung

Mit dem Optionsschein Call auf BASF hat der Anleger die Möglichkeit überproportional an steigenden Kursen der zugrunde liegenden Aktie zu partizipieren. Im Gegenzug nimmt der Anleger aber auch überproportional an fallenden Kursen der zugrunde liegenden Aktie teil.

Bei Endfälligkeit erhält der Anleger einen Auszahlungsbetrag, der dem Produkt aus (i) Endgültigem Aktien-Kurs abzüglich des Basispreises und (ii) dem Bezugsverhältnis entspricht, umgerechnet in die Währung, in der Zahlungen unter den Wertpapieren geleistet werden (falls einschlägig).

Sollte der Endgültige Aktien-Kurs kleiner sein als der Basispreis oder diesem entsprechen, erhält der Anleger lediglich den Mindestbetrag und erleidet einen Totalverlust.

Der Basispreis wird anfänglich bestimmt und ist konstant.

Bei Ausübung des ordentlichen Kündigungsrechts erfolgt die Bewertung der zugrunde liegenden Aktie am Ausübungstag.

Bei Optionsscheinen sind keine periodischen Zinszahlungen vorgesehen.

Optionsscheine gewährleisten keinen Kapitalschutz. Im Falle eines fallenden Aktien-Kurses können die Wertpapiere wertlos verfallen wodurch der Anleger einen Totalverlust erleidet.

Zertifikate, Optionsscheine und Anleihen sind Inhaberschuldverschreibungen. Der Anleger trägt grundsätzlich bei Kursverlusten der Aktie sowie bei Insolvenz der Emittentin ein erhebliches Kapitalverlustrisiko bis hin zum Totalverlust. Ausführliche Darstellung möglicher Risiken sowie Einzelheiten zu den Produktkonditionen sind den Angebotsunterlagen (d.h. den Endgültigen Bedingungen, dem relevanten Basisprospekt einschließlich etwaiger Nachträge dazu sowie dem Registrierungsdokument) zu entnehmen.

Ereignisse

Datum Ereignis Anpassung Wert vor Ereignis Wert nach Ereignis
06.05.2019 Ordentliche Dividende

Wertentwicklung

Stammdaten

Kursdaten

Nachrichten und Analysen

16.01.2020 Quelle: dpa
Klöckner: 'Bullerbü'-Landwirtschaft kann Menschen nicht ernähren
BERLIN (dpa-AFX) - Die Landwirtschaft muss auch Sicht von Bundesagrarministerin Julia Klöckner (CDU) noch leistungsfähiger werden. Bis 2050 müsse die weltweite landwirtschaftliche Produktion um 70 Prozent erhöht werden, um die Menschen satt zu machen, sagte Klöckner vor Beginn der Grüne Woche in Berlin. Sie verwies auf angekündigte Demonstrationen von Kritikerin während der Agrarmesse und ergänzte: "Wir werden nicht mit romantisierenden Bullerbü-Vorstellungen zurück zu einer vormodernen Landwirtschaft kehren, weil man sich ein Idyll sucht, weil der eigene Alltag vielleicht zu hektisch ist. Damit werden wir die Menschen nicht ernähren können." In "Wir Kinder aus Bullerbü" hatte die Kinderbuchautorin Astrid Lindgren das Bild eines weitgehend technikfreien Landlebens gezeichnet. Klöckner sagte, Kritik an Landwirten komme oft aus Städten und oft ohne differenzierte Recherche. Sie forderte sachliche Diskussionen etwa über neue Pflanzenzüchtungen und Offenheit für neue Methoden wie etwa die Genschere Crispr/Cas. Zugleich sprach sie von den "Megatrends" Umweltschutz, Klimawandel und Klimaschutz sowie Tierwohl. "Da bricht sich etwas Bahn", sagte Klöckner mit Blick auf Klima-Proteste und Bauerndemonstrationen der vergangenen Monate. Die Bauern sollten sich dem stellen und sich an die Spitze der Bewegung stellen. Sie bräuchten aber auch bessere Preise an der Supermarktkasse, um etwa in bessere Ställe zu investieren. "Von einem Euro für Fleisch kommen beim Landwirt 20 Cent an, das wird auf Dauer nicht so weitergehen."/bf/DP/jha
15.01.2020 Quelle: dpa
Imker kippen Honig aus Protest vor Landwirtschaftsministerium aus
BERLIN (dpa-AFX) - Zwei Brandenburger Imker haben am Mittwoch aus Protest gegen die Agrarpolitik der Bundesregierung Honig vor dem Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft abgeladen und einen Teil der klebrigen Masse auf der Treppe verschüttet. Bei dem Honig handelte es sich laut "Bündnis zum Schutz der Bienen" um zweieinhalb Tonnen mit Glyphosat belasteten Honig aus dem Betrieb des Imkerpaars. Insgesamt müsse das Paar vier Tonnen Honig vernichten, der Schaden soll sich nach Angaben des Bündnisses auf 60 000 Euro belaufen. Die Imker werfen Bundeslandwirtschaftsministerin Julia Klöckner (CDU) vor, zu wenig für den Schutz von Bienen und der ökologischen Artenvielfalt zu tun. "Bei den bislang aus Brandenburg bekannten Höchstgehaltsüberschreitungen von Glyphosat in Honig, die über den geltenden EU-Grenzwert hinausgehen, handelt es sich um Einzelfälle, von denen unter anderem ein Biolandimkerpaar betroffen ist. Der betroffene Honig ist nachweislich nicht verkehrsfähig", hieß es in einer Pressemitteilung des Ministeriums. Ob sich der Landwirt, der für die Glyphosat-Verunreinigung verantwortlich sei, nicht entsprechend der fachlichen Praxis verhalten habe, müsse von den Behörden vor Ort aufgeklärt werden. Der Unkrautvernichter Glyphosat steht im Verdacht, krebserregend zu sein. Mit dem Glyphosateinsatz soll am 31. Dezember 2023 Schluss sein, dann läuft die Zulassung in der EU aus./vrb/DP/jha
13.01.2020 Quelle: dpa
ROUNDUP/Analyse: Strukturwandel gefährdet Hunderttausende Jobs in Autobranche
BERLIN (dpa-AFX) - Der schwierige Strukturwandel in der Autoindustrie mit dem Umstieg auf die Elektromobilität gefährdet nach der Analyse einer Expertenkommission hunderttausende Jobs in der Branche. Wenn sich die Wettbewerbslage der deutschen Industrie bei der Elektromobilität in den kommenden Jahren nicht verbessere und der Importbedarf für Batteriezellen und Elektrofahrzeuge weiter steige, wäre ein "erheblicher Beschäftigungsrückgang" bis 2030 zu erwarten, heißt es im Bericht einer Arbeitsgruppe der von der Bundesregierung eingesetzten Kommission Nationale Plattform Zukunft der Mobilität. In einem Extremszenario sind demnach bis zu 410 000 Arbeitsplätze in Gefahr. Zuvor hatte das "Handelsblatt" darüber berichtet. Am Mittwoch kommt Kanzlerin Angela Merkel (CDU) im Kanzleramt mit Vertretern von Gewerkschaften sowie des Auto-Branchenverbands VDA zusammen. Schwerpunkt dürfte der Umbruch in der Branche sein. In dem am Montag vorgelegten Bericht der Arbeitsgruppe heißt es: "Auch wenn dieses Extremszenario aufgrund einer besseren Entwicklung inländischer Angebote von Elektrofahrzeugen und inländischer Produktion von Batterien abgewendet werden kann, gilt: In keinem Fall werden die Automobilhersteller weiterhin im selben Maße für eine solche Wertschöpfung und Beschäftigung entlang der Zulieferketten sorgen können, wie es heute der Fall ist." Der Leiter der Arbeitsgruppe, IG Metall-Chef Jörg Hofmann, sagte laut Mitteilung, der Markthochlauf der Elektromobilität bis 2030 aufgrund der europäischen und auch nationalen Klimaschutzregelungen und weitere Effizienzsteigerungen durch eine zunehmende Automatisierung in der Produktion wirkten sich immer stärker auf die Beschäftigungsstrukturen aus. Im Vergleich zu bisherigen Ergebnissen gehe der Personalbedarf in den neuen Elektromobilitätsszenarien weiter zurück, auch weil die Produktivität durch eine höhere Automatisierung in Zukunft weiter steigen werde. Die Herstellung von Elektrofahrzeugen sei stärker automatisierbar. In der Arbeitsgruppe sind neben der IG Metall auch Unternehmen wie VW, Daimler, Siemens, BASF sowie Forschungsinstitute vertreten. Hofmann forderte konkrete Schritte von Betrieben und Politik. Knapp die Hälfte der Unternehmen im Organisationsbereich der IG Metall - insbesondere kleine und mittlere Zulieferer - habe keine Strategie für den Strukturwandel. "Das gefährdet Hunderttausende von Arbeitsplätzen", sagte Hofmann dem "Handelsblatt". Nötig seien Zukunftstarifverträge und verbindliche Zusagen für Investitionen in neue Geschäftsmodelle, Produkte und Entwicklungsaufträge. Der IG Metall-Chef hatte bereits im Dezember gesagt, viele kleine Zulieferer hätten Finanzierungsprobleme beim Übergang vom Verbrennungsmotor zu alternativen Antrieben. Dazu kämen Auftragsrückgänge. Hofmann hatte sich für Erleichterungen beim Kurzarbeitergeld ausgesprochen, außerdem seien "dringend" arbeitsmarktpolitisch begleitende Maßnahmen nötig. Bisher haben E-Autos in Deutschland trotz steigender Zulassungszahlen noch nicht den Durchbruch auf dem Massenmarkt geschafft. Die Elektromobilität spielt eine zentrale Rolle im Klimaschutzprogramm der Bundesregierung, mit dem die Klimaziele 2030 vor allem im Verkehr erreicht werden sollen. Dafür wird bis 2030 eine Zahl von 7 bis 10 Millionen E-Autos in Deutschland als notwendig angesehen. Die Autobranche ist auch wegen strengerer Klimavorgaben der EU auf deutlich mehr E-Autos in den kommenden Jahren angewiesen. Der FDP-Verkehrspolitiker Oliver Luksic nannte die Zahlen des Zwischenberichts der Kommission alarmierend. "Die Bundesregierung muss endlich technologieoffene Politik betreiben." Der Grünen-Verkehrspolitiker Stephan Kühn sagte: "Die Arbeitnehmer bei Autobauern und Zulieferern brauchen jetzt Planungssicherheit und Qualifizierungsangebote. Die Bundesregierung muss deshalb eine Qualifizierungs-Kurzarbeit bei Autobauern und Zulieferern ermöglichen, um so die Chancen der Beschäftigten und der Betriebe vorausschauend zu verbessern."/hoe/DP/eas